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Flashcards

Karteikarten Unternehmensführung Grundlagen I

BGEH BGEH BWL Alemão 5,0Avaliação média 5,0 de 5 (1 avaliação) 48 flashcards

Flashcards do conjunto (48)

  1. 11.1 Unternehmen als Gegenstand der Unternehmensführung (Das komplexe Phänomen Unternehmen) Merkmale:Merkmale:
    * Wirtschaftlich selbstständig
    * Tragen damit das Risiko
    * Leisten Wertschöpfungsprozesse
    * Multipersonale Entscheidungsprozesse
    Folge: begrenzt rationale Entscheidungen
    Komplexer Produktionsfaktor Arbeit
    Offenheit gegenüber der Umwelt, abhängig von zahlreichen Einflüssen
    Gewinnerzielung und gesellschaftlicher Zweck
  2. 21.2 Perspektiven zur Analyse Sichtweisen:Unternehmensführung = Management
    Sichtweisen:
    * Funktionale Sicht
    * Institutionale Sicht
    * Aktivitätsorientierte Sicht
  3. 31.2.2 funktionale PerspektiveIm Vordergrund stehen Handlungen aus denen sich Managementfunktionen ableiten lassen
    Diese überlagern die Sachfunktionen querschnittsartig.
    Diese Funktionen sind simultan und interdependent
    Kein Primat der Planung
    Dienen der Steuerung der Unternehmung
    Stärke: Bündelung von Aufgaben, die sich aus dem komplexen Phänomen Management ableiten
  4. 4• 5 Managementaufgaben (Koontz)* Planung = Vorwegnahme zukünftigen Handelns*
    * Organisation = Zerlegung und Koordination von Aufgaben
    * Personalbereitstellung = Personalpotentiale müssen Anforderungen entsprechen
    * Führung = Motivation und Verhaltenssteuerung
    * Controlling = Reflexion von getroffenen Entscheidungen
  5. 51.2.3 institutionelle PerspektiveBeschäftigt sich mit den Regeln und Strukturen bei der Erfüllung der Mgmt-Aufgabe
    Bedeutend mit welcher Organisation die Managementfunktion erfüllt werden soll.
    Alle Personen mit Weisungsbefugnis zählen zum Management, gebunden an die formale Position, nicht an die Person.
    Alle Ebenen haben unterschiedliche Anforderungen, Nebenbedingungen und Handlungsspielräume
    Abnehmender Handlungsspielraum -> konkrete Anforderungen an Leistung steigt -> Handlungsspielraum sinkt
    Oberes Mgmt -> Formulierung der Unternehmenspolitik, langfristig bindender Strategien
    Mittleres Mgmt -> Umsetzung der Unternehmenspolitik und -strategien
    Unteres Mgmt -> Steuerung des Ausführungsprozesses und operative Kontrolle
  6. 61.2.4 aktivitätsorientierte Perspektive Merkmale Managertätigkeit:Merkmale Managertätigkeit:
    * Permanente Problemlösung
    * Komplexität und Ungewissheit
    * Ungeordnete, kurze Arbeitssequenzen
    * Großer Gesprächsanteil
    * Vielfältige Kontakte
  7. 71.2.4 aktivitätsorientierte Perspektive Managertätigkeit:Manager haben Handlungszwänge:
    Pflichten
    Interne und externe Restriktionen
    Managertätigkeiten verdichten sich zu Managerrollen
    = >3 Schlüsselrollen – 3-4 differenzierbare Rollen
    = > 10 Manager-Rollen nach Minzberg
  8. 81.2.4 aktivitätsorientierte Perspektive 10 Manager-Rollen nach Minzberg* Interpersonelle Rollen:
    Repräsentant
    Führer
    Koordinator
    * Informationelle Rollen:
    Informationssammler
    Informationsverteiler
    Sprecher
    * Entscheidungsbezogene Rollen:
    Unternehmer
    Krisenmanager
    Ressourcenverteiler
    Verhandlungsführer
  9. 91.3.1 Traditionelle Ansätze • Taylor – Scientific ManagementNeuartiges Leistungs- und Effizienzdenken
    Der rationale Einsatz von Menschen und Maschinen im Produktionsprozess steht im Mittelpunkt der Betrachtung
    Entwicklung von Managementprinzipien
    Trennung von Planung und Ausführung sowie eine weitreichende Arbeitsteilung (Trennung von Hand- und Kopfarbeit)
    Kontrolle der Ausführung durch das Management
