Flashcards
Mediensystem
Cards in this deck (125)
- 1Wie wird die Masse bezeichnet, die Massenkommunikation rezipiert? Wer hat den Begriff geprägt?Gerhard Maletzke bezeichnet die Masse als "Disperses Publikum"
- 2Nennen sie die Methoden der PublikumsforschungBefragung
Technische Messung
Beobachtung - 3Welche Freiheiten gewährt der Artikel 5?- Meinungs und Äußerungsfreiheit
- Presse und Rundfunkfreiheit
- Informationsfreiheit
- Freiheit von Forschung, Lehre, Wissenschaft und Kunst
- keine Zensur - 4Welcher Handlungstyp nach Max Weber ist dem verantwortungsethischen Handeln, welcher dem gesinnungsethischen Handeln zu verbinden?Verantwortungsethisch: wertrational
Gesinnungsethisch: zweckrational - 5Warum ist die Tätigkeit des Presserats keine Zensur im Sinne des GG?- Presserat ist keine staatliche Instanz
- Nur nachträgliche Tätigkeit
- Keine systematische Kontrolle
- Keine bindende Entscheidung - 6Welche der folgenden Güter sind hinsichtlich ihrer Eigenschaften mit dem Liegeplatz im Hafen vergleichbar und warum?- Anzeigenraum
- Anzeigesendeplatz
Weil: Alle Güter privat, das heißt Konsumausschluss und Konsumrivalität vorhanden - 7Warum endete Mitte der 1970er Jahre die erste Phase der Pressekonzentration?Verschärfte Kartellrechte
- 8Was ist/ sind Äquivalente zum Begriff "Vollredaktion"- publizistische Einheit
- Zeitungen mit gemeinsamen Mantel - 9Was ist die Anzeigen-Auflagen-Spirale? In welche Richtung kann sie sich drehen?- Modell für die wechselseitige Beziehung zwischen Werbemarkt und Absatzmarkt
- Dreht sich (positiv): Auflage steigt -> Anzeigekunden steigen -> Einnahmen steigen -> Investition -> interessantes Produkt -> steigende Auflage
- kann sich aber auch negativ "drehen" - 10Nenne die 5 Prinzipien des Rundfunks als Anstalt des öffentlichen Rechts- öffentlicher Status
- Kulturhoheit der Länder
- Selbstverwaltung
- Staatsfreiheit
- Informationsfreiheit - 11Was bedeutet der Begriff der Deregulierung im Rundfunk - Bereich?- Marktöffnung um mehr Wettbewerb zu ermöglichen
- Abbau von staatlichen Schranken
- > Erfordert neue Normen um das duale Rundfunk System zu regeln
- Festgehalten im Rundfunkstaatsvertrag - 12Die Aufsichtsräte der Landesmedienanstalten setzen sich zusammen aus?Gesellschaftlich relevanten Gruppen
- 13Wo sind die für den privaten Rundfunk geltenden Regeln festgehalten?Rundungstaatsverträge und/oder Landesmediengesetze
- 14Wie viele Programme darf ein Unternehmen nach dem sogenannten Zuschauermarktmodell prinzipiell veranstalten und welche Einschränkungen gibt es?- unbegrenzt viele
- Außer: vorherrschende Meinungsmacht gegeben
- Allgemein: Bei Zuschauermarktanteil von 30%
- Bei Engagement auf medienverwandten Märkten bei 25%
- Vollprogrammen und Spartenprogrammen bei 10% - 15Welche Möglichkeiten hat ein privater Rundfunk Veranstalter vorherrschende Meinungsmacht zu reduzieren?- Einrichten von Fensterprogrammen
- Einrichten eines Programmbeirats - 16Wodurch wird privater Rundfunk kontrolliert?Landesmedienanstalten
- 17Wodurch wird Öffentlich Rechtlicher Rundfunk kontrolliert?Rundfunkrat und Verwaltungsrat
- 18Wer wird seit 2008 bei der Lizensierung eingeschaltet?Die ZAK (Kommission zur Zulassung und Aufsicht)
- 19Nennen sie drei zentrale Aufgaben der KEK- Prüft ob Meinungsvielfalt besteht
