Lagerbestands- Verbrauchsrechnung

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2 - Logistik Mind Map on Lagerbestands- Verbrauchsrechnung, created by Budd9r on 10/02/2013.

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Lagerbestands- Verbrauchsrechnung
1 Aufgabe
1.1 Erfassung sämtlicher Materialein- und ausgänge mengen und wertmäßig, Dokumentieren der relevanten Bestände
2 Ziel
2.1 Gewährleistung der Leistungserstellung des Lagers
2.2 größtmöglicher Service bei Beachtung der Wirtschaftlichkeit (Lagerkosten)
2.3 Bestandsplanung, Kontrolle der Bestände
3 Bestandsarten
3.1 Inventurbestand
3.2 Lagerbestand
3.3 verfügbarer Bestand
3.4 reservierter Bestand
3.5 disponierter Bestand
3.6 Sperrbestand
3.7 Höchstbestand
3.8 Meldebestand
3.9 Sicherheitsbestand (eiserne Bestand) z.B. X Tagesverbräuche
3.10 Warum ?
3.10.1 Grundlage für die Materialbedarfsermittlung (Bestellmengen- und termine)
3.10.2 Information für die Kostenrechnung
3.10.3 Zahlen für die Bilanzierung
4 Bestandsführung
4.1 Erfassung der Materialbewegungen (Zu- und Abgänge) und der Materialbestände im Lager
5 Formen der Verbrauchsrechnung
5.1 Erfassen der bestandsverändernden Vorgänge, Materialbewegungen und Materialbestände im Lager, Hilfsmittel für das Rechnungswesen, Kontrollinstrument
5.2 1) Fortschreibungsmethode (Skontration)
5.2.1 Erfassung aller Zugänge auf Grundlage der Materialzugangsmeldungen sowie aller Abgänge auf Grundlage der Materialentnahmescheine nach Datum, Art und Menge des Lagergutes, ggfs. auch Erfassung des Entnehmers/Verbrauchers und der Kostenstelle
5.2.2 Ermittlung des Endbestands durch :
5.2.2.1 Anfangsbestand + Zugänge – Abgänge = Endbestand (Sollbestand)
5.2.2.1.1 Vorteil
5.2.2.1.1.1 Jederzeit feststellbarer Sollbestand
5.2.2.1.2 Nachteil
5.2.2.1.2.1 Relativ hoher Aufwand, durch EDV-Einsatz reduzierbar
5.2.3 Gebräuchlichste Art der Berechnung
5.2.4 Vorteile
5.2.4.1 Aktuelle Bestandsinformation
5.2.4.2 Erleichterung des Auffindens von Bestandsdifferenzen anhand der Einzelaufschreibung aller Lagerbewegungen
5.2.5 Zwingend vorgeschrieben bei permanenter Inventur
5.2.6 Genaustes Verfahren, um die Verbrauchsmengen zu ermitteln
5.3 2) Inventurmethode (Befundrechnung)
5.3.1 Ermittlung des Verbrauches anhand einer Inventur
5.3.2 Ermittlung des Verbrauchs durch :
5.3.2.1 Anfangsbestand + Zugänge – Endbestand = Verbrauch
5.3.3 Anfangsbestand gemäß voriger Inventur
5.3.4 Zugänge = Summe der Einzelzugänge
5.3.5 Endbestand ermittelt durch Inventur (Zählen, Wiegen, Messen)
5.3.6 Vorteil
5.3.6.1 Verminderung des Verwaltungsaufwands
5.3.7 Nachteil
5.3.7.1 Zurechnung des Verbrauchs auf einzelne Kostenträger bzw. Kostenstellen nicht möglich, da nur Feststellung der Gesamtverbrauchsmengen
5.3.8 Anwendung in der Regel nur bei geringwertigem Materialien (Kostenersparnis), z.B. Kleinmaterial im Werkstattlager für allgemeines Instandhaltungsmaterial
5.4 3) Retrograde Methode (Rückrechnungsmethode)
5.4.1 Ausgangspunkt der Methode ist das Fertigerzeugnis
5.4.2 Die Verbrauchsmengen der eingesetzten Einzelmaterialien werden nach der Menge des Fertigproduktes errechnet (Stücklisten, Rezepturen), d.h. durch eine Rückrechnung der erzeugten Menge wird auf den Verbrauch geschlossen
5.4.3 Sollverbrauch = produzierte Stückzahl x Sollverbrauchsmenge/Stück
5.4.4 Methode wird in der Praxis wenig angewendet (geringe Aktualität der ermittelten Daten, Ungenauigkeiten)
5.4.5 Nur bei Erzeugnissen mit geringer Strukturelementenzahl anzuwenden
5.4.6 Sollbestand = Anfangsbestand + Zugänge – Sollverbrauch
5.4.7 Mehr/Minderverbrauch = Sollbestand – Istverbrauch
5.4.8 Istverbrauch = Sollverbrauch +/- Mehr/Minderverbrauch

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