Fichas
Ernährung in der Stillzeit
Fichas del conjunto (24)
- 1Vorteile des Stillens in psychischer Hinsicht- Fortsetzung der einzigartigen Beziehung zwischen Mutter und Kind
- fördert emotionale Bindung
- Ausschüttung des "kuschelhormons" Oxytocin steigert das Wohlbefinden der Mutter - 2Vorteile des Stillens in physiologischer Hinsicht- Saugreiz förder Ausschüttung von Osytocin, welches auch die Kontraktion der Gebärmutter fördert, diese kann sich schneller zurückbilden und es kommt zu einem geringeren Blutverlust
- Stillen verbraucht zusätzliche Energie, stillende Mütter können schneller abnehmen
- Stillen senkt Risiko für Brust- / Eierstockkrebs
- positiver Einfluss auf die Entwicklung des Säuglings - 3Vorteile des Stillens in praktischer Hinsicht- Muttermilch steht immer zur Verfügung, ist kostenlos, hygienisch einwandfrei und stets richtig temperiert
- spart Arbeit, Zeit und Geld
- ist umweltfreundlich: Kein Verpackungs-müll, keine Energie für Zubereitung - 4Welche Einschränkungen gilt fürs StillenFrauen die Medikamente nehmen, sollten nur nach Rücksprache mit ihrem Arzt stillen
- 5Was sollte beim Stillen vermieden werden?Körper & Psyche sind eng miteinander verbunden.
Emotionen wie Ärger, Unsicherheit und Stress können die Wirkung des Hormons Oxytocin auf die Brustdrüse beeinträchtigen
=> Zeit nehmen, in entspannter und ruhiger Atmosphäre stillen - 6Veränderung des Energiebedarfs Stillen- Stillen verbraucht Energie
- während Schwangerschaft angelegte Fettdepots reicht nicht aus
- daher zusätzliche Kalorienzufuhr von ca. 500kcal während 4-6 Monaten - 7Veränderung des Körpergewichts während des Stillen- mässiger Gewichtsverlust von ca. 500g pro Monat
- Abbau der angelegten Fettreserven
- Es sollte so viel gegessen werden, dass Gewicht gehalten wird oder nur langsam reduziert wird - 8Gefahren Reduktionsdiäten während der Stillzeit1. Beeinträchtigung der Milchbildung
2. Freisetzung fettlöslicher Schadstoffe aus dem Fettgewebe beim Abnehmen, sodass Schadstoffgehalt in Muttermilch steigt - 9Fettzufuhr in der Stillzeit- 35% der Gesamtenergiezufuhr
- Anteil der Nahrungsfette hat keinen Einfluss auf Fettgehalt der Muttermilch
- Fettsäure-Zusammensetzung beeinflusst aber Muttermilch
- Besonders wertvoll: Omega-3-FS: Positiv für geistige Entwicklung des Kindes
=> 1-2x Fisch wöchentlich - 10Eiweisszufuhr in der Stillzeit- ca. um 1/3 höher als normal
- Eiweissbedarf unverändert 10-15%, da sie aber mehr isst, wird automatisch mehr Eiweiss aufgenommen werden
- Auf Kombi von pflanzl. und tierischem Eiweiss achten, um biologische Wertigkeit zu steigern - 11Vitamine und Mineralstoffe in der Stillzeit Bedarf, Versorgung, Folgen Mangel- Durch die Milchbildung steigt der Bedarf an Vitaminen und Mineralstoffen
- Nimmt die Stillende nicht genügend Nährstoffe auf, werden die Speicher zuerst zur Versorgung des Kinder über die Muttermilch genutzt
- Vitamin-bzw. Mineralstoffmangel der Mutter kann u.a. Untergewicht oder Fehlbildungen des Kindes zur Folge haben - 12Flüssigkeitsbedarf in der Stillzeit- Flüssigkeitsbedarf steigt durch Milchbildung
- Gesamtwasserbedarf steigt von ca. 2.7 auf 3.1 Liter pro Tag
- Quantität der Milch wird nicht positiv beeinflusst
- aber < 1.7 Ltr. pro Tag kann sich negativ auf Milchmenge auswirken - 13Günstige Getränke in der Stillzeit- stilles oder kohlesäurearmes Mineral
- ungesüsste Kräuter- und Früchtetees
