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Flashcards

Wirtschaftspädagogik

Tom Kranert Pädagogik German 58 cards

Cards in this deck (58)

  1. 1Welche Ausbildungssysteme gibt es?1. traditional/ korporatistisch
    2. schulisch/ elastisch-bürokratisch
    3. Duale System
  2. 2Was ist das Berufsprinzip?berufsförmige Organisation;
    Vorgabe einzuhaltender Mindeststandards mit bundesweit gültigen & anerkannten Berufsabschlüssen
  3. 3Konsensprinzip?Etablierung & Implementierung von Ausbildungsberufen beruht auf Konsensverfahren zwischen allen beteiligten Akteuren
  4. 4Duales PrinzipVerknüpfung von Lernen und Arbeiten; Dualität der Lernorte und Inhalte
  5. 5Ziele der beruflichen BildungMündigkeit (Regulationsfähigkeit und Autonomie), Wohlfahrt (Sicherung Humanressourcen der Gesellschaft), Demokratie (Chancengleichheit & Teilhabe)
  6. 6Lernort BetriebBerufsrealität;
    wirtschaftliche Handlungen;
    Unterwerfung Gesetze des Arbeitsmarktes
  7. 7Lernort SchuleSinn- und Wertbezogenes Handeln; Behütete Realität;
    Selbstentwicklung, -findung und Identität
  8. 88 zentrale Funktionen BB1. Bildungsfunktion
    2. Qualifizierungsfunktion
    3. Legitimationsfunktion
    4.Integrationsfunktion
    5. Selektionsfunktion
    6. Allokationsfunktion
    7. Absorptionsfunktion
    8. Korrekturfunktion
  9. 9Welche Akteure spielen bei der BB eine Rolle?Schulen (Länder), Betrieb (Bund), Kammern, Gewerkschaften, AG-Verbände
  10. 10Auftrag von BerufsschulenVermittlung von Bereitschaft & Fähigkeit in beruflichen und privaten Situationen angemessen handeln zu können.
  11. 11Auftrag des AusbildungsbetriebsVermittlung breit angelegter beruflicher Grundbildung und für Ausbildung relevante fachliche Fähig- und Fertigkeiten.
  12. 12Was ist ein Curriculum?Bezieht sich auf sämtliche Dimensionen des Lernprozesses.
    Im Engeren: Lehrplan
    Im Weiteren: zusätzlich methodische und organisatorische Hinweise
  13. 133 Prinzipien von Curricula1. Wissenschaftsprinzip
    2. Situationsprinzip
    3. Persönlichkeitsprinzip
  14. 14Nenne 3 Wissensarten1. deklarativ
    2. prozedural
    3. metakognitiv
  15. 15Was ist Performanz?Zeigen von Kompetenzen
  16. 16Welche Ansätze zur Kompetenzdefinition gibt es?Kognitions-/ Handlungsbezogenen Ansatz
  17. 17Was ist der kognitionsbezogene Ansatz der Kompetenzdefinition?kognitiven Fähigkeiten
    und Fertigkeiten, um bestimmte Probleme zu lösen, sowie die
    damit verbundenen motivationalen, volitionalen und sozialen
    Bereitschaften und Fähigkeiten
  18. 18Was ist der handlungsbezogene Ansatz der Kompetenzdefinition?Fähigkeit und Bereitschaft in beruflichen Situationen Sach- und Fachgerecht zu handeln
  19. 19Gemeinsamkeiten/ Unterschiede der 2 Ansätze zur KompetenzdefinitionGem.: Erlernbarkeit, Situationsspezifisch, Mehrdimensional
    Untersch.: Struktur, Zielsystem, Definition Anforderungssituation
  20. 20Kongruenztheorie d. Berufswahlberufliche Zufriedenheit, Stabilität und Leistung hängen von Passung von Persönlichkeit und Arbeit ab
  21. 21Entwicklungstheoretischer Ansatz d. Berufswahlberufliche Laufbahn als irreversible Entwicklung und Integration innerer/ äußerer Faktoren
    1. Phase: Entwicklung, 2. Etablierung, 3. Erhaltung, 4. Rückzug
  22. 22Sozial-kognitiver Ansatz d. BerufswahlMenschen lernen Selbstreflektiert und Erfahrungsbasiert
    Erfolgreiche Berufsausübung führt zu Zufriedenheit
    (1.Selbstwirksamkeitserwartung, 2.Ergebniserwartung, 3.Persönliche Ziele)
  23. 23Was ist inklusion?Anpassung des Systems an die in ihm lebenden Menschen, nicht Anpassung der Menschen ans System (Integration)
  24. 24Was ist Lernen?Prozess, der in relativ konsistenter Änderung des Verhaltens resultiert und auf Erfahrungen basiert.
  25. 25Was ist klassische Konditionierung?Grundform des Lernens;
    Stimulus-Reaktion (S-R)
