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Notes

Parasympathikus

BobCharlie Pharmakologie German 1 page

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Direkt wirkende Parasympathomimetika

Pilocarpin

gelangt durch die Blut - Hirn - Schranke

CAVE: nicht systemisch anwenden

AG: Glaukombehandlung

NW: vorübergehende Sehstörungen

GA: akute Irisentzündung

Indirekt wirkende Parasympathomimetika - reversibel

Physostigmin

AG: Glaukombehandlung

NW: Krämpfe

GA: akute Irisentzündung

Neostigmin

gelangt nicht ins Gehirn

wird nach oraler Applikation schlecht resorbiert

Antidot bei Curare - Intoxikation

AG: Darm - und Blasenatonien, Myasthenia gravis beim Hund

NW: Nausea, EB, DF, Bronchospasmen, Bradykardie, Kreislaufkollaps

GA: mechanische Verschlüsse des GIT oder der Harnwege, Lungen - und Kreislauferkrankungen

Parasympathomimetika

muskarinartige Wirkung

Behandlung von Darm - und Blasenatonien, Glaukombehandlung

Indirekt wirkende Parasympathomimetika - irreversibel

organische Phosphorsäureeser (Alkyl - und Organophosphate)

Antidot: Obidoxim (innerhalb 24 Studen nach Giftaufnahme)

AG: Insektizide (Parathion), Ektoparasiten

Intoxikation: Miosis, Speichelfluss, EB, DF, Bradykaride, Hypotonie, Bronchokonstriktion, Muskelsteife, Paralyse, Ataxien, Tremor, Krämpfe

Parasympatholytika

hemmen die muskarinartigen Wirkungen von Acetylcholin

Atropin

Alkaloid; kommt in Nachtschattengewächsen vor

darf bei Lml - Tieren nicht angewendet werden

Antidot bei Intoxikationen mit Parasympathomimetika

AG: Erweiterung der Pupille (Augendiagnostik), spastische Gastritis und Enteritis, Bronchospasmen

NW: Tachykardie, HEmmung von Speichel -, Magensaft - und Bronchialsekretion, Motalitätsdämpfung des GIT, Blasenatonie

GA: Glaukom, tachylarde Arrhythmien

Scopolamin

natürlicher Inhaltsstoff von Nachtschattengewächsen

doppelt so stark wirksam wie Atropin

ansonsten siehe Atropin

Butylscopolamin

Buscopan

gelangt nicht ins Gehirn, keine zentrale Wiekung

AG: Spasmen der glatten Muskulatur des GIT und der Gallen - und Harnwege

NW und GA: siehe Atropin

WZ: essbare Gewebe Pfd. / Rd. 9 d, Schw. 15 d

Periphere Muskelrelaxanzien

hemmen die Wirkung von Acetylcholin an der neuromuskulären Endplatte

Relaxierung der Skelettmuskulatur bei Narkosen (Narkose kann flacher gehalten werden, weniger Narkosezwischenfälle)

Möglichkeit der Beatmung muss vorhanden sein

Nicht depolarisierende Muskelrelaxanzien

Wirkung kann durch indirekte Parasympathomimetika aufgehoben werden (Neostigmin)

d - Tubocurarin

NW: Histaminfreisetzung (CAVE: Hd. sehr empfindlich), Bronchokonstriktion und Laryngospasmus

GA: Glaukom, Leber - und Nierenfunktionsstörungen

WW: Aminoglykosidantibiotika (CAVE: Recurarisierung; Gefahr der Atemlähmung)

Depolarisierende Muskelrelaxanzien

kein Antidot vorhanden

Suxamethonium

erst fibrilläre Zuckungen, denen eine Relaxierung folgt

Hd. bauen Succinylcholin langsam ab, Ktz. so schnell wie der Mensch

NW: Herzrhythmusstörungen, maligne Hyperthermie (Schw.)

GA und WW: siehe d - Tubocurarin

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Description
Pharmakologie (Pharmaka mit Wirkung auf das autonome Nervensystem) Note on Parasympathikus, created by BobCharlie on 03/05/2014.
Created by
BobCharlie · May 2014
Updated
Jan 3, 2017
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