Flashcards
Energiebedarf un Nährstoffaufnahme
Cards in this deck (24)
- 1Ernährungsverhalten & Zivilisationskrankheiten Entwicklung mit dem Alter- ab 35 nimmt Knochen- & Muskelmasse ab
- ab 25 sinkt Gesamtenergiebedarf (Alterungsprozess beginnt)
- ab 50 steigt das Risiko einer Zivilisations-krankheit / Wohlstandskrankheit
z.B. Herz- & Gefässkrankheiten, Diabetes mellitus Typ 2; Bluthochdruck, Übergewicht & adipositas, Gicht, Lungen- und Darmkrebs
- ab 65 führen Zivilisationserkrankungen zu typischen Altererkrankungen z.B. Osteoporose, Demenz, Arthrose, chronische Bronchitis, ... - 2Zivilisationskrankheiten Ursachen- Bewegungsmangel
- Stress
- Über- und Fehlernährung
- genetische Faktoren
- Alter - 3MultimorbiditätAlte Menschen leiden oft an mehreren Krankheiten gleichzeitig, die sich gegenseitig negativ beeinflussen
- 4MultimedikationMultimorbidität führt zu erhöhten Medikamentengabe mit Nebenwirkungen, die das Essverhalte und die Nährstoffverwertung beeinflussen
=> Kreislauf der Fehlernährung - 5Ziel / Auswirkung eines gesunden Lebensstils- positive Auswirkung auf die Lebenserwartung (Lebensverlängerung)
- Erhaltung der Gesundheit
- Förderung des Wohlbefindens in jeder Altersstufe
- Hinauszögern / Vermeiden von Pflegebedürftigkeit - 6Besonders häufige Auswirkungen einer Fehlernährung- Über- / Untergewicht
- Mangel an EW, Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen
- Mangel an Ballaststoffen
- Flüssigkeitsmangel - 7Sinkender Grundumsatz ältere Menschen- Körperwasser sinkt
- Muskelmasse nimmt ab
- Körperfett nimmt zu
=> geringerer Energiebedarf - 8Bewegungsverhalten & PAL -Faktor im Alter- weniger Bewegung bei Senioren, als bei jüngeren Menschen
- u.a. teilweise auch durch Ruhestand
- Probleme mit Bewegungsapparat z.B. Knie- / Hüftarthrose kommen hinzu
=> PAL Faktor sinkt - 9Altersangepasste BMI-Klassifikation- ältere Menschen mit einem höheren BMI leben längern, weil sie bei Erkrankungen etwas zuzusetzen" haben
- Daher steht altersangepasste BMI-Klassifikation zur Diskussion
- optimaler BMI steht im Alter an wegen Reserven für evtl. Krankheitsfall - 10Gewichtsverlust als Warnsignal- BMI nie zur alleinigen Beurteilung des Ernährungszustandes
- Gewichtsverlauf über bestimmten Zeitraum ist wichtiger Indikator
- 1 wöchentlich Gewicht überprüfen
- "biografische Gewicht" ist zu berücksichtigen
=> ungewollter Gewichtsverlust von 1-2% / Woche, 5% pro Monat oder 10% in 6 Monaten deuten auf mögliche Ernährungsprobleme hin - 11Erhöhter Energiebedarf bei ErkrankungenAkute & Chronische Erkrankungen können Energiebedarf erhöhen, da Stoffwechselaktivität steigt zB bei Fieber
- 12Kritischer Nährstoffbedarf bei Senioren- trotz sinkendem Grundumsatz blebt Bedarf an Nährstoffen (EW, Vitamine, Mineralstoffe) unverändert
- Die LM sollten also weniger Enerige, aber eine hohe Nährstoffdichte haben - 13qualitative MangelernährungÜbergewicht aber Mangelversorgung mit wichtigen Nährstoffen, weil die jüngeren Senioren zu viel Fette und einfache KH und zu wenig Obst und Gemüse zu sich nehmen
- 14quantitative Mangelernährung- oft bei Hochbetagten
- Sie haben Untergewicht - 15EW-Bedarfdeckung Senioren- ca. 10-15 % der gesamten Energie
- Muskelmasser macht ca. nur noch 15% aus (statt 45 %)
- überschüssiges EW wird zur Energiegewinnung verwendet
