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Flashcards

Lernkarte FUH Bsc. Psychologie komplett 3

Sonja Wort Wolke Psychologie German 124 cards

Cards in this deck (124)

  1. 1KognitionAlle Formen des Wissens und Denkens
  2. 2Kognitive PsychologieBereiche:
    Intelligenz,
    Wahrnehmung,
    Aufmerksamkeit,
    Gedächtnis,
    Sprache,
    Denken & Problemlösen
  3. 3KognitionswissenschaftInterdisziplinär
    (Neurowissenschaften, Philosophie, Psychologie, KI, Linguistik)
  4. 4F. C. Donders (1818-1889)Grundlagen zur Erforschung mentaler Prozesse: Experimente um Zeitverbrauch bei verschiedenen Aufgaben zu messen
  5. 5ReizkategorisierungAuch "Reizklassifikation"; (z.B Vokal oder Konsonant)
  6. 6Kontrollierte ProzesseErfordern Aufmerksamkeit (schwierig mehr als einen kontrollierten Prozess gleichzeitig aus zu führen)
  7. 7Automatische Prozesse (Kognition)Erfordern keine Aufmerksamkeit und wenig Ressourcen; können gleichzeitig ausgeübt werden (wenig Interferenzen)
  8. 8SprachproduktionUmfasst sowohl Entscheidungen, was gesagt wird als auch die Prozesse, die beim Sprechen durchlaufen werden
  9. 9Hörerbezugbeim Produzieren einer Äußerung wird das spezifische Vorwissen der Zuhörenden berücksichtigt
  10. 10H.Paul Grice (1975)führte erstmals "Kooperationsprinzip" ein [als Aufforderung an den Sprechenden, seine Ausführungen auf das Publikum zuzuschneiden]
  11. 11Grice´sche Maxime bei der Sprachproduktion1. Maxime der Quantität
    2. Maxime der Qualität
    3. Maxime der Relation
    4. Maxime der Art und Weise
  12. 12Herbert Clark (1996)drei Quellen für gemeinsamen Wissenshintergrund:
    1. Gruppenmitgliedschaft
    2. Sprachliche Kopräsenz
    3. Physische Kopräsenz
  13. 13SpoonerismusVertauschen der Anfangssilben von aufeinanderfolgenden Worten; davon abgeleitet "SLIP-Technik" um künstlich Spoonerismus herbei zu führen durch Wortlisten
  14. 14lexikalische AmbiguitätMehrdeutigkeit von Worten oder Worteinheiten
    [Auflösen = Disambiguierung]
  15. 15DisambiguierungAuflösung von lexikalischer Ambiguität [Auflösen von Mehrdeutigkeit eines Wortes]
  16. 16strukturelle AmbiguitätMehrdeutigkeit eines Satzbaus; Unklar worauf sich einzelne Begriffe im Satz beziehen
  17. 17ausgewogene & einseitige Mehrdeutigkeitausgewogen: Begriffe die ausgewogen, also ungefähr gleich häufig verwendet werden "Ball",
    einseitig: Begriffe, bei denen eine Bedeutung deutlich häufiger vorkommt "Ton"
  18. 18PropositionenBasiseinheit/zentrale gedankliche Inhalte von (gehörten/gelesenen) Äußerungen "Die Katze sitzt auf der Matte" [etwas befindet sich auf etwas anderem]
  19. 19Inferenzenlogische Annahmen, mit denen aus dem Gedächtnis unvollständige Informationen ergänzt werden
  20. 20Sue Savage-Rumbaughführte wichtige Experimente zum Spracherwerb von Schimpansen durch
  21. 21linguistischer RelativismusHypothese von Edward Sapir und Benjamin Lee Whorf; "Sprachstruktur eines Menschen hat Auswirkungen auf seine Weltsicht"
  22. 22Problemraum1. Anfangszustand (nicht zufriedenstellend)
    2. Endzustand (mit erwünschtem Inhalt)
    3. Menge von Operatoren (Schritte um von 1. zu 2. zu gelangen)
  23. 23wohldefiniertes Problemz.B. Aufgabe in einem Schulbuch;
    Zielzustand und Operatoren sind eindeutig spezifiziert
  24. 24schlecht definiertes ProblemZielzustand und Operatoren sind nicht eindeutig spezifiziert;
    z.B. "einen Roman schreiben", "eine Wohnung einrichten"
  25. 25Algorithmusschrittweises Verfahren, das bei einem bestimmten Problemtyp immer die richtige Lösung liefert [z.B. algebraische Aufgaben/Mathematik]
  26. 26Ankerheuristikein Schätzurteil ist zu stark an der ursprünglichen Schätzung "verankert"; Schätzungen orientieren sich stärker am "Anker" als an den tatsächlichen Daten
  27. 27Rahmungbesondere Beschreibung einer Wahlsituation die zu unterschiedlicher Beurteilung führt (untersch. Reaktion auf 1000,- € gewinn wenn 0,- € oder 5000,- € erwartet wurden)
