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Normative Ethik

Lisa Gärtner Philosophie German

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Normative Ethik

  1. Konsequentialistische Ethik

    • Primärer Gegenstand d. moralischen Urteils: Handlungen
      • Moral. Qualität allein von den Handlungsfolgen abhängig.
        • Nur akteur-neutrale Gründe
          • Mache die Welt besser!
    • Allein die Handlungsfolgen („Konsequenzen“) zählen!
      • Problem: Gesamtsumme der Folgen ist unbekannt.
        • Lösung
          • Nicht die tatsächlichen Folgen, sondern die vorausgesehenen oder voraussehbaren Folgen zählen.
          • Die tatsächlichen Folgen zählen. Da sie jedoch unbekannt sind, bleibt jedes moralische Urteil über Handlungen vorläufig und basiert auf Wahrscheinlichkeitsabschätzungen.
      • Grundgedanke: Die Welt besser machen!
    • Besteht aus 2 Teiltheorien
      • Axiologie
        • Werttheorie: Was ist intrinsisch (d.h. an/in sich) gut?
      • Normative Theorie
        • Was soll man tun mit dem intrinsisch Guten?
    • Konsequentialismus
      • intrinsisch gut ist: Glück/Nutzen (verstanden als Lust/Wunschbefriedigung), Schönheit, Freiheit
      • man soll das Gute Maximieren oder hinreichend steigern (satisficing-Prinzip)
      • Utilitarismus
        • Der Utilitarismus fordert Maximiere (Normativ) das Glück/den Nutzen (Axiologisch)! Gemeint ist das universelle, nicht (nur) das eigene Glück, d.h. die Gesamtsumme des Glücks.
        • Hedonismus
          • Lust ist gut
        • Präferentialismus
          • Wunschbefriedigung ist gut
      • Mitleidsethik
  2. Deontologische Ethik

    • Primärer Gegenstand d. moralischen Urteils: Handlungen
      • Moral. Qualität nicht allein von den Handlungsfolgen abhängig.
        • Auch akteur-relative Gründe
          • Halte dich an die Regeln!
            • Deontologische Ethiken verwenden zwar den Begriff des Guten und Schlechten: Es ist gut, Versprechen zu halten, und schlecht, zu morden. Sie verbinden damit aber keine aggregativen Forderungen.
              • Man darf auch dann nicht morden, wenn das die Gesamtsumme der Morde minimieren würde (Tyrannenmord).
          • deontologische Erlaubnis
            • Manchmal ist es erlaubt, den Nutzen nicht zu maximieren (z.B. könnte eine deontolog. Ethik erlauben, das eigene Kind anstelle der 5 fremden Kinder zu retten)
          • deontologisches Verbot
            • Manchmal ist es verboten, den Nutzen zu maximieren (z.B. könnte eine deontolog. Ethik verbieten, den Nutzen zu maximieren, wenn man sonst ein Versprechen nicht halten könnte)
    • Kontraktualismus
      • Nur die Folgen zählen für die moralische Bewertung einer Handlung.
    • Kant
  3. Tugendethik

    • Primärer Gegenstand d. moralischen Urteils: Charakter; sekundärer Gegenstand: Handlungen
      • Moral. Qualität vom Beitrag des Charakters zum guten Leben (eudaimonia) des Subjekts abhängig.
    • Aristoteles

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Philosophie Mind Map on Normative Ethik, created by Lisa Gärtner on 11/12/2016.
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Lisa Gärtner
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