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Logistik Kapitel 1

simanek.michael Wirtschaftsfachwirt 6 German 4.0Average rating 4.0 out of 5 (3 ratings) 58 cards

Logistik Kapitel 1

Cards in this deck (58)

  1. 1Nenne die 4 Hauptziele der Logistik- Sicherung der Verfügbarkeit (6 r´s)
    - Renditemaximierung
    - schnelle Auftragserfüllung/Lieferung
    - maximale Kapazitätsauslastung
  2. 2sechs R´s der LogistikRichtige Menge
    Richtiges Material
    Richtiger Ort
    Richtiger Zeitpunkt
    Richtige Qualität
    Richtige Kosten
  3. 3Womit beschäftigt sich die BeschaffungslogistikManagement des Material und Informationsflusses vom Lieferanten ins Unternehmen
  4. 4Womit beschäftigt sich die ProduktionslogistikVersorgung der Produktion mit Material
  5. 5Womit beschäftigt sich die DistributionslogistikDem Kunden mit der bestellten Ware termin und mangentreu zu versorgen
  6. 6Womit beschäftigt sich die Entsorgungslogistik- Erfüllung von Umweltauflagen
    - Verkauf von Materialresten/Rohstoffen
  7. 7Womit beschäftigt sich die InformationslogistikInformationsfluß vom Kunden zur Produktion und Lieferanten
  8. 8Was ist die WertschöpfungsketteGesamtheit der Prozesse von der Rohstoffgewinnung bis zum Verbraucher
    Jede Stufe produziert einen Mehrwert am Produkt
  9. 9Supply-Chain-ManagementOptimierung der Wertschöpfungskette
    vom Zulieferer über Produzent, Großhandel, Einzelhandel bis zum Verbraucher
  10. 10Womit beschäftigt sich die KontraktlogistikAusgelagerten Logistikdienstleistern
    UN konzentriert sich auf das Hauptgeschäft
    Verschiedenen Integrationsstufen möglich
  11. 11Nenne die 5 Integrationsstufen First Party Logistics Service Provider 1PL - 5PL1 - Übernahme Transport
    2 - Plus Umschlag und Lagerung
    3 - Gesamte Logistikabwicklung + Sonderdienste (Montage)
    4 - Enge Partnerschaft, entwickelt u. optimiert Geschäftsprozesse
    5 - Beratungsleistung Supply-Chain
  12. 12Nenne Vor- und Nachteile der Auslagerung logistischer TätigkeitenMacht Fix variable Kosten
    Konzentration auf Kernkompetenzen
    Kostenreduzierung
    Abstimmungsaufwand, Verlust von Kompetenzen, Abhängigkeit,
    Offenlegung Fimeninternet Daten
  13. 13Was ist die Abteilung EinkaufBindeglied zwischen Beschaffungsmarkt und Unternehmen
    Mangagt Beziehung zu den Lieferanten
    Senkung der Materialkosten
    "Im Einkauf liegt der Gewinn"
  14. 14Externe Einkaufsorganisation nenne die FormenZentraleinkauf
    dezentraler Einkauf
    Mischform aus beiden
  15. 15Interne Einkaufsorganisation nenne die Formen- Funktionsprinzip nach Tätigkeit
    - Objektprinzip Nach Materialgruppen
    - Strategischer Einkauf - Preisverhandlung, Rahmenverträge, Beschaffungsmarktfor.
