GoConqr has a new look! Let us know what you think.

Flashcards

Mediensystem

Nicola Schiller Kommunikationswissenschaft German 125 cards

Cards in this deck (125)

  1. 1Wie wird die Masse bezeichnet, die Massenkommunikation rezipiert? Wer hat den Begriff geprägt?Gerhard Maletzke bezeichnet die Masse als "Disperses Publikum"
  2. 2Nennen sie die Methoden der PublikumsforschungBefragung
    Technische Messung
    Beobachtung
  3. 3Welche Freiheiten gewährt der Artikel 5?- Meinungs und Äußerungsfreiheit
    - Presse und Rundfunkfreiheit
    - Informationsfreiheit
    - Freiheit von Forschung, Lehre, Wissenschaft und Kunst
    - keine Zensur
  4. 4Welcher Handlungstyp nach Max Weber ist dem verantwortungsethischen Handeln, welcher dem gesinnungsethischen Handeln zu verbinden?Verantwortungsethisch: wertrational
    Gesinnungsethisch: zweckrational
  5. 5Warum ist die Tätigkeit des Presserats keine Zensur im Sinne des GG?- Presserat ist keine staatliche Instanz
    - Nur nachträgliche Tätigkeit
    - Keine systematische Kontrolle
    - Keine bindende Entscheidung
  6. 6Welche der folgenden Güter sind hinsichtlich ihrer Eigenschaften mit dem Liegeplatz im Hafen vergleichbar und warum?- Anzeigenraum
    - Anzeigesendeplatz
    Weil: Alle Güter privat, das heißt Konsumausschluss und Konsumrivalität vorhanden
  7. 7Warum endete Mitte der 1970er Jahre die erste Phase der Pressekonzentration?Verschärfte Kartellrechte
  8. 8Was ist/ sind Äquivalente zum Begriff "Vollredaktion"- publizistische Einheit
    - Zeitungen mit gemeinsamen Mantel
  9. 9Was ist die Anzeigen-Auflagen-Spirale? In welche Richtung kann sie sich drehen?- Modell für die wechselseitige Beziehung zwischen Werbemarkt und Absatzmarkt
    - Dreht sich (positiv): Auflage steigt -> Anzeigekunden steigen -> Einnahmen steigen -> Investition -> interessantes Produkt -> steigende Auflage
    - kann sich aber auch negativ "drehen"
  10. 10Nenne die 5 Prinzipien des Rundfunks als Anstalt des öffentlichen Rechts- öffentlicher Status
    - Kulturhoheit der Länder
    - Selbstverwaltung
    - Staatsfreiheit
    - Informationsfreiheit
  11. 11Was bedeutet der Begriff der Deregulierung im Rundfunk - Bereich?- Marktöffnung um mehr Wettbewerb zu ermöglichen
    - Abbau von staatlichen Schranken
    - > Erfordert neue Normen um das duale Rundfunk System zu regeln
    - Festgehalten im Rundfunkstaatsvertrag
  12. 12Die Aufsichtsräte der Landesmedienanstalten setzen sich zusammen aus?Gesellschaftlich relevanten Gruppen
  13. 13Wo sind die für den privaten Rundfunk geltenden Regeln festgehalten?Rundungstaatsverträge und/oder Landesmediengesetze
  14. 14Wie viele Programme darf ein Unternehmen nach dem sogenannten Zuschauermarktmodell prinzipiell veranstalten und welche Einschränkungen gibt es?- unbegrenzt viele
    - Außer: vorherrschende Meinungsmacht gegeben
    - Allgemein: Bei Zuschauermarktanteil von 30%
    - Bei Engagement auf medienverwandten Märkten bei 25%
    - Vollprogrammen und Spartenprogrammen bei 10%
  15. 15Welche Möglichkeiten hat ein privater Rundfunk Veranstalter vorherrschende Meinungsmacht zu reduzieren?- Einrichten von Fensterprogrammen
    - Einrichten eines Programmbeirats
  16. 16Wodurch wird privater Rundfunk kontrolliert?Landesmedienanstalten
  17. 17Wodurch wird Öffentlich Rechtlicher Rundfunk kontrolliert?Rundfunkrat und Verwaltungsrat
  18. 18Wer wird seit 2008 bei der Lizensierung eingeschaltet?Die ZAK (Kommission zur Zulassung und Aufsicht)