    Differenzierung von Akkordsätzen auf Basis von Zeitstudien
    Funktionale Organisationsstrukturen mit Funktionsmeistersystem
    Negativ: Entfremdung des Menschen von der Arbeit
    Positiv: Planung und Kontrolle werden als eigenständige Managerfunktionen verstanden, Effizienzgewinn
  10. 101.3.1 Traditionelle Ansätze • Fayol – administrativer AnsatzManagement als Bündel universell nachweisbarer Funktionen
    5 Managementfunktionen
    * Planung
    * Organisation
    * Befehl
    * Koordination
    * Kontrolle
    Ergänzt um die Sequenzen:
    Denken – Durchführen – Kontrollieren
    Unternehmensführung wird als logische Abfolge von im Zeitablauf nacheinander zu vollziehenden Aufgaben verstanden
  11. 111.3.1 Weber – bürokratischer Ansatz • Typen der HerrschaftDie legale Herrschaft basiert auf der Grundannahme, dass Rechtsprinzipien aufgrund einer rational unpersönlichen Rechtsordnung festgelegt werden können, die für die Mitglieder verbindlich sind. Die Herrschaftsausübung wird dadurch autorisiert und legitimiert.
  12. 121.3.1 Weber – bürokratischer Ansatz • Typen der HerrschaftBürokratie als rational Organisationsform mit strenger Amtsdisziplin ist die effektivste Organisationsform für Großorganisationen.
    Merkmale:
    * Arbeitsteilung
    * Amtshierarchie
    * Ausführung durch Beamte nach strikten Rechtsnormen
    * Aktenmäßigkeit der Verwaltung
  13. 131.3.2 Verhaltenswissenschaftliche Ansätze • Human-Relations-BewegungAngestoßen durch das Hawthorne Experiment
    Analysiert werden informelle Gruppen und deren Auswirkungen
    Betont werden soziale Fähigkeiten von Managern
    Effektive Unternehmensführung ist ohne Berücksichtigung sozialer und informeller Beziehungen in Unternehmen nicht möglich
    Gruppennormen und Sanktionen
  14. 141.3.2 Verhaltenswissenschaftliche Ansätze • Barnard - Anreiz-Beitrags-TheorieVersteht Unternehmen als kooperatives System, das auf Gleichgewicht angewiesen ist.
    Danach hat das Mgmt über die Gestaltung von Anreizen die Beträge der Mitarbeiter zur Erreichung der Unternehmensziele zu beeinflussen.
    Es soll auch explizit auf die individuellen Ziele der Mitarbeiter eingegan-gen werden.
  15. 151.3.2 Verhaltenswissenschaftliche Ansätze • SimonBrückenschlag zwischen traditionellen und verhaltenswissenschaftlichen Ansätzen
    Management als Entscheidungsfindung in Gruppen
    Begrenzte Rationalität
    Befriedigende Lösungen durch begrenzte Informationsverarbeitungskapazität des Menschen, nicht geeignet den Nutzern der Organisation zu maximieren
    Persönliche Ziele von Organisationsmitgliedern führen über Koalitionen zu Konflikten und zu unterschiedlichen Ergebnissen und Kompromissen.
  16. 161.3.3 Institutionenökonomische AnsätzeRelevanz der Neuen Institutionenökonomie für die Managementforschung
    Institutionen werden als formale Regeln verstanden, die in Form von Verträgen fixiert sind.
    Modifikation neoklassischer Annahmen, ungleiche Informationsverteilung, Unsicherheit, Opportunismus
    Beitragsleistung für das MGMT, da Organisationen auf die Etablierung von Regeln und Steuerung des Verhaltens von Interaktionspartnern angewiesen ist.
  17. 171.3.3 Institutionenökonomische Ansätze • Zentrale institutionenökonomische ForschungZentrale institutionenökonomische Forschung
    Theorie der Verfügungsrechte
    Transaktionskostentheorie
    Ökonomische Agentur-Theorie
    Kritik
    Hohe Restriktivität von Modellprämissen
    Einseitiges Menschenbild
    Begrenzter Anwendungsbereich
  18. 181.3.3.1 Theorie der VerfügungsrechteUntersucht die Auswirkung unterschiedlicher Verteilung der Verfügungsrechte auf das Akteursverhalten sowie die Ressourcenallokation und beabsichtigt, die Entstehung von Verfügungsrechten sowie ihren Wandel zu erklären.
