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Flashcards

Vom Lernen

Miriam Brunner Psychologie German 36 cards

Cards in this deck (36)

  1. 1Was ist der Behaviorismus und wann entstand er?- USA - Jhdt. wende zum 20. Jhdt. - Mitte des 20. Jhdt.
    - Lernen wird anhand von Belohnung und Bestrafung gesteuert
    - radik. B: Denken verursacht das VH nicht => Denken = VH, welches durch Stimuli in Umwelt verursacht wird
    - Optimismus: Möglichkeit Mensch zu Guten zu formen
  2. 2Was ist Verhalten für Behavioristen?= Fortbewegung, produktive und instrumentelle Tätigkeiten, Sozial- und Gesundheitsverhalten, sprachliche und nichtsprachliche Kommunikation
  3. 3Was entwickelte B. F. Skinner (1904-1990)?- Reinforcement Theory (50er): zeitl. unmittelbare Belohnung von VHW (=Kontingenz); keine Belohnung/Strafe
    => wsl. keine VH-Whg
    - Skinnerbox = zur gezielten Herstellung der Reiz-Reaktionsverbindung (Tierexperimente)
  4. 4Wer war B. F. Skinner?- Pressen eines Hebels - operant. Kond.
    - Tauben sind Raten überlegen => keine weiteren Rattenexperimente
    - 2. einflussreichster Psychologe 20. Jhdts.
  5. 5Wer war Pawlow ?- eigentlich Physiologe => Problematik des Lernen: Wie kommt individ. erworbenes VH zustande? (Zugang zum Lernen auf biolog. Ebene)
    - ursprüngl. Untersuchungen zur Verdauung von Hunden
    - klass. Kond. (VH beruht auf Reflexen) => CR kündigt UCR an; US: UCR & CR (natürlich vs. konditioniert)
  6. 6Wer war Thorndike (1874-1949)?- Lernen durch Versuch & Irrtum (Tierexperimente in den USA)
    - wollte Begabungsuntersch feststellen, sperrte Katzen in Vexierkäfig (Puzzlebox) => zufälliges Lösen
    - Law of effect = Gesetz des Effekts (1905) => angenehme Reaktion (Erfolg) -> häufigeres Auftreten der Vhweise; Triebkraft = Luststreben
  7. 7Kritik an Thorndike durch Köhler- intelligentes VH ist nicht möglich => auf diese Weise kann man nicht erfahren wie Tiere wirklich lernen.
    Bsp. Schimpansenexperimente => Tiere lernen durch Einsicht
  8. 8Wer war Watson?- Begründer des Behaviorismus
    (Klass. Kond.)
    - "psychology as the behaviorist views it"
    - 1919: Psychology from teh standpoint of a Behaviorist = Grundlagenschrift
    - gegen Wundt (Introspektion); gegen Freud (Neurosenlehre, unwiss. Methoden) => Vertreter rein nawi Vorgehens; Orientierung am sichtbaren VH von Mensch & Tieren
    - radikale höchst umstrittene Einstellungen: warnt vor Zärtlichkeit in Erziehung/ enge Bindungen; schmerzloses Töten kranker Kinder oder für Experimente verwerden; Behauptungen aus Kinder alles machen zu können)
  9. 9Was machten Watson & Rayner 1920?- little Albert: Angstkonditionierung
    - ethisch & methodisch umstritten
  10. 10Was machte Skinner 1938?- The Behavior of Organisms
    - operant. Kondt. & Shaping
    - "Walden Two": Utopie über kond. Gesellschaft (1948)
  11. 11Was machte Clark Hull (1884-1952)<ß- Verhaltenstheorie auf axiomatische Grundlagen (Formulierungsversuch)
    - System von Postulaten = primary laws => Ableitung von konkreten Vorhersagen auf das VH
    - 1943: Principles of Behavior
    - mensch. VH = Ergebnis von Interaktion des Organismus mit der Umwelt
  12. 12Was machte Bandura (*1925)- Social Learning Theory (1963)
    - Erfinder der Selbstwirksamkeitserwartung = perceived self-efficacy => Lernen am Modell
    - Skinner, Palow: Motivation dient Erlernen; Lernen bestimmt durch Verstärker
    - Bandura: Motivation unterstützt Zeigen neuen VH; Lernen durch Erwartung auf Verstärker bestimmt
  13. 13Was ist operantes/ instrumentelles Konditionieren?- nicht Reiz, sondern seine Konsequenz ist essentiell => je nach Konsequenz tritt VH häufiger/ seltener auf (Manipulation der Effekte)
    - VH anhand beobachtbarer Effekte auf Umwelt beschreibbar
    - Hull: einzelner Reiz alleine genügt oft nicht um VH auszulösen
  14. 14Was ist Pawlows klassisches/ respondentes Konditionieren?- Lernen: Reakt wird mithilfe von Stimuli ausgelöst; Verstärkung bei Belohnung; Abschwächung, wenn keine Belohnung
    - Verhaltenshäufigkeit/ Frequenz:
    natürl. Größe in VH-Wiss; WSK, dass bestimmt. VH zu bestimmt. ZP auftritt => Ziel experiment. Analyse: Variablen entdecken, die WSK beeinflussen
  15. 15Was ist die Skinner-Box?- gezielte Herstellung von Reiz-Reaktionsverbindungen (Tierexperimente)
    - Vorrichtung, die erlaubt, Konsequenzen von VH zu manipulieren
    - Ratte zeigt VH - Hebeldruck - Futter; Taube zeigt VH - pickt auf Scheibe - Futter
    => VH-WSK steigt; Art der Verstärkung ist wichtig!
