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Dissoziative Störungen

Katrin Salzinger Medizin Bachelor German

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Dissoziative Störungen

  1. Somatoforme Störungen

    • Gemeinsamkeiten
      • durch körperliche Erkrankung nicht vollkommen erklärbar
      • Zusammenhang mit Belastungsmomenten
      • Betroffene oder deren Angehörigen organisches Krankheitskonzept
      • treten vermehrt gemeinsam auf
      • ähnliche Komorbiditäten
    • Diffenerenzierung Dissoziative Störungen betreffen
      • quergestreifte Muskulatur
      • Sinnesorgane
      • rein psychische Manifestationen
  2. Psychopathologische Auffälligkeiten

    • Symptomatik erscheint zweckgerichtet und kann mit der Auslösesituation zusammenhängen
    • demonstrativer Charakter
    • interessiert die Patienten nicht
    • Finalorientierung ist für Außenstehende sichtbar, dem Patienten jedoch nicht
  3. Epidemiologie

    • ab ca 5 Jahren. normalerweise Jugendalter bzw. frühes Erwachsenenalter
    • häufig in Übergangsgesellschaften
    • häufiger bei Migranten
    • häufig weiblich
  4. Komorbitäten

    • andere dissoziative Symptomatik
    • Belastungsstörungen
    • Angst, Depression, somatoform Störungen
    • Persönlichkeitsstörungen
  5. Verlauf

    • Kurzzeit
      • meistens Remission
    • Langzeit
      • insgesamt unsicher
      • schwere Symptomatik
      • Remissionztendenz bei Erwachsenen nidriger
  6. Bewusstseinstyp: Dissziative

    • Stupor
      • mutistisch
      • liegend oder sitzend
      • Bewegungs -und Reatkionsloser Zustand
    • Identiätsstörung
      • gemeinsames aber nicht gleichzeitiges Vorkommen
      • unterscheiden sich in Namen, Alter, Geschlecht, Interessen
    • Bewegungsstörungen
      • teilweiser oder vollständiiger -verlust der Bewegungsfähigkeit
      • meist nicht dominante Seite
      • meist obere oder untere Extremität
      • bei Stürzen: fallen in Richtung des Begleiters
    • Krampfanfälle
      • epilepsieähnliche Anfälle
      • Schmerzreaktionen vorhanden
      • selten Einnässen oder Verletzungen bei Anfällen
  7. Körpersymptomatischer Typ: Dissoziative

    • Bewegungungsstörungen
    • Krampfanfälle
    • Sensibilitäts- und Empfindungsstörungen
  8. Diagnose

    • Ausschluss primär organischer Verursachung
    • Ausschluss anderer psychischer Störungen
    • wichtige Differenzialdiagnosen
      • Simulation
        • kontrolliert
      • Münchhausen-Syndrom
        • manipulativ
  9. wichtige Prinzipien der Behandlung

    • kein Standartvorgehen
    • Therapie muss Entstehungsbedingungen berücksichtigen
    • traumatische Erfahrungen sind anzusprechen
    • Schutzmaßnahmen bei bestehender Selbstgefährdung
    • auf Traumatherapie basierende Behandlungsansätze sind veraltet
    • Entlastung des Betroffenen von aktuell nicht zu bewältigenden anforderungen
    • Dissoziative Symptomatik nicht durch Zuwendung verstärken
    • Methoden einsetzten die dissoziative Symptomatik vermindern
    • Generalisierungsstrategien einsetzten

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Description
Bachelor Medizin Mind Map on Dissoziative Störungen, created by Katrin Salzinger on 05/06/2016.
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