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Flashcards

Getränkekunde - Frucht & Gemüsegetränke

Dejan Stevanovic Getränkekunde Ausbildung German 5.0Average rating 5.0 out of 5 (1 rating) 61 cards

Cards in this deck (61)

  1. 1Aus was werden Frucht & Gemüsegetränke hergestellt?Aus frisch gepressten Säften bzw. aus Saftkonzentraten.
  2. 2Warum haben Säfte so einen hohen Stellenwert?Sie enthalten wichtige Stoffe für den menschlichen Organismus und seinen Stoffwechsel.
  3. 3Aus welchen Bestandteilen bestehen die Säfte?Hauptbestandteil Wasser
    Zucker(Fruchtzucker)
    lebenswichtige Vitamine
    Mineralstoffe
    natürliche fruchtsäure
  4. 4Welche positiven Auswirkungen kann Zucker ernährungsphysiologisch auf den Körper haben?Zucker steigert recht schnell die Leistungsfähigkeit.
  5. 5Beschreibe die Herstellungsschritte eines Frucht-/Gemüsesaftes:- Ernten, Waschen und Kontrollieren der Früchte sowie Maischen(zerkleinern)
    - Pressen der Maische
    - Filtrieren bzw. Klären des gewonnenen Saftes
  6. 6Auf was ist die gewerbsmässige Produktion angewiesen und welche Schritte muss sie noch zusätzlich durchlaufen?- Auf die Haltbarkeit der Säfte
    - Konservieren
    - Abfüllen in Flaschen, Dosen, Tetrapaks oder Container.
  7. 7Von wem wurde das Pasteurisieren erfunden?Vom französischen Wissenschaftler Louis Pasteur.
  8. 8Was bedeutet das Wort "Pasteurisieren"?Der Saft wird für einige Sekunden auf 80 Grad erhitzt und dann abgekühlt.
    So werden die Bakterien und Keime abgetötet, die Vitamine dagegen bleiben großteils erhalten.
  9. 9Was bedeutet das Wort "Eindicken(Konzentrieren)"Dem Saft wird im Vakuumverdampfer bei 10-20 Grad Wasser entzogen und dadurch auf mindestens die Hälfte des Volumens konzentriert.
    Bei der Rückverdünnung wird der eingedickte Saft wieder mit Wasser versetzt.
    Spart Lager- und Transportkosten.
  10. 10Welche Zusätze sind in Säften erlaubt?- Wasser
    - Fruchtfleisch (Achtung Angabe "mit Fruchtfleisch")
    - Genusssäuren (z.B. Zitronensäure)
    - Speisegelatine
    - Zucker (Achtung Angabe "gezuckert" oder "mit Zuckerzusatz"
    - Honig
  11. 11Welche Zusätze sind in Säften verboten?- Chemische Konservierungsstoffe
    - Farbstoffe
    - Antioxidantien
    - Emulgatoren
    - Stabilisatoren
  12. 12Was ist der Unterschied zwischen naturtrüben Säften und klaren Säften?Naturtrübe werden nicht filtriert
    und sie enthalten noch alle Schwebstoffe
  13. 13Aus was werden Süßmoste gemacht?Sie sind unfermentierte Fruchtsäfte aus Beeren, Äpfeln und/oder Birnen sowie Trauben.
  14. 14Wann ist die Zusatzbezeichnung "Reich an Vitamin C" erlaubt?Wenn mindestens 250 mg Vitamin C pro Liter enthalten ist.
  15. 15Was sind "Antioxidantien"?Substanzen die sich mit sogenannten freien Radikalen verbinden und z.B. Körperzellen vor einer Oxidation schützen.
  16. 16Was sind "Emulgatoren"?Stoffe wie z.B. Lezitihin (E 322), die es ermöglichen nicht miteinander mischbare Flüssigkeiten zu verbinden(z.B. Wasser und Öl).