- Säfte bzw. Schorlen
=> bisher keine zuverlässigen Studien zu Milchbildungstees und deren positiven Wirkung - 14Vollwertige Ernährung in der Stillzeit Welche LM REICHLICH ?- Getreideprodukte (bevorzugt Vollkorn) oder Kartoffeln
- 3 Portionen Gemüse
- 2 Portionen Obst
- mind. 1.7 Ltr. Flüssigkeit - 15Vollwertige Ernährung in der Stillzeit Welche LM MÄSSIG?- 3 Portionen Milch(produkte) täglich, bevorzugt fettarm
- fettarmes Fleisch oder fettarme Fleischwaren 3-4x wöchentlich
- 2 Portionen Seefisch, davon 1x fetthaltiger Seefisch (wöchentl.) - 16Vollwertige Ernährung in der Stillzeit Welche LM SPARSAM?- 2 EL Pflanzenöl täglich (z.B. Raps-, Olivenöl)
- max. 1 kleine Portion Süsses, Kuchen oder Knabberartikel (täglich) - 17Schadstoffhaltige Lebensmittel in der StillzeitGrundsätzlich muss Stillende auf nichts verzichen, aber folgende Lm nur sparsam, wegen hohem Schadstoffgehalt:
- Wild v.a. von älteren Tieren
- Innerein
- Langlebige Raubfisch z.B. Thun-, Schwertfisch
- Übermässig geräucherte & gegrillte Produkte - 18Stillzeit & Alkohol- Alkohol geht in Muttermilch über, daher sollte darauf verzichtet werden
- Bereits kleine Alkoholmengen können schädlich für Entwicklung sein
- Alkohol führt ausserdem zu Abnahme der Milchmenge
- Ausnahmen sind OK, z.B. bei besonderen Anlässen zum Anstossen: wenn möglich unmittelbar nach dem Stillen bzw. 2-3h vorm nächsten Stillen - 19Stillzeit & Koffein- max. 3 Tassen Kaffe, schwarzer oder grüner Tee wird i.d.R. vom Baby gut vertragen
- Aber auch Koffein in kleinen Mengen gelangt nach 8-10h in die Muttermilch und so zum Kind
- Daher: Schlafverhalten des Kinds bei Koffeinkonsum beobachten - 20Stillzeit & Tabakkonsum- auf Rauchen sollte verzichtet werden
- viele der giftigen Substanzen gehen in die Muttermilch über darunter auch krebserregende Stoffe
- Rauchen erhöht das Risiko für Atemwergserkrankungen und Allergien beim Kind
- Tabakkonsum führt zu verminderten Milchproduktion
- Passivrauchen genauso schädlich - 21Allergieprävention- nur sehr selten reagieren Babys allergisch auf Bestandteile der mütterlichen Ernährung
- meiden allergieauslösenden LM ist nicht ratsam ausser es wird vom Arzt empfohlen weil das Kind tatsächlich allergische Reaktionen zeigt
- Verzögerung der Einführung von Beikost nicht ratsam, es ist wichtig für die Ausbildung des Immunsystems des Babys - 22Nahrungsmittelunverträglichkeiten in der Stillzeit- Kein Nachweis, dass blähendes Gemüse und säurehaltige LM zu Blähungen & Bauchschmerzen etc. führen
- Stillende Mütter sollten das Essen, worauf sie Lust haben
- Fällt auf, dass das Baby bestimmte LM nicht verträgt, noch einmal testen und dann das LM weglassen - 23Verdauungsbeschwerden in der Stillzeit- Nach Geburt & in Stillzeit sind Verdauungsprobleme & Verstopfung bei der Mutter nicht selten
- Das noch lockere Bindegewebe und die Hormonumstellung machen den Darm träge - 24Tipps bei Verdauungsbeschwerden in der Stillzeit- Ballaststoffreiche LM (Vollkorn, Gemüse, Obst)
- Eingeweichte Trockenpflaumen, gelber Leinsamen im Müsli und Milchzucker als Süssstoff
- Reichlich trinken
- für ausreichend körperliche Aktivität sorgen: Bewegung regt die Darmperistaltik an
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- ENBH08 Ernährung und Prävention Teil 2; Ernährung in der Stillzeit
- Creado por
- Rebecca S.
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