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Flashcards

Vetie Immunologie

Kristin E Tiermedizin Staatsexamen Alemão 5,0Avaliação média 5,0 de 5 (1 avaliação) 58 flashcards

Flashcards do conjunto (58)

  1. 1Wie nennt man den Bereich, in dem bei der Immunpräzipitation die größten Präzipitate entstehen?Äquivalentbereich
  2. 2Was ist der Unterschied zwischen Präzipitation (P) und Agglutination (A)?P: lösliches Antigen ist kreuzvernetzt
    A: partikuläres Antigen ist kreuzvernetzt
  3. 3Mit welchem methodischen Verfahren könnten Sie B-Zellen von T-Zellen unterscheiden?ICH -> Immunfluoreszenztest anhand verschiedener Oberflächenstrukturen
  4. 4Welcher Unterschied besteht zwischen der passiven (P) und aktiven (A) Immunisierung?P: Antikörper werden injiziert
    A: Antigene werden injiziert
  5. 5Was ist der Unterscheid zwischen einer monovalenten (M) und polyvalenten (P) Vakzine?M: enthält ein spezifisches Antigen
    P: enthält verschiedene Antigene
  6. 6Worin besteht der Hauptzweck von Adjuvantien bei der aktiven Immunisierung?Substanzen, die im Gemisch mit Antigenen die Immunantwort gegen dieses Antigen verstärken -> Immunmodulatoren -> Depotwirkung
  7. 7Wie erkennt eine zytotoxische T-Zelle die Zielzelle?erkannte Struktur: MHC-I und virales Peptid
    erkennende Struktur: TCR und CD8
  8. 8Wie erkennt eine ADCC-Effektorzelle (Antibody dependent cellular cytotoxity) die Zielzelle?erkannte Struktur: Antikörper auf der Zelloberfläche
    erkennende Struktur: Fc-Rezeptor auf ADCC-Zelle mit Fc-y-3-Rezeptor
  9. 9Wie erkennt eine NK-Zelle eine Zielzelle?erkannte Struktur: AR-Ligand und MHC-I
    erkennende Struktur: KIR (Killing inhibiting receptor), KAR (Killing activating receptor), CD94, NKG2
  10. 10Definieren Sie den Terminus "allogen".= von einem genetisch anderen Individuum der selben Art stammend
  11. 11Definieren Sie den Terminus "syngen".= genetisch identische Allele zweier Individuen (z.B. einiige Zwillinge)
  12. 12Definieren Sie den Terminus "enogen".= artfremder (exogener) Herkunft
  13. 13Definieren Sie den Terminus "autolog".= zum selben Individuum gehörend
  14. 14Definieren Sie den Terminus "MHC".= Haupt-Gewebs-Verträglichkeits-Komplex
  15. 15Welche Rolle spielt CD31 bei der Elimination von neutrophilen Granulozyten?Es reguliert die Phagozytose von toten und sterbenden Zellen (lebende Neutrophile binden mit ihrem CD31 an CD31 der Makrophagen).
  16. 16Womit können Makrophagen zur Wundheilung beitragen? Was tragen Makrophagen bei? Wie wirkt das bei der Wundheilung?1. Phagozytose von Zelltrümmern -> Platz für neues Gewebe
    2. Antigen-Präsentaton -> Auslösung erworbener Immunantwort
    3. Chemokinfreisetzung -> Chemotaxis für Granulozyten
    4. Zytokinfreisetzung -> Entzündungsreaktion -> Vasodilatation, erhöhte Permeabilität der Gefäße, Adhäsionsmoleküle an Endothelzellen
  17. 17Nennen Sie je ein Beispiel für primäre und sekundäre Immunorgane!primär: Thymus
    sekundär: Lymphknoten
  18. 18Nennen Sie die wesentlichen Unterschiede zwischen primären und sekundären Immunorganen.primär: Bildung von Immunzellen im Knochenmark; negative/positive Selektion der Immunzellen im Thymus
    sekundär: Proliferation der Immunzellen; Differenzierung der Immunzellen zu Effektorzellen
  19. 19Was wissen Sie über Akute-Phase-Proteine? Definition, Bildung, Beispiele und FunktionDefinition: Proteine der Erstantwort werden bei Entzündungen in der Leber von Hepatozyten gebildet
    Beispiele und Funktion: C-reaktives Protein -> bindet an Phosphatidylglobulin -> vermehrte Phagozytose
    Fibrinogen -> Gerinnung