    Findet Anwendung bei der Analyse unterschiedlicher Unternehmensverfass-ungen
  19. 191.3.3.2 TransaktionskostentheorieGrad der vertikalen Integration
    Transaktionskosten:
    Vorbereitung, Durchführung und Kontrolle institutioneller Arrangements
    Wird zur Analyse des optimalen Grades vertikaler Integration oder der Vorteil-haftigkeit von Unternehmenskooperationen herangezogen
  20. 201.3.3.3 AgenturtheorieAnalyse von Auftraggeber – Auftragnehmer Beziehungen und ihrer vertraglichen Gestaltung
    Problem der Informationsasymetrie
    Beseitigung durch Anreiz-, Kontroll- bzw. Informationssysteme
  21. 211.3.4 Formalwissenschaftliche AnsätzeEs wird versucht den Aussagen über MGMT den Status einer exakten Wissen-schaft zu verleihen
    Formulierung und Verwendung von mathematischen Entscheidungsmodellen zur Lösung von quantifizierbaren Managementproblemen
    Leisten Beitrag zur Bewältigung von Planungsproblemen
  22. 221.3.5 Systemtheoretische Ansätze • Allgemeine SystemtheorieIntegrationsziel:
    Auf Basis der allgemeinen Systemtheorie versch. Forschungs-stränge zur Analyse der Unternehmensführung zu erreichen
    Verstehen von Organisationen als Systeme mit gleichgewichtserhaltenden Prozessen
    Zentrale MGMT-Aufgabe ist das Systemgleichgewicht sicherzustellen
    Keine Berücksichtigung von sozialen Aspekten
  23. 231.3.5 Systemtheoretische Ansätze • Soziologisch ausgerichtete systemtheoretische Ansätzeo Wechselseitige Beeinflussung von Systemen und Umwelt
    o Keine exakte empirische Bestimmung von Systemgrenzen, sondern Ergebnis als Leistung des Systems
    o Rekonstruktion nur aus einer internen Systemperspektive
    o Zusammensetzung von Unternehmen als soziale Systeme aus Kommunikation und Elementen und werden streng prozesshaft als Abfolge von Kommunikation verstanden
    o Grenzen der Gestaltung erfolgen durch die Unternehmensführung
    o Management als Intervention
  24. 241.3.6 Evolutionäre Ansätze • Unternehmen als Ergebnis eines Evolutionsprozesses • Population-Ecology-AnsatzPopulation-Ecology-Ansatz:
    o Organisatorischer Wandel als Auslese organisatorischer Variationen durch die Umwelt
    o Zusammenfassung ähnlicher Organisationen
    o In einem dynamischen, zufallsorientierten Modell des Evolutionsprozesses wirken die 3 Mechanismen der:
     * Variation
     * Innovation - bei Neugründung von Unternehmen
     * Selektion - bei neuartigen oder modifizierten Organisationstypen
     * Retention – nützliche Organisation bewahren, um Generationen zu schaffen
  25. 251.3.6 Evolutionäre Ansätze • St. Gallener Ansatzo Spontane Ordnung und Selbstorganisation
    o Kein bewusster Einsatz sozialer Regeln, diese ergeben sich aus allmählich gewachsenen Resultaten von Evolutionsprozessen
    o Unternehmen als komplexe, soziale Systeme entwickeln sich auf Basis von Selbstorganisation
    o Management als Katalysator
  26. 261.3.6 Evolutionäre Ansätze • Münchener Ansatzo Management grenzt an nicht beherrschbare Komplexität
    o Aufgabe ist die Bewältigung komplexer Interessenskonstellationen
    => Erreichung von Fortschritt (Bedürfnisbefriedigung) aller Betroffenen
    o Unvorhersehbare Wirkung zeigt begrenzbare Steuerbarkeit des MGMT
  27. 271.4 Rahmenbedingungen der Unternehmensführung 1.4.1.1 Unternehmensinterne Rahmenbedingungen* Vision
    auf die Zukunft ausgerichtete Leitidee;
    sinnstiftend, motivierend, handlungsleitend
    * Mission
    prägnant zusammengefasste Aussagen zu dem Zweck und dem Beitrag zu Gesellschaft;
    zentrale Werte, Handlungsmaxime, Strategien
    * Leitbild
    ausführlich und konkret formulierte Aussagen zu Unternehmenszweck, zentralen Werten, Grundsätzen, Aktivitätsfelder, konkreten Zielen
    * Unternehmensgrundsätze
    stellen Rahmenbedingungen der Unternehmensplanung dar;
    strategische Ausrichtung des Unternehmens;
    Verhaltensgrundsätze (Normen und Richtlinien
  28. 281.4 Rahmenbedingungen der Unternehmensführung 1.4.1.2 Unternehmenskultur DefinitionSie stellt die Gesamtheit der in einem Unternehmen vorherrschende Wertorientierung, Denkmuster und Verhaltensnormen dar, die den Mitarbeitern eine Leitlinie für das tägliche Handeln vermitteln.
