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Päda l Vl. 8 - Vergleiche

Akw B Pädagogik German

Päda l Vl. 8 - Vergleiche

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Päda l Vl. 8 - Vergleiche

  1. = Grundlage der Kognititon

    • Menschen verglechen automatisch (auch implizit ohne Kennzeichnung als Vergleich)
  2. Structure Mapping-Theorie (1983)

    • Domänen
      • Quelldomäne (Sonnensystem)
      • Zieldomäne (Atom)
    • Objekte
    • Attribute
      • Charakterisierungen der Objekte
    • Relationen
      • setzen die Objekte in Beziehung zueinander
    • Analogien = Welche Wissenselemente der Quelldomäne können welchen Wissenselementen der Zieldomäne zugeordnet werden? (Objekte, Attribute, Relationen?)
      • Wie Analalogien bilden?
        • Schritt 1: Alignment --> Finden von Korrespondenzen
          • Schritt 2: Evaluation --> Wie gut funktioniert die Analogie?
            • One-to-one correspondence = Jedes Zielelement entspricht genau einem Quellelement
            • Parallel connectivity = Das Muster von Relationen und Objekten ist dasselbe in Ziel- und Quelldomäne
            • Systematicity = Systeme von zusammenhängenden Relationen (besser als einzelne Relationen)
            • wenn Evaluation postiv --> Analogie erfolgreich
              • positive Effekte von Analogien gelten auch für Vergleiche im Allgemeinen
                • Vergleichsarten
                  • Identität = identische Objekte, Attribute
                  • echte Ähnlichkeit = ähnliche Objekte, Relationen, Attribute
                  • Analogie = gleiches System von Relationen, nicht aber Attributen
                  • Metapher = nur gleiche Attribute
                  • Abstraktion = gleiche Objekte, Relationen, Attribute (nur weniger Attribute)
  3. Vergleiche und Lernen

    • Mapping der Oberflächenstruktur (= Attribute)
    • Mapping der Tiefenstruktur (=System von Relationen)
    • Analogien lenken die Aufmerksameit auf:
      • Tiefenstruktur
      • Abstrakte Relationen
      • Netz von Relationen
      • Beziehungen zwischen Domänen
    • Lernen durch Analogical Bootstrapping (Kurtz et al. 2001)
      • Zwei analoge Inhaltsdomänen: A und B (beide nur teilweise verstanden)
        • Mapping der Domänen --> Bekanntes von A wird auf B übertragen und Bekanntes von B auf A
          • beides wird dadurch besser verstanden (z.B. Strom und Wasserkreislauf)
    • Lernen durch Brückenanalogien (Clement, 2006) --> Kraft von Feder auf Hand & Tisch auf Buch)
      • Kette von brückenschlagenden Analogien
        • Schrittweises Annähern an Zielkonzept
          • Signifikante Gewinne bzgl. der Fehlkonzepte
    • Lernen durch Kontraste
      • Aufmerksamkeit auf Unterschiede lenken
        • Variation des Wesentlichen
    • Lernen durch Beispiele
      • Aufmerksamkeit auf das Wesentliche richten
        • Zu Lernendes ist invariant
  4. Unterrichtsstudien

    • Rittle-Johnson & Star (2007) "Erleichtert der Vergleich von Lösungsmethoden das konzeptuelle und prozedurale Wissen?"
      • Konkret: 5 Feldexperimente --> Mathematikunterricht: 2-3 Stunden zu einem Thema --> Stärken Vergleiche das mathematische Lernen?
        • Gemeinsamkeiten der 5 Feldexperimente
          • Lösungsbeispiele, Promts für Selbsterklärungen
            • beschriftete Lösungsschritte
            • Lehrererklärungen
          • Partnerarbeit
            • Lösungen vergleichen
          • Explizite Aufforderungen, Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu finden
        • Schüler-Paare innerhalb von Klassen wurden den Experimentalbedingungen randomisiert zugewiesen
          • UVs
            • Bedingung = Vergleich (simultan auf einer Seite) vs. Sequenz (erst die eine Lösung dann die andere)
        • AVs
          • Prozedurales Wissen
            • Routineprobleme lösen
            • Signifikanter Anstieg von prozeduralem Wissen durch simultanen Vergleich von Lösungen anstatt der Sequentiellen Bearbeitung von Lösungen
          • Konzeptuelles Wissen
            • z.B. Äquivalenz, Umformung
          • Flexibilität
            • Effizienter Einsatz unterschiedlicher Lösungsstrategien zur Mimimierung der Lösungsschritte
            • Signifikanter Anstieg in flexiblem Wissen in der Vergleichsbedingung im Vgl zur Sequenzbedingung
      • Ergebnisse
        • Diskussion
          • Vergleiche effektiv --> Zuwachs an prozeduralem und flexiblem Wissen
          • Kein Unterschied bei konzeptuellem Wissen
            • Erklärung: Vergleich von Lösungsstrategien ist nicht Gleichzusetzen mit Lernen von allgeminen Prinzipien, Erklärungen oder Konzepten, also prozeduralem Wissen

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Pädagogik Mind Map on Päda l Vl. 8 - Vergleiche, created by Akw B on 14/01/2017.
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