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Karteikarten

K1/2/2 Der Nationalsozialismus

Max Siegel History Englisch 15 Karten

Karten in diesem Stapel (15)

  1. 1Erläutere den Zustand der Weimaren Republik in 1929- Hindenburg ist Reichspräsident; wird zunehmend altersschwach
    - Instabilität; politisch (Ablehnung der Republik von den zunehmenden Randparteien) und wirtschaftlich (scheinbar stabil, aber starke Abhängigkeit von amerikanischen Krediten durch den Dawes Plan 1924, Inflations- und Wiederholensfurcht von der Krise in 1923)
    - Große Koalition als Regierung (SPD, Zentrum, DVP, DDP, BVP)
    - Schwächen der Verfassung
  2. 2Beschreibe den Ablauf des Scheiterns der Weimaren Republik- Oktober 1929 Weltwirtschaftskrise: Ausgelöst durch den Börsencrash in den USA; Zusammenbruch des internationalen Finanzkreislaufs und somit deutscher Unternehmen und Industrieproduktion -> sprunghaft steigende Arbeitslosigkeit
    - März 1930: Zusammenbruch der großen Koalition; letzte Regierung der Weimarer Republik, die sich auf eine Mehrheit stützen konnte
    - Präsidialkabinette: Zunehmend politische Radikalisierung durch die Krise; handlungsfähige Mehrheiten im Reichstag unmöglich; Hindenburg nutzt das Notverordnungsrecht
    - Brüning (1930-1932); radikale Deflationspolitik -> von Papen (1932) -> von Schleicher (1932-1933); Hitler (1933); NSDAP stärkste Partei; Zähmungskonzeptversuch; ermöglicht Hitler einen elgalen Weg, an die Macht zu kommen; durch Artikel 48 legaler Boden der Verfassung verlassen
  3. 3Nenne die Gründe für die Auferstehung Hitlers- Misserfolge & Krisen der Weimaren Republik
    - Versagen der Republik -> Weiterbestehen der alten Überzeugung
    - Hitlers Charisma und Redeart
    - Furcht vor sozialem Abstieg und sozialer Not der oberen Schicht
    - Zukunftsangst
  4. 4Nenne alles, was Hitler 1933 noch im Weg stand- Reichspräsident Hindenburg
    - das Ausland
    - andere Parteien & der Reichstag
    - dieJustiz
    - die Verwaltung
    - das Militär & die Polizei
    - die Gewerkschaften
    - die Kirche
    - das Volk (die Demokratie)
    - diverse (innerparteiische Gegner)
  5. 5Beschreibe wie Hitler ab 1933 bis April Gegner ausgeschalten hat- Januar 1933: Beschluss zu Neuwahlen, Auflösung des Reichstags
    (Ende Präsidialkabinett und Zähmungskonzept)
    - Februar 1933: Notverordnung von Pressezensur, Einschränkung Versammlungsfreiheit (Ausschaltung Volk); SA & SS werden Hilfspolizei in Preußen (Ausschaltung Polizei); Reichtagsbrand, Reichstagsnotverordnung, Einschränkung wichtiger Grundrechte (zum Schutze von Volk und Staat; Grundlage des NS-Terrors, Ausschaltung Volk)
    - März 1933: Reichstagswahlen, NSDAP bildet Mehrheitskoalition; Ermächtigungsgesetz, Aufhebung der Gewaltenteilung, Exekutive übernimmt Legislative, Ende Förderalismus (Ausschaltung Justiz, Reichstag); Gleichschaltungsgesetz für Länder und Kommunen (Ausschaltung Verwaltung)
    - April 1933: Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums (Gleichschaltung der Verwaltung, Auscchaltung Verwaltung)
  6. 6Beschreibe wie Hitler ab 1933 ab April Gegner ausgeschalten hat- Mai 1933: Zerschlagung der Gewerkschaften & Gründung der DAF, Deutschen Arbeitsfront (Ausschaltung Gewerkschaften)
    - Juni & Juli 1933: Verbot und Selbstauflösung der Parteien; Gesetz gegen die Neubildung von Parteien (Ausschaltung Parteien)
