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Flashcards

Lektion 01

Michelle Giese German 64 cards

Cards in this deck (64)

  1. 1Eine Übung funktioniert auf dem Trainingsplatz, aber nicht im Alltag. Woran liegt das (auf den Hund bezogen)?Ein Hund lernt kontextabhängig und er orientiert sich auch am Vorbild seines Halters (Stichwort: Konzentration, Fokussierung)
  2. 2Wann befinden sich Hundehalter und Hund im Training und nicht im Alltagsmodus?Wenn der Halter sowohl Situation als auch den Hund kontrollieren kann
  3. 3Was bedeutet: Ein Verhalten ist unter Reizkontrolle?Ich kann das Verhalten auslösen, wann immer ich will.
  4. 4Was ist das Ziel des Grundtrainings?Im Gehirn wird eine Verknüpfung zwischen Signal und Handlung erzeugt. Ein Signal einführen
  5. 5Was soll der Hund am Ende des Grundtrainings gelernt haben?- zeigt auf ein vorher bedeutungsloses Signal hin ein bestimmtes, definiertes Verhalten
    - weiß, dass er die Belohnung nur bekommt, wenn er das Verhalten auf dieses Signal zeigt
  6. 6Was ist der Unterschied zwischen einem Handlungsauslöser und einem Brückensignal?Es gibt keinen Unterschied
  7. 7was gilt es zu beachten, damit sich ein Signal nicht bei seiner Einführung verbraucht?Zuerst die gewünschte Handlung beibringen, ohne das Signal zu nutzen
  8. 8Was sind die Vorteile des shapings?- Hund wird aktiv in den Trainingsprozess eingebracht. Er kann selbst durch Versuch und Irrtum ausprobieren und erkennen, was sinnvoll ist
    - fördert Kreativität, Selbstwirksamkeit, Selbstbewusstsein
    - kognitive Auslastung
  9. 9Woran erkennst du, dass ein Hund noch im Grundtraining ist?Es hat noch keine Verknüpfung zwischen Signal und Handlung stattgefunden
  10. 10Warum ist es im Grundtraining sinnvoll, Fehlverhalten zu ignorieren?Um die Motivation des Hundes aufrecht zu erhalten
  11. 11Was bezeichnet der Begriff Kontingenz?Das gemeinsame Auftreten zweier Merkmale oder auch die Verbundenheit zweier Ereignisse
  12. 12Was gibt es bei der Kontingenz von Verhalten und Belohnung zu beachten?Auf das richtige Verhalten erfolgt immer eine Belohnung
  13. 13Welche Vorteile haben die kombinierten Übungen der fünf Basissignale?- lassen sich als kurze Trainingssequenz in vielen Alltagssituationen einbauen
    - können als Test dienen, um zu überprüfen, wie gut der Hund vom Halter kontrollierbar ist
    - können in störenden Situationen angewandt werden, um unbewusste Bestätigungen zu verhindern
  14. 14Was bedeutet Oppositionsreflex?Kraft = Gegenkraft
    Druck = Gegendruck
  15. 15Beim Einüben der Leinenführigkeit - Was wird im passiven Training gelobt?Das orientierende Laufen des Hundes an durchhängender Leine
  16. 16Wie überprüfe ich, ob Hund und Halter bereit für die nächste Schwierigkeitsstufe sind?5er-Regel
    1-2 richtig: einen Schritt zurück gehen
    max. 3 richtig: auf der Stufe bleiben
    4-5 richtig: nächste Stufe
  17. 17Was versteht man im Hundetraining unter Verstärker?Etwas, das sie Aussicht erhöht, dass der Hund ein bestimmtes Verhalten zeigt.
  18. 18Was passiert bei einem negativen Verstärker?Ein unangenehmer Reiz wird entzogen
  19. 19Was ist der Unterschied zwischen negativem Verstärker und negativer Strafe?Hier wird dem Hund etwas Angenehmes weggenommen.
  20. 20Wovon hängt es ab, ob ein Hund einen Verstärker/eine Strafe als solche ansieht?- seiner subjektiven Bewertung
    - der Verarbeitung der Situation
    - seiner Reaktion in diesem Augenblick
  21. 21Nenne min. 5 mögliche Verstärker- Futter
    - soziale Zuwendung
    - Spielzeug
    - Aufmerksamkeit
    - Berührungen
    - Spielaufforderung
    - Einsatz der Stimme
    - Lobwort
  22. 22Worum handelt es sich bei einem sekundären Verstärker?um eine Ankündigung für den folgenden Primärverstärker (z.B. Clicker)
  23. 23Was ist ein funktionaler Verstärker?Ein Verstärker, der sich an dem situativen Bedürfnis des Hundes orientiert
  24. 24Was bedeutet Premack-System?Ein Hund kann mit etwas belohnt werden, was er lieber täte, als die aktuell von ihm geforderte Handlung
  25. 25Was versteht man unter dem sogenannten Spielautomateneffekt?Variabel oder intermittierend eingesetzte Verstärker
  26. 26Was bewirkt die intermittierende Verstärkung und bei welchem Trainingsstand wird sie eingesetzt?Sie erzeugt eine Intensivierung der Reaktion auf das Signal und bewirkt eine größere Löschungsresistenz. Wird erst im Aufbautraining eingesetzt
  27. 27Welches Verhalten kann ein falsch eingesetzter Jackpot fördern?"erlernte Faulheit"
  28. 28Was ist der Hauptunterschied zwischen menschlichem und hundlichem Strafdenken?Der Hund kennt kein Schuldgefühl
  29. 29Wofür steht KIT (im Hinblick auf Strafen)?Die Strafe erfolgt KONSEQUENT, mit der richtigen INTENSITÄT und dem richtigen TIMING.