- schafft Transparenz über Entwicklung des privaten Rundfunks
- erstellt jährliche Programmliste - 20Nennen sie 2 Aspekte binnenpluraler Organisationsmodelle im privaten Rundfunk- Fensterprogramme
- Zwei-Säulen-Modell in NRW - 21Nennen sie 3 methodische Gründe, dass nicht alle Programmstrukturanalysen miteinander vergleichbar sind- Hauptsendezeit
- Stichprobe oder Vollerhebung
- Kategorienbildung - 22Wer entscheidet ob ein online- Anbieter Plattformbetreiber ist?Direktoren der ZAK (Kommission für Zulassung und Aufsicht)
- 23Wie werden Fernsehprogramme innerhalb einer Senderfamilie programmiert?Komplementärprogrammierung
- 24Wie werden Programme zwischen den Familien programmiert?Parallelprogrammierung
- 25Die technische Konvergenz im Mediensektor "TIME"T: Telekommunikation
I: Informationstechnologie
M: Medienindustrie
E: Entertainment - 26Was beinhaltet die Medienrichtlinie von 2007?- Impressumspflicht
- Menschenrechte
- Jugendschutz
- Verbot zur Aufstachelung gegen Hass - 27Welche Freiheiten gewährleistet Art. 5?- Meinungs und Äußerungsfreiheit
- Informationsfreiheit
- Presse und Rundfunkfreiheit
- Freiheit von Wissenschaft, Forschung, Lehre und Kunst
- keine Zensur - 28Wo findet Art. 5 seine Grenzen?- In den allgemeinen Gesetzen
- In den Gesetzen zum Schutz der Jugend und der persönlichen Ehre - 29Anzeigen-Auflagen-Spirale-Modell zur Wechselbeziehung zwischen Werbemarkt und Absatzmarkt
- steigende Auflagen -> mehr Anzeigekunden -> mehr Einnahmen -> Investition > Interessantes Produkt -> Steigende Auflage
- kann sich auch andersrum (negativ) drehen
- positiv für Marktführer
- negativ für benachteiligte Marktteilnehmer - 30Warum ist gesetzliche Nachzensur gestattet, wenn Art. 5 Zensur verbietet?Art. 5 verbietet lediglich Vorzensur, Nachzensur ist erlaubt (Wenn Verstoß gegen Jugendschutz oder persönliche Ehre vorliegt)
- 31Was besagt das Akzessorietätsprinzip?- Abhängigkeit eines Nebenrechts von einem Hauptrecht
- 1986: Rundfunkurteil "Niedersachsenurteil"
- Solange es Öffentlich Rechtlichen Rundfunk mit hohen Anforderungen gibt, können Anforderungen an privaten Rundfunk geringer sein
- Grundversorgung durch ÖR muss gegeben sein - 32Erklären sie die Konzentrationsformen-horizontale Konzentration: Zusammenschluss von Unternehmen des gleichen Marktes, mit gleicher Produktionsstufe
-vertikale Konzentration:
Zusammenschluss von Unternehmen des gleichen Marktes, mit unterschiedlicher Produnktionsstufe
-diagonale Konzentration:
Zusammenschluss von Unternehmen aus verschiedenen Märkten - 33Was ist der Vorteil der vertikalen Konzentration?- Bereiche wie Forschung, Entwicklung, Markenname, Managementwissen können für alle Bereiche genutzt werden
-bessere Qualitätskontrolle
-einheitliches Produktdesign
-Reduzierung von Transaktionskosten - 34Wie viele Anstalten gehören zur ARD?9
- 35Die privaten Rundfunk Anstalten werden kontrolliert von?Landesmedienanstalten
- 36Öffentlich Rechtliche Rundfunk Anstalten werden kontrolliert von?Rundfunkrat und Verwaltungsrat
- 37Was bedeutet Konvergenz im medienpolitischen Sinn?Wechselseitige Annäherung der zuschauerstärksten Programme in struktureller, inhaltlicher und qualitativer Hinsicht
- 38Nennen sie wichtige Akteure der Medienpolitik- Länderparlamente
- Bundesverfassungsgericht
