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Flashcards

Fachbegriffe MODUL 1C

Linda Rohde Modul 1C - Alemão 4,0Avaliação média 4,0 de 5 (1 avaliação) 39 flashcards

Flashcards do conjunto (39)

  1. 1WeiterbildungsspiraleBeschäftigungsaussichten verbessern sich nicht/nur kaum
    Soziale Ungerechtigkeit bei Zugang zu Arbeitsplätzen u. Berufskarrieren kaum kompensiert
    wiederholte Teilnahme --> Kumulation
    nur stigmatisierende Reperaturmaßnahme
  2. 2Unterschied Weiterbildung und FortbildungWeiterbildung:
    - muss in keinem direkten Bezug zu Job stehen
    - eigenes Qualifikationsprofil ausbauen
    - in verschiedensten Bereichen möglich
    - kein konkreter betrieblicher Zweck verfolgt
    - kann, aber muss nicht von AG finanziert werden
    Fortbildung:
    - konkrete Weiterqualifizierung im Fokus
    - bezieht sich auf ausgeübten Job
    - gezielter Erwerb weiterführender Fähigkeiten für Job
    - beruflicher Aufstieg
    - in der Regel von AG übernommen
  3. 3ÜbergangssystemBildungsangebot für Jugendliche, die nicht direkt in reguläres Ausbildungsverhältnis wechseln
    Bsp: Berufsgrundbildungsjahr, Berufsvorbereitungsjahr, Berufseinstiegsjahr
    fördern Ausbildungsreife, erleichtern Übergang in duales System
    Kritik: Mangel Effektivität bei Einsatz finanzieller Mittel u. Personal
    Überlick verschwimmt
    -> grundsätzlich aber unverzichtbar
  4. 4EntkoppelungBestimmte Schulabschlüsse können auf verschiedene Art und Weise erreicht werden
    erhöht Vielfalt der Bildungsgänge, die formal zu selben Zielen führen
    Lösung von Schulform und in ihr erworbenen Abschlüssen - nicht mehr nur starr über vorgegebenen Weg zu erreichen
  5. 5DurchlässigkeitMöglichkeit des individuellen Wechsels innerhalb und zwischen den Bildungsbereichen
    getroffene Entscheidungen können "korrigiert" werden
  6. 6Tripartismusgemeinsame Verantwortlichkeit von Staat, Gewerkschaften und Verbänden -> Vermeidung von Marktversagen u. Staatsversagen
    1) korporativer Tripartismus:
    - Staat bezieht nicht hoheitliche Entscheidungsträger/Akteure in Entscheidungsprozesse ein (Staat, Vertreter von AG/AN), Legitimation durch BBiG
    -> Hauptausschuss des BIBB = Bsp. für konkrete Ausgestaltung: Staat, AG/AN
    2) tripartistisches Arrangement:
    - Akteuere= Staat (Bund, Länder), AG/AN Verbände (zB. Kammern)
    - nicht nur staatliche, sondern auch nicht hoheitliche sind an Entscheidungen mit kollektiver bindender Wirkung beteiligt, auch in Form von Gesetzen
    - finden auf allen drei Ebenen der betrieblichen Ausbildung statt (BIBB, Landesregierung, zuständige Stellen)
  7. 7VerdrängungswettbewerbSchulabsolventen mit "geringsten" Vorbildungen von Absolventen mit "höherer" Vorbildung verdrängt
  8. 8Ausbildungsordnungbundeseinheitliche Standards betrieblicher Ausbildung
    Inhalt: Bezeichung Ausbildungsberuf, Ausbildungsrahmenplan, Ausbildungsberufsbild, Prüfungsanforderungen, Ausbildungsdauer
    regelt: sachliche und zeitliche Gliederung
    Erlassung durch: zuständiges Fachministerium im Einvernehmen mit Bundesministerium für Bildung und Forschung [BMBF] (-> also Bund)
  9. 9arbeitsprozessorientiertes Lernenzielt auf Erwerb übergreifender Handlungskompetenzen ab (einschließlich: Zielsetzung, Planung, Durchführung, Bewertung eigene Arbeit)
    arbeitsgebundenes Lernen:
    klare Trennung von Arbeits- und Lernsituation, Lerninhalte von Arbeitsprozess bestimmt
    arbeitsimmanentes Lernen:
    Lernen anhang Arbeitsprozess
    arbeitsbezogenes Lernen:
    nur noch gewisse Beziehbarkeit der Lerninhalte auf Arbeitsprozess gefordert
  10. 10Subsidaritätsprinzipnationalstaatliche Souveränität u. bildungspolitische Eigenständigkeit der Mitgliedsstaaten gewährt
    definierte Rangfolge staatlich-gesellschaftlicher Maßnahmen
