Einführung in die Trainingswissenschaft

Thomas Preßlmeyr
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Thomas Preßlmeyr
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Schmelz Wien WS 2014

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Question Answer
Definition Trainingswissenschaft ist eine Teildisziplin der Sportwissenschaft, die sich mit dem sportlichen Training, der Leistungsfähigkeit und dem Wettkampf befasst.
Wurzeln von TRAWI liegt in dem Bestreben das leistungsportliche Training auf eine wissenschaftliche fundierte Basis zu stellen
Merkmale von TRAWI interdisziplinäre (integrative), empirische und angewandte Wissenschaft
Warum ist Trainingslehre nicht gleich Trainingswissenschaft Trainingslehre ist nicht wissenschaftlich abgesichert
Was definiert Training? Training ist ein planmäßiger Prozess, der eine Zustandsveränderung der komplexen Leistungsfähigkeit beabsichtigt bzw. mit sich bringt.
Was ist die Homöostase? ist das innere Gleichgeewicht welches mit Hilfe der Regelsysteme hergestellt wird. anabole/aubauende Phase katabole/abbauende Phase
Nenne 7 Trainingsprinzipien Prinzip des optimalen Relation von Belastung und Erholung. Prinzip des wirksamen Trainingsreizes Prinzip des progressiven Trainings Prinzip der Wiederholung und Dauerhaftigkeit Prinzip der Periodisierung und Zyklisierung Prinzip der langsamen Spezialisierung Prinzip des Alters- und Entwicklungsgemäßheit
Was ist Superkompensation? nach einer Belastung kommt es zu einer vorübergehenden Abnahme der sportlichen Leisutngsfähigkeit und einem anschließenden Wiederanstieg über das Leisutungsniveau hinaus.
Nenne die 3 Hauptphasen der Superkompensation Ermüdung Wiederherstellung Superkompensation
Trainingsprinzipien SPORT Specificity Progression Overload Reversibility Tedium
Trainingsumfang setzt sich aus Häufigkeit und Dauer zusammen
Trainingsintensität Anstrengungsgrad inklusive Art und Weise der Ausführung
Belastungsdichte zeitliche Aufeinanderfolge von einzelnenen Belastungen
Taper, Overreaching und Overtraining Taper: Umfangs- und intensitätsreduzierte Trainingsphase Overreaching: kurzfristiges Übertraining Overtraining: Mittel- und langfristige Erschöfpungszustand
Definition Trainingsplanung ist ein Verfahren, um ein Trainingsziel zu erreichen, bei welchem der individuelle Leistungszustand berücksichtigt wird.
verschiedene Trainingszyklen Mikrozyklen (5-10 Tage, 1 Woche) Mesozyklen (4-6 Wochen, 1 Monat) Makrozyklen (mehrere Woch/Mon, 1 Jahr)
Methodische Kernsätze der Trainingsplanung Vom Bekannten zum Neuen Vom Einfachen zum Komplexen Vom Langsamen zum Schnellen Vom Teilbewegungen zum Ganzeheitlichen Vom Wesentlichen zur Vielfalt
Definition Trainingssteuerung Ist die Abstimmung aller kurz - und längerfristigen Maßnahmen des Trainingsprozesses im Hinblick auf das geplante Erreichen der sportlichen Form (laufender IST-SOLL Vergleich)
Unterschied motorsiche Fähigkeit und Fertigkeit m. Fähigkeit: Nicht Sichtbar, angeboren m. Fertigkeit: durch Üben erworbene Handlung (erlernt nicht angeboren)
Was sind isometrische, exentrische und konzentrische Muskelaktionen isometrisch: Halten exentrisch: Strecken konzentrisch: Zusammenziehen
1) Intermuskuläre Koordination 2) Intramuskuläre Koordination 1) Zusammenspiel der versch. Muskeln 2) Frequenzierung und Rekrutierung
Definition Kraft ist die Fähigkeit des Nerven- und Muskelsystem durch Muskeltätigkeit Widerstände zu HALTEN, NACHZUGEBEN, und ÜBERWINDEN
Definition Schnellkraft ist die Fähigkeit, einen möglichst großen Kraftstoß innerhalb einer zu Verfügung stehenden Zeit zu entfalten. Schnellkraft setzt sich aus Maximalkraft und schneller Kontraktionsfähigkeit zusa.
Definition Kraftausdauer ist die Fähigkeit, eine möglichst hohe Kraftstoßsumme in einer gegebenen Zeit zu produzieren.