- Europäische Kommission
- Europäischer Gerichtshof
- World Trade Organization (WTO) - 39Wofür stehen die Abkürzungen KEK und KEF?KEK: Kommission zur Ermittlung der Konzentration im Medienbereich
KEF: Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der öffentlich rechtlichen RF Anstalten - 40Was waren die Instrumente der Lizenzzeit?- Konzessionierung (Lizenzvergabe)
- Nachrichtenkontrolle
- Papierkontrolle
- Ausbildung
- Zensur - 41Wer braucht (heute) eine Lizenz?Private Rundfunk Anstalten brauchen Lizent der Landesmedienanstalten
- 42Welche Merkmale hat das Rundfunkgesetz "Magna Charta" (1961)?- Binnenpluralismus
- Kulturhoheit der Länder
- frei von staatlichen Einflüssen - 43Wie viele Programme darf ein Unternehmen ausstrahlen?-unbegrenzt viele
-außer es besteht eine vorherrschende Meinungsmacht
- Allgemein bei 30%
-Auf medienverwandten Märkten bei 25%
-Bei Vollprogrammen und Spartenprogrammen bei 10% - 44Träger des Zeugnisverweigerungsrechts?Alle Mitarbeiter von Medienunternehmen
- 45Zweck des Zeugnisverweigerungsrechts?Informantenschutz und Informationsfreiheit
- 46Welche Bereiche sind vom Zeignisverweigerungsrecht geschützt und welche nicht?Geschützt: Informanten, Verfasser, Informationsinhalt, Selbstrecherchiertes wenn zur Veröffentlichung bestimmt
Ungeschützt: Chiffregeheimnis, Selbstrecherchiertes wenn nicht zur Veröffentlichung bestimmt - 47Skizzieren sie den Beschwerdeverlauf im Presserat?- Einreichen einer Beschwerde (Jedermannsrecht)
- Vorprüfung von einem von drei Instanzen (Beschwerdeausschüsse oder Plenum)
- Anhörung von Beteiligten
- Beschlussfassung (Ablehnung, Vermittlung oder Rüge) - 48Beschreiben sie wann eine Durchsuchung zulässig ist und wann nichtZulässig: Wenn Material/ Information an Dritte gelangt ist
Unzulässig:
-Wenn unter Schutz des Zeugnisverweigerungsrechts
-Wenn Informationen auch anders zu beschaffen sind
- Bei Bagatelldelikten - 49Nennen sie die gesetzlichen Grundlagen und Zielrichtung des europäischen RechtsGrundlage:
-Europäische Menschenrechtskonvention
- Entwurf der Charta der Grundrechte EU
-Sonstiges EU Recht
Zielrichtung:
-Harmonisierung
-Deregulierung/ Liberalisierung/Privatisierung
-Schutz von Kulturgütern - 50Erläutern sie in welcher Form Werbung (Presse) zulässig istZulässig:
-Themenseiten
Kritik von Unternehmen
-begleitende Themenartikel (wenn räumlich getrennt)
-Verbrauchertest - 51Werbung (Presse) nicht zulässig wenn:- spezielle Sonderseiten
- positive Heraustellung
-begleitende Themenartikel (wenn räumlich nicht getrennt)
- Produktvorstellung - 52Was ist die Funktion von Medienverbänden?Integration, Selektion, Partizipation
- 53Welche Arten von Medienverbänden gibt es?- tarifpolitischem Mandat
- sontige Fach und Berufsverbände
- Verwertungsgesellschaften
- wissenschaftliche Fachgesellschaften - 54Nennen sie die Medienverbände in Deutschland- VPRT
- BDZV
-IG Medien/ Verdi
- DJV
- VDZ - 55Erklären sie den Unterschied zwischen Parteien und Interessenverbänden, auch hinsichtlich ihrer Einflussmöglichkeiten im politischen ProzessVerbände:
-Vertretung spezifischer Interessen
-nehmen nicht an Wahl teil
-Einfluss durch Lobbyarbeit
-innerverbandlich an demokratische Grundordnung gebunden
Parteien:
-Vertretung weitläufiger Interessen
-nehmen an Wahl teil
-direkt ausführend im politischen Prozess
