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Flashcards

B 1.5 Sozialisation - Bildung - Ungleichheit

Yvonne Heitland Bildungswissenschaften Modul 1B Studium German 16 cards

Cards in this deck (16)

  1. 1Formale Zugangskriterien......(Kosten, Aufnahmeprüfung) für das dreistufige Bildungssystem wurden nach 1945 abgebaut und relativiert
  2. 2Woran ist der schulische Erfolg gekoppelt?...an vor- und außerschulische Entwicklungsbedingungen (z.B. in der Sprache: in der Unterschicht wird meist eine vereinfachte und unterkomplexe Sprache verwendet, in welcher häufig grammatikalische Fehler sind)
  3. 3Bernstein untersuchte......die schulischen Auslesemechanismen (1972)
  4. 4Fremdeliminierungerfolgt auf der Strukturebene;
    erfolgt durch nicht erfüllte Normen;
    "institutionelle Diskriminierung";
    schulische Normierungspraxis, welche bildungsnahe Gruppen im Ausleseprozess bevorzugt;
    ...ist z.B. der institutionelle Ausschluss derer, die nicht zu dem pädagogischen Code der Schule passen
  5. 5SelbsteliminierungVerzicht und bildungsstrategische Fehlentscheidungen durch geringe Bildungsnähe;
    "Das ist nichts für uns"
  6. 6Folge der BildungsexpansionErhöhung der Bildungsbeteiligung;
    50% der bildungsfernen Hekrunftsgruppe (Landwirts- und Arbeiterkinder) erreichen einen höheren Abschluss als den der Hauptschule
  7. 7Was ist Soziale Mobilität?Soziale Mobilität meint den Wechsel von Personen zwischen sozialen Positionen;
    Jedes Kind hat die Chancen alle gesellschaftlichen Statuspostitionen zu erreichen;
  8. 8Unterscheidung der Mobilitätindividuelle Mobilität (einzelne Personen);
    kollektive Mobilität (Gruppen);
    Intergenerationenmobilität (veränderte Schichtzugehörigkeit zwischen Eltern und Kind);
    Intragenerationenmobilität (Auf- und Abstieg innerhalb der individuellen Biographie)
  9. 9Ergebnis der Schulleistungsstudie PISAtrotz Bildungsexpansion ist der schulische Erfolg eng mit dem Sozialstatus und der formalen Ausbildung der Eltern verknüpft
  10. 10Weitergabe der KapitalartenWer über viel Kapital verfügt, kann dies an seine Kinder weitergeben z.B. durch den Besuch einer Privatschule, Beziehungen zu Personen mit hoher Ausstattung an kulturellem Kapital, etc.;
    Kinder aus unteren Schichten haben diese Vorteile nicht und sind dadurch benachteiligt
  11. 11Kapitalausstattung der Eltern...ist wesentlich für die Bildung des Kindes;
    ..wirkt doppelt ungleichheitsgenerierend, zunächst vor dem Schulstart als bessere Startchance und während der Schulzeit als bessere Unterstützungsmöglichkeit
  12. 12Soziale Aufstiege......sind aufgrund der Distinktionsmechanismen (Abgrenzung von Angehörigen bestimmter sozialer Gruppen) erschwert
  13. 13Soziale Ungleichheiten beim GesundheitszustandMorbiditäts- und Mortalitätsunterschiede weisen einen deutlichen sozialen Gradienten auf;
    die ressourcenschwachen Gruppen haben ein höheres Erkrankungsrisiko sowie das Risiko des frühzeitigen Todes;
    doppelte Benachteiligung: erhöhte Krankheitslast und vermindertes Potenzial Krankheiten vorzubeugen oder diese zu bewältigen;
    Ressourcenungleichheiten wirken besonders nachhaltig bei Heranwachsenden
  14. 14Merkmale strukturierter sozialer Ungleichheit (Reinhard Kreckel, 2004)...sind die Merkmale, die den Lebenslauf strukturieren und als Prädikatoren des Auf- und Abstiegs oder des Statuserhalts fungieren
  15. 15Vertikales, ständisches, dreigeteiltes MilieumodellPrivilegierte Schichtungsstufe (etwa 20%, höhere Bildung, Kultur, Abgrenzung);
    Nicht-privilegierte Schichtungsstufe (etwa 68& Volksmilieu, gute Facharbeit, sicherer sozialer Status);
    unter-privilegierte Schichtungsstufe (etwa 12%, gerine Qualifizierung, unterhalb der Respektabilität)
  16. 16Milieutheoretische Grundannahmen:es ist bislang nicht geklärt, wie die Ausbildung milieuspezifischer Handlungsbefähigung erfolgt, daher gibt es auch kaum Interventionsmöglichkeiten gegen die ungleiche Chancenverteilung;
    Strenge Zuteilung von Bildungswegen, Entsprechung der sozialen Hierarchie in der Schulformhierarchie, bildet besonders für Unterprivilegierte eine verhindernde Aufstiegschance

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Description
Studium Bildungswissenschaften Modul 1B (Studienbrief 1: Sozialisation - Eine Einführung) Flashcards on B 1.5 Sozialisation - Bildung - Ungleichheit, created by Yvonne Heitland on 18/03/2017.
Created by
Yvonne Heitland
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