  19. 19Nennen sie drei zentrale Aufgaben der KEK- Prüft ob Meinungsvielfalt besteht
    - schafft Transparenz über Entwicklung des privaten Rundfunks
    - erstellt jährliche Programmliste
  20. 20Nennen sie 2 Aspekte binnenpluraler Organisationsmodelle im privaten Rundfunk- Fensterprogramme
    - Zwei-Säulen-Modell in NRW
  21. 21Nennen sie 3 methodische Gründe, dass nicht alle Programmstrukturanalysen miteinander vergleichbar sind- Hauptsendezeit
    - Stichprobe oder Vollerhebung
    - Kategorienbildung
  22. 22Wer entscheidet ob ein online- Anbieter Plattformbetreiber ist?Direktoren der ZAK (Kommission für Zulassung und Aufsicht)
  23. 23Wie werden Fernsehprogramme innerhalb einer Senderfamilie programmiert?Komplementärprogrammierung
  24. 24Wie werden Programme zwischen den Familien programmiert?Parallelprogrammierung
  25. 25Die technische Konvergenz im Mediensektor "TIME"T: Telekommunikation
    I: Informationstechnologie
    M: Medienindustrie
    E: Entertainment
  26. 26Was beinhaltet die Medienrichtlinie von 2007?- Impressumspflicht
    - Menschenrechte
    - Jugendschutz
    - Verbot zur Aufstachelung gegen Hass
  27. 27Welche Freiheiten gewährleistet Art. 5?- Meinungs und Äußerungsfreiheit
    - Informationsfreiheit
    - Presse und Rundfunkfreiheit
    - Freiheit von Wissenschaft, Forschung, Lehre und Kunst
    - keine Zensur
  28. 28Wo findet Art. 5 seine Grenzen?- In den allgemeinen Gesetzen
    - In den Gesetzen zum Schutz der Jugend und der persönlichen Ehre
  29. 29Anzeigen-Auflagen-Spirale-Modell zur Wechselbeziehung zwischen Werbemarkt und Absatzmarkt
    - steigende Auflagen -> mehr Anzeigekunden -> mehr Einnahmen -> Investition > Interessantes Produkt -> Steigende Auflage
    - kann sich auch andersrum (negativ) drehen
    - positiv für Marktführer
    - negativ für benachteiligte Marktteilnehmer
  30. 30Warum ist gesetzliche Nachzensur gestattet, wenn Art. 5 Zensur verbietet?Art. 5 verbietet lediglich Vorzensur, Nachzensur ist erlaubt (Wenn Verstoß gegen Jugendschutz oder persönliche Ehre vorliegt)
  31. 31Was besagt das Akzessorietätsprinzip?- Abhängigkeit eines Nebenrechts von einem Hauptrecht
    - 1986: Rundfunkurteil "Niedersachsenurteil"
    - Solange es Öffentlich Rechtlichen Rundfunk mit hohen Anforderungen gibt, können Anforderungen an privaten Rundfunk geringer sein
    - Grundversorgung durch ÖR muss gegeben sein
  32. 32Erklären sie die Konzentrationsformen-horizontale Konzentration: Zusammenschluss von Unternehmen des gleichen Marktes, mit gleicher Produktionsstufe
    -vertikale Konzentration:
    Zusammenschluss von Unternehmen des gleichen Marktes, mit unterschiedlicher Produnktionsstufe
    -diagonale Konzentration:
    Zusammenschluss von Unternehmen aus verschiedenen Märkten
  33. 33Was ist der Vorteil der vertikalen Konzentration?- Bereiche wie Forschung, Entwicklung, Markenname, Managementwissen können für alle Bereiche genutzt werden
    -bessere Qualitätskontrolle
    -einheitliches Produktdesign
    -Reduzierung von Transaktionskosten
  34. 34Wie viele Anstalten gehören zur ARD?9
  35. 35Die privaten Rundfunk Anstalten werden kontrolliert von?Landesmedienanstalten
  36. 36Öffentlich Rechtliche Rundfunk Anstalten werden kontrolliert von?Rundfunkrat und Verwaltungsrat
  37. 37Was bedeutet Konvergenz im medienpolitischen Sinn?Wechselseitige Annäherung der zuschauerstärksten Programme in struktureller, inhaltlicher und qualitativer Hinsicht
  38. 38Nennen sie wichtige Akteure der Medienpolitik- Länderparlamente