    bestimmt prinzipielle Nachrangigkeit nächster Ebene: jew. größere Einheit soll nur dann, wenn kleine nicht in der Lage dazu ist, aktiv werden und regulierend/kontrollierend/helfend eingreifen
    Aufgaben soweit wie möglich von kleinerer Instanz allein unternommen
  11. 11Qualifikationsparadoxnachweisbare Bildungserfolge = unabdingbare Voraussetzung, andererseits garantiert Nachweis immer weniger erfolgreiche Erwerbskarriere
    Entwertung der Abschlüsse
  12. 12Bildungsexpansionstatistische Ausweitung der Teilnahme an weiterführender Bildung
    junge Menschen verbleiben immer länger im Bildungssystem -> höhere Bildungsabschlüsse
    jüngere Menschen teilweise höhere Bildung, als deren Eltern
    immer mehr Abiturienten unter Azubis
  13. 13EmplyoabilityFähigkeit zur Teilnahme am Arbeits- und Berufsleben
    Bologna Prozess zielt auf Erweiterung der Beschäftigungsmöglichkeiten nach Hochschule ab
    überfachliche Kompetenzen:
    Initiative, Aktivität, Eigenverantwortung, Teamfähigkeit, Selbstreflexion
  14. 14Strukturkonservatismusan gegebenen Strukturen festhalten
  15. 15Vertikale SubstitutionBesetzung von Ausbildungsplätzen vermehrt mit Hochschulabsolventen
    AG stellen lieber Bewerber mit höherem Abschluss ein -> fehlende Ausbildungsplätze für Bewerber mit niedrigem Abschluss
  16. 16ProzessUnterrichtsgestaltung, Lernmaterialien, Kooperation im Lehrerkollegium
  17. 17OutputZeugnisse, Abschlüsse, erworbene Kompetenzen
  18. 18InputQualifikation Lehrer, Bildungszeiel, finanzielle Ausstattung, Anforderungen an Schüler
  19. 19Outcomegesellschaftliche Position, berufliche Erfolge, sozialer Status
  20. 20DualitätsprinzipAusbildung praktisch: Lernort Betrieb
    theoretisch: Lernort Schule
    Ausbildung ganzheitlich, nicht nur auf einen Betrieb ausgerichtet
  21. 21BerufsprinzipArbeitsprozesse beruflich organisiert
    Ausbildung qualifiziert für Beruf, nicht für Betrieb
    Beruf besteht aus Bündel an Kompetenzen, die bundesweit erworben und vorausgesetzt werden können -> Betriebs- und landesübergreifende Mobilität
  22. 22NeokorporatismusEinbindung von Interessen der Verbände in die Politik
    Teilhabe an der Formulierung/Ausführung von politischen Entscheidungen
    Bsp: Entwicklung Ausbildungsordnung
  23. 23PolitiyFormen und Strukturen in denen Politik abläuft
    institutionelles Normengefüge und die sich daraus ergebenden Ordnungen, politischen Verfahren etc.
  24. 24PoliticsProzesse, in denen Vielzahl von Akteuren politisch agieren
    aktiver, durch Verhandlung, Konflikt und Konsens gekennzeichneten Prozess politischer Gestaltung (zB Interessenverbände)
  25. 25PolicyInhalte und Problembereiche, die Gegenstand politischer Programme/Vereinbarungen sind, auf die sich politisches Handeln bezieht
  26. 26Bürgerliche VertragsfreiheitFreiheit selbst zu entscheiden, ob und mit wem Vertragsabschluss vorgenommen wird und welchen Inhalt dieser besitzt
    Grenzen bei Gesetzes-/Sittenwidrigkeiten
  27. 27Mittelbare StaatsverwaltungStaat lässt Verwaltungsaufgaben durch rechtlich selbstständige Organisation wahrnehmen
    nicht durch eigene Behörden in eigener Trägerschaft (-> unmittelbare Staatsverwaltung)
    Gibt es sowohl auf Bundes, als auch auf Landesebene
    Bsp: Handelskammer, Kammern, Gemeinden
  28. 28Meritokratische LogikLeistungsprinzip entscheidet über individuelle Biographie
    beschreibt Folgen des Zusammenhangs von Bildung und Beschäftigung (=Hierarchie nach Leistung)
    soziale und berufliche Positionen werden über schulische Leistung und deren Zertifizierung zugewiesen (Bildungsmeritokratie)
    je höher erreichter Abschluss, desto höher gesellschaftliche Position, die eingenommen werden kann
    -> kann zu Schwächung des dualen Systems führen -> erreichen von Hochschulabschluss erscheint erstrebenswerter
  29. 29Berufsprinzip: 1) ErwerbsfunktionNormalmodell gesellschaftliche Reproduktion + Integration für Sicherung des Lebensunterhalts