  28. 28RepräsentativitätsheuristikFokus auf die vermeintliche Zugehörigkeit zu einer Kategorie lässt weitere Informationen "übersehen"
  29. 29VerfügbarkeitsheuristikGründen von Urteilen aufgrund im Gedächtnis leicht verfügbarer Informationen
  30. 30Amos Tversky & Daniel Kahnemanbehaupteten, dass Urteile von Menschen auf Heuristiken beruhen, nicht auf formalen Analysemethoden
  31. 31Heuristiken"Faustregeln" oder Strategien um insbesondere bei schlecht definierten Problemen oder bei Fehlen von Algorithmen Probleme zu lösen oder Entscheidungen zu treffen
  32. 32Funktionale Fixierungbezeichnet eine geistige Blockade, die das Erkennen andersartiger Anwendungsmöglichkeiten für ein Objekt hemmt
    [z.B. Eimer als Trommel verwenden]
  33. 33KreativitätFähigkeit, Ideen oder Produkte zu entwickeln die neu sind und den Umständen angemessen
  34. 34Effekt glaubhaftigkeitsbasierter UrteilsneigungNeigung solche Schlüsse als gültig zu beurteilen, für die in der Erfahrungswelt ein vernünftiges Modell konstruiert werden kann
  35. 35UrteilenMeinungen bilden und zu Schlussfolgerungen gelangen
  36. 36EntscheidenWahl zwischen Alternativen treffen; Wahl und Zurückweisung von Möglichkeiten
  37. 37Maximizersuchen fortgesetzt nach einer noch besseren Alternative; Tendenz zur Unzufriedenheit
  38. 38Satisficerprüfen verfügbare Alternativen bis eine ausreichend zufriedenstellende gefunden ist
  39. 39Normative UntersuchungBestimmung charakteristischer Entwicklungsstufen o.ä. für eine konkrete Population (Männer, Frauen, Kinder im Alter von xy etc.)
  40. 40TeratogeneUmweltfaktoren, die zu strukturellen Anomalien eines Fetus führen können
  41. 41Robert Fantz (1963)Pionier in der Erforschung der Wahrnehmung von Babys [bevorzugen mit 4 Monaten komplexe Objekte vor einfachen und intakte Gesichter vor fehlerhaften]
  42. 42Eleanor Gibson & Richard Walkerstmals Studie mit visueller Klippe (visual cliff) an Babies
  43. 43ReifungWachstumsprozesse, die typisch für alle Mitglieder einer Spezies eines bestimmten Lebensraums sind
  44. 44sensitive und kritische Periodespezifische Altersspanne in der bestimmte Umwelterfahrungen, die einer gesunden Entwicklung zuträglich sind gemacht werden sollten (sensitive) oder müssen (kritische) da später nur noch bedingte oder langsamere Entwicklung
  45. 45Jean Piagetentwickelte fast 50 Jahre lang Theorien über das Denken, Schlussfolgern und Problemlösen von Kindern
  46. 46AssimilationInformation aus der Umwelt wird modifiziert, um sie an vorhandenes Wissen anzupassen
  47. 47Akkomodationvorhandene Schemata werden umstrukturiert oder modifiziert um neue Informationen umfassender aufzunehmen
  48. 48Kognitive Entwicklung nach PiagetSensumotorisch (0-2)
    Präoperatorisch (2-7)
    Konkret-Operatorisch (7-11)
    Formal-Operatorisch (11-?)
  49. 49Egozentrismus nach PiagetUnfähigkeit eines Kindes im präoperatorischen Stadium die Perspektive einer anderen Person einzunehmen
  50. 50Zentrierung nach PiagetKinder im präoperatorischen Stadium neigen dazu, Aufmerksamkeit auf nur einen Aspekt einer Situation zu richten [höherer Pegelstand durch Umschütten bei selber Menge = mehr Wasser]
  51. 51Prinzip der Erhaltung (Invarianzprinzip)(lt. Piaget)
    das Wissen darum, dass sich physikalische Mengen nicht verändern, wenn sich die Form verändert
  52. 52EntwicklungspsychologieGebiet, das sich mit den psychologischen Veränderungen von der Empfängnis bis zum Tod im Laufe des Lebens befasst
  53. 53Entwicklungsalternormative Größe um den Entwicklungsstand im Vergleich zum durchschnittlichen Gleichaltrigen festzustellen (vgl.IQ)
  54. 54pränatale EntwicklungZygote
    germinales Stadium
    embryotisches Stadium
    fetales Stadium
  55. 55Sensumotorisches Stadium0-2 Jahre
    Vom Reflex Saugen ->Saugen + Greifen
    sensumotorische Sequenzen werden verbessern, koordiniert etc.