  16. 16Was ist Kontingenz?- zuverlässige Bez zw. Reaktion & VÄ in der Umwelt
    - je regelmäßiger +/- Konsequenz => schnelleres Lernen
  17. 17Was ist ein Verstärker/ Bestrafungsreiz?- Stimulus, der VH-WSK erhöht/ senkt (bei kontingenter Darbietung!!)
  18. 18Was ist die operante Löschung?- keine kontingente Konsequenz => Rückgang der VH-Häufigkeit auf Ausgangsniveau
  19. 19Welche Arten von Verstärkung gibt es?- positive Verstärkung: VH => angenehmer Reiz (++)
    - negative Verstärkung: VH => Entfernung aversiven Reiz (--)
  20. 20Welche Arten von Bestrafung gibt es?- positive Bestrafung (1. Art); VH => aversiver Reiz (+-)
    - negative Bestrafung (2. Art); VH => Wegfall angenehmer Reiz (-+)
  21. 21Was ist Valenz?= individuelle Variation je nach Empfindung (was ist angenehm/ unangenehm?)
  22. 22Was sind diskriminative Reize?= Hinweisreize, dass VH zu erwas führt
    Bsp. Taube pickt - Futter
    Taube pickt - Futter, nur bei grünem Licht
    Taube pickt - kein Futter bei rotem Licht
    grünes Licht = diskrimin. HWR
  23. 23Was versteht man unter Generalisierung?- ähnliche Reize wie HWR lösen VH aus (helleres/dunkleres grün)
  24. 24Welche Arten von Verstärkerplänen gibt es? (6)1. kontinuierliche Verstärkung: jede Reaktion wird verstärkt
    2. partielle Verstärkung: nicht jede Reaktion wird verstärkt
    3. Quotenplan: VSK nach bestimmt. Anzahl von Reaktionen
    4. Intervallplan: VSK nach bestimmt. Zeitintervall
    5. fixiert: Anzahl von Reaktionen bzw. Zeitintervall fix
    6. variable: durchschnittl. Anzahl von Reaktionen bzw. Zeitintervall
  25. 25Was ist ein Fixierter Quotenplan (FR)?- VSK nach festgelegten Zahl von Reaktionen
    - FR-1: VSK auf jede Reaktion = kontinuierlich
  26. 26Was ist ein Variabler Quotenplan (VR)?- VSK nach durchschn. Anzahl von Reaktionen (vorher festgelegt)
    - VR-10: im Mittel auf jede 10. Reaktion (kann aber auch 1. oder 20. sein)
  27. 27Was ist ein fixierter Intervallplan (FI)ß- Verstärkung auf 1. Reaktion nach festgelegtem Zeitintervall
    - FI-10: 10 Sek. Pause nach VSK, bevor nächster VSK (Anzahl der Reaktionen während der Zeitspanne unerheblich)
  28. 28Was ist ein Variabler Intervallplan (VI)- VSK im Durchschnitt festgelegtes Zeitintervall
    - VI-20 = im Mittel pro 20 Sek.
  29. 29Was für ein Verhalten erfolgt auf die verschiedenen Verstärkerpläne?- je geringer die Verstärkerquote, umso höher die Aktivität (FR-1 vs. FR-100)
    - je kürzer die Zeiten zw. VSK, umso höher die Aktivität (FI-10 vs. FI-100) => Bogenmuster (häufigeres Picken, je näher sie zb. an 10 Sek. kommt)
    - je unregelmäßiger, desto resistenter ist VH gegen Extinktion
  30. 30Was ist die Kritik an der Methode?- zwar hoher Formalisierungsgrad, jedoch streng an Formalisierungs-anforderungen gebunden
    - Operationalisierung theoret. Begriffe
    - Teil des VH = Produkt einfacher Lernprozesse, aber nicht alles VH ist durch R-R-Kontingenzen beschreibbar
    - Grenzen, wenn Denken involviert ist (Bsp. Bandura - reine Beobachtung als Grund für VH genügt)
  31. 31Was sind weiter Erfindungen Skinners?- Klassenzimmer = Küche
    - Air-Krib 1944 = Kinderablage
    - Teaching Machine 1953 = Belohnung bei richtiger Antwort
  32. 32Was ist die kognitive Wende und was ist kognitives Lernen?Wende: Theorien zur Untersuchung innerer Prozesse
    Lernen: Wahrnehmung, Denken, Lernen = kogn. Prozesse => nicht durch einfache VSK erklärt
  33. 33Was sagen Garcia & Kolling 1966?- nicht jeder Reiz kann konditioniert werden
    - Ratten lernen Aversion auf verseuchtes Futter (auch nach mehrstündiger Verzögerung)
    - ABER: nur auf Futter & nicht auf dargebotenen Lichtreiz
  34. 34Was sagt Harlow 1971?- trotz Verstärkung mit Futter von Drahtmutter, klammert sich Äffchen an Frottee Mutter & sucht Zuflucht
  35. 35Was kann man an kognitiven Landkarten aufzeigen?- Unverstärktes = innere Repräsentation kommt hinzu (räuml. & andere Infos)
    - Edward Tolman (1. Forscher in dieser Richtung): Ratte in Labyrinth - direkter Weg versperrt - Ausweichen auf kürzesten Alternativweg => Blockadenumgehung wurde nie verstärkt!; verfügen über innere kognitive Landkarte
    - Kond. = n. nur Aufbau von Assoziationen zw. VH & VSK - beinhaltet Lernen anderer Aspekte des Kontexts
  36. 36Was sind Funktionen räumlicher Landkarten?- Identifikation/ Wiedererkennung von Merkmalen in Umgebung
    - Finden von Zielobjekten
    - Wegplanung durch Umgebung

Information

Description
Vorlesung zum Lernen von Helmut Leder
Created by
Miriam Brunner
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