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Flashcards

Mittelalter

Julia Grafe Politikwissenschaft - RUB German 21 cards

Cards in this deck (21)

  1. 1Mittelalter Fakten400-1500 n. Chr.
    römisch/christlich geprägt
    Natur des Menschen fraglich (Christentum)
    Zeitrechnung Geburt jesu
  2. 2Varianten Christentumlateinisch
    keltisch
    arianisch
  3. 3Gott-Mensch-NaturWelt/Natur= Schöpfung Gottes
    Gott= welt-transzendent, EIN Gott
    Mensch= Ebenbild Gottes, innere Würde, universelle Gleichheit, Sünde
  4. 4Legitimitätsglauben/ HerrschaftRecht muss erworben werden
    Potestas--> Amt
    natürliche Autorität Gottes
    Herrschaftsform Monarchie
  5. 5FeudalismusA) Freier bietet Dienste für Schutz an, der Freie= Vasalle, der Herr= Feudalherr (Lord)
    B) Lehen an Lehensträger (Vasallen) für bestimmte Dienste
  6. 6feudales KönigstumBestimmung König --> Vertrag Adel
    Pflicht König= Verteidigung Königreich
    Pflicht adelige: Hilfe (auxilium) & Rat (concilium)
  7. 74 Funktionen Herrschaft1. jurisdictio (Hoheit über Geltungsbereich)
    2. dominium (Lordschaft mit Eigentum)
    3. gubernaculum (Regierungsfunktionen)
    4. potesas (Herrschaft in Amt auf rechtlicher Basis)
  8. 82 Idealtypen monarchischer Regierungsformen1. absolute Monarchie (direkt Verantwortung vor Gott)
    z.B. Frankreich
    2. feudale Monarchie (indirekte Verantwortung Gott)
    z.B. England
  9. 9Papsttum (als politische Institution)absolute Monarchie
    Oberhaupt Christentum
    Auctoritas christlicher Lehre
    Berater des westlichen Herrschers
  10. 10Kaiser ohne Reich"hlg. römisches" Reich kein Territorium, mehr Idee
    Kaiser Karl der Große= Verteidigung Christentum
  11. 11Mittelalterliches RechtHüter Recht= primäre Aufgabe Herrscher
    rückwärtsgewandt
    römisches Recht
  12. 12ParlamenteEinberufen/Zusammenkommen Vasallen durch König
    "courtes"= Versammlung Königreiche
    "courts" = direkter Kontakt Parlament (Vertreter Einheiten) und König
    "parlements"= Rechtsfindung
  13. 13Augustinusunveränderliche und veränderliche Dinge (Menschen/Engel)
    Sünde Menschen= Selbstliebe
    objektiv (unordnung) vs. subjektiv (böse)
  14. 14Konsequenzen Sünde (Augustinus)1. Sünde entfernt Mensch von Gott (siehe Vertreibung Paradis)
    2. Sünde entfernt Menschen von Menschen (siehe Kain und Abel)
    --> Gott schenkt Gesetze & Regierung zur Linderung
  15. 15Zwei Welten (Augustinus)1. civitas Dei= Gemeinschaft Gottes (ganz toll)
    2. civitas terrena= Gemeinschaft auf Erden (Sünde, Chaos)
  16. 16politische Herrschaft (Augustinus)Legitimität Herrschaft, potestas
    Qualität Herrscher= Machtstreben
    Dilemma= bedarf Selbstliebe Herrscher für Schutz vor Konsequenzen menschlicher Selbstliebe
    Herrscher ungeschützt
    Opfermythos (Jeses nimmt Sünden auf sich, Herrscher mindert Sünden)
  17. 17ständische Dreiteilung MittelalterBetende (oratores)
    Kämpfende (bellatores)
    Arbeitende (laboratores)
  18. 18politische Machtfaktoren MAStädte
    Papst
    Kaiser
    Monarchien
  19. 19KonziliarismusGegenbewegung Dominanz röm. Kirche
    Dezentrierung päpstlicher Macht, indem Konzil etabliert
    Konzil steht über Papst, Papst müsste vor "ökumenischen Konzil" rechtfertigen
  20. 20Unterschied Legitimitätsglaube MA vs. römischen politischen Ordnung?In MA: Potestas setzt Amt voraus – keine »natürliche Herrschaft« aufgrund besonderer Eigenschaften (≠Auctoritas)
  21. 21Der Zweck des Menschen lag im römischen und griechischen Denken in seiner Optimierung durch die Vernunft. Im Mittelalter nicht. Warum?Im MA keine Zweckbestimmung des Lebens (weil Ebenbild Gottes)
    -->„Dasein um seiner selbst willen“
    -->innere Würde statt expressiven Würde wie bei den Römern/Griechen

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4. Vorlesung (Mittelalter und Augustinus)
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Julia Grafe
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