  17. 17Was sind "Stabilisatoren"?Zusatzstoffe die das Entmischen von Emulsionen verhindern bzw. verzögern.
  18. 18Welche Angaben müssen auf de Gebinden bzw Packungen stehen?- genaue Verkehrsbezeichnung
    (z.B. Fruchtsaft, Fruchtnektar, Fruchtsaftgetränk)
    - Zutatenverzeichnis (z.B. Ascorbinsäure (Vitamin C))
    - Fruchtgehalt (z.B. 100%)
    - Herstellungsweise (Direktsaft oder Fruchtsaft aus Fruchtsaftkonzentrat)
  19. 19Welche Arten von Fruchtgetränken gibt es?- Fruchtsaft - Direktsaft 100%
    -Fruchtsaft aus Fruchtsaftkonzentrat 100 %
    - Fruchtnektar 25 - 50%
    - Fruchtsaftgetränk 6 - 30%
  20. 20Definition Fruchtsaft - Direktsaft 100%?Garfähige jedoch nicht gegorene aus gesunden und reifen Früchten einer oder mehrerer Fruchtarten gewonnene Erzeugnis.
    Farbe, Aroma und Geschmack müssen für die Fruchtart charakteristische Eigenschaften aufweisen.
  21. 21Definition Fruchtsaft aus Fruchtsaftkonzentrat 100%?- 100% Saftanteil
    - wird zuerst eingedickt
    - vor der Abfüllung darf Fruchtmark zugefügt sowie das entzogene Wasser wieder beigegeben werden.
  22. 22Definition Fruchtnektar 25-50%- aus Wasser, Fruchtsaft, oder Fruchtmark, Zucker oder Honig(bis zu 20 % des Gesamtgewichtes)
    - Mindestanteil für jede Fruchtart gesetzlich vorgeschrieben, mindestens aber 25%
    - Fruchtnektar darf bis zu 5% anderem Fruchtsaft versetzt werden
  23. 23Definition Fruchtsaftgetränk 6-30%?- Fruchtsaftanteil bei Zitrusfrüchten mindestens 6%
    - Kernobst oder Trauben mindestens 30%
    - weitere Zutaten Wasser, Zucker, Süßstoffe, Lebensmittelzusatzstoffe wie Aromastoffe und Säuerungsmittel.
  24. 24Welcher Verordnung unterliegen Fruchtsaftgetränke?Sind in den Leitsätzen für Erfrischungsgetränke verankert, nicht der Fruchtsaftverordnung.
  25. 25Was sind Sirupe?Sirupe sind Dicksäfte mit hohem Zuckergehalt, die durch Verdünnen mit Wasser trinkfähig gemacht werden.
    Der Verdünnungsfaktor muss angegeben werden.
  26. 26Was können Sirupe enthalten?- Fruchtanteile
    - naturidentische Aromastoffe
    - künstliche Aromen
  27. 27Wozu verwendet man Sirupe in der Bar?- alkoholfreie und alkoholische Mischgetränke
    - Milchmischgetränke
  28. 28Welche Gemüsegetränkarten gibt es?- Gemüsesaft
    - Gemüsemischsaft
    - Gemüsesaftcocktail
    - Gemüsetrunk
    - Gemüsenektar
  29. 29Erkläre den Begriff "Gemüsesaft":-aus Gemüserohsäften erzeugt
    - 100% des betreffenden Gemüses
    - zum unmittelbaren Genuss bestimmt, unvergorenes oder milchsauer vergorenes Erzeugnis aus Gemüse
    - können auch aus konzentrierten Gemüserohsäften durch Rückverdünnung mit Trinkwasser hergestellt werden
  30. 30Erkläre den Begriff "Gemüsemischsaft":- aus mindestens zwei Gemüsesäften
    -zur geschmacklichen Abrundung können maximal 10% Gemüsemarkt oder Fruchtsäfte und Fruchtmark hinzugefügt werden
  31. 31Erkläre den Begriff "Gemüsetrunk, Gemüsenektar":- mit Trinkwasser verdünne Zubereitung aus mindestens 40% Gemüsesaft oder Gemüsemark
