Flashcards
Bioklausur Evolution
Cards in this deck (39)
- 1Was ist eine Art? morphologischer artbegriffGruppe von Individiuen mit vielen übereinstimmenden Merkmalen
- 2Was ist eine Art? genetischer Artbegriffindividuen die fertile nachkommen hervorbringen können
- 3lamarckdurch gebrauch/nichtgebrauch bestimmter gliedmaßen und Organe werden diese verändert
-umweltveränderungen wirken auf Lebewesen(bewusste anpassung)
-art strebt nach vervollkommung
erworbene eigenschaften werden vererbt
-kein gemeinsamer vorfahre - 4darwinunbewusste anpassung
-umweltveränderungen wirken auf lebewesen
-gemeinsamer vorfahre
-survival of the fittest(es überleben nur die tiere die am besten an die umwelt angepasst sind)
-mehr nachkommen entstehen als zur arterhaltung
-alle bisschen verschieden (zufall durch rekombination und mutation)
-natürliche selektion - 5synthetische Evolutionstheoriemischung aus darwins theorie und wissenschaft
- 6kreationismusarten voneinander unabhängig erschaffen
-keine verwandschaft
-keine gemeinsamen vorfahren
-schöpfer
-nach aussterben neuerschaffung - 7evolutionstheorie-gemeinsamer vorfahre aller LB
-neue arten entstehen durch mutation,rekombination und selektion - 8homologiekriterienkriterium der lage:strukturen dann homolog,wenn in einem vergleichbarenn gefügesystem die gleiche lagebeziehung aufgewiesen wird
(bsp:insektenbeine,alle am thorax)
kriterium der spezifischen qualität:
innerer aufbau eines organs und einer struktur gleich
(bsp:menschlicher zahn+hautschuppe eines hais)
krit. der stetigkeit:
zwischenformen - 9Was versteht man unter Analogie?Organe verschiedener Tiere mit gleicher Funktion aber unterschiedlichem Bauplan nennt man
analog.
-vergleichbare funktionen
-keine verwandtschaft
-anpassung an ähnliche lebensbedingungen - 10Was versteht man unter dem Begriff „H omologie“?Organe verschiedener Tiere, die auf einen gemeinsamen Grundbauplan zurückgehen, nennt man
homolog
unterschiedliche äußere form + funktion
-verwandtschaft
-anpassung unterschiedliche lebensbedingunen - 11Was versteht man unter dem Begriff Konvergenz/konvergente Entwicklung?Analoge Organe entstehen meist aufgrund einer ähnlic
hen Angepasstheit verschiedener Tier an identische
Umweltbedingungen. Eine solche En
twicklung nennt man konvergent. - 12was sind rudimentereste von organen und strukturen die im laufe der evolution sich zurückgebildet haben
- 13atavismenrudimente die wieder aufgetreten sind,sollten sich eig im erwachsenenstadium während embryonalen entwicklung zurückbilden
- 14theorie der artkonstanzalle arten aufeinmal entstanden(einmaliger schöpfungsprozess)
-keine veränderungen
-keine evolution
-linné:binäre nomenklatur(alle lebewesen haben gattungs und artennamen bekommen)
-cuvier:katastrophismus: nach katastrophe arten komplett ausgelöscht aus restlichen neue arten - 15divergente entwicklunghomologe organe haben sich aufgrund unterschiedlicher lebensbedingungen auseinander entwickelt
- 16biogenetisches grundgesetzontogenese(individualentwicklung )ist eine unvollständige und schnelle rekapitulation der stammesgeschichte (phylogenese)
- 17biogenetisches grundgesetz: ist veraltert wieso?besser biogenetische regel: biogenetisches grundgesetz gillt mit einschränkungen-im erwachsenenstadium findet dies nicht statt
- 18evo-devoforschungsrichtung beschäftigt sich mit zusammenhang zwischen individualentwicklung und der stammesgeschichte
-hypothese:evolution beruht nicht auf erwerb neuer gene sondern auf neuartige Nutzung schon vorhandener Gene - 19pyhlogenetischer stammbaumliefert aussagen über verwandschaftsgrad und stammesgeschichtliche entwicklung rezenter arten beruht auf verschiedenen methoden des merkmalsvergleich