    - Bundesverfassungsgericht
    - Europäische Kommission
    - Europäischer Gerichtshof
    - World Trade Organization (WTO)
  39. 39Wofür stehen die Abkürzungen KEK und KEF?KEK: Kommission zur Ermittlung der Konzentration im Medienbereich
    KEF: Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der öffentlich rechtlichen RF Anstalten
  40. 40Was waren die Instrumente der Lizenzzeit?- Konzessionierung (Lizenzvergabe)
    - Nachrichtenkontrolle
    - Papierkontrolle
    - Ausbildung
    - Zensur
  41. 41Wer braucht (heute) eine Lizenz?Private Rundfunk Anstalten brauchen Lizent der Landesmedienanstalten
  42. 42Welche Merkmale hat das Rundfunkgesetz "Magna Charta" (1961)?- Binnenpluralismus
    - Kulturhoheit der Länder
    - frei von staatlichen Einflüssen
  43. 43Wie viele Programme darf ein Unternehmen ausstrahlen?-unbegrenzt viele
    -außer es besteht eine vorherrschende Meinungsmacht
    - Allgemein bei 30%
    -Auf medienverwandten Märkten bei 25%
    -Bei Vollprogrammen und Spartenprogrammen bei 10%
  44. 44Träger des Zeugnisverweigerungsrechts?Alle Mitarbeiter von Medienunternehmen
  45. 45Zweck des Zeugnisverweigerungsrechts?Informantenschutz und Informationsfreiheit
  46. 46Welche Bereiche sind vom Zeignisverweigerungsrecht geschützt und welche nicht?Geschützt: Informanten, Verfasser, Informationsinhalt, Selbstrecherchiertes wenn zur Veröffentlichung bestimmt
    Ungeschützt: Chiffregeheimnis, Selbstrecherchiertes wenn nicht zur Veröffentlichung bestimmt
  47. 47Skizzieren sie den Beschwerdeverlauf im Presserat?- Einreichen einer Beschwerde (Jedermannsrecht)
    - Vorprüfung von einem von drei Instanzen (Beschwerdeausschüsse oder Plenum)
    - Anhörung von Beteiligten
    - Beschlussfassung (Ablehnung, Vermittlung oder Rüge)
  48. 48Beschreiben sie wann eine Durchsuchung zulässig ist und wann nichtZulässig: Wenn Material/ Information an Dritte gelangt ist
    Unzulässig:
    -Wenn unter Schutz des Zeugnisverweigerungsrechts
    -Wenn Informationen auch anders zu beschaffen sind
    - Bei Bagatelldelikten
  49. 49Nennen sie die gesetzlichen Grundlagen und Zielrichtung des europäischen RechtsGrundlage:
    -Europäische Menschenrechtskonvention
    - Entwurf der Charta der Grundrechte EU
    -Sonstiges EU Recht
    Zielrichtung:
    -Harmonisierung
    -Deregulierung/ Liberalisierung/Privatisierung
    -Schutz von Kulturgütern
  50. 50Erläutern sie in welcher Form Werbung (Presse) zulässig istZulässig:
    -Themenseiten
    Kritik von Unternehmen
    -begleitende Themenartikel (wenn räumlich getrennt)
    -Verbrauchertest
  51. 51Werbung (Presse) nicht zulässig wenn:- spezielle Sonderseiten
    - positive Heraustellung
    -begleitende Themenartikel (wenn räumlich nicht getrennt)
    - Produktvorstellung
  52. 52Was ist die Funktion von Medienverbänden?Integration, Selektion, Partizipation
  53. 53Welche Arten von Medienverbänden gibt es?- tarifpolitischem Mandat
    - sontige Fach und Berufsverbände
    - Verwertungsgesellschaften
    - wissenschaftliche Fachgesellschaften
  54. 54Nennen sie die Medienverbände in Deutschland- VPRT
    - BDZV
    -IG Medien/ Verdi
    - DJV
    - VDZ
  55. 55Erklären sie den Unterschied zwischen Parteien und Interessenverbänden, auch hinsichtlich ihrer Einflussmöglichkeiten im politischen ProzessVerbände:
    -Vertretung spezifischer Interessen
    -nehmen nicht an Wahl teil
    -Einfluss durch Lobbyarbeit
    -innerverbandlich an demokratische Grundordnung gebunden
    Parteien:
    -Vertretung weitläufiger Interessen
    -nehmen an Wahl teil
    -direkt ausführend im politischen Prozess
    -demokratische Struktur durch Gesetz definiert
  56. 56Welche Medienverbände sind Arbeitnehmenverbände?DJV
    IG Medien/Verdi
  57. 57Welche Medienverbände sind Arbeitgeberverbände?BDZV
    VDZ
    VPRT
  58. 58Nennen sie drei Arten von politischen Akteuren- Individuelle (Du & Ich)
    - Kollektive (Publikum, Wahlvolk)
    - Korporative (Verbände, Parteien)
  59. 59Welche Interessenkonflikte ergeben sich in den Medien und wodurch?Journalistisches Interesse, Publikumsinteresse, Verlegerisches Interesse
  60. 60Nennen sie drei Wächterorganisationen- International Press Institue (IPI)
    - World Association of Newspapers (WAN)
    - Comitee to protect Journalists (CPJ)
  61. 61Artikel 5 wiegt bei juristischer Abwägung stärker alsspezielle Gesetze
  62. 62Artikel 5 wiegt bei juristischer Abwägung schwächer alsallgemeine Gesetze
  63. 63Pressekodex (2006)Die Achtung der Wahrheit, die Wahrung der "Menschenwürde" und die "wahrhaftige Unterrichtung der Öffentlichkeit" sind oberstes Gebot der Presse
  64. 64Nennen sie drei Erklärungen die an Artikel 5 anknüpfen und auf den Menschenrechten aufbauen- UN Menschenrechtserklärung
    - Europäische Menschenrechtskonvention
    - EU Charta der Grundrechte
  65. 65Inwiefern hat der zeitliche Hintergrund die Spiegelaffäre 1962 beeinflusst?- Kuba Krise und Mauerbau schürten die allgemeine Anspannung und das Misstrauen der Allgemeinheit
  66. 66Wie hat die Öffentlichkeit auf die Durchsuchung der Spiegel Redaktion reagiert?Scharfe Kritik im Ausland, Demonstrationen, Protest
  67. 67Geben sie Artikel 5 sinngemäß wieder und geben sie an, wo er seine Grenzen findet(1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.
    (2) Diese Rechte finden ihre Grenzen in den Vorschriften der allgemeinen Gesetze, den gesetzlichen Bestimmungen zum Schutz der Jugend und in dem Recht der persönlichen Ehre
    (3) Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre sind frei. Die Freiheit der Lehre entbindet nicht von der Treue zur Verfassung
  68. 68Was ist der Zweck der Medienselbstkontrolle?- Abbau oder Verhinderung von Gesetzesverschärfung
    - Selbstversicherung
    - Schutz der Pressefreiheit durch Vorbeugen
  69. 69Nennen sie drei Aufgaben des deutschen Presserats- Wahrung des Ansehens der deutschen Presse
    - Prüfung von Beschwerden
    - Eintreten für Pressefreiheit
  70. 70Was ist die schärfste Sanktion des deutschen Presserats?Öffentliche Rüge
  71. 71Entwicklung des Presserechts in Deutschland- Reichspressegesetze 1874
    - Schriftleitergesetz 1933
    - Modellentwurf der Länder 1964
    -Pressegesetze der neuen Länder
  72. 72Wann wurde Art. 5 rechtskräftig?1949
  73. 73Welches Ereignis löste den Rechtsstreit in der Spiegelaffäre aus?Der Artikel "Bedingt abwehrbereit" im Spiegel von Conrad Ahlers 1962
  74. 74Welche Folgen hatte die Spiegelaffäre für die Stellung der Presse?Presse für Demokratie unerlässlich
    Stärkung der Pressefreiheit
  75. 75Was versteht man unter den manifesten Funktionen der Presse?Beabsichtigte, bewusste Funktionen:
    Meinungsbildung, Information, Meinungsmarkt
  76. 76Was versteht man unter den latenten Funktionen der Presse?Unbewusste, unbeabsichtigte Funktionen:
    Sozialisation, Integration, Kulturvermittlung
  77. 77Nenne vier Merkmale der PresseUniversalität
    Aktualität
    Publizität
    Periodizität
  78. 78Was steht zu Zensur unter Art. 5 und was ist darunter zu verstehen?Eine Zensur findet nicht statt.
