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Flashcards

B 1.2 Theorien zur Sozialisation - was erklären sie?

Yvonne Heitland Bildungswissenschaften Modul 1B Studium German 15 cards

Cards in this deck (15)

  1. 1Anforderungen an eine Sozialisationstheoriesoll das Verhältnis zwischen den verschiedenen gesellschaftlichen Ebenen erklären;
    muss die ontogenetische Dimension des Lebenslauf systematisch berücksichtigen;
    soll von einem aktiv-aneignenden Subjekt ausgehen
  2. 2Anspruch an eine wissenschaftliche TheorieBegriffs- und Modellbildung erfolgt in systematischer, kritischer und nachvollziehbarer Weise
  3. 3Was ist eine Sozialisationtheorie?Eine Sozialisationstheorie ist ein wissenschaftliches Aussagesystem, das sich mit dem Gegenstandsbereich der Sozialisation befasst.
  4. 4metatheoretisches DenkenDenken über Theorien, über soziale Realität;
    Theorie wird zum Gegenstand des Nachdenkens gemacht
  5. 5Ebenen der TheoriebildungAnforderung an eine Sozialisationtheorie (Metatheorie, Wissenschaftstheorie);
    Sozialisationstheorie (Objekttheorie);
    real ablaufende Sozialisationsprozesse (Objekt, Gegenstandbereich)
  6. 6zu Theodor Schulze...hat metatheoretisch darüber nachgedacht, wo der Unterschied zwischen Alltagsverständnis und wissenschaftlicher Theorie liegt;
    ...formulierte "Ansprüche, welche ein Text erfüllen muss, wenn er als wissenschaftliche Theorie akzeptiert werden soll"
  7. 7Schulze definiert fünf Kriterien für wissenschaftliche Theorien1: Daten;
    2. Konzepte;
    3. Reflexion;
    4. Diskussionen;
    5. Fragen und Kritik
  8. 81. Datenpersönliche Eindrücke und Erfahrungen werden durch systematisch gesammelte, empirische Daten unterstützt
  9. 92. Konzepteentwerfen eines umfassenden Konzepts, das einen logischen Zusammenhang herstellt zwischen einzelnen Erscheinungen und erklärt was in den jeweiligen Bereichen geschieht;
    solche Konzepte sind Konstruktionen der Wirklichkeit
  10. 103. Reflexioneneinzelne Schritte die zur Konstruktion geführt haben werden nachvollziehbar gemacht;
    enthalten darin sind Reflexionen über das methodische Vorgehen, Voraussetzungen, Reichweite & Geltung von gemachten Annahmen und Aussagen
  11. 114. Diskussioneneigene Annahmen und Aussagen werden widersprechenden Tatsachen und Erfahrungen ausgesetzt;
    Diskussionszusammenhang einbringen und auf vorausgegangene Untersuchungen und Überlegungen beziehen
  12. 125. Fragen und KritikGegenstand kritisch betrachten (im Sinne einer neugierigen, konstruktiven Kritik)
  13. 13Geschichte der SozialisationstheorieBegriff Sozialisation wird erstmals Ende des 19. Jahrhunderts genutzt;
    herausragende Bedeutung für die Entwicklung des Sozialisationskonzepts hat Èmile Durkheim;
    weitere Entwicklung ist eng verflochten mit der allgemeinen Entwicklung von Psychologie und Soziologie;
    Außerdem wichtige Theorien von Parsons (stukturell-funktionale Theorie) und Mead (widmete sich dem Mikrobereich der Interaktion und der Persönlichkeitsstruktur)
  14. 14Èmile Durkheim1858 - 1917;
    Untersuchung der Entwicklung von einfachen (segmentierten) Gesellschaften zu arbeitsteilig organisierten Großgesellschaften;
    hat Sozialisation und Erziehung systematisch in Beziehung zu einander gesetzt
  15. 15Entwicklung von Psychologie und SoziologieFreud: Persönlichkeitsmodell mit Es, Ich und Über-Ich;
    Pawlow & Watson: Black box, Lernmechanismen werden über Reiz und Reaktion erforscht;
    Piaget: Persönlichkeit wird in kognitiven Strukturen beschrieben, welche sich in Interaktion des handelnden Subjekts mit der Umwelt entwickelt

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Studium Bildungswissenschaften Modul 1B (Studienbrief 1: Sozialisation - Eine Einführung) Flashcards on B 1.2 Theorien zur Sozialisation - was erklären sie?, created by Yvonne Heitland on 05/03/2017.
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Yvonne Heitland
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