    - operativer Einkauf - Dispo, Anfragen, Bestellungen, Überwachung u. Kontrolle
  16. 16Nennen den Ablauf der BeschaffungAnforderung - Anfragen - Angebotsprüfung/Preisvergleich - Bestellung - Bestellverfolgung - Wareneingang - Rechnungsprüfung
  17. 17Ablauf der Beschaffung AnforderungAuslösung durch verschiedene Quellen
    Schritt 1 - prüfen auf Richtigkeit
    Schritt 2 - richtigen Lieferanten finden
    Lieferantendatei, Nachschlagewerke, Internet, Messe- o. Industriekataloge,
    Verzeichnisse der Kammern
  18. 18Ablauf der Beschaffung AnfragenAufforderung zur verbindlichen Angebotsabgabe
    präzise Angaben nötig
  19. 19Ablauf der Beschaffung Angebotsprüfung/PreisvergleichVergleich der Kernkomponenten
    Qualität
    Preis
    Liefertermin
    Unterscheidung zwischen formeller und materieller Angebotsprüfung
  20. 20Beschreibe die formelle AngebotsprüfungPrüfung von Übereinstimmung vom Angebot zur Anfrage
    Klärung von auftretenden Abweichungen
  21. 21Beschreibe die materielle AngebotsprüfungInhaltliche Auswertung
    Vergleich von Preis, Qualität und Lieferzeit
  22. 22Wie funktioniert eine Nutzwertanalyse- Festlegung Vergleichskriterien
    - Definition Gewichtungsschlüssel
    - Bestimmung K.O.-Kriterien
    - Bewertung von 0 bis 100%
    -Errechnung der Teilwerte Gewichtung mal Bewertung
    - Addition der Teilnutzwerte = Rangfolge
  23. 23Ablauf der Beschaffung Bestellung und BestellverfolgungBestellung ist ein Verbindlicher Akt
    auf gleichlautende Willenserklärung achten
    Bei Abweichungen sofort widersprechen
    Lieferterminüberwachung
  24. 24Ablauf der Beschaffung WareneingangWare wird pysisch entgegengenommen
    sofortige Wareineingangsprüfung
    Kontrolle auf Art, Beschaffenheit und Menge
  25. 25Ablauf der Beschaffung RechnungsprüfungLieferantenrechnungen sachlich und rechnerisch mit Bestellung und Lieferung abgleichen
    rechnerische Prüfung zur Fehler
  26. 26Sourcing-Konzepte Definier make or buyEntscheidung Komponenten oder Baugruppen selbst herzustellen oder extern zuzukaufen
  27. 27Sourcing-Konzepte Nenne Vorteile von make or buyExtern - geringe Kosten Lagerhaltung, geringe Fixkosten, Nutzen von Fachwissen des Lieferanten, geringes Produktinsrisiko
    Intern - Kontrolle der Qualität im Haus
    Erhalt von Kompetenzen, schnellere Zusammenarbeit zw. den Bereichen
  28. 28Nenne Sourcing-Konzepte nach Anzahl der LieferantenSingle Sourcing - ein Lieferant
    Dual-Sourcing - zwei Lieferanten im Wettbewerb
    Multiple Sourcing - Bezug von mehreren Lieferanten
  29. 29Sourcing-Konzepte Beschaffung Nenne Vor und Nachteile der Single-Sourcing- hohe Abhängigkeit, Ausfallrisiko, Einblick ins UN Know-how
    kein kurzfristiger Wechsel möglich
    + bei hochkomplexen Gütern
    Hohe Abnahmemenge (Mengenrabatt)
    geringer organisatorischer Aufwand
    einfaches Warenhandling
  30. 30Sourcing-Konzepte Beschaffung Nenne Vor und Nachteile der Dual-SourcingZwei Lieferanten im Wettbewerb, Güter werden nach Prozentualer Verteilung (z.B. 70/30) vom günstigeren Angebot eingekauft
    Bei Rohstoffen mit langer Lieferzeit und hohem Ausfallrisiko