- EW-Verdauung durch Alter nicht mehr Optimal und auch Erkrnakungen & Medikamente können EW-Bedarf steigern
- Daher 0.8g EW pro kg - 16Wie EW-Zufuhr sichern auch bei APpetitmangel und Verdauungsproblemen- LM mit höheren biologischen Wertigkeit auswählen
- proteinreiche LM gut miteinander kombinieren, sodass der biologische Ergänzungswert genutzt wird - 17Fettbedarfsdeckung im Alter- ca. 30% der gesamten Energie
- Fettbedarf sinkt im Alter parralel zum Energiebedarf
- besonders auf Gehalt an essenziellen FS achten
- Senioren sind die Gruppe mit dem höchsten Risiko für Fettstoffwechsel-störungen
- ungesättigte FS beeinflussen Blutfette positiv und senken Risiko
- Verhältnis 2 (ungesättigt FS) zu 1 (gesättigte FS)
- Gartechnik mit keinem / geringen Fetteinsatz wählen - 18KH und Ballaststoffe im Alter- 50% der gesamten Energie
- Es kann weniger Glykogen in den Muskeln verarbeitet werden, durch Abbau der Muskelmasse
- daher v.a. auf komplexe KH setzen & Einfachzucker vermeiden
- Allerdings haben ältere Menschen oft Probleme mit schwer verdaulichen LM wie Vollkorn, Hülsenfrüchte, Obst, Gemüse und vermeiden diese (Verstopfung)
- Richtwert: 30g Ballaststoffe pro Tag - 19Ursachen für Mangelversorgung bei gesunden Senioren- einseitige Ernährung, besonders bei alleinstehenden Männern
- Alkohol- und Nikotinmissbrauch
- zu wenig Aufenthalt im Freien
- fehlendes Ernährungswissen und daher falsche Lebensmittelauswahl und -zubereitung - 20Medikamente und Nährstoffversorgung Zusammenhang- Medikamente können Bioverfügbarkeit von Nährstoffen negativ beeinflussen
- Bei regelmässiger Medikamenten-einnahme daher regelmässig auf mögliche Nährstoffmängel prüfen - 21Versorgungsproblematik bei Vitaminen & Mineralstoffen1. Magnesium: Durch Unverträglichkeiten (Laktose, Fruktose), Kauprobleme
2. Kalzium: Unverträglichkeiten voN Milchprodukten (Laktose) oder Abneigung
3. Folat: hitzeempfindlich, wird durch Garen zerstört
4. Vitamin D: zu wenig Aufenthalt im Freien
5. Vitamin E: v.a. in Nüssen, Samen => fehlendes Ernährungswissen, Kaubeschwerden
6. Vitamin C: Unverträglichkeit (Fructose), Verdauungsprobleme bei Obst und Gemüse - 22Flüssigkeitshaushalt im Alter- Wassergehalt des Körpers sinkt im Alter von 50-60 % auf 40-50% des Körpergew.
- Folge: allmählicher Verlust der Hautelastizität & damit Faltenbildung
- Gründe: verringertes Durstgefühl und erhöhter Flüssigkeitsverlus - 23Verringertes Durstgefühl- Im Alter nimmt Durstempfinden ab, viele Senioren trinken daher zu wenig
- Durst entsteht, wenn die Konzentration bestimtmer Salze im Blut zu- und das Blutvolumen abnimmt
- Mechanismus funktioniert bei "Alten" nicht mehr richtig, es wird zu früh gemeldet, dass die aufgenommene Flüssigkeitsmenge ausreicht
- Bei Hochbetagten: Magendehnung oft eingeschränkt, rascheres Sättigungsgefühl - 24Erhöhter Flüssigkeitsverlust im Alter => Gründe- verminderte Harn- Konzentrationsfähigkeit der Nieren und dadurch erhöhte Urinausscheidung
- vermehrtes Schwitzen bei warmen Aussentemperaturen in überheizten Räumen
- Einnahme von harntreibenden Medikamenten bei Herzproblemen oder von Abführmitteln
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- ENBH09_Ernährung und Prävention Teil 3; Energiebedarf un Nährstoffaufnahme
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- Rebecca S.
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