    - vorwiegend Karotten, Tomaten, Sauerkraut, Weißkraut, Sellerie und rote-Rüben Mischungen angeboten
  32. 32Nenne fünf bekannte Frucht- und Gemüsegetränkemarken in Österreich:- Cappy(Coca Cola)
    - Pfanner(Gourmet) - Lauterach
    - Rauch(Happy Day, Bravo) - Rankweil
    - Pago(Eckes-Granini)
    - Biodiät - Klagenfurt
    - Mautner Markhof(Sirupe) - Wien
    - Ybbstaler (YO, Obi, Hohes C) - Kröllendorf
    - Spitz(Sirupe) - Attnang Puchheim
    - Darbo(Sirupe) - Stans
    - Caraibos(Derksen/Monin)
  33. 33Nenne bekannte Frucht- und Gemüsegetränkemarken in anderen Ländern?- Deutschland: Punica, Schneekoppe, Granini, Niehoffs, Burkhard
    - Schweiz: Biotta, Andros, Thurella
    - Italien: Zuegg, Fabbri
    - Frankreich: Monin, Agrana
  34. 34Erkläre die Bezeichnung "Smoothie"?- Amerikanisch stammende Bezeichnung
    - Basis besteht aus Fruchtmark oder Fruchtpüree das mit Säften gemischt wird um eine cremige und sämige Konsistenz zu erhalten
    - Banane häufig die Grundzutat
  35. 35Wie lagert man am besten Frucht- und Gemüsesäfte?- kühl
    - dunkel
    - trocken
  36. 36Etikettensprache Ascorbinsäure?Vitamin C
  37. 37Etikettensprache Fructose?Fruchtzucker
  38. 38Etikettensprache SaccharoseHaushaltszucker aus Zuckerrüben
  39. 39Etikettensprache Multivitaminsaft?Saftmischung aus 10-12 Fruchtsorten
  40. 40Etikettensprache "Reich an Vitamin C"?Vitamin-C-Gehalt min. 250 mg/l Saft
  41. 41Etikettensprache "Vitamin-C-haltig"Vitamin-C-Gehalt min. 150 mg/l Saft
  42. 42Etikettensprache "ohne Zuckerzusatz"- nicht zwingend zuckerfreies Getränk
    - darf Fruchtzucker(Fructose) enthalten
  43. 43Was bedeutet "Fair-Trade"?Das Prinzip: Die Produzenten erhalten für Ihre Rohstoffe faire Preise, unabhängig von Weltmarktpreisen. So kann eigenverantwortlich gewirtschaftet werden.
  44. 44Welches Getränk wird auch gerne vor dem essen bestellt?Ein Glas frisch gepresster Orangensaft.
  45. 45Wie serviert man am besten Fruchtsäfte und diverses?- ideale Trinktemperatur 8-12 Grad
    - in Originalflasche
    - Gemüsegetränke im Glas auf Unterteller mit Serviette und Kaffeelöffel
    - zu Karottensäften oft etwas Olivenöl beigemischt(steigert die Aufnahme des Provitamins A)
    - Fruchtsatz vor Ausschenken aufschütteln
    - Eis auf Wunsch
    - Karotten/Tomaten(Salz, Pfeffer, Selleriestange)
  46. 46In welchen Gläsern serviert man Fruchtsäfte und diverses?- Stielwasserglas
    - mittlerer Tumbler
    - großer Tumbler
    - Originalglas(mit Firmenaufdruck)
  47. 47Verwendung der Fruchtsäfte und diverses?- als Aperitif
    - zum Frühstück
    - als Erfrischungsgetränk
    - als Fitness- bzw. Wellnessgetränk
    - begleitend zu Baby-, Kranken- und Schonkost sowie vegetarischen Gerichten und Vollwertkost
  48. 48Was versteht man unter "ACE-Getränke"?Darunter versteht man Frucht- und Gemüsegetränke, denen zusätzlich die Vitamine A, C und E zusammen mit Mineralstoffen beigefügt werden
  49. 49Nenne drei Möglichkeiten zur Konservierung:- Pasteurisieren
    - Eindicken
    - chemisch verändern
    - Räuchern
    - Dörren
    usw...