-demokratische Struktur durch Gesetz definiert - 56Welche Medienverbände sind Arbeitnehmenverbände?DJV
IG Medien/Verdi - 57Welche Medienverbände sind Arbeitgeberverbände?BDZV
VDZ
VPRT - 58Nennen sie drei Arten von politischen Akteuren- Individuelle (Du & Ich)
- Kollektive (Publikum, Wahlvolk)
- Korporative (Verbände, Parteien) - 59Welche Interessenkonflikte ergeben sich in den Medien und wodurch?Journalistisches Interesse, Publikumsinteresse, Verlegerisches Interesse
- 60Nennen sie drei Wächterorganisationen- International Press Institue (IPI)
- World Association of Newspapers (WAN)
- Comitee to protect Journalists (CPJ) - 61Artikel 5 wiegt bei juristischer Abwägung stärker alsspezielle Gesetze
- 62Artikel 5 wiegt bei juristischer Abwägung schwächer alsallgemeine Gesetze
- 63Pressekodex (2006)Die Achtung der Wahrheit, die Wahrung der "Menschenwürde" und die "wahrhaftige Unterrichtung der Öffentlichkeit" sind oberstes Gebot der Presse
- 64Nennen sie drei Erklärungen die an Artikel 5 anknüpfen und auf den Menschenrechten aufbauen- UN Menschenrechtserklärung
- Europäische Menschenrechtskonvention
- EU Charta der Grundrechte - 65Inwiefern hat der zeitliche Hintergrund die Spiegelaffäre 1962 beeinflusst?- Kuba Krise und Mauerbau schürten die allgemeine Anspannung und das Misstrauen der Allgemeinheit
- 66Wie hat die Öffentlichkeit auf die Durchsuchung der Spiegel Redaktion reagiert?Scharfe Kritik im Ausland, Demonstrationen, Protest
- 67Geben sie Artikel 5 sinngemäß wieder und geben sie an, wo er seine Grenzen findet(1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.
(2) Diese Rechte finden ihre Grenzen in den Vorschriften der allgemeinen Gesetze, den gesetzlichen Bestimmungen zum Schutz der Jugend und in dem Recht der persönlichen Ehre
(3) Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre sind frei. Die Freiheit der Lehre entbindet nicht von der Treue zur Verfassung - 68Was ist der Zweck der Medienselbstkontrolle?- Abbau oder Verhinderung von Gesetzesverschärfung
- Selbstversicherung
- Schutz der Pressefreiheit durch Vorbeugen - 69Nennen sie drei Aufgaben des deutschen Presserats- Wahrung des Ansehens der deutschen Presse
- Prüfung von Beschwerden
- Eintreten für Pressefreiheit - 70Was ist die schärfste Sanktion des deutschen Presserats?Öffentliche Rüge
- 71Entwicklung des Presserechts in Deutschland- Reichspressegesetze 1874
- Schriftleitergesetz 1933
- Modellentwurf der Länder 1964
-Pressegesetze der neuen Länder - 72Wann wurde Art. 5 rechtskräftig?1949
- 73Welches Ereignis löste den Rechtsstreit in der Spiegelaffäre aus?Der Artikel "Bedingt abwehrbereit" im Spiegel von Conrad Ahlers 1962
- 74Welche Folgen hatte die Spiegelaffäre für die Stellung der Presse?Presse für Demokratie unerlässlich
Stärkung der Pressefreiheit - 75Was versteht man unter den manifesten Funktionen der Presse?Beabsichtigte, bewusste Funktionen:
Meinungsbildung, Information, Meinungsmarkt - 76Was versteht man unter den latenten Funktionen der Presse?Unbewusste, unbeabsichtigte Funktionen:
Sozialisation, Integration, Kulturvermittlung - 77Nenne vier Merkmale der PresseUniversalität
Aktualität
Publizität
Periodizität - 78Was steht zu Zensur unter Art. 5 und was ist darunter zu verstehen?Eine Zensur findet nicht statt.
