Flashcards
Lerntheorien
Cards in this deck (41)
- 1unbedingter Reiz (Fachbegriff; Abkürzung)UCS
(unconditioned stimulus) - 2unbedingte Reaktion (Fachbegriff; Abkürzung)UCR
(unconditioned response) - 3neutraler Reiz (Fachbegriff; Abkürzung)NS
(neutral stimulus) - 4bedingter Reiz (Fachbegriff; Abkürzung)CS
(conditioned stimulus) - 5bedingte Reaktion (Fachbegriff; Abkürzung)CR
(conditioned response) - 6unbedingter Reiz (UCS)Reiz, der ohne vorangegangenes Lernen eine angeborene Reaktion auslöst
- 7unbedingte Reaktion (UCR)angeborene Reaktion, die durch den UCS ausgelöst ist
- 8neutraler Reiz (NS)Reiz, der zu keiner bestimmten Reaktion führt
- 9bedingter Reiz (CS)ein ursprünglich neutraler Reiz, der aufgrund einer mehrmaligen Koppelung mit einem UCS eine bedingte Reaktion bewirkt
- 10bedingte Reaktion (CR)erlernte Reaktion, die durch den CS ausgelöst wird
- 11klassisches KonditionierenProzess der wiederholten Koppelung eines neutralen Reizes mit einem unbedingten Reiz. Der ursprünglich neutrale Reiz wird zu einem bedingten
(= konditionierten) Reiz, der eine bedingte Reaktion auslöst - 12Gesetze des klassischen Konditionierens- Gesetz der Kontiguität
- Reizgeneralisierung
- Extinktion (= Löschung) - 13Gesetz der KontiguitätKonditionierung erfolgt, wenn der neutrale Reiz (NS) und der unbedingte Reiz (UCS) mehrmals miteinander bzw. zeitlich kurz nacheinander auftreten und räumlich beieinander liegen
- 14ReizgeneralisierungReiz, der mit dem bedingten Reiz (CS) Ähnlichkeit hat, löst ebenfalls die konditionierte/bedingte Reaktion (CR) aus
- 15Extinktionbedingte Reaktion (CR) erfolgt nicht mehr, weil nach der Konditionierung der bedingte Reiz (CS) längere Zeit nicht mehr mit dem unbedingten Reiz (UCS) gekoppelt wird
- 16Konditionierung erster OrdnungKonditionierung, die auf Koppelung von neutralem Reiz (NS) und unbedingtem Reiz (UCS) beruht
- 17Konditionierung zweiter OrdnungKonditionierung, die auf einer Koppelung von neutralem Reiz (NS) und bedingtem Reiz (CS) basiert
- 18Verstärkerjede Verhaltenskonsequenz, die die Auftretenswahrscheinlichkeit eines Verhaltens erhöht
- 19positive VerstärkerVerhaltenskonsequenzen, die die Auftretenswahrscheinlichkeit eines Verhaltens erhöhen, weil durch sie ein angenehmer Zustand herbeigeführt oder aufrechterhalten werden kann
- 20negative VerstärkerVerhaltenskonsequenzen, die die Auftretenswahrscheinlichkeit eines Verhaltens erhöhen, weil durch sie ein unangenehmer Zustand beseitigt, vermieden oder vermindert werden kann
- 21KontingenzBeziehung zwischen Verhalten und der nachfolgenden Konsequenz
- 22KontingenzschemaDarbietung eines Reizes UND Reiz ist angenehm: positive Verstärkung/Belohnung erster Art;
Darbietung eines Reizes UND Reiz ist unangenehm: Bestrafung ersterArt;
Wegnahme eines Reizes UND Reiz ist angenehm: Bestrafung zweiter Art;
Wegnahme eines Reizes UND Reiz ist unangenehm: negative Vestärkung/Belohnung zweiter Art - 23differentielle VerstärkungIgnorieren unerwünschten Verhaltens bei gleichzeitigem Verstärken von erwünschten Verhaltensweisen
- 24kontinuierliche VerstärkungVerhalten wird jedes Mal, wenn es auftritt, verstärkt
- 25intermittierende Verstärkunggelegentliche Verstärkung von Verhalten, bei der ein Verhalten nur ab und zu verstärkt wird
- 26Phasen des ModelllernensAneignungsphase und Ausführungsphase
- 27Prozesse des ModelllernensAufmerksamkeitsprozesse, Gedächtnisprozesse, Reproduktionsprozesse, Motivationsprozesse
- 28Aufmerksamkeitsprozesse hängen ab von ...Persönlichkeitsmerkmalen des Modells; Persönlichkeitsmerkmalen des Beobachters;
Beziehung zwischen Modell und Beobachter;
bestimmten Situationsbedingungen - 29Arten der Bekräftigung bei der sozial-kognitven Lerntheorieexterne Bekräftigung;
stellvertretende Bekräftigung;
direkte Selbstbekräftigung;
stellvertretende Selbstbekräftigung - 30Effekte des Modelllernensmodellierender Effekt;
hemmender Effekt;
enthemmender Effekt;
auslösender Effekt - 31SelbstregulierungFähigkeit, sich selbst zu motivieren, sich bestimmte Ziele zu setzen, Strategien zu entwerfen, das fortlaufende Verhalten zu bewerten und entsprechend zu ändern
- 32Erwartungshaltungen, die Menschen motivieren, ein bestimmtes Verhalten zu zeigenErgebniserwartung;
Kompetenzerwartung;
Aussicht auf Selbstbekräftigung - 33ErgebniserwartungKonsequenz, die sich eine Person vom Nachahmen einer Verhaltensweise verspricht
- 34Kompetenzerwartungvom Beobachter vorgenommene subjektive Einschätzung eigener Fähigkeiten, die er zum Nachahmen einer Verhaltensweise benötigt
- 35Aussicht auf SelbstbekräftigungErwartung einer günstigen Selbstbewertung bei Zeigen eines nachzuahmenden Verhaltens, die zu Zufriedenheit, Wohlbefinden und Selbstbelohnung führt
- 36Lerntypen nach Ausubelsinnfrei-rezeptiv
sinnvoll-rezeptiv
sinnfrei-entdeckend
sinnvoll-entdeckend - 37sinnfrei-rezeptives Lernenmechanisches Auswendiglernen
- 38sinnfrei-entdeckendes Lerneneine durch Versuch-und-Irrtum-Verhalten gefundene Aufgabenlösung wird nicht verstanden und kann nicht in die kognitive Struktur integriert werden
- 39sinnvoll-rezeptives Lernensprachlich vermittelte Information wird verstanden und kann in die kognitive Struktur integriert werden
- 40sinnvoll-entdeckendes LernenLernender löst Problem selbstständig und versteht Methode und Lösung und kann diese in seine kognitive Struktur integrieren
- 41Überblick verloren?https://www.examtime.com/de/p/1361482
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- A-Level Pädagogik Flashcards on Lerntheorien, created by Pet Rei on 09/09/2014.
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- Pet Rei
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