Flashcards
2. Feinbau der Zelle
Cards in this deck (57)
- 1Welche zwei Zelltypen unterscheidet man traditionell?- Procyte (oder Protocyte)
- Eucyte - 2Wo ist die DNA in einer einfach gebauten Procyte.- die DNA liegt frei im Plasma, ein Zellkern fehlt.
- 3Wo ist die DNA in einer Eucyte.- Eucyte hat einen Zellkern (Karyon), der von einer Membran umschlossen ist.
- 4Wie nennt man Organismen ohne Zellkern? Nenne Beispiele.- Prokaryoten
Beispiele sind:
- Bakterien
- Archaeen - 5Wie nennt man Organismen, die auf Eucyten aufgebaut sind? Nenne Beispiele- Eukaryoten
Beispiele sind:
- Einzeller
- Pilze
- Pflanzen
- Tiere - 6Griechische Übersetzung von - pro - karyon - eu- pro = vorher
- Karyon = Kern
- eu = wahr, echt - 7Nenne die Merkmale der Prokaryoten- ringförmige DNA ohne Kernhülle und ohne Proteine (haploid)
- zusätzliche ringförmige DNA (Plasmide) bei manchen Bakterien
- mehrschichtige Zellwand aus Murein
- ev. Geissel zur Fortbewegung, Pili zum Anheften an Substrat oder andere Zellen
- nur kleine Ribosoen (70S-Typ), andere Organellen fehlen - 8Nenne die Merkmale der Eukaryoten- echter Zellkern mit Kernhülle (diploid)
- Bildung getrennter Reaktionsräume durch Membranen (Kompartimentierung)
- zahlreiche Organellen mit spezifischer Funktion (z.B. Mitochondiren zur Energiegewinnung)
- grössere Ribosomen (80S-Typ), Mikrotubuli und Mikrofilamente - 9Welche Bestandteile finden sich in der Pflanzenzelle, zusätzlich zu den Elementen der Tierzelle?- Zellwand aus Cellulose
- Vakuole als Speicher für Reservestoffe oder Endlager für Exkrete
- Chloroplasten und andere Plastiden (Leukoplasten, Chromoplasten) - 10Was sagt die Endosymbioten-Theorie aus? endo = innen symbiosis = Zusammenleben- Zellorganellen Mitochondrien und Chloroplasten haben sich aus ursprünglich freilebenden Bakterien entwickelt.
- Bakterien wurden von Ur-Eukaryoten durch Endocytose aufgenommen, aber nicht verdaut.
- im Laufe der Evolution wurden diese Bakterien und die eukaryotische Zelle voneinander abhängig, es bildete sich eine ENDOSYMBIOSE. - 11Nenne Belege für die Endosymbioten-Theorie.- Mitochondrien und Chloroplasten besitzen die Grösse kleiner Bakterien; sie sind von zwei Membranen umgeben.
- beide Zellorganellen enthalten eine eigene DNA, die wie bei Bakterien ringförmig ist.
- beide Zellorganellen teilen sich unabhängig von der übrigen Zellteilung.
- beide Zellorganellen verfügen über eigene Ribosomen, die den bakteriellen Ribosomen gleichen. - 12Beschreibe den Zellkern der eukaryotischen Zelle.
- 13Welches sind die Bau- und Bestandteile des Zellkerns und welche Funktion hat er?
- 14Beschreibe das endoplasmatische Retikulum (ER).
- 15Beschreibe wie Ribosomen aussehen
- 16Beschreibe Bau- und Bestandteile sowie Funktion der Ribosomen.
- 17Beschreibe das Aussehen der Mitochondrien (nur ein Bild in der Antwort)
- 18Beschreibe Bau- und Bestandteil sowie Funktion der Mitochondrien.
- 19Beschreibe das Aussehen der Chloroplasten (nur ein Bild in der Antwort)
- 20Beschreibe Bau- und Bestandteil sowie der Funktion der Chloroplasten
- 21Dictyosomen/Golgi-Apparat: Bau- und Bestandteile sowie Funktion
- 22Nenne die Funktionen von Membranen.- Membrane grenzen Zellen bzw. Zellorganellen nach aussen hin ab.
- es wird ein unkontrollierter Stoffaustausch verhindert.
- es bestehen voneinander abgegrenzte Rekationsräume, die KOMPARTIMENTE. - 23Aus was bestehen die Membranen?Membrane bestehen aus:
- Lipiden (Phospholipide)
- Proteinen
- in geringen Mengen aus Kohlenhydraten. - 24Was zeichnet die Phospholipide aus?- Sie besitzen gleichzeitig einen hydrophilen und einen hydrophoben Bereich.