    MBL (Mannose-bindendes Lektin) -> Lektinweg
    Serumamyloid A -> klassischer Weg
  20. 20Nennen Sie die Mechanismen der Bakterientötung nach Phagozytose.1. Respiratory burst: O2-Radikale und H2O2 zum Zerstören der Bakterienwand
    2. Fusion von Lysosomen-Vesikeln mit MO -> Enzymatische Verdauung
  21. 21Wie können bestimmte Lymphozyten die Makrophagen bei der Zerstörung unterstützen?TH1-Zellen aktivieren mit Zytokinen Makrophagen, die dann die MO in lysosomalen Vesikeln zerstören
  22. 22Welche indirekten Wirkungen können Interferone bei der Immunüberwachung von Viren haben?1. binden auf Oberflächenrezeptoren von benachbarten Zellen -> Bildung Virusreplikation-hemmender Proteine
    2. aktivieren NK-Zellen -> NK-Zellen töten virusinfizierte Zellen
  23. 23Was ist die Definition der MHC-Restrikition?MHC-Abhängigkeit der T-Zellen -> Antigen wird nur im Zusammenhang mit bestimmten MHC-Molekülen erkannt
  24. 24Welche Zellen sind MHC-restringiert?T-Lymphozyten: CD4 auf TH-Zellen sind MHC II restringiert
    CD8 auf ZT-Zellen sind MHC I restringiert
  25. 25Was ist die praktische Bedeutung der MHC-Restriktion in der Immunüberwachung von Viren?Das virale Peptid muss in einem MHC-Molekül präsentiert werden um von den T-Zellen erkannt zu werden.
  26. 26Erläutern Sie das "Prozonen-Phänomen". Nennen Sie Beispiele und klinische Bedeutung.In der Prozone der Heidelberger Kurve liegen nur kleine Präzipitate vor, da Antigene und Antikörper nicht kreuzvernetzen können.
    Beispiele: AK-Überschuss, AG-Überschuss
    Klinische Bedeutung: Bluttransfusionen
  27. 27Welche Granulozytenfunktionen sind bei einer chronischen Granulomatose defekt und welche intakt?defekt: ROS-Bildung
    intakt: Phagozytose
  28. 28Welche Granulozytenfunktionen sind defekt bzw. intakt bei Leukozytenadhäsionsdefizienz (LAD)?defekt: Phagozytose
    intakt: ROS-Bildung
  29. 29Welche Granulozytenfunktionen sind defekt bzw. intakt bei Myeloperoxidase-Defekt?defekt: Bakterizide
    intakt: Phagozytose, ROS-Bildung
  30. 30Was erreicht man bei der Analyse von Proteinen duch SDS-Page, Western und Immunoblot? Welches physikochemische Trennverfahren nutzt man bei derbei der Sodiumdodecylsulfat-Polyacrylamid-Gelelektrophorese?Auftrennung eines Proteingemisches aufgrund des unterschiedlichen Molekulargewichts der Proteine im Gel.
    Western-Blotting bewirkt zusätzlich Fixation und Aufkonzentration der Proteine auf einer Membran.
    Immunoblotting bietet außerdem die Möglichkeit des spezifischen Nachweis von Proteinen durch monoklonale Antikörper.
  31. 31Nennen Sie zwei Escape-Mechanismen von extrazellulären Bakterien!Kapselbildung
    Maskierung (Einkleidung mit Wirtsprotein)
    Protein A und M
  32. 32Nennen Sie zwei Escape-Mechanismen von intrazellulären Bakterien!verhindern die Fusion von Lysosomen mit den Vesikeln (z.B. Chlamydien)
    Resistenz gegenüber lysosomalen Enzymen (z.B. Brucellen)
    Flucht ins Zytoplasma (z.B. Listerien)
  33. 33Wo und wie wirken im Komplementsystem inhibitorische Kontrollproteine?Protein H: Opsonierung
    DAF (CD55): Zerfall von C3-Konvertasen
    CD59 (Protectin): verhindert die Insertion von C9 in die Membran
  34. 34Definieren Sie den immunologischen Terminus "Selbsttoleranz".keine Immunantwort gegen körpereigene Substanzen
  35. 35Definieren Sie den immunologischen Terminus "Autoimmunität".Sensibilisierung gegen körpereigene Autoantigene nach Verlust der Immuntoleranz
  36. 36Definieren Sie den immunologischen Terminus "Immunosurveillance".Immunüberwachung, z.B. Tumorüberwachung der Lymphozyten