    Objektpermanenz
  56. 56ObjektpermanenzWissen, dass Objekte unabhängig von den eigenen Handlungen oder der eigenen Wahrnehmung existieren
  57. 57präoperatorisches Stadium2-7 Jahre
    Objektrepräsentanz wird weiter ausgebaut
    [Egozentrismus] , [Zentrierung]
  58. 58konkret-operatorisches Stadium7-11 Jahre
    mentale Operationen [Handlungen im Geiste]
    Entwicklung des logischen Denkens
    Invarianzprinzip [erhaltung der physischen Menge bei Ändern der Form]
  59. 59formal-operatorisches Stadium11-Adoleszenz Jahre
    Denken wird abstrakt
    fortgeschrittene deduktive Logik
    Begreifen, dass eigene Realität nur eine von vielen
  60. 60Reneé BaillargeonExperimente zur Objektrepräsentanz legen nahe, dass Kinder schon mit 3 Monaten erste Vorstellung davon haben
  61. 61Theory of MindErkennen, dass andere Menschen aus anderen Motiven, Gefühlen und Wünschen heraus handeln als man selbst und Fähigkeit, dieses Verhalten voraus zu sagen
  62. 62Lew WygotskyTheorien zum Ein
  63. 63Internalisierung[lt. Wygotsky]
    Kinder absorbieren Wissen aus sozialem Kontext, der Einfluss auf Entwicklung hat
  64. 64WeisheitExpertise bei den wesentlichen Verrichtungen des Lebens (Reichhaltiges Faktenwissen, Reichhaltiges prozedurales Wissen, Kontextualität über die Lebensspanne, Unsicherheit)
  65. 65Phonologieuntersucht die Rolle von Lautklassen/Laute, die zu Wörtern verbunden werden [Phonem = kleinste Einheit "b" und "p" o.ä.]
  66. 66PhonetikUntersuchung und Klassifikation der Sprachlaute [physikalische Aspekte von Lauten]
  67. 67Morphemkleinste grammatische Einheit, die nicht weiter geteilt werden kann; kleinste bedeutungstragende Einheit [Kind I er - letzteres zeigt den Plural an]
  68. 68PragmatikRegeln für die Beteiligung an Gesprächen; soziale Konventionen der Kommunikation (z.B. angemessene Reaktionen auf andere)
  69. 69SpracherwerbKinder erkennen ab ca. 4 Monaten ihren Namen; bis ca. 8 Monate können die Laute aller Sprachen unterschieden werden; Säuglinge erkennen sich wiederholende Laute ab ca. 6-7 Monaten
  70. 70Dan Slobindefinierte Operationsprinzipien des Spracherwerbs (angeborene Vorannahmen und Lernmechanismen/Wichtigkeit von Wortreihenfolgen für d. Bedeutung)
  71. 71Spracherwerbsfähigkeitwird lt. Dan Slobin von angeborenen Vorannahmen und Lernmechanismen bestimmt - Operationsprinzipien
  72. 72ÜbergeneralisierungRegeln der Sprache werden fälschlich generalisiert: lach-te, back-te, sing-te, lauf-te
  73. 73Erik Erikson (1902 - 1994)Schüler von Anna Freud, nahm an, dass 8 psychosoziale Stadien in der Entwicklung durchlaufen werden, je von einem Konflikt bestimmt
  74. 74SozialisationProzess der Entwicklung von Verhaltensmuster, Werte, Standards etc. die gesellschaftlich als wünschenswert erachtet werden (Druck durch Familie, Freunde, Kirchen, Schulen etc.)