    -> Art. 5 bezieht sich auf Vorzensur
  79. 79Nenne zwei rechtliche Grundlagen speziell zum Schutz der PresseZeugnisverweigerungsrecht
    Schutz vor Durchsuchung der Redaktionsräume
  80. 80Was versteht man unter Fixkostendegression?Bei steigender Auflage sinken die Fixkosten pro produziertem Stück
  81. 81Was versteht man heute unter innerer Pressefreiheit?Freiheit der Redaktion vor Einflussnahme der Verleger
  82. 82Was versteht man heute unter äußerer Pressefreiheit?Freiheit gegenüber dem Staat
  83. 83Was sind die Ziele der inneren Pressefreiheit?Schutzmaßnahmen:
    - gegen Konzentration
    - zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen
  84. 84Wie lange dauerte das Monopol der ARD?1949 - 1961
  85. 85Wie lang dauert das Duopol von ARD und ZDF1961 - 1984
  86. 86Aus welchen Gruppen setzen sich die Rundfunkräte zusammen?Gesellschaftlich relevante Gruppen
  87. 87Bei Diskussionen zwischen ÖR und privaten RF Anbietern benutzen die privaten oft die Konvergenz als Argument? Wie setzen die privaten dieses Argument ein?Bei Annäherung der ÖR an Private und der Privaten an ÖR wäre die Gebührenfinanzierung zur Vielfaltssicherung überflüssig
  88. 88Worum geht es im diskutierten 12. Rundfunkstaatsvertrag?Internetauftritt der ÖR
    - gebührenfinanzierte Internetangebote zu starke unfaire Konkurrenz
    Urteil: Angebote dürfen nicht länger als 7 Tage im Netz sein
  89. 89Was ist die Funktion des Intendanten?Repräsentativfunktion: Vertretung nach Außen (Adressat für Beschwerden)
    Exekutivfunktion: Geschäftsführung
  90. 90Aktueller Intendant der ARDUlrich Wilhelm
  91. 91Nennen sie fünf der gesellschaftlich relevanten Gruppen die im Rundfunkrat vertreten sind- Parteien/Parlamente
    - Regierungen
    - Arbeitnehmer
    -Kirchen
    -Unternehmer
  92. 92Nennen sie die vier Mitgliedsgruppen der KEF-Landesrechnungshöhe
    -Medienwissenschaft und wirtschaft
    -Wirtschaftsprüfung und Unternehmensberatung
    -Betriebswirtschaft
  93. 93Was sind die Kompetenzen des Rundfunkrates?-Beratung des Intendanten in allen Rundfunkfragen
    -Personalfragen
    -Finanzwesen
  94. 94Was sind die Kompetenzen des Verwaltungsrates?- Überwachung der Geschäftsführung des Intendanten außerhalb des Programmbereichs
    - Wirtschaftliche und technische Fragen
    - Prüfung des Haushalts
  95. 95Welche drei besonderen Charakteristika zeichnen die ÖR Anstalten aus?- Binnenpluralität
    - Staatsferne
    - Grundversorgung
  96. 96Charakterisieren sie den privaten Rundfunk anhand seiner 4 Prinzipien- Meinungsvielfalt: Außenpluralität
    - Akzessorietätsprinzip
    - Lizenzprinzip
    - Landesmedienanstalten
  97. 97Nennen sie drei selbst geschaffene Kooperationsformen der Landesmedienanstalten- Gesamtkonferenz
    - Gremienvorsitzendenkonferenz
    - Direktorenkonferenz
  98. 98Aus welchen Mitgliedsgruppen bestehen diese drei selbst geschaffenen Kooperationsformen der LMA?- Gesetzliche Vertreter
    - Vorsitzender der Beschlussgremien
    Geschäftsführende Anstalt
  99. 99Nennen und Erläutern Sie die beiden Kooperationsformen der LMA auf BundesebeneKEK (Kommission zur Ermittlung der Konzentration im Medienbereich)
    ZAK (Kommission für Zulassung und Aufsicht)
  100. 100Was ist die ALM?Arbeitsgemeinschaft der Landesmedienanstalten
  101. 101Was wurde mit dem 3. Änderungsstaatsvertrag (1997) festgehalten?Private Veranstalter bedürfen zur Veranstaltung von Rundfunk einer Zulassung nach Landesrecht