  37. 37Definieren Sie den immunologischen Terminus "Autoaggression".schädigende Reaktion auf körpereigene Antigene
  38. 38Nennen Sie 3 charakteristischec Mechanismen einer angeborenen Immunreaktion.1. Phagozytose
    2. alternativer und MBL-Weg des Komplementsystems
    3. Abtöten von Tumorzellen durch NK-Zellen
  39. 39Nennen Sie 3 charakteristischec Mechanismen einer adaptiven Immunreaktion.1. Komplementaktivierung über den klassischen Weg der Immunkomplexe
    2. Gedächtniszellen
    3. Antikörperproduktion
  40. 40NK und zytotoxische T-Lymphozyten (CTL) haben folgendes gemeinsam:1. ihre Zielzellen sind virusinfizierte Zellen und Tumorzellen
    2. beide haben zytotoxische Granula (Perforine)
    3. MHC-Erkennung
  41. 41NK und zytotoxische T-Lymphozyten (CTL) unterscheidensich folgendermaßen:1. NK haben KIR, KAR, CD94 und NKG2
    CTL haben TRC-Rezeptoren
    2. NK gehören zum unspezifischen, CTL zum adaptiven Immunsystem
  42. 42Wie nennt man pyogene Bakterien in der deutschen Umgangssprache?Eitererreger
  43. 43Welcher Zelltyp ist hauptsächlich an der "Pyogenie" beteiligt?neutrophile Granulozyten
  44. 44Welche Mechanismen sind hauptsächlich an der "Pyogenie" beteiligt?1. Phagozytose von Antigen durch neutrophile Granulozyten
    2. Absterben von neutrophilen Granulozyten und Gewebszellen
  45. 45Worin unterscheiden sich die drei Aktivierungswege des Komplementsystems?1. klassischer Weg: C1 bindet AG-AK-Komplex
    2. alternativer Weg: Spontane Hydrolyse von C3b
    3. MBL: MASP2
  46. 46Welche Schritte der Komplementkaskade sind nach jedem Aktivierungsweg gleich?1. Bildung der C5-Konvertase
    2. Bildung des MAC (Membrane attacking complex)
  47. 47Antigenpräsentierende Zellen (APC) können durch direkten Kontakt mit T-Zellen Toleranz induzieren. Wodurch erreichen sie das?Positive und negative Selektion
  48. 48Definieren Sie den immunologischen Begriff "Epitop".lineare oder konfigurierte Peptide als AG-Determinante
  49. 49Definieren Sie den immunologischen Begriff "Idiotop".Peptid, Epitop in der variablen Region des AK
  50. 50Definieren Sie den immunologischen Begriff "Immunogen".Protein, löst keine Immunantwort aus
  51. 51Definieren Sie den immunologischen Begriff "Hapten".Molekül < 100 Da, zu klein um Immunantwort auszulösen
  52. 52Vergleichen Sie die immunologischen Eigenschaften von B-Zellen und dendritischen Zellen (DC).beide: AG-Präsentation
    B-Zellen: Differenzierung zu Plasmazellen und daraufhin AK-Produktion
    DC: können naive T-Zellen aktivieren, machen eine rezeptorunabhängige Phagozytose
  53. 53Welche Zellen exprimieren Fcy-Rezeptoren?1. NK-Zellen -> Apoptose opsonierter Zellen
    2. Makrophagen -> Phagozytose
    3. eosinophile/neutrophile Granulozyten -> Phagozytose
  54. 54Welche immunologischen Funktionen können Thrombozyten übernehmen?Freisetzung vasoaktiver Substanzen -> Vasokonstriktion
  55. 55Welche immunologischen Funktionen können Erythrozyten übernehmen?Immunkomplexe beseitigen -> Milz (über CR1)
  56. 56Welche immunologischen Funktionen können Endothelzellen übernehmen?sezernieren Zytokine (IL8), exprimieren Adhäsionsmoleküle
  57. 57Welche immunologischen Funktionen können M-Zellen übernehmen?multifenestrated cells schleusen AG aus dem Darmlumen zu den Peyerschen Platten
  58. 58Welche Funktionen kann ein Antikörper ohne seinen Fc-Teil ausführen?1. AG kreuzvernetzen
    2. opsonieren
    3. neutralisieren

Informações

Descrição
Altfragen
Criado por
Kristin E · out 2018
Atualizado
27 out 2018
Visualizações
738
Avaliação
Avaliação média 5,0 de 5 (1 avaliação)

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