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Mindmap

Kalkulation(EX)

etsab1982 3. Betriebswirtschaftliche Steuerung und Qualitätsmanagement in Einkauf und Logistik Deutsch

Kalkulation(EX)

Inhalt der Mindmap

Kalkulation(EX)

  1. Zuschlagskalkulation

    • (häufigste Anwendung ! Primär von Bedeutung in der Prüfung !)
    • ⦁ Anwendung bei Serien- und Einzelfertigung
    • ⦁ Ermittlung des Verkaufspreises, ausgehend vom Fertigungsmaterial und den Fertigungslöhnen für ein Erzeugnis
    • ⦁ Auf die Einzelkosten werden die Gemeinkosten mit Hilfe der durch den BAB ermittelten Zuschlagssätze stufenweise zugeschlagen
    • ⦁ Materialgemeinkosten beziehen sich auf die Materialkosten, Fertigungsgemeinkosten beziehen sich auf die Fertigungskosten, Verwaltungs- und Vertriebsgemeinkosten auf die Herstellkosten
    • ⦁ Auf die Selbstkosten wird Gewinn, Provision, Rabatt zugeschlagen
    • Schlüsselverteilung
      • 1. Kostenverteilungsschlüssel
        • Mengenschlüssel und Wertschlüssel
          • ⦁ Gemeinkostenschlüsselung : Versuch einer Annäherung an Kostenverursachung durch Bildung von Hilfsgrößen (Schlüssel als Verteilungsmaßstab)
      • 2. Mengenschlüssel
        • mengenmäßige Kostenverteilung (preisunabhängige technische Größen)
          • ⦁ Zeitgrößen wie Maschinenstunden ⦁ Technische Größen wie Flächen, Gewichte, Rauminhalte ⦁ Zahl der Beschäftigten
      • 3. Wertschlüssel
        • wertmäßige Kostenverteilung
          • ⦁ Kostenwerte wie Löhne und Gehälter (Zuordnung der Nebenkosten wie Personalnebenkosten), Materialkosten ⦁ Umsatzwerte
  2. Divisionskalkulation

    • ⦁ Einstufige Divisionskalkulation der Selbstkosten
    • ⦁ Angewandt bei Betrieben mit einheitlicher Massenfertigung (z.B. Zementwerk, Wasserwerk)
    • ⦁ Kosten je Einheit = Gesamtkosten geteilt durch Gesamtmenge
    • ⦁ Verkaufspreis wird ab den Selbstkosten wie bei der Zuschlagskalkulation ermittelt
  3. Äquivalenzziffernkalkulation

    • ⦁ Methode anwendbar bei Sortenfertigung, bei Produkten, die gleichartig sind, sich aber nach z.B. Größe, Materialeinsatz oder Bearbeitungszeit unterscheiden
    • ⦁ Kosten stehen in einem festen Verhältnis zueinander
    • ⦁ Produkte werden durch Äquivalenzziffern vergleichbar gemacht, Haupterzeugnis erhält die Ziffer 1,0
    • Kalkulationsschema
      • ⦁ Festlegen der Äquivalenzziffern
      • ⦁ Recheneinheiten ermitteln (Menge x Äquivalenzziffer)
      • ⦁ Ermittlung der Durchschnittskosten (DK = Gesamtkosten geteilt durch Summe der Recheneinheiten)
      • ⦁ Ermittlung der Selbstkosten pro Stück (SK = Durchschnittskosten x Äquivalenzziffer)
      • ⦁ Ermittlung der gesamten Selbstkosten (SK gesamt = Selbstkosten pro Stück x tatsächliche Menge)
      • Beispiel :
        • Es werden vier unterschiedliche Fernrohre hergestellt :
  4. Kalkulationsschema im Warenhandel

    • Einstandspreis (abzüglich Rabatte etc., zuzüglich Bezugskosten) + Kosten für Lagerung, Verwaltung und Vertrieb = SELBSTKOSTEN
    • SELBSTKOSTEN + Verkaufskalkulation = Verkaufspreis (Nettopreis)
  5. Folgende Kalkulationen können durchgeführt werden :

    • 1. Vorkalkulation
      • ⦁ zur Ermittlung des Angebotspreises über die Normalkostenkalkulation
      • ⦁ Normalkostenkalkulation = Durchschnittswerte, die aus den Istkosten vergangener Abrechnungsperioden gebildet werden
    • 2. Zwischenkalkulation
      • ⦁ Zur Überprüfung der Vorkalkulation bei Erzeugnissen mit längerer Fertigungsdauer oder Lagerung
    • 3. Nachkalkulation
      • ⦁ Zur Ermittlung des tatsächlichen Gewinns und Überprüfung der Vorkalkulation (Ist-Kostenkalkulation)
        • ⦁ Ist-Werte aus dem Betriebsabrechnungsbogen (BAB) für eine bestimmte Periode
        • ⦁ Ermittlung der Ist-Zuschlagssätze
        • ⦁ Ermittlung des tatsächlichen Gewinns
        • ⦁ Kostenüberdeckung Normalkosten größer Ist-Kosten
        • ⦁ Kostenunterdeckung Normalkosten kleiner Ist-Kosten
      • Gründe
        • ⦁ Beschäftigungsabweichungen (geringere Auslastung der Produktion)
        • ⦁ Preisabweichungen
        • ⦁ Verbrauchsabweichungen
    • 4. Kostenträgerstückrechnung (Kalkulation)
    • 5. Kostenträgerzeitrechnung
      • ⦁ Kurzfristige Betriebserfolgsrechnung
      • ⦁ Gegenüberstellung von Kosten und Leistungen
      • ⦁ Gegenüberstellung der gesamten Kosten einer Periode mit den Erlösen, korrigiert um Bestandsveränderungen
      • ⦁ Umsatzerlöse minus Kosten unter Berücksichtigung von Bestandsmehrungen oder Bestandsminderungen gleich Betriebserfolg

Bilder und Dateien der Mindmap

  • Kalkulation(EX)

Informationen

Beschreibung
3. Betriebswirtschaftliche Steuerung und Qualitätsmanagement in Einkauf und Logistik (3.2 Kostenrechnung und Controlling) Mindmap am Kalkulation(EX), erstellt von etsab1982 am 03/10/2013.
Erstellt von
etsab1982 · Okt 2013
Aktualisiert
16 Sep 2016
Aufrufe
203
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