Flashcards
Lektion 01
Cards in this deck (64)
- 1Eine Übung funktioniert auf dem Trainingsplatz, aber nicht im Alltag. Woran liegt das (auf den Hund bezogen)?Ein Hund lernt kontextabhängig und er orientiert sich auch am Vorbild seines Halters (Stichwort: Konzentration, Fokussierung)
- 2Wann befinden sich Hundehalter und Hund im Training und nicht im Alltagsmodus?Wenn der Halter sowohl Situation als auch den Hund kontrollieren kann
- 3Was bedeutet: Ein Verhalten ist unter Reizkontrolle?Ich kann das Verhalten auslösen, wann immer ich will.
- 4Was ist das Ziel des Grundtrainings?Im Gehirn wird eine Verknüpfung zwischen Signal und Handlung erzeugt. Ein Signal einführen
- 5Was soll der Hund am Ende des Grundtrainings gelernt haben?- zeigt auf ein vorher bedeutungsloses Signal hin ein bestimmtes, definiertes Verhalten
- weiß, dass er die Belohnung nur bekommt, wenn er das Verhalten auf dieses Signal zeigt - 6Was ist der Unterschied zwischen einem Handlungsauslöser und einem Brückensignal?Es gibt keinen Unterschied
- 7was gilt es zu beachten, damit sich ein Signal nicht bei seiner Einführung verbraucht?Zuerst die gewünschte Handlung beibringen, ohne das Signal zu nutzen
- 8Was sind die Vorteile des shapings?- Hund wird aktiv in den Trainingsprozess eingebracht. Er kann selbst durch Versuch und Irrtum ausprobieren und erkennen, was sinnvoll ist
- fördert Kreativität, Selbstwirksamkeit, Selbstbewusstsein
- kognitive Auslastung - 9Woran erkennst du, dass ein Hund noch im Grundtraining ist?Es hat noch keine Verknüpfung zwischen Signal und Handlung stattgefunden
- 10Warum ist es im Grundtraining sinnvoll, Fehlverhalten zu ignorieren?Um die Motivation des Hundes aufrecht zu erhalten
- 11Was bezeichnet der Begriff Kontingenz?Das gemeinsame Auftreten zweier Merkmale oder auch die Verbundenheit zweier Ereignisse
- 12Was gibt es bei der Kontingenz von Verhalten und Belohnung zu beachten?Auf das richtige Verhalten erfolgt immer eine Belohnung
- 13Welche Vorteile haben die kombinierten Übungen der fünf Basissignale?- lassen sich als kurze Trainingssequenz in vielen Alltagssituationen einbauen
- können als Test dienen, um zu überprüfen, wie gut der Hund vom Halter kontrollierbar ist
- können in störenden Situationen angewandt werden, um unbewusste Bestätigungen zu verhindern - 14Was bedeutet Oppositionsreflex?Kraft = Gegenkraft
Druck = Gegendruck - 15Beim Einüben der Leinenführigkeit - Was wird im passiven Training gelobt?Das orientierende Laufen des Hundes an durchhängender Leine
- 16Wie überprüfe ich, ob Hund und Halter bereit für die nächste Schwierigkeitsstufe sind?5er-Regel
1-2 richtig: einen Schritt zurück gehen
max. 3 richtig: auf der Stufe bleiben
4-5 richtig: nächste Stufe - 17Was versteht man im Hundetraining unter Verstärker?Etwas, das sie Aussicht erhöht, dass der Hund ein bestimmtes Verhalten zeigt.
- 18Was passiert bei einem negativen Verstärker?Ein unangenehmer Reiz wird entzogen
- 19Was ist der Unterschied zwischen negativem Verstärker und negativer Strafe?Hier wird dem Hund etwas Angenehmes weggenommen.
- 20Wovon hängt es ab, ob ein Hund einen Verstärker/eine Strafe als solche ansieht?- seiner subjektiven Bewertung
- der Verarbeitung der Situation
- seiner Reaktion in diesem Augenblick - 21Nenne min. 5 mögliche Verstärker- Futter
- soziale Zuwendung
- Spielzeug
- Aufmerksamkeit
- Berührungen
- Spielaufforderung
- Einsatz der Stimme
- Lobwort - 22Worum handelt es sich bei einem sekundären Verstärker?um eine Ankündigung für den folgenden Primärverstärker (z.B. Clicker)
- 23Was ist ein funktionaler Verstärker?Ein Verstärker, der sich an dem situativen Bedürfnis des Hundes orientiert
- 24Was bedeutet Premack-System?Ein Hund kann mit etwas belohnt werden, was er lieber täte, als die aktuell von ihm geforderte Handlung
- 25Was versteht man unter dem sogenannten Spielautomateneffekt?Variabel oder intermittierend eingesetzte Verstärker
- 26Was bewirkt die intermittierende Verstärkung und bei welchem Trainingsstand wird sie eingesetzt?Sie erzeugt eine Intensivierung der Reaktion auf das Signal und bewirkt eine größere Löschungsresistenz. Wird erst im Aufbautraining eingesetzt
- 27Welches Verhalten kann ein falsch eingesetzter Jackpot fördern?"erlernte Faulheit"
- 28Was ist der Hauptunterschied zwischen menschlichem und hundlichem Strafdenken?Der Hund kennt kein Schuldgefühl
- 29Wofür steht KIT (im Hinblick auf Strafen)?Die Strafe erfolgt KONSEQUENT, mit der richtigen INTENSITÄT und dem richtigen TIMING.