  29. 291.4 Rahmenbedingungen der Unternehmensführung 1.4.1.2 Unternehmenskultur Aufbau nach Schein* Artefakte und Symbole
    * (kollektive) Werterhaltung
    * Basisannahmen
    KE1, Abb. 3.5
  30. 301.4 Rahmenbedingungen der Unternehmensführung 1.4.1.2 Unternehmenskultur Kriterien der Stärke von Unternehmenskultur* Prägnanz
    Klarheit der Orientierungsmuster und Werthaltung
    * Verbreitungsgrad
    Subkulturen als Zeichen schwacher Unternehmenskultur
    * Verankerungstiefe
    Grad der Internalisierung
  31. 311.4 Rahmenbedingungen der Unternehmensführung 1.4.1.2 Unternehmenskultur Wirkung von Unternehmenskultur* funktionale
    * dysfunktionale Wirkung
  32. 321.4 Rahmenbedingungen der Unternehmensführung 1.4.1.2 Unternehmenskultur Vorteile von starken Unternehmenskulturen* Handlungsorientierung (auch bei Unsicherheit)
    * reibungslose Kommunikation
    * beschleunigte Entscheidungsfindung
    * Implementation von Entscheidungen
    * weniger Aufwand durch formale Kontrollen
    * kollektive Identität (Motivation, Teamgeist)
    * Geborgenheit und Selbstvertrauen
    * Erhöhte Stabilität des Unternehmens
  33. 331.4 Rahmenbedingungen der Unternehmensführung 1.4.1.2 Unternehmenskultur Nachteile von starken Unternehmenskulturen* Veränderungen werden abgelehnt
    * Fixierung auf traditionelle Erfolgsmuster
    * Angst vor neuen Ideen
    * Neigung zur Konformität
    * Starrheit / unsichtbare Barriere
    !!! Zwischen der Unternehmenskultur und der Organisationsstruktur bestehen Wechselwirkungen. !!!
  34. 341.41.3 Ziele In Unternehmen Definition: ZieleZiele sind:
    implizit oder explizit formulierte Vorstellungen über zukünftige Zustände, die durch das Handeln des Unternehmens bzw. seiner Mitglieder erreicht werden soll.
  35. 351.41.3 Ziele In Unternehmen Definition: ZielsystemStellt die Gesamtheit der in einem Unternehmen autorisierten Ziele dar, die sich jeweils durch die Elemente (Zielobjekt, Zielinhalt, Zielausmaß) und zeitlichen Zielbezug konkretisieren lassen.
    Die in einem Zielsystem zw. Einzelzielen vorherrschenden Beziehungen lassen sich durch Interdependenzen-, Instrumental- und Präferenzrelationen bestimmen.