  102. 102Aus welchen Mitgliedern setzt sich die KEK zusammen?- 6 Sachverständige des Rundfunks und Wirtschaftsrechts
    - davon 3 mit Befähigung zum Richteramt
    - 6 Vertreter der LMA
  103. 103Nennen sie die Aufgaben der KEK- prüft ob Bestimmungen zur Sicherstellung der Meinungsvielfalt eingehalten werden
    - schafft Transparenz über Entwicklung des Privaten TV
    - erstellt jährlich Programmliste
  104. 104Nennen sie die Aufgaben der LMA- Erteilung einer Lizenz
    - Überwachung der Einhaltung von Bestimmungen
    - Richtlinien erfassen
    - Förderung / Unterstützung offener Kanäle
    - Medienforschung
    - Aus und Weiterbildung
    - Weiterentwicklung der technischen Infrastruktur
  105. 105Welche Werberegelungen müssen private RF Anstalten beachten- Dauer der Werbung max 20% der täglichen Gesamtsendezeit
    - Sportwerbung max 15% der täglichen Gesamtsendezeit
  106. 106Was sind die formalen Voraussetzungen zur Erteilung einer Lizenz?- Wohnsitz in der BRD
    - Strafrechtliche Verfolgbarkeit
    - Zuverlässigkeit in der Einhaltung der Rundfunkgesetze
    - Vorliegen eines Programmshemas und dessen Finanzierung
  107. 107Beschreiben Sie das Zwei-Säulen-Modell in NRWErste Säule: Veranstaltergesellschaft
    Zweite Säule: Betriebsgesellschaft
    - wirtschaftliche und programmliche Verantwortung klar getrennt
  108. 108Was sind Fixkosten?Satz, Druck und Redaktionskosten
  109. 109Was sind Variable Kosten?Papier, Farbe, Vertrieb
  110. 110Welcher Verlag ist Marktführer bei Kaufzeitungen?Axel Springer AG
  111. 111Welcher Verlag ist Marktführer bei Tageszeitungen?Axel Springer AG
  112. 112Was ist Massenkommunikation?Jene Form der Kommunikation bei der Aussagen öffentlich durch technische Verbreitungsmittel einseitig und indirekt an ein disperses Publikum vermittelt werden.
  113. 113Soziale Funktionen von Massenmedien- Sozial: Sozialisation, Soziale Organisation, soziale Orientierung, Rekreation
  114. 114Grundfunktion von MassenmedienInformation
  115. 115Ökonomische Funktionen von Massenmedien- Zirkulationsfunktion
    - Kaufinteresse wecken
  116. 116Politische Funktionen von MassenmedienKritik und Kontrolle
    Bildung
    Herstellen von Öffentlichkeit
    Selbstdarstellung für Akzeptanz
  117. 117Was sind die Merkmale einer ZeitungErscheint mindestens 2 mal wöchentlich
    Aktueller politischer Teil
  118. 118Erläutern sie die Lizenzzeit mit ihren 3 PhasenLizenzzeit (1945-1949)
    Blackout (Ruhephase)
    Heeresgruppenzeitungen
    Deutsche Zeitungen unter alliierter Kontrolle
  119. 119Nennen sie die 5 Regelinstrumente der Lizenzzeit- Lizenzvergabe (Konzessionierung)
    - Zensur
    - Nachrichtenkontrolle
    - Papierkontrolle
    -Ausbildung
  120. 120Wie kann man Pressekonzentration messen?- Titelvielfalt
    - Verlagsvielfalt / Auflagenkonzentration
    - Regionale Vielfalt
    - Rolle großer Konzerne
  121. 121Nennen sie vier Kontrollorganisationen der Medien- Deutscher Presserat
    - FSK
    - Deutscher Werberat
    - Deutscher Rat für Public Relations
  122. 122Was sind die Trägervereine des Deutschen Presserats?BDZV
    DJV
    VDZ
    DJU
  123. 123Was war der Grund für die Gründung des deutschen Presserates?Plan eines Bundespressegesetzes
  124. 124Welche Länder sind im internationalen Vergleich besonders frei?Norwegen, Schweden, Deutschland
  125. 125—

Information

Description
Sommersemester 2018
Created by
Nicola Schiller
Views
0
Rating

Feedback

What is it about?

What do you think of the new look?

How do you like it?