  31. 31Sourcing-Konzepte Beschaffung Nenne Vor und Nachteile der Multiple Sourcing+ geringes Produktionsausfallrisiko, hoher Wettbewerb, neue Anregungen bei Lieferantenwechsel
    - Preisnachteil durch gestreuten Gesamtbedarf, hoher organisatorischer Aufwand, Lieferanten fehlen Gesamtzusammenhänge
  32. 32Nenne Sourcing-Konzepte nach Herkunft der LieferantenGlobal Sourcing - Weltweiter Bezug
    Domestic Sourcing - Landesweiter Bezug
    Local Sourcing - aus unmittelbarer Nachbarschaft
  33. 33Sourcing-Konzepte Beschaffung Nenne Vor und Nachteile der Global Sourcing+ geringe Lohnkosten, Zugang zu neuen Märkten, Währungsvorteile, besserer Zugang zu Innovationen
    - logistische Risiken lange Lieferzeiten, politische Intabilität, Währungsrisiken, Rechtsunsicherheit, Know-how-Verlust
  34. 34Sourcing-Konzepte Beschaffung Nenne Vor und Nachteile der Domestic SourcingLieferanten aus dem Inland/Länder mit gleicher Sprache
    + kürzere Lieferzeiten, keine/wenig Verständigungsschwierigkeiten
    - höherer Preis, zum Teil geringe Auswahl
  35. 35Sourcing-Konzepte Beschaffung Nenne Vor und Nachteile der Local Sourcing+ logistische Störungen werden minimiert
    - höhere Preise, wenig neuer Einfluss von außen
  36. 36Nenne Sourcing-Konzepte nach der komplexität der MaterialienUnit Sourcing - Einkauf von Einzelteilen für ein Endprodukt
    Modular Sourcing - Einkauf von ganzen Module + geringe Logistikkosten, weniger Schnittstellen - Aufbau von Abhängigkeit,
    preisgabe von Firmen-Know-how
  37. 37Nenne Sourcing-Konzepte nach der SubjektanzahlIndividual Sourcing - UN deckt den eigenen Bedarf autonom
    Collective Sourcing - mehrere UN bündeln ihren Bedarf (Einkaufsverbund)
    + Preisvorteile, Arbeitserleichterung
    - Abstimmungsprobleme, einheitl. Qualität
  38. 38Beschaffung Nenne Mögliche Sourcing-KonzepteMake-or-Buy
    Anzahl - Singel, Dual, Multiple
    Herkunft - Global, Domestic, Local
    Komplexität - Unit, Modular
    Subjektanzahl - Individual, Collective
  39. 39Beschaffung Lieferantenmanagement Nenne Punkte der Beschaffungsmarktforschung- Marktanalyse = Momentanalyse
    - Marktbeobachtung = Betrachtung im zeitlichen Verlauf
    - Marktprognose = Darstellung erwarteter und zukünftiger Trends
  40. 40Beschaffung Lieferantenmanagement Nenne Möglichkeiten der PrimärforschungField Research - Messebesuche
    Betriebsbesichtigung
    Marktforschungsunternehmen
    Erfahrungsaustausch m. Branchenkollegen
    Auskunfteine
  41. 41Beschaffung Lieferantenmanagement Nenne Möglichkeiten der SekundärforschungDesk research - Messekataloge
    Fachzeitschriften, Internet, Branchenbüchern
    Veröffentl. von Fachverbänden
    Einkäuferkataloge
    Geschäftsberichte der Lieferanten
  42. 42Beschaffung DatenmanagementData-Warehouse-System
    Informationen werden einmalig in einer zentralen Datenbank abgelegt
    gestattet den Zugriff für mehrere Personen
  43. 43Nenne mögliche Marktsituationen am BeschaffungsmarktAngebotspolypol - Standart
    Angebotsoligopol - begünstigt illegale Preisabsprachen
    Angebotsmonopol - häufig bei speziellen Produkten
  44. 44Beschaffungsmarkt Lieferantenbewertung Nenne bewertbare Größen- Preis
    - Qualität (Fehlerquote)
    - logistische Prozesse (Termin-, Mengentreue, WE-Dokumente)
