Flashcards
9. Ökologie - 9.4 Populationsökologie
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- 1Populationswachstum (Titel)Titel
- 2Was sind die Merkmale von Populationssystemen?- Populationen sind dynamische Systeme
- Zahl ändert sich ständig durch Vermehrung und Tod - 3Wann wächst eine Population?Populations wächst, wenn Natalitätsrate (Geburtenrate) grösser ist als die Mortalitätsrate (Sterberate).
- 4Welche 2 Wachstumsformen werden unterschieden?1. Exponentielles oder ungebremstes Wachstum
2. Logistisches oder gebremstes Wachstum. - 5Beschreibe das exponentielle bzw. ungebremste Wachstum.- gleichbleibende Vermehrungsrate
- Fehlen von Faktoren, welche das Wachstum einschränken
---> Population wächst um einen gleichbleibenden Prozentsatz.
z.B. häufig möglich, wenn Organismen neue Lebensräume konkurrenzlos besiedeln können. - 6Beschreibe das logistische bzw. gebremste Wachstum- Populationen können nicht dauerhaft ungebremst wachsen.
- Intraspezifische Faktoren beginnen zu wirken (z.B. Konkurrenz um Nahrung und Raum).
- Folge: Geburtenrate sinkt, Sterberate steigt.
- Wachstum verlangsamt sich (Sättigungsphase). - 7Was folgt auf die Sättigungsphase, wenn Populationdichte weiter zunimmt?Das Wachstum hört auf (stationäre Phase). Geburtenrate und Sterberate sind gleich gross. Die Population hat ihre
UMWELT-KAPAZITÄT K
erreicht. - 8Was versteht man unter Massenwechsel?Häufig schwankt die Populationsgrösse um diese Umwelt-Kapazität K. Diese Schwankungen werden als Massenwechsel bezeichnet.
- 9Schematische Darstellung exponentielle und logisitische Wachstumskurve
- 10Welche 2 Strategien entwickeln Organismen beim Populationswachstum?1. K-Strategen (K=Kapazität)
2. r-Strategen (r=Rate) - 11Beschreibe die K-Strategen (K=Kapazität).K-Strategen setzen auf geringe Vermehrungsraten, Langlebigkeit und Sicherung der Nachkommen durch Brutpflege. Die Umweltkapazität K wird erreicht.
K-Strategen finden sich in Lebensräumen mit relativ konstanten Umweltbedingungen
Beispiele: Menschenaffen, Elefant - 12Beschreibe die r-Strategen (r = Rate der Vermehrung)r-Strategen zeigen hohe Vermehrungsrate und Kurzlebigkeit. Erreichen nur selten K-Wert und finden sich in Lebensräumen mit schwankenden Umweltbedingungen. Veränderungen der Umweltkapazitäten können sie durch rasches Populationswachstum nutzen.
Beispiele: Wasserflöhe, viele Insekten, Mäuse. - 13Regulation der Populationsdichte (Titel)Titel
- 14Welche Faktoren beeinflussen Dichteabhängigkeit?Je nachdem, ob Faktoren von der Individuenzahl der Population abhängig sind oder nicht, unterscheidet man:
- dichteabhängige Faktoren
- dichteunabhängige Faktoren - 15Beschreibe die dichteabhängigen Faktoren.Mit Zunahme der Individuenzahl wächst Bedeutung von Faktoren, die direkt von Populationsdichte abhängen:
- Nahrung wird knapp
- Anzahl artspezifischer Feinde wächst
- sozialer Stress
---> Geburtenrate sinkt, Sterberate steigt - 16Bild Beispiel der Fledermäuse
- 17Beschreibe dichteunabhängige Faktoren.Dichteunabhängige Faktoren der Populationsschwankungen können sein:
- Klimaeinflüsse
- nicht spezifische Feinde
- nicht ansteckende Krankheiten
---> diese Faktoren können unabhängig von Populationsgrösse eintreten. - 18Was unterscheidet dichteunabhängige Faktoren zu den dichteabhängigen?Bei dichteunabhängigen Faktoren fehlt, im Gegensatz zu den dichteabhängigen Faktoren, eine Beschränkung des Populationswachstums durch negative Rückkoppelung. Die Geburts- und Sterberate sind unabhängig von der Populationsdichte. Es gibt keinen Regulationsmechanismus, welcher Populationswachstum verlangsamen könnte.
- 19Schematische Darstellung der dichteregulierenden Faktoren.
- 20Räuber-Beute-Beziehungen (Titel)Titel
- 21Zu was gehören Räuber-Beute-Beziehungen?Räuber-Beute-Beziehungen gehören zu den dichteabhängigen Faktoren mit dem Wechselspiel zwischen artspezifischem Feind (Räuber) und seiner Beute.
- 22Wie funktioniert dieses artspezifische Wechselspiel, wenn Räuber und Beute den gleichen Lebensraum bewohnen?- Räuber ernährt sich primär von Beute.
- Zunahme der Beutetiere führt zu Zunahme der Räuber.
- gleicht Beuteart Verluste nicht aus, wird Beute dezimiert.
- Nahrungsmangel bei Räuber
- Fruchtbarkeit Räuber wird reduziert und Anfälligkeit für Parasiten und Krankheiten steigt.
- Räuberpopulation reduziert sich.
- Beute kann sich wieder vermehren.
---> fortgesetzte Populationswellen zwischen Räuber und Beute. - 23Wie gehen die Lotka-Volterra-Regeln? Regel 1Regel 1
Individuen von Räuber und Beute schwanken periodisch. Die Maxima für Räuber folgen phasenverschoben denen für die Beute. - 24Wie gehen die Lotka-Volterra-Regeln? Regel 2Regel 2
Langfristig bleiben die Mittelwerte der Populationen konstant. - 25Wie gehen die Lotka-Volterra-Regeln? Regel 3Regel 3
Eine Ursache, die Räuber und Beute gleichermassen dezimiert, vergrössert die Beutepopulation und vermindert die des Räubers. - 26Beispiel für die Lotka-Volterra-Regeln
- 27Welche Einschränkungen müssen bei den Lotka-Volterra-Regeln beachtet werden?- Beschreiben nur vereinfachten Fall
- weitere abiotische und biotische Faktoren, die Einfluss auf Entwicklung der Räuber und/oder Beute haben (z.B. kalte Winter, Dichtestress) werden nicht erfasst.
- Regeln gelten nur für enge Wechselbeziehung Räuber/Beute, d.h. Räuber ernähren sich nur von Beute und Räuber sind einzigen Fressfeinde der Beute.
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- Abitur Biologie (9. Ökologie) Flashcards on 9. Ökologie - 9.4 Populationsökologie, created by Sascha Müller on 28/12/2017.
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- Sascha Müller
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