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Das psychoanalytische Paradigma (psychodynamisch; tiefenpsychologisch)

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Das psychoanalytische Paradigma (psychodynamisch; tiefenpsychologisch)
Sigmund Freud
- zur Person
- Begründer der Psychoanalyse
- Hauptinteresse: DAS UNTERBEWUSSTE
- These: unser Denken, Fühlen und Handeln wird in erster Linie durch unbewusste Prozesse beeinflusst
- vs. "Ich-Psychologie" ; Hartmann et al
- Ich als eigenständige Instanz
- Eriksons Stufenmodell der psychosozialen Entwicklung (Phasen v. Ich-Identität vs. Gesellschafsanforderungen( zB. Generativität vs. Stagnation im mittleren Erwachsenenalter))
- zentrale theoretische Begriffe, Grundideen, Modelle
- Modell des psychischen Apparats (ich, Es, Über-Ich) (intrapsychisch)
- 1923; Schrift- "Das Ich und das Es"
- schließt mit ein: Trieblehre, Energiemodell; topografisches Modell (unbewusst, vorbewusst, bewusst)
- ES
- Ebene der genetisch bedingten Triebe/Motive)
- Eros
- Bindung
- Libido-Energie, Lebensenergie
- Thantalos
- Todestrieb, Destruktion,Auflösung
- Triebe wirken gegeneinander oder in Kombination
- Eros
- unbewusste Prozesse
- Lustprinzip herrscht vor
- primärprozesshaftes Denken (aliogisch, impulsiv)
- Lust= Reduktion von Spannungen
- fordernd, impulsiv, blind, asozial
- ist nicht Moral /Ethik; Gut vs. Böse
- aus dem Ich verdrängte konflikthafte Inhalte
- Ebene der genetisch bedingten Triebe/Motive)
- ICH
- entsteht aus RIndenschicht des "ES"
- Aufgabe= Selbsterhaltung
- Vermitteln zwischen Es, Realität und Über - Ich, dh. Selbsterhaltung schwierige Aufgabe
- sekundärprozesshaftes logisches Denken
- vorbewusst, dh. bewusstseinsfähig
- soll bei psychoanalyrischer Behandlung gestärkt werden "!Wo ES war, soll "Ich" werden"
- Abwehrmechanismen ( des ICH)
- Verdrängung
- wichtigster Abwehrmechanismus, um Anfst zu regultieren, die bei Konflikten zwischen ES, Über-Ich und Realität entsteht
- Durch Verdrängung werden unerwünschte oder gefährliche Triebimpulse aus dem Bewusstsein ins Unbewusste abgeschoben bzw. daran gehindert, wieder ins Bewusste zu treten
- verdrängte Inhalte sind zwar nicht mehr bewusst, aber nicht verschwunden; "gären" im Es unbewusst weiter
- Durch Verdrängung werden unerwünschte oder gefährliche Triebimpulse aus dem Bewusstsein ins Unbewusste abgeschoben bzw. daran gehindert, wieder ins Bewusste zu treten
- wichtigster Abwehrmechanismus, um Anfst zu regultieren, die bei Konflikten zwischen ES, Über-Ich und Realität entsteht
- Sublimierung
- Triebenergie wird in sozial und kulturell hoch bewertete Inhalte umgewandelt
- nach Freud: einzig akzeptabler Abwehrm.
- Triebenergie wird in sozial und kulturell hoch bewertete Inhalte umgewandelt
- Projektion
- Eigene nicht akzeptable Impulse werden anderen zugeschrieben
- Rationalisierung
- problematisches Verhalten wird mit fadenscheinigen Gründen gerechtfertigt
- Regression
- Eine Person fällt auf eine frühere Entwirklungsstufe it primitiveren Reaktionen zurück
- Reaktionsbildung
- nicht akzeptable Impulse werden durch Betonung des Gegenteils in Gedanken oder im Handeln abgewehrt
- in der zeitgenössischen Psychologie: "intra-psychische Bewältigungsformen; nicht per se dysfunktional"
- Verdrängung u.U. funktional, z.B. bei längerem Bewältigungszeitraum,s. schwere OP
- Verdrängung
- Das Über-Ich
- Einfluss der Eltern, Normen, Werte (erworben durch Sozialisation)
- "das Gewissen"
- Modell des psychischen Apparats--> abgeleitete, interüsychische Behandlungsform: Psychoanalyse
- Objektbeziehungstheorien: schießen Lücke zw. Modell und Behandlungsform
- Objektbeziehungstheorien stellen das Bedürfnis des Subjekts, sich auf Objekte zu beziehen in den Vordergund
- ua. Melanie Klein, Otto Kernberg, Heinz Kohut
- Bindungstheorie von John Bowlby
- Kinder suchen Nähe zu Bezugsperson in bedrohlicher Siituaiton--> erlerntes Muster für spätere Interaktion als Erwachsener (Evolution!)