    - Juli 1933: Reichskonkordat mit dem Vatikan, Unterstützung deren (Ausschaltung Kirche)
    - Juni 1934: Röhm-Putsch, Ermordung der SA-Führung und 'problematische' Anhänger mithilfe von SS und des Militärs (Ausschaltung SA, Gegner, Militär)
    - August 1934: Tod Hindenburgs (Ausschaltung Reichspräsident); Hitler wird 'Führer und Reichskanzler', vereint die beiden Stellen und hat das Oberbefehl vom Reichsmilitär (Ausschaltung Militär)
    -
  7. 7Nenne die drei Formen, womit die NSDAP das Volk kontrollierte- Integration
    - Ausgrenzung
    - Zwang & Terror
  8. 8Nenne die Propagandamittel der NSDAPPropaganda (Überredung / Intergration)
    - Kontrolle der Presse durch Zensur, Schriftstellergesetze und Kontrolle der Medien
    - Ministerium für Volksaufklärung und Propaganda unter Goebbels; Reichskulturkammer gegen die 'entartete Kunst'
    - große Ferien, Massenaufmärsche um Volksgemeinschaft und 'Schicksalsgemeinschaft' zu stärken; 'du bist nichts, dein Volk ist alles'
    - Volksempfänger in jedem Haushalt, Kino; Verbreitung der Massenmedien
    - Verbote & Verfolgungen (z.B. Bücherverbrennung Mai 1933)
  9. 9Beschreibe die Mitintegration der Arbeiter im NS- Beseitigung der Arbeitslosigkeit (Reichsarbeitsdienst; Aufrüstung; Wehrpflicht)
    - Zerschlagung der Gewerkschaften
    - Gründung DAF und KdF (Kraft durch Freude); sozialpolitische Maßnahmen
    - Einrichtung des 1. Mais als nationaler Feiertag
  10. 10Beschreibe die Ideologie der NSDAP- Hitler als zentrale Figur: Vom erfolglosen Kleinbürger zum Reichskanzler und 'Führer'; Begründer der Ideologie der NSDAP; stark beeinflusst durch den 1. Weltkrieg und will Revanche; Inszenierung und Rednerbegabung führen ihn unter anderem zum Erfolg
    - Antiparlamentarismus: Antidemokratisch (kein Parlament, keine Gewaltenteilung, parteienloser Staat); Diktatur und Führerprinzip
    - Führerkult und Volksgemeinschaft: Führer ist zentrale Person (Machtkonzentration); Verehrung Hitlers ('Führer befiehl, wir folgen); Volksgemeinschaft als Kampfgemeinschaft; Unterordnung des Einzelnen
    - Sozialdarwinismus: In Darwins Evolutionstheorie begründet; Konzept der 'natürlichen Auslese', Begründung für Massenmord & Euthanasie; Rassentrennung, Glaube an 'bessere Rasse'
    - Antisemitismus: Lehre gegen das Judentum, den 'Hauptfeind'; Ausschließen aus allen Bereichen; Nürnberger Gesetze 1935; Wannseekonferenz 1942; Holocaust
    - Lebensraumideologie: Expansion in den Osten; Ausbreitung Lebensraums für die arische Rasse gerechtfertigt durch Sozialdarwinismus; Anstreben der Weltherrschaft; 2. Weltkrieg
  11. 11Beschreibe die Jugend während dem NS- Institutionen: Verpflichtende Teilnahme; Hitlerjugend / Deutsches Jungvolk für Jungen; Bund Deutscher Mädel / Deutsche Jungmädel für Mädchen; gezielte Vorbereitung in der entsprechenden Jugendorganisation (z.B. auf militärische Struktur)
    - Erziehung: Wurde an Staat übergeben; Eltern wurde Vorbildsrolle entzogen; Schule grundsätzlich verändert, neue Fächer wie Rassenkunde und Vererbungslehre, ideologisches Denken und Bildung des Körpers im Mittelpunkt; besondere Bildungseinrichtungen für den Führungsnachwuchs
    - Körperliche Ausbildung: Sportliche Betätigung; Schießtraining; HJ-Dienst (Lager, Fahrt, Treffen)
    - Uniform: Uniformspflicht, ab 1934 vom Streifendienst streng kontrolliert; aufzeigen von Position, Aufgaben, Herkunft, individueller Leistung
    - Propaganda: Presse (Kampfblätter); Jugendfilmstunden, HJ-Rundfunk (Massenmedien)