  36. 361.41.3 Ziele In Unternehmen Zielelemente* Zielobjekt
    * Zielinhalt:
    Formalziele,
    Sachziele
    * Zielausmaß
    * zeitlicher Zielbezug
  37. 371.41.3 Ziele In Unternehmen Anforderungen an ein Zielsystem* Relaitätsbezug:
    erreichbar, widerspruchsfrei
    * Vollständigkeit
    aller Ziele und Zielbeziehungen
    * Anpassungsfähigkeit
    Integrierbarkeit neuer Ziele
    * Akzeptanz
    Partizipation und Integration individueller Ziele
  38. 381.41.3 Ziele In Unternehmen Zielbeziehungen* Interdependenzrelation
    Zielkomplementarität, Zielkonkurrenz, Zielneutralität
    * Instrumentalrelation
    vertikale Differenzierung von Zielen / Rangordnung
    * Präferenzrelation
    unterschiedliche Gewichtung von Zielen unter Berücksichtigung des übergreifenden Zielsystems
  39. 391.4.2 Unternehmensexterne Rahmenbedingungen* globale Umwelt
    ökonomische
    politisch-rechtliche
    sozio-kulturelle
    ökologische
    technologische
    *Aufgabenumwelt
    Kunden
    Lieferanten
    Wettbewerber
    Gewerkschaften
    Kapitalgeber
    Andere
    vgl. KE1, Abb.11
  40. 401.4.3 Shareholder- Value Ansatz* Konzept zur Bewertung von Unternehmen aus Sicht der Eigentümer
    *Wert aus Sicht der Aktionäre
  41. 411.4.3 Stakeholder - Ansatz* Interessen aller am Unternehmensgeschehen beteiligter Anspruchsgruppen wie Kapitalgeber, Mitarbeiter, Kunden, Lieferanten, breite Öffentlichkeit
  42. 421.4.3 Stakeholder - Ansatz Leitidee* Interessensausgleich zwischen den Anspruchsgruppen des Unternehmens
    * Ermittlung von anderen gesellschaftlichen Interessengruppen
    * gegenseitige Abhängigkeit des Unternehmens und der Stakeholder bei der Erreichung der Ziele und Durchsetzung von Strategien
    * Anspruche der Stakeholder ergibt sich durch die Bereitstellung von Ressourcen
  43. 431.4.3 Sharholder-Value-Ansatz und Stakeholder - Ansatz Kritik* grundsätzlich kein Widerspruch zwischen beiden Ansätzen
    * Sharholder-Value-Ansatz:
    - einseitige Orientierung an die Belange der Anteilseigner.
    - Vernachlässigung anderer Interessensgruppen
    * Stakeholder-Ansatz:
    - Steigerung des Unternehmenswertes als langfristige Strategie
    - fehlen einer klaren Zielfunktion
    - nicht hinreichend operationalsierbar
  44. 441.5 Planung und Controlling Betrachtungsweisen 1* funktionales Betrachtungsweise
    strukturierte Auseinandersetzung mit den Aufgabenkomplexen zur Steuerung eines Unternehmens
    *Klassische Mgmt-Lehre
    Planung bestimmt die Wahrnehmung aller anderen MGMT Funktionen; Rolle der Primärfunktion; es gilt das Primat der Planung
    ==> Widerspruch => keine Primarfunktion
  45. 451.5 Planung und Controlling Betrachtungsweisen 2* problembezogene Betrachtung
    * Planung als erste logische Phase:
    - Festlegung von Zielen
    - Entwicklung u. Vorstrukturierung von Handlungsalternativen
    - Abschätzung der Ergebnisse
    - Auswahl einer Handlungsalternative
    ** Probleme
    * Mehrzahl an Entscheidungsträgern
    * Dilemma der Planung - zwei gegensätzliche Effekte der Planung; Planung kann nur mit Annahmen arbeiten
    * Flexibilität vs. Wirtschaftlichkeit
  46. 461.5 Planung und Controlling Reflexionsaufgabe des Controllings* Controlling als Gegenstück zur Planung; bedingen sich gegenseitig
    * umfassende Reflexionsaufgabe, welche sich auf die übrigen MGMT-Funktionen bezieht; zentrales Hinterfragen von Entscheidungen
  47. 471.5 Planung und Controlling Handlungsebenen* Unternehmensführung bzw. MGMT
    Fokus: Entscheidungen
    * Managementunterstützung
    Fokus: Informationsbereitstellung
    * Ausführung
    operativ, reine Umsetzung
  48. 481.5 Planung und Controlling Komplexitätsbewältigung* Selektion
    - Reduktion der Komplexität
    * Reflexion
    - kritische Beurteilung von Selektionsleistungen
    Komplexitätsbewältigung findet nur auf den Ebenen des MGMT u. MGMT-Unterstützung statt.

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Karteikarten Unternehmensführung Grundlagen I
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Avaliação média 5,0 de 5 (1 avaliação)

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