-> Art. 5 bezieht sich auf Vorzensur - 79Nenne zwei rechtliche Grundlagen speziell zum Schutz der PresseZeugnisverweigerungsrecht
Schutz vor Durchsuchung der Redaktionsräume - 80Was versteht man unter Fixkostendegression?Bei steigender Auflage sinken die Fixkosten pro produziertem Stück
- 81Was versteht man heute unter innerer Pressefreiheit?Freiheit der Redaktion vor Einflussnahme der Verleger
- 82Was versteht man heute unter äußerer Pressefreiheit?Freiheit gegenüber dem Staat
- 83Was sind die Ziele der inneren Pressefreiheit?Schutzmaßnahmen:
- gegen Konzentration
- zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen - 84Wie lange dauerte das Monopol der ARD?1949 - 1961
- 85Wie lang dauert das Duopol von ARD und ZDF1961 - 1984
- 86Aus welchen Gruppen setzen sich die Rundfunkräte zusammen?Gesellschaftlich relevante Gruppen
- 87Bei Diskussionen zwischen ÖR und privaten RF Anbietern benutzen die privaten oft die Konvergenz als Argument? Wie setzen die privaten dieses Argument ein?Bei Annäherung der ÖR an Private und der Privaten an ÖR wäre die Gebührenfinanzierung zur Vielfaltssicherung überflüssig
- 88Worum geht es im diskutierten 12. Rundfunkstaatsvertrag?Internetauftritt der ÖR
- gebührenfinanzierte Internetangebote zu starke unfaire Konkurrenz
Urteil: Angebote dürfen nicht länger als 7 Tage im Netz sein - 89Was ist die Funktion des Intendanten?Repräsentativfunktion: Vertretung nach Außen (Adressat für Beschwerden)
Exekutivfunktion: Geschäftsführung - 90Aktueller Intendant der ARDUlrich Wilhelm
- 91Nennen sie fünf der gesellschaftlich relevanten Gruppen die im Rundfunkrat vertreten sind- Parteien/Parlamente
- Regierungen
- Arbeitnehmer
-Kirchen
-Unternehmer - 92Nennen sie die vier Mitgliedsgruppen der KEF-Landesrechnungshöhe
-Medienwissenschaft und wirtschaft
-Wirtschaftsprüfung und Unternehmensberatung
-Betriebswirtschaft - 93Was sind die Kompetenzen des Rundfunkrates?-Beratung des Intendanten in allen Rundfunkfragen
-Personalfragen
-Finanzwesen - 94Was sind die Kompetenzen des Verwaltungsrates?- Überwachung der Geschäftsführung des Intendanten außerhalb des Programmbereichs
- Wirtschaftliche und technische Fragen
- Prüfung des Haushalts - 95Welche drei besonderen Charakteristika zeichnen die ÖR Anstalten aus?- Binnenpluralität
- Staatsferne
- Grundversorgung - 96Charakterisieren sie den privaten Rundfunk anhand seiner 4 Prinzipien- Meinungsvielfalt: Außenpluralität
- Akzessorietätsprinzip
- Lizenzprinzip
- Landesmedienanstalten - 97Nennen sie drei selbst geschaffene Kooperationsformen der Landesmedienanstalten- Gesamtkonferenz
- Gremienvorsitzendenkonferenz
- Direktorenkonferenz - 98Aus welchen Mitgliedsgruppen bestehen diese drei selbst geschaffenen Kooperationsformen der LMA?- Gesetzliche Vertreter
- Vorsitzender der Beschlussgremien
Geschäftsführende Anstalt - 99Nennen und Erläutern Sie die beiden Kooperationsformen der LMA auf BundesebeneKEK (Kommission zur Ermittlung der Konzentration im Medienbereich)
ZAK (Kommission für Zulassung und Aufsicht) - 100Was ist die ALM?Arbeitsgemeinschaft der Landesmedienanstalten
- 101Was wurde mit dem 3. Änderungsstaatsvertrag (1997) festgehalten?Private Veranstalter bedürfen zur Veranstaltung von Rundfunk einer Zulassung nach Landesrecht
