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Funktionen schulischer Erziehung - Checkfragen
Preguntas del test (26)
1Was zählt zu den allgemeinen Grundsätzen in der Berliner Schule (1960er Jahre)?
- AChancengleichheit
- BQualifikation für eine sich ändernde Welt
- CAuslese statt Förderung
- DBerufsvorbereitung
- EIndividualisierung
2Welche Aussagen in Bezug auf die Berliner Schule treffen zu?
- AZu den Lernzielen gehören: Mündigkeit durch Bildung, Kritik- und Konfliktfähigkeit, Selbstverwirklichung, mitmenschliche Verantwortung, lebenslanges Lernen. Alle Lernziele werden aus dem Bildungsverständnis abgeleitet.
- B„Demokratische Schule, Schule und Gesellschaft, Individualisierung und Leistungsbereitschaft“ umreißt kurz und knapp die gesellschaftliche
Verankerung von Schule - CUnter Einbeziehung der Arbeitswelt erfolgt eine Anpassung der Lernziele an die aktuellen Anforderungen
- DDie Grundsätze der Berliner Schule stellen einen Katalog von Funktionserwartungen an die Schule dar. Das Verständnis einer demokratischen Gesellschaft
und deren Veränderungen (sozialer Wandel) sollen einen entscheidenden Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung aller Schüler/innen leisten.
3Sozialisation nach Parsons ist der Prozess der Entstehung und Entwicklung der Persönlichkeit in wechselseitiger Abhängigkeit von der gesellschaftlich vermittelten sozialen und materiellen Umwelt.
- AVerdadero
- BFalso
4Welche Aussagen treffen in Bezug auf Parsons zu?
- ASozialisation nach Parsons ist ein Anpassungsprozess. Innerhalb dessen findet in der Schule eine Selektion anhand der Leistungen der Schüler statt.
- BNach Parsons gibt es 3 Funktionen: Selektionsfunktion, Allokationsfunktion und Sozialisationsfunktion
- CParsons berücksichtigt das aktiv handelnde Subjekt, jedoch beachtet er nicht die unterschiedlichen Voraussetzungen bzgl. Alter und Familiensituation
- DDie Erkenntnisse sind nicht auf das deutsche Schulsystem übertragbar, da er nur die amerikanischen Schulen betrachtet hat.
5Was lässt sich der Sozialisationsfunktion nach Parsons zuordnen?
- ASchule als sekundäre Sozialisationsinstanz nach Familie
- BEntwicklung von Bereitschaften zur Vergesellschaftung und zur Rollenaneignung
- CEntwicklung von Kompetenzen zur Erfüllung der universellen Rollenaufgaben
6Selektionsfunktion nach Parsons: Verteilung menschlicher Ressourcen innerhalb der Rollenstruktur der Erwachsenengesellschaft, Differenzierungsprozess nach dem Leistungsprinzip
- AVerdadero
- BFalso
7Ordne der Grundschulphase die entsprechenden Funktionen zu (Parsons)!
- AAkzent liegt auf Differenzierung
- BSelektion auf Basis verschiedener Leistungen
- CVerinnerlichung neuer Werte und Normen
- Dmoralische Leistungen (soziale Rollen)
- EEmanzipation von der Familie
8Welche Aussagen lassen sich der Funktionen der Oberschulphase nach Parsons zuordnen?
- AAkzent liegt auf dem Leistungesniveau
- Bkognitive Leistungen: technische Rollen, spezifische Funktionen
- CSprungbrett zum Arbeitsmarkt oder als Vorstufe zum College
- DSelektion auf Basis verschiedener Leistungen
- Everinnerlichte Leistungsmotivation
9Was kennzeichnet die Jugendkultur bei Parsons?
- ADie Sozialisationsfunktion hat gerade in höheren Schulen eine besondere Bedeutung, da sie eine Brücke zwischen Leistungsordnung der Klassen und das Schichtungssytem der Erwachsenengesellschaft schlägt.
- BEs gibt 2 Gruppen von Individuen, die für einen höheren Status in der Gesellschaft bestimmt sind: 1. Schulleistungen sind hervorragend, Prestige eher befriedigend und 2. Schulleistungen eher befriedigend und Prestige dafür hervorragend
- CEs können vier verschiedene Kristallisationsebenen der Muster dieser Jugendkultur unterschieden werden.
- DDie Jugendzeit gilt als Einübungszeit von Verantwortung und die Gewöhnung an die Konsequenz für das eigene Verhalten.
10Welche Funktionen gibt es nach Hartfiel?
- ASozialisationsfunktion
- BSelektionsfunktion
- CLegitimationsfunktion
- DAllokationsfunktion
- EReproduktionsfunktion
- FQualifikationsfunktion
- GIntegrationsfunktion
11Welche Aussagen lassen sich der Allokationsfunktion nach Hartfiel zuordnen?
- AGesellschaft muss ihre Mitglieder von ihrer Ordnung überzeugen
- Bmacht Menschen handlungsfähig
- CHerstellung von Übereinstimmung zwischen Summe der Qualifikationsprofile und Positionsprofile
- DZweiseitige Orientierung der Schule: Verwirklichung des Bildungsstrebens einzelner, Erfüllung gesellschaftlicher Anforderungen
- EAnpassung des Bildungsangebots an den Bedarf der europäischen Einheit
12Was lässt sich der Legitimationsfunktion nach Hartfiel zuordnen?