- In der Membran sind die Phospholipide in einer Doppelschicht angeordnet.
- die hydrophilen Bereiche sind nach aussen zum Wasser, die hydrophoben Bereiche nach innen gerichtet. - 25Anordnung der polaren und unpolaren Bereiche (Bild in der Antwort)
- 26Bildliche Darstellung des Fluid-mosaic-Modell der Zellmembran.
- 27Aus was besteht gemäss dem anerkannten Fluid-Mosaic-Modell eine Biomembran?- mehr oder weniger flüssige Phospholipid-Doppelschicht
- in diese Doppelschicht sind Proteine mosaikartig eingelagert.
- die Proteine können sich dank der Eigenschaft der Phospholipid-Doppelschicht frei bewegen. - 28Was sind periphere Proteine?- Das sind Proteine, die lose an die Membranoberfläche gebunden sind.
- 29Was sind integrale Proteine?- Das sind Proteine, die unterschiedlich tief in die Lipid-Doppelschicht eindringen.
- integrale Proteine können ganz durch die Lipid-Doppelschicht dringen und so Tunnelproteine bilden. - 30Was sind die Aufgaben von Membranproteinen?- Sie dienen dem Stofftransport.
- Sie dienen der Verknüpfung von Zellen.
- Je nach spezifischer Funktion kann ihr Anteil in einer Membran beträchtlich variieren. - 31Wann ergibt sich eine Membran-Asymmetrie?- Entsteht durch die Kohlenhydratketten.
- Kohlehydratketten sind nur auf der Membranaussenseite an Lipide und Proteine gebunden (Glycolipide und Glycoproteine). Diese Schicht nennt man Glykokalyx. - 32Wie erfolgt der Stofftransport durch Biomembranen?- Passiver Transport (ohne Energieaufwand)
Unterteil man in:
- freie Diffusion (=ungehinderte Diffusion)
- erleichterte Diffusion
-Aktiver Transprot (es wird Energie benötigt) - 33Was ist charakteristisch für die freie, d.h. ungehinderte Diffusion?- Transport ohne Energieaufwand in Richtung des Konzentrationsgefälles
- Transfer durch die Lipid-Doppelschicht
- unspezifisch, d.h. nicht selektiv
- grosse und kleine hydrophobe Moleküle wie O2, CO2 werden befördert
- LINEARER Zusammenhang zw. Transportgeschwindigkeit und dem Konzentrationsunterschied. - 34Was ist charakteristisch für die erleichterte Diffusion?- Transfer nur in Richtung des Konzentrationsgefälles ohne Energieaufwand
- Transport über Tunnelproteine oder spezifische Proteincarrier (Translokatoren)
- reversible Änderung der Carrier-Gestalt bei Substratbindung
- spezifischer Transfer
- schneller als die freie Diffusion
- Transfer von Wassermolekülen durch hydrophile Tunnelproteine, die Aquaporine
- Transfer auch grosser, polarer Stoffe (z.B. Glucose)
- Sättigungskurve (kein linearer Verlauf); Ursache ist die begrenzte Kapazität der Carrier. - 35Grafik freie und erleichterte Diffusion (passiver Transport).
- 36Grafik 2 freie und erleichterte Diffusion (passiver Transport)
- 37Wann braucht es für den Transport Energie (aktiver Transport)?- Beförderung von Ionen oder Molekülen vom Ort niedriger Konzentration zum Ort höherer Konzentration
- diese Beförderung benötigt Energie. - 38Wie unterscheidet man den Transport nach der Art der Bereitstellung der Energie?- primär aktiver Transport
- sekundär aktiven Transport - 39Was geschieht beim primär aktiven Transport?- Stoffe werden durch ATP-Spaltung direkt transportiert.
- Es wird dabei ein Stoff- oder Ionengradient erzeugt. - 40Wie geschieht der sekundäre aktive Transport?- Beim primären aktiven Transport wird ein Stoff- oder Ionengradient erzeugt.
- Bei der Rückdiffusion dieser Stoffe werden andere Moleküle gegen deren Konzentrationsgefälle mittransportiert (= sekundärer aktiver Transport) - 41Beschreibe das Beispiel der Natrium-Kalium-Pumpe.
- 42Grafik aktiver Transport.
