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Flashcards

Erziehungs- und Bildungstheorien

Svetlana Rose Alemão 20 flashcards

Flashcards do conjunto (20)

  1. 1Die wichtigsten Infosmationen zu Hegel- Georg Wilhelm Friedrich Hegel (1770-1831)
    -Vertreter des absoluten Idealismus
    Hohe Popularität, starke Wirkmächtigkeit
  2. 2Was vertritt Hegel?Es ist strittig, aber man ist sich einig, dass es zweideutig ist:
    1. Rechtshegelianismus: konservative Denkrichtung "es ist wirklich"
    2. Linkshegelianismus: progressivee Denkrichtung "es wird wirklich"
  3. 3Dreifaches BildungsverständnisBildungsverständnis als Selbst-, Fremd- und Weltverhältnis
    Bringt Beziehungen und Verhältnisse zur Sprache:
    1. Menschen zu sich selbst
    2. zu Ihrn Mitmenschen
    3. zum Gesamt der Welt
  4. 4Wie wird die Bildung laut Goethe realisiert?Die Bildung wird nur durch das tätige Leben und Tun realisiert
  5. 5Was versteht die GEISTESWISSENSCHAFTLICHE PÄDAGOGIK unter BILDUNG?Erschließung von ICH und WELT
  6. 6Was versteht die KRITISCHE ERZIEHUNGSWISSENSCHAFT unter BILDUNG?Kritische Erziehungswissenschaft identifiziert Bildung mit EMANZIPATION
  7. 7Was versteht die EMPIRISCHE ERZIEHUNGSWISSENSCHAFT unter BILDUNG?EMPIRISCHE ERZIEHUNGSWISSENSCHAFT übersetzt Bildung in messbare Kompetenzmodelle
  8. 8Was versteht die PHÄNOMENOLOGISCHE PÄDAGOGIK unter BILDUNG?Die phänomenologische Pädagogik setzt Bildung als Entfaltung von Sinnlichkeit
  9. 9Was beschreibt / meint der begriff Bildung? vllt. im Gegensatz zur ErziehungBildung beschreibt die Auseinandersetzung des Einzelnen mit als allgemein oder universell geltenden Bestimmungen von Welt, Vernunft, Sittichkeit oder Humanität.
  10. 10Objektive Seite der BildungKultur
    Humanität
    Welt
  11. 11subjektive Seite der BildungIndividualität
    Eigenheit
    Selbst
  12. 12Welche Verschränkungen werden im Zusammenhang mit der Bildung verstanden?Individualität und Kultur
    Eigenheit und Humanität
    Selbst und Welt
  13. 13Bildung als UmgangBildung meint einen differenzierten, intensiven und reflektierten Umgang mit sich und der Welt, der zur Ausformung eines selbstbestimmten kultivierten Lebensstils führt. Sie eignet sich als Antwort des Subjekts auf Fremdheits- und Krisenerfahrungen.
  14. 14Was sind BILDUNGSRESULTATE?Bildungsresultate sind spezifische soziale bzw. individuelle habituelle Prägungen, die über Erfahrungen und mimetische Prozesse erworben worden sind.
  15. 15Was sind BILDUNGSPROZESSE?Bildungsprozesse kennzeichnen eine strukturelle transformatorische Differenz, die sowohl in zeitlicher, identifikatorischer, institutioneller oder sozialer Hinsicht bestehen kann.
  16. 16Was sind Bildungsvoraissetzungen?Als Bildungsvoraussetzungen werden kulturelle, ökonomische oder soziale Voraussetzungen bezeichnet, die wiederum die Bedingung der Möglichkeiten für gelingende Bildungsprozesse und Bildungsresultate darstellen.
  17. 17Wie wird die Bildung differenziert?THEORETISCHE Bildung: zielt auf wissenschaftliche Betrachtung, definitorische Gliederung bzw. Klassifizierung und gesetzmäßige Erfassung der Dinge und ihrer Zusammenhänge
    PRAKTISCHE Bildung: richtet sich auf die Zwecke und Mittel menschlichen Handelns, auf die moralische Betrachtung und Umsetzung von Regeln, Institutionen und Werken.
    ÄSTHETISCHE Bildung: hebt auf Fragen der Wahrnehmung, des reflektierten Geschmacksurteils, der performativen Darstellung oder des Umgangs mit kunstförmigen Gegenständen ab.
  18. 18Gleiderung des Bildungsbegriffs nach Langewand (1994)1. Bildung braucht STOFFE, d.h. Inhalte, mit denen sich der Mensch auseinadersetzt;
    2. Bildung braucht GESCHICHTE undzwar in individueller wie in sozialer oder politischer Perspektive, die je nach Interpretation als Fortschritts- oder Verfallsgeschichte gelesen werden kann
    3. Bildung braucht SOZIALE ZUSTIMMUNG d.h. die Anerkennung von pädagofischen, sozialen, moralischen oder wissenschaftlichen Standards, die in jeder Generation neu ausgehandelt werden müssen
    4. Bildung braucht WISSENSCHAFTLICHE ERFAORSCHUNG dabei soll differenziert werden zwischender praktischen Bildungsreflexion und der theoretischen Analyse von Bildung, zwischen Bildung und Bildsamkeit.
    5. Bildung braucht INDIVIDUELLE SELBSBESCHREIBUNG, da die Differenz zwischen den kulturellen Mustern und den individuellen, autobiographischen Bearbeitungen für sie konstitutiv/grundlegend ist.
  19. 19Dimensionen der Bildung nach Zirfas1. FORMALE Bildung: spezifische Fähigkeiten, Verfahren, Fertigkeiten, Kompetenzen, Schlüsselqualifikationen
    2. MATERIALE Bildung: spezifische, oftmals kanonisiert oder als klassisch bezeichnete (Wissens-)Kenntnisse
    3. KATEGORIALE Bildung: die Dialektik von Können und Wissen, Ich und Wlt, Aneignung und Kritik
    4. BIOGRAPHISCHE oder INSTITUTIONELLE Bildung: ein lebenslanger, unabschließbarer, biographischer oder institutioneller Lernprozess
    5. UTOPISCHE Bildung: die Idee einer humanen, für alle lebenswerten Gesellschaft
  20. 20Wann beginnt der Begriff "Bildung" seine pädagogische Karriere?Das Wort "Bildung" beginnt seine pädagogische Krriere im 18. Jahrhundert (vgl. Benner/ Brüggen 2004)

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Descrição
FlashCards sobre Erziehungs- und Bildungstheorien, criado por Svetlana Rose em 27-06-2016.
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Svetlana Rose
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