Reaktivkraft Fähigkeit in einem Dehnungsverkürzungszyklus einen möglichst hohen Kraftstoß zu realisieren. (schneller Wechsel von exzentrischer und konzentrischer Arbeitsweise)
Sarkopenie Muskelabbau und funktionelle Einschränkung bei älteren Menschen
Osteoporose Alterserkrankung des Knochen (Knochenschwund)
Hypertrophiemethode Vergrößerung des Muskelqerschnitts Vergrößerung der Phospathspeicher Vergrößerung des alaktaziden und laktaziden Stoffwechsels.
Aerobe Ausdauer Es ist ausreichend Sauerstoff zu oxydativen Verbrennung der Energieträger vorhanden
Anaerobe Ausdauer Die Verbrennung der Energieträger erfolgt anoxydativ, da die Sauerstoffzufuhr unzureichend ist.
Methoden des Ausdauertrainings Dauermethode Extensive Intervallmethode Intensive Intervallmethode Wiederholungsmethode Wettkampfmethode
Definition Schnelligkeit Fähigkeit auf einen Reiz bzw. ein Signal schnellstmöglich zu reagieren und bei geringen Widerständen mit höchster Geschwindigkeit durchzuführen.
Arten der Schnelligkeit Reaktionsschnelligkeit Aktionsschnelligkeit Frequenzschnelligkeit Kraftschnelligkeit Schnellkraftausdauer Schnelligkeitsausdauer (S21)
Definition Beweglichkeit ist die Fähigkeit Bewegungen mit großer Schwingungsweite selbst oder unter äßeren Kräften in einer oder mehreren Gelenken ausführen zu können.
Arten von Beweglichkeit Allgemeine Beweglichkeit Spezielle Beweglichkeit Aktive Beweglichkeit Passive Beweglichkeit Dynamische Beweglichkeit Statische Beweglichkeit (S25)
Unterschied von Gelenkigkeit und Dehnfähigkeit? Gelenkigkeit: die Strukturen der Gelenke betreffend. Dehnfähigkeit: der Muskulatur, Sehnen, Bänder und Kapselapparat betreffend
Welche Dehnungsziele kennt TRAWI Erweiterung Wiederherstellung Erhalt Maximierung
Einflussfaktoren bei der Beweglichkeit Alter Geschlecht Tageszeit Aktivitätsniveau u. Trainingshäufigkeit Außentemperatur Ermüdung Muskelmasse
Schnelligkeit ist abhängig von ... genetische Faktoren (Muskelfasern) sensorisch-kognitive Faktoren (Informationsaufnahme) Neurone Fakotren (Bereitschaftspotenzial) Tendomuskoläre Faktoren (Elastizität)
Schnellkraft, wann entsteht eine Geschwindigkeitsbarriere ? Eine Geschwindigkeitsbarriere entsteht dann, wenn eine Bewegung mit immer gleicher Geschwindigkeit automatisiert wird. (Aufhebung durch Variationen und supramaximales Training)
Wie wird Schnelligkeit Trainiert? im ausgeruhten Zustand ausreichend lange Wiederholung- und Serienpausen Aufwärmen erhöht die Reaktion um 20% Geschwindikties- oder Präzisionsvrlust => Übung abbrechen
Ursachen von Übertraining Falsche Lebensweise Psychische Stressbelastung Krankheit oder vernachlässigte Regeneration zu schnell gesteigerte Anforderungen Übermaß an Wettkämpfen Übersteigerte Zielsetzung
Welche Wirkungen kann Krafttraining bewirken Präventive Wirkung Rehabitative Wirkung Leistungssteigerung Körperformung Psychische Effekte
Steuergrößen der Belastung Belastungshäufigkeit Belastungsausführung Belastungumfang (Meter, Kg, Anzahl) Belastungsdichte (Zeitlicher Abstand) Belastungsdauer Belastungsintensität (Geschwindigkeit, Wiederstand)
Unterschied Trainierbarkeit und Training Trainierbarkeit: Grad der Anpassung an die Trainingsbelastung Training: planmäßiger Prozess, der eine Zustandsveränderung der komplexen Leistungsfähigkeit beabsichtigt bzw. mit sich bringt.
Dehnungsmethoden Dynamisches Dehnen Passives Streching Anspannungs-Entspannungs-Streching Antogonisten-Anspannung-Streching
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