- 20fragen zur erstellung für dendrogram bzw aufgaben1.wer hat 0 unterschiede ?->dazwischen ein merkmal
2.wenn es nicht 0 unterschiede gibt müssen alle pfeile so aussehen: zb amphibie strich ,merkmal,strich)
3.tabelle dendrogramm erstellen
4.übereinstimmungen der merkmalen finden - 21molekularbiologische methoden zur verwandtschaftsanalyse (1)dna-dna hybridisierung
aminosäuresequenzanalyse
dna sequenzanalyse - 22das 2. von 1.Verfahren:
Vergleich der Aminosäure-Abfolge in einem Stoffwechsel-Protein, das bei vielen Lebewesenarten vorkommt.=vergleich von proteinen
-je mehr gleiche AS ,desto enger die phylogenetische Verwandschaft da nur wenige mutationen stattgefunden haben - 23dna sequenzierung zielziel: bestimmung der basenabfolge in der DNA
- 24dna sequenzierung material-abbruch nukleotide
-thermozykler
-nukleotide
dna-polymerase(taq polymerase)
-radioaktiver primer
-dna-matrize - 25dna sequenzierung ablauf1.pcr verfahren
2.brauchen dna in form eines einzelstranges->dna wird denaturiert=einzelstränge entstehen
3.radioaktiver primer wird angelagert durch senkung der temperatur (hybridisierung)(schritt ist wichtig für sichtbarkeit des dna-moleküls)
4.markierte matrizen werden mit weiteren nukleotiden und taq polymerasen und modifizierten nukleotiden (je eins) in ein reagenzglas hineingesetzt
-polymerase setzt an,baut ab und abbruchnukleotid an= matrizen unterschiedlicher länge(passiert an unterschiedlichen komplementären stellen)
5.gelektrophorese(dna moleküle werden unterinander aufgetrennt,kleinere moleküle wandern schneller als große durch das gel)
,durch radioaktive strahlung können wir radioaktive primer sichtbar machen
=reihenfolge der base wird sichtbar(nach dem primer)((vom nicht codogener strang->anderen strang notieren) - 26wieso rufen die modifizierten nukleotiden den abbruch hervor?normales nukleotid hat am 3 ' c atom eine OH gruppe die am nächsten nukleotid( an phosphatstelle) bindet
modifiziertes nukleotid hat keine OH Gruppe=keine bindung - 27nicht codogener strang5'->3' (oberer strang)
- 28wozu dna-sequenzierunggensequenzen utnerschiedlicher arten miteinander vergleichen
- 29dna-dna hybridisierung zielDient zur Analyse von Verwandtschaftsverhältnissen zwischen Lebewesen
über DNA-Unterschiede - 30dna-dna hybridisierung grundsatzDNA-Vergleich durch Vergleich der Schmelzpunkte der Hybrid-DNA
- 31dna-dna hybridisierung ablauf1.extrahieren und zerschneiden der DNA = kurze dna -doppeltrangabschnitte
2.erhitzen der dna zum Auftrennen der Einzelstränge(denaturierung,H-brückenbindungen lösen sich)
3.vermischen und abkühlen der DNA zum Hybridisieren der Stränge =je mehr übereinstimmungen in der Basensequenz desto mehr komplementäre Parrungen =Hybrid DNA
4.erneutes erhitzen der hybrid-dna stränge
-Schmelztemperatur zeigt wieviele WSBB sich ausgebildet haben!!
-→ Dabei gilt: Je weniger komplementäre Basenpaare es gibt, desto niedriger
fällt der Schmelzpunkt gegenüber der reinen DNA aus.
→ Je größer die komplementäre Übereinstimmung 2er artverschiedener DNAEinzelstränge
ist, desto näher verwandt sind die beiden Arten!
• Hohe Temperatur → benötigt mehr Energie zur Auftrennung der WSBB =
höhere genetische Ähnlichkeit / Verwandtschaft
-je höher schmelztemperatur desto höher der hybridisierungsgrad->desto enger die phylogenetische verwandschaft - 32serumprinzipitätstest intention-verwandschaftsgrad anhand molekular-biologischen homologien zu bestimmen
- 33serum-präzipitintest ablauf 1. Gewinnung des Anti-Serums1. Gewinnung des Anti-Serums
-Human-Serum, d.h. die flüssigen Anteile des menschlichen Blutes, werden benötigt.