  26. 26Nenne die 4 Arten der klassischen Konditionierung1. Verzögerte Konditionierung
    2. Spurenkonditionierung
    3. Simultankonditionierung
    4. Rückwärtskonditionierung
  27. 27Was ist Kontiguität (klass. K.)?zeitliche Beziehung CS/ UCS
  28. 28Was ist Kontingenz (klass. K.)?nicht zufällige Beziehung von CS/ UCS
  29. 29Was ist Reizdiskrimination?Organismus lernt Reize zu erkennen und von anderen Reizen abzugrenzen
  30. 30Was ist die Law of Effect?Belohnung führt zu wiederholtem Verhalten
    Bestrafung bewirkt das Gegenteil
  31. 31Was ist Kontingenz (operante K.)?Beziehung einer Reaktion und deren Konsequenzen
  32. 32Was ist positive Verstärkung/ Bestrafung?Gabe eines positiven Stimulus/ aversiven Reizes
  33. 33Was ist negative Verstärkung/ Bestrafung?Wegfall eines aversiven Stimulus/ positiven Reizes
  34. 34Was ist Dreifachkontingenz?Wirkung von Ausgangssituation, Verhalten und Konsequenz
  35. 35Was ist Shaping?Stufenweise Annäherung an gew. Verhalten, da komplexe Sachverhalte oftmals unmöglich auf einen Schlag erlernt/ verstanden werden
  36. 36Was ist Modellernen nach Bandura?Lernen durch Vorbilder
    Besonders einflussreich wenn positive Konsequenzen beobachtet werden & das Modell beliebt und akzeptiert ist.
    Ähnlichkeit zu Lernenden ebenfalls positiv
  37. 37Was ist das Gedächtnis?Kein Ort, sondern Prozesse.
    Fähigkeit Informationen zu speichern und abzurufen
  38. 38Implizites GedächtnisAneignung ohne bewusste Anstrengung
  39. 39Explizites GedächtnisAneignung mit bewusster Anstrengung
  40. 40Deklaratives GedächtnisFaktenwissen
  41. 41Prozedurales GedächtnisPerzeptionelle, kognitive und motorische Fertigkeiten (entsteht durch Wissenszusammenführung)
  42. 42Ikonisches Gedächtnis-visuell
    -sehr flüchtig (0,5 s)
    - sehr hohe Speicherkapazität
  43. 43Echotisches gedächtnis-auditiv
    -nicht ganz so flüchtig (4 s)
    -sehr große Speicherkapazität
  44. 44KurzzeitgedächtnisEher 3-5, maximal 7-9 Elemente
  45. 45Was ist Chunking?Gruppieren von Items zur Steigerung der Erinnerungsleistung
  46. 46Die 3 Komponenten des Arbeitsgedächtnisses1. phonologische Schleife
    2. visuell-räumlicher Notizblock
    3. zentrale Exekutive (übergeordnetes Kontrollsystem)
  47. 47Langzeitgedächtnisumfasst alles, was übers sensorische- und Kurzzeitgedächtnis angeeignet wurde
    Phänomen: Gutes Erinnern bei guter Passung der Abfrage
    Organisation von Einzelerfahrungen
  48. 483 Zieldimensionen der Nachhaltigkeit1. ökonomisch
    2. ökologisch
    3. sozial
  49. 49Was sind Kognitionen?alle Formen des Wissens (Inhalte und Prozesse)
  50. 50Was ist Urteilen?Bilden von Meinungen und Menschen oder Ereignisse kritisch bewerten
  51. 51Was ist Entscheiden?Wählen von Alternativen
  52. 52Was sind Heuristiken?informelle Faustregeln zur Findung schneller Lösungen
  53. 53Was ist eine Verfügbarkeitsheuristik?Urteile basieren auf Verfügbarkeit von Informationen
    --> Verzerrung
  54. 54Was ist eine Repräsentativheuristik?Wahrscheinlichkeit, dass ein Objekt A zur Klasse B gehört
    "-", dass A durch Prozess B ausgelöst wurde
  55. 55Was ist eine Ankerheuristik?kognitive Verzerrung durch "Anker" (Ausgangswert) bei der Personen ihre Antworten in Richtung des Ankers orientieren?
  56. 56Was ist eine Entscheidungsaversion?Angst Entscheidungen zu treffen, entsteht durch Möglichkeit etwas zu bedauern
  57. 57Welche Entscheidungstypen gibt es nach Schwartz et. al. (2002)?1. Satisficer: Wählt erste Option die Mindestanforderungen erfüllt
    2. Vergleicht alle Optionen und wählt die mit maximalem Nutzen
    Entscheidungstypen sind nicht fest, sondern eher veranlagte Tendenzen
  58. 58—

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1. Semester
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Tom Kranert
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