    Ziel: Beeinflussung der Jugend in jeder Lebenslage
  12. 12Erläutere die Wirtschaftspolitik der NSDAPZiel: Beseitigung der Arbeitslosigkeit // wirtschaftliche Eigenständigkeit
    Maßnahmen: Staatliches Arbeitsbeschaffungsprogramm (Autobahnen, Flugplätze, Kasernen); Einführung der allgemeinen Wehrpflicht (2 Jahre); Reichsarbeitsdienst (6 Monate); Aufrüstung; Finanzierung durch Staatsschulden (MEFO-Wechsel); Preis-und Lohnstopp // Produktionssteigerung in der Landwirtschaft (Erzeugungsschlacht); verstärkte Gewinnung von einheimischen Rohstoffen -> Zwangswirtschaft
    Folgen: Gesunkene Arbeitslosigkeit; Disziplin; militärische Stärke; hohe Staatsverschuldung, verdeckte Inflation; geringer Lebensstandard // verstärkte landwirtschaftliche Eigenversorgung und Nutzung von Rohstoffen -> Großmacht
    Absichten: Gehorsame Soldaten; Einsatz der Rüstungsgüter; Verhinderung des Staatsbankrotts durch Eroberung; Opferbereitschaft der Bevölkerung -> Angriff
    -> Weg in den Krieg
  13. 13Nenne die zwei Phasen der NS-Außenpolitik1. 1933-1936: Zweigleisige Außenpolitik; Friedensparolen (scheinbare Fortsetzung der Weimarer Außenpolitik) // Politik der vollendeten Tatsachen (Vertragsbruch, Gewaltaktionen); Weg in den Krieg
    2. 1937-1939: Aggresive und expansive Außenpolitik
  14. 14Beschriebe die erste Phase der NS-Außenpolitik 1933-36Ziele: Inhalt von "Mein Kampf"; Beseitigung des Versailler Vertrags; Großdeutsches Lebensraum; "Lebensraum" im Osten
    Friedensparolen: 1933 Konkordat mit dem Vatikan, Regierungserklärung "Frieden und Gleichberechtigung Deutschlands"; 1934 Nichtangriffspakt mit Polen; 1935 Flottenabkommen mit England; 1936 Olympische Spiele in Berlin als Friedenspropaganda
    Politik der vollendeten Tatsachen: 1933 Austritt aus dem Völkerbund; 1935 Einführung der allgemeinen Wehrpflicht; 1936 militärische Besetzung des Rheinlandes 1936-39 Teilnahme am Spanischen Bürgerkrieg; 1936 "Achse Berlin-Rom", Antikominternpakt mit Italien und Japan
  15. 15Beschriebe die zweite Phase der NS-Außenpolitik 1937-39Ereignis // deutshe Kriegsvorbereitung // Reaktion des Auslandes
    1937 "Hossbach-Protokoll", konkrete Kriegspläne
    1938 Anschluss Österreichs // Einmischung in die österreichische Innenpolitik, Plan eiens Großdeutschen Reiches, Österreich "heim ins Reich" // Appeasementpolitik
    1938 Besetzung des Sudetenlands // Einmischung in der Tschechoslowakei, Unterstützung der benachteiligten sudetendeutschen Minderheit, Kriegsdrohung // Münchner Abkommen zwischen D-E-F-It
    1939 Besetzung Rest-Tschechei // Einmischung in die Konflikte zwischen Slowaken und Tschechen, Druck auf tschechische Regierung // noch keine Maßnahmen gegen Hitler, Ende Appeasement, Drohungen gegen Deutschland
    1939 Kündigungen dt.-engl. Flottenabkommen und dt.poln. Nichtangriffspakt // geheimer Plan eines Angriffs auf Polen, Forderung nach Rückgabe Danzigs // Garantieerklärung Englands und Frankreichs für Bestand Polens
    1939 Hitler-Stalin-Pakt mit geheimem Zusatzprotokoll // Isolierung Polens, Verhinderung eines Zweifrontenkrieges // gescheiterte Bemühungen Englands und Frankreichs um ein Bündnis mit der UdSSR
    -> Krieg

Informationen

Beschreibung
History (EI) Karteikarten am K1/2/2 Der Nationalsozialismus, erstellt von Max Siegel am 30/06/2018.
Erstellt von
Max Siegel
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