  30. 30Wie kann man es im Hinblick auf Strafen vermeiden, dass der Reiz zunehmend intensiviert werden muss?Durch Einfallsreichtum und das häufige Wechseln der Methode
  31. 31Was lernt der Hund durch die reine Anwendung von Strafen und was nicht?Er lernt, etwas zu unterlassen, aber keine neuen Verhaltensweisen
  32. 32Zu welcher Strafart zählt der Einsatz einer Wasserpistole oder Spritzflasche?positive Strafe
  33. 33Was erzeugen negative Strafen beim Hund?Frustration, Ärger, Wut, Enttäuschung
  34. 34Nenne drei primäre, soziale, positive StrafenDrohen, Angriff, Distanzierung
  35. 35Was versteht man in einem Satz unter Lernen?Unter Lernen versteht man den absichtlichen oder unbewussten Erwerb von neuen Fertigkeiten
  36. 36Was ist beim Lernvorgang beobachtbar und was nichtDer Lernprozess ist nicht beobachtbar, nur das Ergebnis
  37. 37Wann spricht man davon, dass etwas gelernt wurde?Wenn das erlernte Verhalten beständig und nachhaltig auftritt
  38. 38Welche Lerndispositionen gibt es und was versteht man darunter?angeborene Lerndisposition - erbliche Veranlagung
    erworbene Lerndisposition - wie der Hund in seinem Leben gelernt hat zu lernen
    aktuelle Lerndisposition - Tagesform
  39. 39Was versteht man unter Assoziation (Verknüpfung)?Zwei Ereignisse, die sehr kurz nacheinander stattfinden, werden im Gehirn miteinander verknüpft
  40. 40Was passiert bei der Konditionierung?Die entsprechende Assoziation wird so fest im Gehirn verankert, dass später allein das Signal der gekoppelten Elemente ausreicht, um im Gehirn zuverlässig eine feststehende Reaktion auszulösen
  41. 41In welche Bereiche unterteilt sich Assoziationslernen?Klassische Konditionierung
    Extinktion
    Instrumentelle Konditionierung
  42. 42Was versteht man unter einem bedingten Reflex?einen erlernten bzw. konditionierten Reflex
  43. 43Wie viel Zeit hat man, um eine klassische Konditionierung zu etablieren?0,5 - max. 2 Sekunden
  44. 44Was ist, in Hinsicht auf den Willen des Hundes, für die klassische Konditionierung typisch?Ist nicht abhängig vom Willen; der lernende Hund hat keine bewusste Kontrolle über den Reiz und seine Reaktion
  45. 45Die bedingte Reaktion lässt sich unterteilen in:bedingte Appetenz und bedingte Aversion
  46. 46Ein Hund, der eine Fährte aufgenommen hat, zeigt ... Appetenzverhaltengerichtetes
  47. 47Wovon ist die Stärke von Reiz und Reaktion abhängig?- Dauer der Reize
    - Intensität der Reize
    - Wiederholungsrate/Häufigkeit des gemeinsamen Auftretens
    - Zeitspanne zwischen Trainingssequenzen
    - Anzahl der mit dieser Verknüpfung konkurrierenden Assoziationen
    - Konstitution des Hundes
    - psychischen Zustand
    - physischer Zustand
    - Gewohnheit
    - Zuverlässigkeit
  48. 48Was versteht man unter Reizgeneralisierung?Wenn der Hund auf einen Reiz konditioniert wurde, können auch ähnliche Stimuli die Reaktion auslösen
  49. 49Wie kann man eine Reizgeneralisierung verhindern?durch Reizdiskriminierung
  50. 50Was bedeutet Extinktion?Die Löschung einer Verknüpfung, bei der allerdings nur die Leistung gemindert wird
  51. 51Welche drei Komponente beinhaltet die instrumentelle Konditionierung?Reiz + Reaktion + Konsequenz
  52. 52Was ist der wichtigste Unterschied zur klassischen Konditionierung?k.K.: bedingte Reaktion (keine Wahl)
    i.K.: bedingte Aktion (Entscheidungsfreiheit)
  53. 53Wie nennt man die Reaktion auf eine unangenehme Konsequenz?bedingte Hemmung
  54. 54Welche drei Elemente führen zu einer bedingten Aktion?Reiz + Reaktion + Verstärker
  55. 55Wann greift die instrumentelle Konditionierung nicht?bei verankerten Verhaltensweisen
  56. 56Was ist der Unterschied zwischen instrumenteller und operanter Konditionierung?i.K.: Das Verhalten des Hundes wird bewusst trainiert
    o.K.: Hund lernt selbständig durch Versuch und Irrtum/Erfolg
  57. 57Merkmale eines ZielesT- Timing
    H - Handlung
    E - Erreichbar
    M - Messbar
    A - Ausführbar
  58. 58Wie formulieren wir ein Ziel?Ausschließlich positiv
  59. 59Welche Ziele unterscheiden wir?Richtziel
    Grobziel
    Feinziel
    Trainingsziel
  60. 60Basissignale (Wichtige Grobziele)Sitz
    Platz
    Hier
    Nein (Abbruch-/Korrektursignal)
    Leinenführigkeit
  61. 614 Fragen der FeinzielformulierungWas?
    Wann?
    Wo?
    Wie lange?
  62. 62Was ist die Grundvoraussetzung eines Zieles?Seine Attraktivität (für den Halter, den Hund und den Trainer)
  63. 63Wie unterscheiden sich Trainingsziel und Feinziel?Das Trainingsziel ist eine Etappe auf dem Weg zum Feinziel
  64. 64Sind die herausgearbeiteten Ziele in Stein gemeißelt?Nein, sie sind immer anpassbar

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Flashcards on Lektion 01, created by Michelle Giese on 06/11/2024.
Created by
Michelle Giese
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