  30. 302) Sozialisationsfunktionbezieht sich auf Berufsvorstellungen + Positionen über angemessene Umgangsformen, Konsumgewohnheiten, Freizeitbeschäftigung, Orientierung + Interessen innerhalb und außerhalb der Arbeit
    berufliche Position ist Ausdruck persönlicher Identifizierung und erfasst über Arbeitsqualifikation hinaus gesamte Persönlichkeit:
    "Wast du bist, bestimmt dein Beruf"
  31. 313) AllokationsfunktionAN-Seite -> Bündelung persönlicher Fähigkeiten und Orientierungen zu Handlungs- und Verhaltenspotenzialen
    AG-Seite -> Bündelung Arbeitsinhalte zu standardisierten Mustern betrieblicher Arbeit
    -> die Zuweisung der Berufsinhaber zu Berufspositionen
    -> Dominanz der berufsfachlichen Arbeitsmärkte erleichtert Betrieben Personaltausch über externen Arbeitsmarkt und Berufsinhabern dem Betriebswechsel ohne Qualitätsverlust
  32. 324) SelektionsfunktionOptionen Berufsinhaber bestimmt durch berufliche Qualifikation + Handlungsrahmen betrieblicher Personalpolitik
    durch berufsspezifische Organisation erhält Bildungssystem Funktion als Zuteilungsapparatur von Lebenschancen zugeschrieben -> berufliches Zertifikat entscheidet über offene Karrierewege
    -> Auslese für die hierarchische Struktur beruflicher Positionen auf der Grundlage eines beruflichen Zertifikates des Berufsbildungssystems
  33. 335) StatuszuweisungBeruf dient als Medium gesellschaftlicher Sicherung und Positionszuweisung
  34. 346) Strukturierungsfunktionindividuelle Ebene des Lebenslaufs (Erwerbsbiografie -> Beruf ermöglicht stufenweise Entfaltung von Lebensplänen + ist entscheidendes STrukturierungselement des gesamten Lebenslaufs)
    betriebliche Ebene der Arbeitsorganisation (Beruf bestimmt Einsatz- und Verwertungsbedingungen der Arbeitskraft + arbeitsorganisatorisch-technische Gestaltung der Arbeitsabläufe)
    gesamtgesellschaftliche Ebene der Sozialbeziehungen und sozialen Sicherung (Beruf dient als normatives Fundament für Vertragsabschlüsse, Versachlichung, Arbeitsvermittlung, Arbeitslosenversicherung, Rentenversicherung)
    Arbeitsmarkt [-> Arbeitsmarktsegmentation] (Beruf ist für Arbeitsmarkt = Steuerungselement: Zugangschancen, Selektions- und Allokationsprozesse werden über Nachweis normierter, strukturierter und standardisierter Zertifikate gesteuert)
    Effekt: überbetriebliche Verwertung der Berfusausbildung und Vermarktbarkeit der Arbeitsfähigkeit
  35. 35Konsensprinzipeinvernehmliche Vorgehensweise verschiedener politischer Akteure
    Weg zur Entscheidungsfindung in einer Gruppe
    Entscheidungen werden ohne Gegenstimme getroffen
    Alternative zum Prinzip der Mehrheit
  36. 36Korporatistisches PrinzipFormen der Beteiligung gesellschaftlicher Gruppen an politischen Entscheidungsprozessen
    basiert auf Konsensprinzip
  37. 37Ausschließliche GesetzgebungNUR Länder oder NUR Bund erlassen Gesetze
    allein Bund berechtigt, einige Bereiche durch Rechtsnormen zu regeln (Gesetzgebung); einzig wenn Länder dazu ermöchtigt werden, dürfen diese nach Vorschriften des Bundesgesetzes Teilbereiche selbst regeln
    (Grundlage Artikel 71&73 GG)
  38. 38Konkurrierende GesetzgebungGesetzgebungsbereiche in denen weder Bund noch Länder über ausschließliche Zuständigkeit verfügen (zB. Recht der Wirtschaft)
    Bundesrecht bricht Länderrecht
  39. 39Föderales Prinzippolitische Ordnung, bei der staatlichen Aufgaben zwischen Gesamtstaat und Einzelstaaten aufgeteilt werden
    so, dass beide politischen Ebenen für bestimmte Aufgaben selbst zuständig sind
    zB. duales System: Bund -> betrieblicher Teil, Länder -> schulischer Teil (Kulturhoheit der Länder)

Informações

Descrição
- Modul 1C FlashCards sobre Fachbegriffe MODUL 1C, criado por Linda Rohde em 06-09-2016.
Criado por
Linda Rohde
Visualizações
412
Avaliação
Avaliação média 4,0 de 5 (1 avaliação)

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