-Menschen Blut abnehmen und in ein Reagenzglas geben
-. Nach einiger Zeit setzen sich die festen Bestandteile wie Blutzellen am Boden ab, sodass als obere Schicht das Blutserum, welches frei von Gerinnungsfaktoren ist, zurückbleibt.
Das menschliche Blutserum wird nun einem Tier, das weder dem Menschen noch dem Affen nahesteht, injiziert: besonders geeignet ist ein Kaninchen. -Nach ein paar Tagen hat das Immunsystem des Kaninchens Antikörper gegen die Eiweiße des menschlichen Serums gebildet.
-Kaninchen Blut abnehmen und stellt daraus ein Test-Serum her. Dieses Anti-Human-Serum wird auf eine Spritze gezogen. - 34woraus besteht blut?aus blutplasma(dieses enthält eiweiße,immunglobolie) und hämatokrit
- 352. Bestimmung der Bezugsgröße für die TestreiheDas aus dem Kaninchen gewonnene Anti-Human-Serum wird nun in vitro in das Serum des Menschen gegeben. Die im ersten Arbeitsschritt gebildeten Antikörper reagieren mit den menschlichen Antigenen und führen zu einer Fällungsreaktion, d.h., im Reagenzglas bildet sich ein Niederschlag – das Präzipitat. Den Verklumpungsgrad definiert man als 100%, d.h. er fungiert als Eichmarke bzw. Vergleichsstandard.
- 363. Vergleich der AusfällungsgradeIn der Vergleichstestreihe wird nun das Anti-Human-Serum in das Blutserum von Orang-Utan und Schimpanse gegeben. Erwartungsgemäß fällt das Präzipitat in beiden Fällen geringer aus, da die Antikörper am eindeutigsten mit jenen Antigenen reagieren, die ihre Entstehung verursacht haben. Im Falle des Orang-Utans kommt es nur zu einer 42-prozentigen Ausfällung des Bluts.
-Die Proteine im Blut des Schimpansen ähneln denen im menschlichen Blut wesentlich stärker, deshalb ist der Grad der Ausfällung mit 85% auch doppelt so hoch wie beim Orang-Utan. - 37schlussfolgerung des serum-testesSchlussfolgerungen
Anhand der Fällungsreaktion lässt sich folglich der Verwandtschaftsgrad zwischen Mensch und Affe ablesen, denn je ausgeprägter die Verklumpung ist, desto ähnlicher sind sich die Eiweißbausteine der Lebewesen. Das heißt: Je mehr sich die Aminosäuresequenzen der Eiweiße gleichen, desto größer ist auch die genetische Übereinstimmung, woraus man eine nähere Verwandtschaft folgern kann. Somit ist der Schimpanse dasjenige Lebewesen, welches von den Affen am nächsten mit dem Menschen verwandt ist.
Die Ergebnisse des Serum-Präzipitin-Tests decken sich mit anderen Methoden der Verwandtschaftsforschung. Das Blut anderer, mit dem Menschen nur entfernt verwandter Tiere, weist einen noch niedrigeren Ausfällungsgrad als der des Orang-Utans auf. So sind beispielsweise Beuteltier und Vogel stammesgeschichtlich so weit vom Menschen entfernt, dass gar keine Ausfällung mehr im Präzipitin-Test stattfindet. - 38wieso können rein morphologische vergleiche nicht ausreichen?-ähnlichkeiten können als abgeleitetes merkmal von einer gemeinsamen ursprungsart eingeordnet werden
- 39autotroph/heterotrophauto- (= selbst) trophein (= ernähren) --> autotrop = ernährt sich selbst, gewinnt Energie aus Sonnenlicht (photoautotroph) oder chemischen Stoffen (chemoautotroph). Frißt keine anderen Lebewesen.
hetereo (= andere) trophein (=ernähren) --> heterotroph = ernährt sich von anderen, gewinnt Energie und Baustoffe durch das Verdauen anderer Lebewesen.
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- Biologie Flashcards on Bioklausur Evolution, created by Nell Mirbach on 30/09/2017.
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- Nell Mirbach
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