- 30Wie kann man es im Hinblick auf Strafen vermeiden, dass der Reiz zunehmend intensiviert werden muss?Durch Einfallsreichtum und das häufige Wechseln der Methode
- 31Was lernt der Hund durch die reine Anwendung von Strafen und was nicht?Er lernt, etwas zu unterlassen, aber keine neuen Verhaltensweisen
- 32Zu welcher Strafart zählt der Einsatz einer Wasserpistole oder Spritzflasche?positive Strafe
- 33Was erzeugen negative Strafen beim Hund?Frustration, Ärger, Wut, Enttäuschung
- 34Nenne drei primäre, soziale, positive StrafenDrohen, Angriff, Distanzierung
- 35Was versteht man in einem Satz unter Lernen?Unter Lernen versteht man den absichtlichen oder unbewussten Erwerb von neuen Fertigkeiten
- 36Was ist beim Lernvorgang beobachtbar und was nichtDer Lernprozess ist nicht beobachtbar, nur das Ergebnis
- 37Wann spricht man davon, dass etwas gelernt wurde?Wenn das erlernte Verhalten beständig und nachhaltig auftritt
- 38Welche Lerndispositionen gibt es und was versteht man darunter?angeborene Lerndisposition - erbliche Veranlagung
erworbene Lerndisposition - wie der Hund in seinem Leben gelernt hat zu lernen
aktuelle Lerndisposition - Tagesform - 39Was versteht man unter Assoziation (Verknüpfung)?Zwei Ereignisse, die sehr kurz nacheinander stattfinden, werden im Gehirn miteinander verknüpft
- 40Was passiert bei der Konditionierung?Die entsprechende Assoziation wird so fest im Gehirn verankert, dass später allein das Signal der gekoppelten Elemente ausreicht, um im Gehirn zuverlässig eine feststehende Reaktion auszulösen
- 41In welche Bereiche unterteilt sich Assoziationslernen?Klassische Konditionierung
Extinktion
Instrumentelle Konditionierung - 42Was versteht man unter einem bedingten Reflex?einen erlernten bzw. konditionierten Reflex
- 43Wie viel Zeit hat man, um eine klassische Konditionierung zu etablieren?0,5 - max. 2 Sekunden
- 44Was ist, in Hinsicht auf den Willen des Hundes, für die klassische Konditionierung typisch?Ist nicht abhängig vom Willen; der lernende Hund hat keine bewusste Kontrolle über den Reiz und seine Reaktion
- 45Die bedingte Reaktion lässt sich unterteilen in:bedingte Appetenz und bedingte Aversion
- 46Ein Hund, der eine Fährte aufgenommen hat, zeigt ... Appetenzverhaltengerichtetes
- 47Wovon ist die Stärke von Reiz und Reaktion abhängig?- Dauer der Reize
- Intensität der Reize
- Wiederholungsrate/Häufigkeit des gemeinsamen Auftretens
- Zeitspanne zwischen Trainingssequenzen
- Anzahl der mit dieser Verknüpfung konkurrierenden Assoziationen
- Konstitution des Hundes
- psychischen Zustand
- physischer Zustand
- Gewohnheit
- Zuverlässigkeit - 48Was versteht man unter Reizgeneralisierung?Wenn der Hund auf einen Reiz konditioniert wurde, können auch ähnliche Stimuli die Reaktion auslösen
- 49Wie kann man eine Reizgeneralisierung verhindern?durch Reizdiskriminierung
- 50Was bedeutet Extinktion?Die Löschung einer Verknüpfung, bei der allerdings nur die Leistung gemindert wird
- 51Welche drei Komponente beinhaltet die instrumentelle Konditionierung?Reiz + Reaktion + Konsequenz
- 52Was ist der wichtigste Unterschied zur klassischen Konditionierung?k.K.: bedingte Reaktion (keine Wahl)
i.K.: bedingte Aktion (Entscheidungsfreiheit) - 53Wie nennt man die Reaktion auf eine unangenehme Konsequenz?bedingte Hemmung
- 54Welche drei Elemente führen zu einer bedingten Aktion?Reiz + Reaktion + Verstärker
- 55Wann greift die instrumentelle Konditionierung nicht?bei verankerten Verhaltensweisen
- 56Was ist der Unterschied zwischen instrumenteller und operanter Konditionierung?i.K.: Das Verhalten des Hundes wird bewusst trainiert
o.K.: Hund lernt selbständig durch Versuch und Irrtum/Erfolg - 57Merkmale eines ZielesT- Timing
H - Handlung
E - Erreichbar
M - Messbar
A - Ausführbar - 58Wie formulieren wir ein Ziel?Ausschließlich positiv
- 59Welche Ziele unterscheiden wir?Richtziel
Grobziel
Feinziel
Trainingsziel - 60Basissignale (Wichtige Grobziele)Sitz
Platz
Hier
Nein (Abbruch-/Korrektursignal)
Leinenführigkeit - 614 Fragen der FeinzielformulierungWas?
Wann?
Wo?
Wie lange? - 62Was ist die Grundvoraussetzung eines Zieles?Seine Attraktivität (für den Halter, den Hund und den Trainer)
- 63Wie unterscheiden sich Trainingsziel und Feinziel?Das Trainingsziel ist eine Etappe auf dem Weg zum Feinziel
- 64Sind die herausgearbeiteten Ziele in Stein gemeißelt?Nein, sie sind immer anpassbar
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- Flashcards on Lektion 01, created by Michelle Giese on 06/11/2024.
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- Michelle Giese
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