- 102Aus welchen Mitgliedern setzt sich die KEK zusammen?- 6 Sachverständige des Rundfunks und Wirtschaftsrechts
- davon 3 mit Befähigung zum Richteramt
- 6 Vertreter der LMA - 103Nennen sie die Aufgaben der KEK- prüft ob Bestimmungen zur Sicherstellung der Meinungsvielfalt eingehalten werden
- schafft Transparenz über Entwicklung des Privaten TV
- erstellt jährlich Programmliste - 104Nennen sie die Aufgaben der LMA- Erteilung einer Lizenz
- Überwachung der Einhaltung von Bestimmungen
- Richtlinien erfassen
- Förderung / Unterstützung offener Kanäle
- Medienforschung
- Aus und Weiterbildung
- Weiterentwicklung der technischen Infrastruktur - 105Welche Werberegelungen müssen private RF Anstalten beachten- Dauer der Werbung max 20% der täglichen Gesamtsendezeit
- Sportwerbung max 15% der täglichen Gesamtsendezeit - 106Was sind die formalen Voraussetzungen zur Erteilung einer Lizenz?- Wohnsitz in der BRD
- Strafrechtliche Verfolgbarkeit
- Zuverlässigkeit in der Einhaltung der Rundfunkgesetze
- Vorliegen eines Programmshemas und dessen Finanzierung - 107Beschreiben Sie das Zwei-Säulen-Modell in NRWErste Säule: Veranstaltergesellschaft
Zweite Säule: Betriebsgesellschaft
- wirtschaftliche und programmliche Verantwortung klar getrennt - 108Was sind Fixkosten?Satz, Druck und Redaktionskosten
- 109Was sind Variable Kosten?Papier, Farbe, Vertrieb
- 110Welcher Verlag ist Marktführer bei Kaufzeitungen?Axel Springer AG
- 111Welcher Verlag ist Marktführer bei Tageszeitungen?Axel Springer AG
- 112Was ist Massenkommunikation?Jene Form der Kommunikation bei der Aussagen öffentlich durch technische Verbreitungsmittel einseitig und indirekt an ein disperses Publikum vermittelt werden.
- 113Soziale Funktionen von Massenmedien- Sozial: Sozialisation, Soziale Organisation, soziale Orientierung, Rekreation
- 114Grundfunktion von MassenmedienInformation
- 115Ökonomische Funktionen von Massenmedien- Zirkulationsfunktion
- Kaufinteresse wecken - 116Politische Funktionen von MassenmedienKritik und Kontrolle
Bildung
Herstellen von Öffentlichkeit
Selbstdarstellung für Akzeptanz - 117Was sind die Merkmale einer ZeitungErscheint mindestens 2 mal wöchentlich
Aktueller politischer Teil - 118Erläutern sie die Lizenzzeit mit ihren 3 PhasenLizenzzeit (1945-1949)
Blackout (Ruhephase)
Heeresgruppenzeitungen
Deutsche Zeitungen unter alliierter Kontrolle - 119Nennen sie die 5 Regelinstrumente der Lizenzzeit- Lizenzvergabe (Konzessionierung)
- Zensur
- Nachrichtenkontrolle
- Papierkontrolle
-Ausbildung - 120Wie kann man Pressekonzentration messen?- Titelvielfalt
- Verlagsvielfalt / Auflagenkonzentration
- Regionale Vielfalt
- Rolle großer Konzerne - 121Nennen sie vier Kontrollorganisationen der Medien- Deutscher Presserat
- FSK
- Deutscher Werberat
- Deutscher Rat für Public Relations - 122Was sind die Trägervereine des Deutschen Presserats?BDZV
DJV
VDZ
DJU - 123Was war der Grund für die Gründung des deutschen Presserates?Plan eines Bundespressegesetzes
- 124Welche Länder sind im internationalen Vergleich besonders frei?Norwegen, Schweden, Deutschland
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