  50. 50Gesundheit und Wirkung der Frucht- und Gemüsesäfte:- entschlankend
    - durstlöschend
    - wichtige Mineralstoffe
    - Fair-Trade
    - viele Vitamine
  51. 51Unterschied zwischen Blody Mary und Virgin Mary?Blody Mary - alkoholisch
    Virgin Mary - ohne Alkohol
  52. 52Was bedeutet HCO²Kohlendioxid
    (ist das Produkt der Reaktion zwischen Sauerstoff und Kohlenstoff mit der Summenformel CO2. Die Verbindung entsteht bei der Verbrennung von Kohlenstoff unter ausreichender Anwesenheit von Sauerstoff.)
  53. 53Was bedeutet HCO³Hydrogencarbonat
    (ist ein natürlicher Stoff, der vom menschlichen Körper selbst gebildet wird, um den Säurehaushalt und dem PH-Wert des Blutes zu regeln und in Balance zu halten.)
  54. 54Wozu benötigt man eine Chargennummer?Chargennummern ermöglichen es, ein Produkt auch nach seiner Auslieferung an Kunden eindeutig einem genau definierten Produktionsvorgang zuzuordnen. Dies ist insbesondere im Fall von Mängeln relevant, da davon ausgegangen werden kann, dass sich ein Produktionsfehler auf sämtliche Erzeugnisse einer Charge erstreckt.
  55. 55Was erkennt man anhand einer Chargennummer?Die Chargennumer gibt also genaue Auskunft darüber
    wo,
    wann,
    wer,
    mit welchen Maschinen oder
    unter Verwendung welcher Rohstoffe
    ein Produkt hergestellt wurde
  56. 56Was bedeutet der EAN-Code auf einem Artikel?Die EuropeanArticle Number (EAN) ist die frühere Bezeichnung für die Globale Artikelidentifikationsnummer (Global Trade Item Number, abgekürzt GTIN). Sie stellt eine international unverwechselbare Produktkennzeichnung für Handelsartikel dar. Die Nummer besteht aus 8 bzw. 13 Ziffern, von denen die ersten 2 oder 3 bzw. 7, 8 oder 9 Ziffern zentral durch die GS1-Gruppe verwaltet und an Hersteller auf Antrag als Global Location Number vergeben werden.
  57. 57Wie hoch ist die ideale Trinktemperatur bei Frucht- & Gemüsegetränken?8 - 12 Grad
  58. 58In was serviert man Gemüsegetränke?Im Glas auf einem Unterteller mit einer Serviette und einem Kaffeelöffel.
  59. 59Wie serviert man einen Karotten- oder Tomatensaft?- in einem Tumbler
    - etwas Olivenöl
    - Papierserviette
    - Unterteller
    - ein langer Limonadenlöffel
    - Selleriestange
    - Salz, Pfeffer
    - ev. Tabasco und/oder Worchester Sauce
    - Trinktemperatur 8-10 Grad
  60. 60Was ist der Unterschied zwischen einem Bloody Mary und einer Virgin Mary?Bloody Mary - Longdrink mit Wodka
    Virgin Mary - alkoholfrei
  61. 61Wie lagert man am besten Frucht- und Gemüsegetränke?- kühl
    - trocken
    - dunkel

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Ausbildung Getränkekunde Flashcards on Getränkekunde - Frucht & Gemüsegetränke, created by Dejan Stevanovic on 05/09/2017.
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