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Flashcards

Ernährung von Demenzkranken

Rebecca S. Ernährung und Prävention Alemão 14 flashcards

Flashcards do conjunto (14)

  1. 1Ursachen Demenzerkrankung1. Neurodegenerative Demenzen: durch Schädigungen in & an den Nervenzellen im Gehirn (Alzheimer-Demenz)
    2. Vaskuläre Demenzen: Folge von Gefässschädigungen im gesamten Organismus und somit auch im Gehirn zB bei mehreren Schlaganfällen
    3. Begleiterscheinung von anderen Erkrankungen wie Alkoholmissbrauch, Aids, Parkinson, ...
  2. 2Typische Symtome einer Demenz- Kognitive (Verstandsmässige) Störungen: Gedächtnisschwäche, Sprachprobleme, Orientierungsstörungen, schlechter werdendes Erinnerungs- und Wahr-nehmungsvermögen
    - Affektive (gefühlsmässige) Störungen: Depressionen, Angst, Unruhe, Reizbarkeit, Aggressivität
    - Motorische Störungen: geringere Beweglichkeit, Muskelversagen, ...
  3. 3Krankheitsverlauf Demenz- Neurodegenerative Demenzen entwickeln sich eher schleichend
    - Gefässschädigungen im Hirn treten plötzlich auf
    - Stadien: leichte, mittelgradige und schwere Demenz
  4. 43 Stadien von Demenz1. leichte Demenz: Betroffene wird immer vergesslicher, besonder Kurzzeitgedächtnis funktioniert nicht mehr gut, weitgehend selbst versorgen noch möglich
    2. mittelgradige Demenz: Betroffene ist orientierungslos, erste Sprachprobleme, das macht Angst, bei komplizierten Handreichungen wie Kochen auf Hilfe angewiesen
    3. schwere Demenz: selbstständige Lebensführung in keiner Weise mehr möglich, verstummt meist ganz, reagiert kaum noch, isst nicht mehr selbstständig
  5. 5Veränderungen des Essverhaltens bei Demenz- Geschmacksveränderungen (salzig & sauer wird oft abgelehnt)
    - Schluckstörungen
    - Am Tisch sitzen ist schwierig, wegen starken Bewegungsdrang
    - Essen wird vergessen (Hunger- und Sättigungsgefühl ist gestört)
    - Angst vor dem Essen (durch veränderte Wahrnehmung werden bestimmte LM als giftig eingeordnet)
    - Komplette Verweigerung: Bedeutung von Essen & Trinken wird nicht mehr verstanden
  6. 6Einteilung der Ernährungsberatung bei Demenzkranken in 3 Teile1. Erstgespräch mit den Betreuenden
    2. Beratung mit allen Beteiligten
    3. Nachgespräch mit den Betreunden
  7. 7Beachten beim Umgang mit Demenzkranken- Einfühlungsvermögen zeigen: Argumentieren / Streiten ist nicht der richtige Weg , es müssen andere Wege gesucht werden z.B. Merkzettel, in Entscheidungen einzubeziehen
    - Validation (Umfeld passt sich dem Kranken an aus Respekt)
    - Kommunizieren: langsam und deutlich sprechen, einfach Sätze & Wörter, nicht in 3. Person von Betroffenem reden, Fähigkeit Kröpersprache zu lesen ist noch sehr lange intakt
  8. 8Welche Fragen stellen?- Lieblinsspeisen erfragen (Ess- und Trinkbiografie von Angehörigen)
    - Gewohnheiten und Rituale erhalten oder wiedererwecken (schafft Vertrauen und Sicherheit)
    - Welche Tischsitten gab es?
    - Hat der Betroffene selbst gekocht?
    - Ist ein in einer Klein- oder Grossfamilie aufgewachsen?
  9. 9Speisen auswählen und präsentieren- Demenzkranke bevorzugen oft süsse Speisen, herzhaftes wird abgelehnt
    - LM mit kräftigen Farben sind leichter zu erkennen und sollten bevorzugt werden
    - Kleine feste Stücke oder Fasern im Essen irritieren viele Demenzkranke, daher auf Speisen mit homogener Konsistenz achten
    - Fingerfood anrichten: Selbstständigkeit wird bewahrt
  10. 10Tipps für Fingerfood als Mittagsmahlzeit- Gemüse als Rohkost oder bissfest gekocht in Stücken
    - Kartoffeln in Form von Kartoffelstücken, -ecken oder als Kroketten
    - Nudeln wie Tortellini, Ravioli, Penne
    - Fleisch und Fisch in kleinen zarten Stücken zB Putenbruststreifen, Frikadellen, Fischstäbchen
    - Cremige Dips zum Eintunken
  11. 11Trinkverhalten unterstützen bei Demenzkranken- Flüssigkeitsmangel kann u.a. zu Verwirrtheit führen
    - Trinken wird vergessen oder Betroffene behaupten getrunken zu haben
    - Betreuer müssen Trinkverhalten sorgfältig beobachten & unterstützen
  12. 12Getränke-Wahl- Mineralwasser NICHT empfehlenswert, viele Demenzkranke mögen kohlensäurehaltiges nicht
    - Verschluck-Gefahr bei dünnflüssigen Getränken
    - Gute Möglichkeit um Nährstoffbedarf zu decken
    - Fruchtsäfte aus süss schmeckenden Früchten zB Banane, Pfirsich
    - Warme Milch mit Honig
    - Kaffee & schwarter Tee möglichst NICHT
    - Milchshakes & Smoothies bei Mangelernährung
    - kräftige Farben bevorzugen
  13. 13Tipps zur Unterstützung des Trinkverhaltens- "Trink-Stationen" aufbauen, dh. in jedem Zimmer ein Glas Wasser bereitstellen und sich selbst auch daran bedienen um den Betroffenen zum Trinken zu animieren
    - Getränke nicht zu heiss oder zu kalt
    - Wenn möglich zusammen essen & trinken
    - Bei Schluckstörungen Getränke andicken
    - Auf geeignete Trinkgefässe achten: farbenfrohe Becher, griffige Henkel, kippsicher, Trinkhalme, ...
  14. 14Wie Appetit anregen & Esslust fördern?- Positive Erinnerungen wecken
    - positive Assoziationen schaffen
    - strukturierter Tag / feste Zeiten für Mahlzeiten
    - Rituale
    - vertraute Töne (Klappern mit Geschirr,...)
    - vertraute Düfte (Kaffeegeruch, frisch gebackener Kuchen, ...)
    - Betroffenen einbeziehen (Gemüse / Obst putzen lassen, Teig rühren, ...)

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Descrição
ENBH09 Ernährung und Prävention Teil; Ernährung von Demenzkranken
Criado por
Rebecca S.
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