    - Service (Produktpalette, Know-how, techn. Unterstützung)
  45. 45Beschaffungsmarkt Lieferantenbewertung Nenne das Instrument und die VorgehensweiseNutzwertanalyse - Vergleichskriterien festlegen, Gewichtungsfaktoren definieren, Bewertung von 0-100, Teilnutzwerte errechnen, Rangfolge ermitteln
    Sollte einmal jährlich durchgeführt werden
  46. 46Beschaffungsmarkt Definiere LieferantenauditsErfolgt im Rahmen des Qualitätsmanagements bevor Lieferantenbeziehung ausgebaut wird
    - persönlicher Besuch
    - Fragenkatalog vor Ort
    - Produktaudit/Systemaudit
  47. 47Beschaffungsmarkt welches Ziel wird mit der ABC-Analyse verfolgtWesentliches vom Unwesendlichen zu trennen
    Vilfredo Pareto 80/20-Regel
    A-Artikel - 70-80% Umsatz
    B-Artikel - 10-25 % Umsatz
    C-Artikel - 5-10 % Umsatz
  48. 48Beschaffungsmarkt Bennen die Schritte der ABC-Analyse- Jahresverbrauchswert berechnen
    - Liste wertmäßig ↓ sortieren
    - Prozentanteil der Gesamtsum. ermitteln
    - Prozentanteile kumulieren
    - Gruppen bilden 70-85/10-25/5-10
  49. 49Beschaffungsmarkt Wie heißt die graphische darstellung der ABC-AnalyseLorenz-KurveBeschaffungsmarkt Wie heißt die graphische darstellung der ABC-Analyse
  50. 50Beschaffungsmarkt ABC-Analyse Management von A-Artikeln- verdienen hohe Aufmerksamkeit
    - ausführliche Marktbeobachtung
    - optimale Planung Bestellmenge
    - intens. Preisverhandlungen (Stückkosten)
    - zuverlässige Lieferanten
    - genaue Kontrolle Lager/entnahmen
  51. 51Beschaffungsmarkt ABC-Analyse Management von B-ArtikelnKeine eigene Strategie, werden entweder den A, oder C-Artikeln zugeordnet
  52. 52Beschaffungsmarkt ABC-Analyse Management von C-Artikeln- dezentrale Beschaffung
    - vereinfachte Bedarfsermittlung
    - Bündelung auf wenige Lieferanten
    - Kanban (Lief. füllt selbst auf)
    - Rahmenverträge/Sammelrechnungen
    - Prozesskosten senken
    - höhere Sicherheitsbestände
  53. 53Beschaffungsmarkt XYZ-AnalyseArtikel werden nach der Verbrauchskontinuität eingestuftBeschaffungsmarkt XYZ-Analyse
  54. 54Beschaffungsmarkt Kombination ABC- und XYZ-AnalyseErgibt 9 Feld-Matrix mit denen Logistikstrategien zugeordnet werden können
    AX = Just-in-time-Beschaffung
    BY = Vorratsbeschaffung
    CZ = Materialnachschub Kanban
  55. 55Beschaffungsmarkt Was sagt die Wertanalyse ausKonzentration auf die Funktione/en eines Produkts
    strukturierter Ansatz zur Identifikation unnötiger Kosten bei möglicher Leistungsverbesserung
    Wert = Bedürfnisbefriedigung/Verbrauch an Resourcen
  56. 56Beschaffungsmarkt Wertanalyse Benenne die FunktionenBeschaffungsmarkt Wertanalyse Benenne die Funktionen
  57. 57Beschaffungsmarkt Wertanalyse - nenne bewährte Fragestellungen- was sind verzichtbare Funktionen
    - Erweiterung der Toleranzen möglich
    - können Funktionen von anderen Bauteilen übernommen werden
    - Ersatz von Spezial- durch Normteile
    - Verwendung anderer Materialien möglich
  58. 58—

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6 Wirtschaftsfachwirt Flashcards on Logistik Kapitel 1, created by simanek.michael on 18/11/2015.
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simanek.michael
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