- Objektbeziehungstheorien stellen das Bedürfnis des Subjekts, sich auf Objekte zu beziehen in den Vordergund
- freie Assoziation als Methode
- Traumdeutung
- latente Trauminhalte
- manifeste Trauminhalte
- Verschiebung, Symbole
- Traumdeutung
- Objektbeziehungstheorien: schießen Lücke zw. Modell und Behandlungsform
- Modell des psychischen Apparats (ich, Es, Über-Ich) (intrapsychisch)
- der Mensch als Energiesystem (Spannungen reduzieren, Gleichgewichtszustand herstellen)
- Spannung=wenn libidinöse/destruktive Motivenergien nach Realisation streben (Widerspruch zu Realität und Anspruch des Über-Ichs) oder ins Es verdrängte Bewusstseinsinhalte
- Modell der Entwicklung der Sexualfunktion
- Sexualleben beginnt nicht erst mit der Pubertät
- erogene Zonen verbunden mit Lustgewinn; nicht zwangsläufig Fortpflanzung
- Provokant, kritisiert von Zeitgenossen
- erogene Zonen verbunden mit Lustgewinn; nicht zwangsläufig Fortpflanzung
- Phasenlehre empir. nicht nachgewiesen; nur EInfuss Erfahrungen früher Kindheit auf Erwachsenenalter-Interaktion geblieben
- Phasenlehre
- orale Phase
- anale Phase
- phallische Phase
- Ödipuskomplex
- Mädchen schwächeres Über-Ich
- &Penisneid
- Latenzzeit
- dann in Pubertät: genitale Phase
- Mädchen schwächeres Über-Ich
- Ödipuskomplex
- phallische Phase
- anale Phase
- orale Phase
- Sexualleben beginnt nicht erst mit der Pubertät
- Überbetonung der Sexualität?!
- abtrünnige Schüler: C.G. Jung, Alfred Adler
- Adler: Individualpsychyologie;
- früheste Interaktionen: Gemeinschaftsgefühl
- Adler: Individualpsychyologie;
- abtrünnige Schüler: C.G. Jung, Alfred Adler
- Allgemeine Postulate psychoanalytischer/psychodynamischer Theorien
- !. viele kognitive, affektive und motivationale Prozesse sind unbewusst
- 2. Psychische Prozesse laufen parallel ab (konfligierende Tendenzen und Kompromissbildungen)
- 3. Abwehr und Selbsttäuschung
- 4. Einfluss vergangener Erfahrungen
- 5. chronische Wirkung von Interaktionsmustern (die in der Kindheit erworben wurden)
- 4. Einfluss vergangener Erfahrungen
- 3. Abwehr und Selbsttäuschung
- 2. Psychische Prozesse laufen parallel ab (konfligierende Tendenzen und Kompromissbildungen)
- 6. der bewusste oder unbewusste Einfluss unserer bewussten oder unbewussten Wünsche und Ängste hat EInfluss auf Erleben und Verhalten
- !. viele kognitive, affektive und motivationale Prozesse sind unbewusst
- Kritik
- keine Falsifizierbarkeit und Immunisierung
- Pansexualismus
- Sexismus
- Studien zum verbalen Konditionieren (durch den Psychoanalytiker)
- Sexismus
- Pansexualismus
- einige Ideen( Unterbewusstsein und frühkindl. Sexualität) xistierten bereits
- nicht empirisch, da vage formuliert und nicht operationalisierbar,
- keine Falsifizierbarkeit und Immunisierung
- Nutzen
- Einfluss auf Kultur des 20. Jahrhunderts
- Verbreitung der "Sprache Freuds"
- empirische Wissenschaft, falls kombiniert mit neuropsychologischen Verfahren
- bereits existierende Ideen wurden in ein einheitliches System überführt
- Einfluss auf Kultur des 20. Jahrhunderts
- zur Person
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- Mind Map on Das psychoanalytische Paradigma (psychodynamisch; tiefenpsychologisch), created by Natascha Kracheel on 23/11/2014.
- Created by
- Natascha Kracheel · Nov 2014
- Updated
- Nov 14, 2016
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