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Flashcards

Identität, Habitus, soziale Gruppe

Julia Grafe Soziologie German 10 cards

Cards in this deck (10)

  1. 1Kultur: soziales ErbeBedeutungsgewebe angeeigneter und (re)konstruierter sozialer Praxis (begrüßen, heiraten)
    von Generation zu Generation
    Erwerb von Eigenschaften sozialen Systems in Sozialisationsprozess
    --> diese Eigenschaftn determinieren Inhalt des Prozesses (z.B. Normen und Rollenerwartungen)
  2. 2Identität: individuell und sozialIch in Verhältnis zu "etwas" was selbst wiederum "Ich" ist
    Ich-Identität: bewusste gefühlte Wahrnehmung des Selbst und des anderen (Selbstverständnis)
    kollektive Identität: bewusste gefühlte Wahrnehmung eines "Wir" und die "Anderen"
  3. 34 Aspekte IdentitätZugehörigkeit (Identität zur eigenen Gruppe)
    Bewusstsein (Existenzbewusstsein)
    Selbigkeit (mit mir im Reinen)
    Einmaligkeit
  4. 4Identität: soziale OrdnungVerortung des Einzelnen in sozialen Ordnungszusammenhang
    Erfahrung Kontinuität in individueller & generationeller Zeit
    Homogenität geographische & sozialer Raum
    feste Methoden Selbst- und Wir-Integration
  5. 5Habitusüberdauernde Persönlichkeitseigenschaften
    Antrainierung Denk- , Wahrehmungs- und Handlungsschemata
    spezifische Disposition Denken, Handelns, Geschmäcker & Praktiken
    frühzeitige Formung Schemata und bestimmt weitere Handlunsgmöglichkeiten
  6. 6Habitus in Verhältnis zu SozialstrukturHabitus korrespondiert einer Position in sozialen Raum (Einheitlichkeit Klasse durch Habitus)
    Habitus= Vermittler Struktur und Praxis
    erzeugte soziale Praxis und erzeugend
    Habitus gebildet durch Familie, Schule und Klassenposition
  7. 7Habitus Beispielunteren Klassen: Essen
    satt machen und lange vorzuhalten oberen Klassen: Art und Weise
    wie gegessen, Rituale und Manieren, Funktion der
    Kalorienaufnahme Hintergrund.
  8. 8Max Weber: VergemeinschaftungBeziehung, bei der Einstellung sozialen Handelns auf subjektiv gefühlter (affektueller,traditioneller) Zusammengehörigkeit der Beteiligten beruht( Freundschaften, Partnerschaften)
  9. 9Max Weber: VergesellschaftungBeziehung, bei der Einstellung des sozialen Handelns auf rational (wertrational, zweckrational) motivierten Interessenausgleich oder auf Interessenverbindung beruht (Vorstellungsgespräche,
    Unternehmenszusammenschluss)
  10. 10Bestimmungsmerkmale soziale Gruppe und BeispieleGröße (Clique 4 Personen)
    Struktur Rollen, Aufgaben, Positionen (informeller Anführer Jugendclique)
    Mitgliedschaftsregeln (Wie gelangt in Gruppe)
    Rollen/Sanktionen (Strafkasse)
    Gruppenbezug Umwelt (Punk Gruppe Marginalisierung aus Protest)
    Individuenbezug (Kompensation Ich-Schwäche)
    Konflikte innerhalb Gruppe (Familienstreit)
    Vergleich Aspekten zwischen Gruppen (Loyalitötsnormen, Bürgerpflichten)

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6. Vorlesung
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Julia Grafe
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