  75. 75Temperamentbiologisch bedingt unterschiedliche emotionalen und verhaltensmäßige Reaktionen auf die Umgebung
    [bleibt oft lebenslang erhalten]
  76. 76Jerome Kaganwies mit Kollegen "angebotene Schüchternheit" und "angeborenen Wagemut" bei Kleinkindern nach
  77. 77Prägungautomatischer Prozess innerhalb einer sensiblen Phase bei manchen Arten, in denen enge Bindung z.B. zum ersten bewegten Objekt entsteht, das gesehen wird
  78. 78Konrad Lorenzwies nach, dass junge Gänse auf einen Menschen geprägt werden, wenn dieser sie aufzieht
  79. 79John Bowlby (1973)einflussreicher Bindungstheoretiker;
    ging davon aus, dass Kleinkinder und Erwachsene biologisch vorbereitet sind, Bindungen einzugehen
  80. 80Mary Ainsworthentwickelte mit Kollegen den "Fremde Situations Test" zur Bindungsbeurteilung
  81. 81ErziehungsstileAutoritativ (Regeln + Individualität)
    Autoritär (Disziplin, keine Individualität)
    Laissez-faire/nachgiebig (kaum Regeln, Individualität)
    Vernachlässigend (weder Regeln noch Individualität)
  82. 82Harry Harlow (1958)Hypothese, dass Kinder nicht nur durch Grundversorgung (Nahrung) sondern auch körperliche Nähe Bindung aufbauen
  83. 83Stephen Suomiwies nach, dass Affenkinder erheblich sozialkompetenter und aufgeschlossener werden, wenn sie von liebevollen Pflegemüttern adoptiert werden
  84. 84G.Stanley HallVerfechter der "Sturm-und-Drang"-Sicht der Adoleszenz; erster Psychologe der Neuzeit, der sich zur Entwicklung in der Adoleszenz äußerte
  85. 85Margrat Mead (1928) & Ruth Benedict (1938)Pionierinnen der Kulturanthropopogie; "Sturm-und-Drang"-Theorie lässt sich auf viele nicht-westliche Kulturen nicht übertragen -> kultureller Aspekt
  86. 86IntimitätFähigkeit, sich auf eine andere Person völlig einzulassen
  87. 87GenerativitätÜbereinkunft, die über die eigene Person hinaus geht und sich auf Familie, Arbeitsumgebung oder auch die Gesellschaft richtet
    [Orientierung am Gemeinwohl]
  88. 88Geschlechtsidentitätdas Gefühl eines Menschen, männlich oder weiblich zu sein
  89. 89Eleanor Maccobybehauptete, kleine Kinder seien "Separatisten", die sich bevorzugt mit dem eigenen Geschlecht umgeben
  90. 90MoralSystem aus Überzeugungen, Werten und zugrunde liegenden Urteilen über richtiges und falsches menschliches Verhalten
  91. 91Lawrende Kohlberg (1964,1981)Theorie der moralischen Entwicklung in 7 Stufen (präkonventionell, konventionell & postkonventionell)
  92. 92Präkonventionelle Moral(nach Kohlberg)
    Stufe 1: negative Folgen vermeiden
    Stufe 2: Kosten-Nutzen-Orientierung (Belohnung bekommen)
  93. 93Konventionelle Moral(nach Kohlberg)
    Stufe 3: Braves-Kind-Orientierung (Ablehnung vermeiden)
    Stufe 4: Autoritäts-Orientierung (Regeln befolgen)
  94. 94Postkonventionelle MoralStufe 5; Orientierung am sozialen Vertrag (Wohl der Gesellschaft)
    Stufe 6: Orientierung an ethischen Prinzipien
    Stufe 7: Kosmische Orientierung
  95. 95Carol Gilligan (1982)kritisierte Lawrence Kohlbergs Theorie, weil unterschiedliche moralische Urteile von Männern und Frauen nicht berücksichtigt würden
  96. 96Motivationalle Prozesse, die der Initiierung, der Richtungsgebung und der Aufrechterhaltung physischer und psychischer Aktivitäten dienen
  97. 97DeprivationMangelzustand, der eine Reaktion des Körpers auslöst um wieder die Homöostase herzustellen (Hunger, Durst etc.)