- ASchule muss Loyalität und Identifikation mit der Gesellschaft schaffen
- Bsie stabilisiert die Verhältnisse in der Schule
- CGesellschaft muss Mitglieder von ihrer Ordnung überzeugen und anpassen
- DChancengleichheit herstellen
- EBarrieren beim Leistungsprinzip
13Die Sozialisationsfunktion nach Hartfiel hat als Minimalbedingungen: gleiche Sprache, Übereinstimmung im Sinngehalt von Symbolen, gemeinsame Normen und Werte, allgemein verstandene Reaktionsstrategien für Individuen
- AVerdadero
- BFalso
14Menschen handlungsfähig machen und die Gesellschaft funktions- und überlebensfähig - Kennzeichen der Selektionsfunktion (nur die Starken überleben)
- AVerdadero
- BFalso
15Die Sozialisationsfunktion: Grundvoraussetzung gesellschaftlicher Reproduktion --> Menschen müssen das gesellschaftliche System in ihrem Denken, Handeln, Urteilen etc. reproduzieren
- AVerdadero
- BFalso
16Was zählt zu den allgemeinen Sozialisationszielen nach Hartfiel?
- ASelbstsicherheit
- BBildung eines Gewissens
- CEntwicklung interkultureller Fähigkeiten
- DLeistungsmotivation
- ESymphatie und Solidarität
- FKonflikt- und Kommunikationsfähigkeit
17Was lässt sich der Selektionsfunktion nach Hartfiel zuordnen?
- AEs wird leistungsunabhängig entschieden, wer auf welche Position in der Gesellschaft vorzubereiten ist.
- BChancengleichheit (Förderung und Vorbereitung für ALLE; Statuserwerb erfolgt nach Leistung)
- CBei den Bildungsbarrieren bzgl. des Leistungsprinzips spielen unter anderem die regionalen und kulturellen Unterschiede sowie die sozio-ökonomische Situation der Eltern eine wichtige Rolle.
- DDas Bildungsangebot muss an die Kapitalausstattung der Schüler angepasst werden.
18Parsons vs. Hartfiel in Bezug auf den Sozialisationsprozess: Parsons --> Sozialisationsprozess ist Funktionserfüllung der Gesellschaft, vollständige Determination der Gesellschaft auf das Individuum;.... Hartfiel --> Sozialisationsprozess berücksichtigt Rollenkonflikte und unterschiedliche Persönlichkeiten
- AVerdadero
- BFalso
19Parsons vs. Hartfiel in Bezug auf Sozialisationsfunktion: Parsons--> durch Individuen eingebrachte Kreativität ist Moment der Entwicklung der Gesellschaft und Evaluationsmotor;....Hartfiel --> aktives Subjekt bleibt unberücksichtigt, Rollenerfüllung im Sinn der Anforderungen der Gesellschaft wird erwartet
- AVerdadero
- BFalso
20In den 1970er Jahren hat Fend die Sozialisationsfunktion und Selektionsfunktion von Parsons umbenannt. Wie hießen diese nach Fend dann?
- AQualifizierungsfunktionen
- BEnkulturationsfunktionen
- CReproduktionsfunktionen
- DIntegrationsfunktionen
21Fend unterteilte die Reproduktionsfunktion in 4 Unterfunktionen: Funktion der Qualifizierung, Funktion der Selektion, Funktion der Legitimation und Funktion der Allokation
- AVerdadero
- BFalso
22Was besagt die Funktion der Qualifizierung?
- A1. Reproduktion von Wissen und Kompetenzen,.....
- B1. Reproduktion von Wissen und Fertigkeiten,....
- C2. ...., die für die Teilnahme am sozialen Leben und der Berufsqualifikation benötigt werden
- D2. ....., die für die Teilnahme am sozialen Leben und der Übernahme der vorgeschriebenen höheren Positionen (höheres Einkommen, Prestige) benötigt werden
23Funktion der Selektion nach Fend (1970er Jahre): leistungsabhängige Berechtigung, bestimmte Positionen einzunehmen (Berufsausübung)
- AVerdadero
- BFalso
24Funktion der Legitimation nach Fend (1970er Jahre): Privileg, leistungsabhänig für Berufe und verbundene Aufstiege selektiert zu werden
- AVerdadero
- BFalso
25Welche Aussagen in Bezug auf die Funktionen nach Fend sind zutreffend?
- ANachdem Fend bezüglich seiner Funktionen der 1970er Jahre Kritik einstecken musste, hat er diese 2006 überarbeitet (damals: aus dem Blickwinkel der Kinder; HEUTE: Blickwinkel der Gesellschaft)
- BDie Funktion der Enkulturation (2006): Schüler lernt Sprache, Schrift und Werte seiner Kultur und stärkt damit Autonomie im Denken + Handeln
- CDie Funktion der Integration (2006): Schüler kann mit Hilfe der Zustimmung seiner Erziehungsberechtigten zum politischen System eine eigene Identifikation, Vertrauen, Bindung an das System aufbauen
- DFunktion der Allokation: Privileg, leistungsabhängig für Berufe + verbundene Aufstiege selektiert zu werden
26Kritik an den Funktionen von Fend: Der Aspekt von Macht und Herrschaft sowie damit verbundene Chancenverteilungen bleiben immer noch unberücksichtigt.
- AVerdadero
- BFalso
Información
- Descripción
- Bachelor Modul 1B - Gesellschaftliche Rahmenbedingungen in der Gesellschaft Test sobre Funktionen schulischer Erziehung - Checkfragen, creado por Melanie Najm el 09/03/2014.
- Autor
- Melanie Najm
- Idioma
- Deutsch
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