- 43Was ist charakteristisch für den aktiven Transport?- Transfer gegen den Konzentrationsgradienten unter ATP-Verbrauch
- spezifischer Transfer durch Carrierproteine
- Transport polarer Stoffe (z.B. Na' bzw. K'-Ionen) - 44Beschreibe in anderen Worten als in den vorangegangen Karteikarten, durch was der aktive Transport gekennzeichnet ist (Zusammenfassung)- es wird direkte Energie durch ATP-Spaltung (chemische Energie) gewonnen.
- In Zellen erfolgt der aktive Transport durch die Natrium-Kalium-Pumpe, die unter Verbrauch von einem mol ATP drei Natriumionen nach aussen und zwei Kaliumionen in die Zelle Transportiert.
- Ist so an der Aufrechterhaltung des Membranpotentials beteiligt. - 45Was versteht man unter Membranentransport?In der Biologie versteht man unter Membranentransport den Transport unterschiedlicher Stoffe durch eine Biomembran.
- 46Was wird auch Kompartiment genannt?- Das Innere eines von einer Biomembran umschlossenen Bereichs (z.B. das Zytoplasma einer Zelle.
- 47Was sind die Eigenschaften eines Kompartiments.- Ist eine grösstenteils in sich geschlossene, biologisch aktive Einheit.
- Durch diese selbstgesteuerte Abgeschlossenheit gegenüber der Umwelt ist es der Zelle möglich, ein Zellmilieu aufzubauen, das die aufgebauten Unterschiede gegenüber der Umwelt bewahrt. - 48Welche Auswirkungen hat es, dass die (Phosholipid-)Doppelschicht der zellulären Biomembran polar und somit hydrophil ist?- nur für Gase durchdringbar
- nur für sehr kleine, meist ungeladene (hydrophobe) Moleküle durchdringbar (permeabel).
- für Inonen sowie die meisten biologisch wirksamen Substanzen hohe Hilfe eine unüberwindbare Barriere. - 49Auf welche zwei Arten erfolgt der "passive Transport"?- durch Kanalproteine
- durch Carrier-Proteine - 50Was sind Transmembranproteine und welche Funktion haben sie?- Sind die Proteine, die beim passisven Einsatz zum Tragen kommen. Sie heissen auch Kanalproteine.
- Sie durchspannen die Membran tunnelartig.
- sie tragen zum Innern des Kanals polare Aminosäuren.
- Dadurch können kleine polare oder geladene Teilchen wie Ionen über diese Kanäle in die Zelle transportiert werden. - 51Wie öffenen sich die Kanäle?- die meisten auf ein bestimmtes Signal hin.
- Ligandengesteuerte Kanäle: reagieren auf die Bindung eines Botenstoffs, z.B. eines Hormons.
- Spannungsgesteuerte Kanäle: reagieren auf Änderung des Membranpotentials.
- Mechanisch gesteuerte Kanäle: Veränderung der Zellform durch Wechselwirkungen mit Cytoskelett. - 52Was sind Porine?- sind ähnlich aufgebaut wie Ionenkanäle.
- ermöglichen den Durchtritt deutlich grösserer Moleküle
Beispiel: Aquaporine
Die Aquaporine bilden wasserleitende Kanäle. - 53Schematische Darstellung passive Transport.
- 54Was geschieht beim passiven Transport durch Carrier-Proteine?- Das Molekül wird von Carriern von einer Seite der Membran auf die andere transportiert.
- Verbindet sich Carrier mit Substrat, ändert er seine Kombination (räumliche Anordnung der Bindungen). Durch diese Umlagerung wird Molekül durch die Membran geschleust und auf der anderen Seite freigesetzt. - 55Was versteht man unter Uniport?- jeder Transport ist auf ein entsprechendes Carrier-Protein angewiesen.
- Manche Carrier können nur ein Molekül auf einmal transportieren (Uniport). - 56Was versteht man unter Symport bzw. Antiport?- Es gibt Carrier, die Bindungstellen für zwei Moleküle haben.
- Transport erfolgt erst, wenn beide Bindungsstellen besetzt sind.
- Symport: Transport in der gleichen Richtung.
- Antiport: Transport in der entgegengesetzter Richtung. - 57Was gilt es beim passiven Transport zu beachten?Im Gegensätz zum sekundär aktiven Transport besteht keine Abhängigkeit von einem elektrischen Gefälle.
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- Abitur Biologie (2. Feinbau der Zelle) Flashcards on 2. Feinbau der Zelle, created by Sascha Müller on 18/08/2017.
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