  98. 98MotivationskonzepteKonzepte im Rahmen derer Wissenschaftler Verhalten durch Motivation erklären oder mit anderen Aspekten (Biologie, Innere Zustände etc.) in Verbindung zu bringen;
    Relevant auch bei Schuldfrage [Motiv]
  99. 99MotivationsquellenInternal (von innen) oder External (von außen)
  100. 100Clark Hull (1884-1952)Theorie, dass viele wichtige Verhaltensweisen des Menschen auf Triebe zurückzuführen seien; [Triebe als internale Zustände als Reaktion auf physiologische Bedürfnisse]
  101. 101Anreizeäußere Reize oder Belohnungen, die keinen direkten Bezug zu biologischen Bedürfnissen haben
  102. 102Levene-Test(Statistik)
    prüft Varianzhomogenität, wenn signifikant sind Varianzen nicht homogen - problematisch für t-test und ANOVA
  103. 103Triebeinternale Zustände, die als Reaktion auf die physiologischen Bedürfnisse des Lebewesens entstehen
  104. 104Instinktevorprogrammierte Verhaltenstendenzen, für das Überleben der Art von grundlegender Bedeutung, müssen von Ergebnissen von Lernprozessen abgegrenzt werden
  105. 105Julian Rotter(i.s.d. sozialen Lerntheorie)
    Verhalten wird durch Erwartung beeinflusst, gestecktes Ziel auch zu erreichen und von persönlicher Bewertung des Ziels
  106. 106Bedürfnishierarchie nach Maslow5. Selbstverwirklichung (Potenzial ausschöpfen)
    4. Wertschätzung (Vertrauen, Wertschätzung)
    3. Bindung (Zusammengehörigkeit)
    2. Sicherheit (Angstfreiheit, Ruhe)
    1. Biologisch (Nahrung, Luft, Sex)
  107. 107Gezügelte/ungezügelte EsserGezügelte Esser halten sich ständig auf Diät und neigen zu Fressattacken, sobald sie einmal über die Strenge geschlagen sind oder das glauben
    (lt. Janet Polivy & Peter Herman)
  108. 108Anorexia nervosaBMI <19
    gestörtes Körperbild
    meist bulimische Symptome
  109. 109Bulimia nervosanormaler BMI
    Fressattacken wechseln mit exzessiven Bemühungen die aufgenommene Nahrung wieder los zu werden ab (Erbrechen, exzessiver Sport, Hungern, Missbrauch von Abführmitteln)
  110. 110Esssuchtwiederkehrende Fressattacken, Falschheit des Handelns ist während der Attacke bewusst, daher großer Stressfaktor
  111. 111Sexuelle Erregungmotivationaler Zustand, von Aufregung und Spannung, erzeugt durch physiologische und kognitive Reaktionen auf erotische Reize
  112. 112sexueller ReaktionszyklusErregung, Plateau, Orgasmus & Rückbildung
  113. 113David BussSchlug unterschiedliche sexuelle Strategien bei Männern und Frauen vor; Männer wollen möglichst viele Nachkommen zeugen, Frauen möglichst gesunden Nachwuchs gemeinsam mit dem Vater aufziehen
  114. 114Skripte des Sexualverhaltenssozial vermittelte Programme sexueller Reagibilität, welche unausgesprochene Vorschriften enthalten, wie man sich verhalten soll: wo, wann und wie es getan werden soll.
  115. 115date rapeliegt vor, wenn jemand vom Begleiter einer Verabredung zu sexueller Aktivität gezwungen wird
  116. 116konkordant/diskordantkonkordant: eineiige Zwillinge zeigen dieselbe sexuelle Orientierung
    diskordant; eineiige Zwillinge zeigen verschiedene sexuelle Orienierungen
  117. 117Daryl Bem (1996, 2000)Theorie: sexuelle Orientierung hängt auch vom kindlichen Spielverhalten ab bzw. ob sie sich ihrem eigenen Geschlecht ähnlich oder unähnlich fühlen
  118. 118LeistungsmotivationFaktoren, die unterschiedliche Menschen dazu motivieren, unterschiedliche Leistungsniveaus zu erreichen;
    Leistungsmotiv = "need for achievement" (nAch)
  119. 119Henry Murraypostulierte 1938 zuerst ein Leistungsmotiv, das Menschen zu unterschiedlicher Leistung animiert
  120. 120DavidMcClellandentwickelte mit Kollegen den TAT (Thematischen Apperzeptionstest)
  121. 121AttributionenBeurteilungen der Ursachen von Ergebnissen;
    stabil - variabel
    global - spezifisch
    external - internal
  122. 122Equity-TheorieMitarbeiter sind dazu motiviert, faire oder gerechte Beziehungen zu anderen relevanten Personen (Kollegen, Chef) aufrecht zu halten
    [gleiches Ergebnis bei gleicher Leistung]
  123. 123ErwartungsmodellErwartung: durch gute Arbeit können die geforderten Ergebnisse erzielt werden
    Valenz: wahrgenommene Attraktivität des Ergebnisses
    Instrumentalität: auf Leistung erfolgt z.B. Belohnung, sicherer Arbeitsplatz etc.
  124. 124—

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