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Mapa mental

Das psychoanalytische Paradigma (psychodynamisch; tiefenpsychologisch)

Natascha Kracheel Alemán

Das psychoanalytische Paradigma (psychodynamisch; tiefenpsychologisch)

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Das psychoanalytische Paradigma (psychodynamisch; tiefenpsychologisch)

  1. Sigmund Freud

    • zur Person
      • Begründer der Psychoanalyse
      • Hauptinteresse: DAS UNTERBEWUSSTE
        • These: unser Denken, Fühlen und Handeln wird in erster Linie durch unbewusste Prozesse beeinflusst
        • vs. "Ich-Psychologie" ; Hartmann et al
          • Ich als eigenständige Instanz
          • Eriksons Stufenmodell der psychosozialen Entwicklung (Phasen v. Ich-Identität vs. Gesellschafsanforderungen( zB. Generativität vs. Stagnation im mittleren Erwachsenenalter))
    • zentrale theoretische Begriffe, Grundideen, Modelle
      • Modell des psychischen Apparats (ich, Es, Über-Ich) (intrapsychisch)
        • 1923; Schrift- "Das Ich und das Es"
        • schließt mit ein: Trieblehre, Energiemodell; topografisches Modell (unbewusst, vorbewusst, bewusst)
        • ES
          • Ebene der genetisch bedingten Triebe/Motive)
            • Eros
              • Bindung
              • Libido-Energie, Lebensenergie
            • Thantalos
              • Todestrieb, Destruktion,Auflösung
            • Triebe wirken gegeneinander oder in Kombination
          • unbewusste Prozesse
          • Lustprinzip herrscht vor
            • primärprozesshaftes Denken (aliogisch, impulsiv)
            • Lust= Reduktion von Spannungen
          • fordernd, impulsiv, blind, asozial
          • ist nicht Moral /Ethik; Gut vs. Böse
          • aus dem Ich verdrängte konflikthafte Inhalte
        • ICH
          • entsteht aus RIndenschicht des "ES"
          • Aufgabe= Selbsterhaltung
            • Vermitteln zwischen Es, Realität und Über - Ich, dh. Selbsterhaltung schwierige Aufgabe
          • sekundärprozesshaftes logisches Denken
            • vorbewusst, dh. bewusstseinsfähig
          • soll bei psychoanalyrischer Behandlung gestärkt werden "!Wo ES war, soll "Ich" werden"
          • Abwehrmechanismen ( des ICH)
            • Verdrängung
              • wichtigster Abwehrmechanismus, um Anfst zu regultieren, die bei Konflikten zwischen ES, Über-Ich und Realität entsteht
                • Durch Verdrängung werden unerwünschte oder gefährliche Triebimpulse aus dem Bewusstsein ins Unbewusste abgeschoben bzw. daran gehindert, wieder ins Bewusste zu treten
                  • verdrängte Inhalte sind zwar nicht mehr bewusst, aber nicht verschwunden; "gären" im Es unbewusst weiter
            • Sublimierung
              • Triebenergie wird in sozial und kulturell hoch bewertete Inhalte umgewandelt
                • nach Freud: einzig akzeptabler Abwehrm.
            • Projektion
              • Eigene nicht akzeptable Impulse werden anderen zugeschrieben
            • Rationalisierung
              • problematisches Verhalten wird mit fadenscheinigen Gründen gerechtfertigt
            • Regression
              • Eine Person fällt auf eine frühere Entwirklungsstufe it primitiveren Reaktionen zurück
            • Reaktionsbildung
              • nicht akzeptable Impulse werden durch Betonung des Gegenteils in Gedanken oder im Handeln abgewehrt
            • in der zeitgenössischen Psychologie: "intra-psychische Bewältigungsformen; nicht per se dysfunktional"
              • Verdrängung u.U. funktional, z.B. bei längerem Bewältigungszeitraum,s. schwere OP
        • Das Über-Ich
          • Einfluss der Eltern, Normen, Werte (erworben durch Sozialisation)
          • "das Gewissen"
        • Modell des psychischen Apparats--> abgeleitete, interüsychische Behandlungsform: Psychoanalyse
          • Objektbeziehungstheorien: schießen Lücke zw. Modell und Behandlungsform
            • Objektbeziehungstheorien stellen das Bedürfnis des Subjekts, sich auf Objekte zu beziehen in den Vordergund
              • ua. Melanie Klein, Otto Kernberg, Heinz Kohut
              • Bindungstheorie von John Bowlby
                • Kinder suchen Nähe zu Bezugsperson in bedrohlicher Siituaiton--> erlerntes Muster für spätere Interaktion als Erwachsener (Evolution!)
          • freie Assoziation als Methode
            • Traumdeutung
              • latente Trauminhalte
              • manifeste Trauminhalte
              • Verschiebung, Symbole
    • der Mensch als Energiesystem (Spannungen reduzieren, Gleichgewichtszustand herstellen)
      • Spannung=wenn libidinöse/destruktive Motivenergien nach Realisation streben (Widerspruch zu Realität und Anspruch des Über-Ichs) oder ins Es verdrängte Bewusstseinsinhalte
    • Modell der Entwicklung der Sexualfunktion
      • Sexualleben beginnt nicht erst mit der Pubertät
        • erogene Zonen verbunden mit Lustgewinn; nicht zwangsläufig Fortpflanzung
          • Provokant, kritisiert von Zeitgenossen
      • Phasenlehre empir. nicht nachgewiesen; nur EInfuss Erfahrungen früher Kindheit auf Erwachsenenalter-Interaktion geblieben
      • Phasenlehre
        • orale Phase
          • anale Phase
            • phallische Phase
              • Ödipuskomplex
                • Mädchen schwächeres Über-Ich
                  • &Penisneid
                • Latenzzeit
                  • dann in Pubertät: genitale Phase
    • Überbetonung der Sexualität?!
      • abtrünnige Schüler: C.G. Jung, Alfred Adler
        • Adler: Individualpsychyologie;
          • früheste Interaktionen: Gemeinschaftsgefühl
    • Allgemeine Postulate psychoanalytischer/psychodynamischer Theorien
      • !. viele kognitive, affektive und motivationale Prozesse sind unbewusst
        • 2. Psychische Prozesse laufen parallel ab (konfligierende Tendenzen und Kompromissbildungen)
          • 3. Abwehr und Selbsttäuschung
            • 4. Einfluss vergangener Erfahrungen
              • 5. chronische Wirkung von Interaktionsmustern (die in der Kindheit erworben wurden)
      • 6. der bewusste oder unbewusste Einfluss unserer bewussten oder unbewussten Wünsche und Ängste hat EInfluss auf Erleben und Verhalten
    • Kritik
      • keine Falsifizierbarkeit und Immunisierung
        • Pansexualismus
          • Sexismus
            • Studien zum verbalen Konditionieren (durch den Psychoanalytiker)
      • einige Ideen( Unterbewusstsein und frühkindl. Sexualität) xistierten bereits
        • nicht empirisch, da vage formuliert und nicht operationalisierbar,
    • Nutzen
      • Einfluss auf Kultur des 20. Jahrhunderts
        • Verbreitung der "Sprache Freuds"
      • empirische Wissenschaft, falls kombiniert mit neuropsychologischen Verfahren
        • bereits existierende Ideen wurden in ein einheitliches System überführt

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Información

Descripción
Mapa Mental sobre Das psychoanalytische Paradigma (psychodynamisch; tiefenpsychologisch), creado por Natascha Kracheel el 23/11/2014.
Creado por
Natascha Kracheel · nov 2014
Actualizado
14 nov 2016
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