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Flashcards

StEOP '17 Methodologie _ 8

Cat Fischer Soziologie German 42 cards

Cards in this deck (42)

  1. 1Wissenschaftstheoretische Paradigmen in Gegensatzpaarenerklären - verstehen
    nomothetisch - idiographisch
    deduktiv - induktiv
    quantitativ - qualitativ
  2. 2Paradigma* metatheoretisch - Begriffsysteme, Definitionen
    * epistemologisch - Erkenntnisgewinnung, Wissenschaftslehre
    * wissenschaftstheoretisch - Forschung
  3. 3Definitionen1. Realdefinition
    2. Begriffsexplication
    3. Nominaldefinition
    4. operationale Definition
  4. 4RealdefinitionDas Wesen einer Sache soll erfasst werden. z.B. Familie, Arbeiterklasse
  5. 5BegriffsexplicationDer allgemein übliche Gebrauch eines Begriffs wird erläutert.
  6. 6NominaldefinitionDer wissenschaftliche Sprachgebrauch wird festgelegt.
  7. 7operationale DefinitionDen Begriffen werden Messvorschriften zugeordnet
  8. 8nomothetischSuche nach Gesetzmäßigkeiten und nach Regelmäßigkeiten
  9. 9deterministische AussageGesetzesaussage
  10. 10probabilistische AussageWahrscheinlichkeitsaussage
  11. 11idiographischBesonderheit und Eimaligkeit verstehen und beschreiben
  12. 12qualitatives ParadigmaFragestellung -> möchte verstehen (im Feld verstehen lernen) -> es ergibt sich soziale Tatsache -> ergibt Text
  13. 13quantitatives Paradigmabegründete Annahme (Theorien im Hintergrund) -> Hypothesen entwickeln und überprüfen -> soziale Tatsache -> ergibt Zahlenmaterial aus statistischen Auswertungen
    - positivistisch
    - ahistorisch
  14. 14KorrelationZusammenhang zwischen Variablen
    (Einstellung <-> Verhalten)
  15. 15KausalitätUrsache und Wirkung
  16. 16Beispiel Kinder mit vergleichbaren AnlagenKlasse 1: UV (Lehrerin motiviert, gute Didaktik) + IV (organisierte Mütter) + AV (motivierte SchülerInnen mit guter Leistung)
    Klasse 2: UV (Lehrerin nicht motiviert) + AV (SchülerInnen unmotiviert, schlechte Leistung)
  17. 17qualitative Erhebungsmethoden- Interviews
    - Narration
    - biographische Interviews
    - Gruppendiskussionen
    - (teilnehmende) Beobachtung
    - Fallbeschreibung
    --> theoretisches Sampling
  18. 18quantitative Erhebungsmethoden- standardisierte Befragung
    - Inhaltsanalyse
    - Experiment
    - quantitative Beobachtung
    --> Stichproben
  19. 19Ergebungsmethoden - Auswertungsmethoden1. qual. Erh + qual Aus = Tauschhandel
    2. qual Erh + quant Aus = Kleiderwünsche
    3. quant Erh + qual Aus = Familientypen
    4. quant Erh + quant Aus = Kreuztabellen; Index
  20. 20deduktives Schließen-vom Allgemeinen auf das Besondere
    - bedient sich der Regeln der formalen Logik (=Regeln der Folgerichtigkeit)
    - Elementare Aussagen können wahr oder falsch sein
    - es werden Theorien empirisch überprüft -> hypothesenprüfend
  21. 21induktives Schließen- vom Besonderen auf das Allgemeine
    - schließt psychologische und pragmatische Aspekte mit ein
    - es wird 'voraussetzungslos' mit Beobachten des Gegenstands begonnen
    -> theorieentdeckend; hypothesenformulierend
  22. 22Wie lautet das Induktionsproblem?Wie lässt sich eine Vielzahl an Einzelbeobachtungen zu einem Satz zusammenfassen, der das 'Wesen' all dieser Einzelbeobachtungen beschreibt?
  23. 23Theorie-Empirie ZirkelInduktion nimmt Einfluss auf Theorie nimmt Einfluss auf Deduktion nimmt Einfluss auf Empirie nimmt Einfluss auf Induktion;
    Theorie und Empirie beeinflussen sich wechselseitig
  24. 24SyllogismusMengenlehre (Einschluss, Ausschluss, Schnitt) , Junkterenlehre (und,immer, wenn) und Quantorenlehre (alle, kein, mindestens ein, nicht alle) werden in 3 Sätzen verknüpft.
    WENN ALLE Studenten der Publizistik in Wien an der Fakultät für Sozialwissenschaften sind UND DIE Sowi eine Fakultät der Uni Wien ist DANN SIND alle Publizistik-Studenten Studenten der Uni Wien
  25. 25Lehre vom Schließensinguläre Prämisse (Paul ist ein Mensch)
    universelle Prämisse (alle Menschen sterben)
    Konklusion (Paul ist sterblich)
  26. 26Arten der Verknüpfung-Negation (nicht)
    - Konjunktion (und)
    - Disjunktion (oder)
    - Implikation (wenn-dann)
  27. 27Negationa
    Gehorsam
    Versuchsabbruch
    b
    Versuchsabbruch
    kein Gehorsam
  28. 28Konjunktionwa=starke Autorität
    fa=keine Autorität
    wb= kein Widerspruch
    fb = Widerspruch
    Möglichkeiten: wawb, wafb, fawb, fafb
    a^b Gehorsam (^=und)
  29. 29Disjunktionv = oder
    Möglichkeiten: wawb, wafb, fawb, fafb
  30. 30erklären vs verstehenerklären: eher quantitativ
    verstehen: eher qualitativ
  31. 31SozialforschungBeschreiben -> Erklären -> Vorhersagen -> Beeinflussen
  32. 32BEschreibenErfassen und Sammeln von sozialen Tatbeständen
  33. 33Erklärensozialer Tatbestand erklärt durch Gesetz- und Randbedingung
  34. 34Vorhersagenbasiert auf Erklärungen und Erwartungen
  35. 35BeeinflussenWissen über Grundlagen + Ziel
  36. 36deduktiv-nomologische ErklärungHemel-Oppenheim-Schema
    Explanans (Erklärung) - Gesetzes-Aussagen; Randbedingungen
    Explanandum - zu erklärendes Ereignis
    -> man kann Erklärungen oder Prognosen suchen; es muss immer Explanans oder Explanandum gegeben sein
  37. 37induktiv- statistische ErklärungExplanans (Erklärung) - statistische Aussage; Randbedingungen
    Explanandum - zu erklärendes Ereignis
  38. 38Beispiel für induktiv- statistische ErklärungWahrscheinlichkeit: praxisorientierter Unterricht bessere Lernergebnisse
    Randbedingung: eine Klasse A praxisorientiert, eine Klasse B mit Büchern
    Prognose: Klasse A besser als Klasse B
  39. 39objektiv vs subjektiva) wissenschaftliches Vorgehen
    b) Richtung der Betrachtung
    c) Entsubjektivierung
    d) Transparenz
    e) Validität
  40. 40diachrones vs synchrones Vergleichen: synchron= zur gleichen Zeit
    Querschnitt
  41. 41diachrones vs synchrones Vergleichen: diachron= in zeitlicher Abfolge
    Längsschnitt
  42. 42—

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Soziologie (StEOP Univie'17_Methodologie) Flashcards on StEOP '17 Methodologie _ 8, created by Cat Fischer on 04/06/2017.
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Cat Fischer
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