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Flashcards

Vorurteile & Stereotype

Maria Prusko Psychologie German 40 cards

Cards in this deck (40)

  1. 1Was sind die Kernaspekte der Definition von Vorurteilen?- Rassismus,
    -Sexismus
    - Homophobie
    - Ageism
    - soziale Randgruppen
  2. 2Welche Komponenten haben Vorurteile?1.Affektive Komponente
    2. kognitive Komponente
    3.Verhaltenstendenz
  3. 3Welche Probleme haben direkte (explizite) Messmethoden und wie können diese gelöst werden?-sozialerwünschtes Antworten (bei anonymen Fragebögen)
    - Unwissenheit über die eigene Überzeugung
  4. 4Was misst ein IAT?- misst Assoziation positiver und negativer Antworten.
    - Je nach Schnelligkeit / Reaktionszeit
  5. 5Wodurch zeichnet sich autoritäre Persönlichkeit nach Adorno et al. aus?- soziale Normen der Eltern
    - streng im Denken
    - aggressiv gegen bestimmte Normen
  6. 6Welche Rolle spielen situative Variablen im Bezug auf die soziale Dominanzorientierung?- Sozialisation einer Person und die Personen mit denen eine Person in regelmäßigen Kontakt ist
  7. 7Was ist Kategorisierung und welche Funktion hat sie?- kognitiver Prozess der Unterteilung der Welt
    -Geschlecht, Hautfarbe, Typus: Karrierefrau, Erwartungshaltung
    -Vereinfachung und Strukturierung von sozialen Situationen. Zeiteffizient
    - überlebenswichtig in gefährlichen Situationen
    -Erleichtert
    zweideutigen Situationen.
  8. 8Beschreiben Sie die zwei fundamentale Effekte sozialer KategorisierungDifferenzierung: Unterschiede zwischen Gruppen werden verstärkt und scheinen verschiedener als sie es in Realität eigentlich sind.
    Assimilation: Unterschiede innerhalb einer Gruppe werden verringert. Die Gruppen werden als in sich homogener wahrgenommen
  9. 9Erklären Sie die Kreuzkategorisierung. Nennen Sie zwei dabei auftretende Muster.- Mehrfachkategorisierungen
    -für jeden Menschen immer der Fall
    -> Additivität: andere werden als positiver wahrgenommen, in je mehr Kategorien sie mit der beurteilten Versuchsperson selbst übereinstimmen
    -> Kategoriedominanz: eine Kategorie kann tendenziell gegenüber anderen Kategorien dominant sein. Dies ist der Fall, wenn eine wesentlich größere Wertigkeit hat, und
  10. 10Was ist das Problem an Stereotypen?-Vereinfachung der Welt
    -lässt viele Sache aus, wird blind für neue Dinge
    - Nur Sachen wahrnehmen die dem Stereotyp entsprechen
  11. 11Was ist eine wichtige Quelle von Stereotypen und wie lässt sich das Phänomen erklären?- Eigene Erfahrung: Infos aus Medien, Fremdgruppen
    - Illusorische Korrelation: falsche Überzeugung dass zwei Dinge zusammen gehören (Vereinfachung des Unbekannten)
    - Kontingenztlernen: Minderheiten + gefährliche Situation werden gepaart
  12. 12Erläutern Sie kurz die Prozesse der Informationsverarbeitung nach Devine->Automatischer Prozess: ohne Absicht und Aufwand. stört andere kognitive Prozesse nicht.
    -> Kontrollierter Prozess: ist bewusst, die eigene Meinung, willentlich, reflektiert
  13. 13Fragestellung bei den Studien von Corell und Kollegen (2002) und welches Ergebnis bezüglich der korrekten Zuordnung zeigte sich in Studie 1?- Wirkt sich die automatische Aktivierung von Stereotypen direkt auf das Verhalten aus?
    - 1. Studie: Ist die Ethnie ausschlaggebend für die Entscheidung zu schießen oder nicht zu schießen in einer mehrdeutigen Situation?
  14. 14Welche drei Modelle kann man bei der Eindrucksbildung unterscheiden?1. Kontinuum Modell
    2. Zwei-Prozess Modell
    3. Modell der parallelen Informationsverarbeitung
  15. 15Wie definiert man den Linguistic Intergroup Bias (LIB) ?-> pos. Verh. Eigengr + neg. Verh. Fremd = abstrakt beschrieben
    -> pos. Verh. Fremd + neg. Verh. Eigengr.=
    konkret beschrieben
  16. 16Wie definiert man den Linguistic Expectancy Bias (LEB) und wodurch unterscheidet er sich vom LIB?- Erwartungskonsistentes wird als abstrakt beschrieben
    - Erwartungsinkonsistentes wird als konkret beschrieben
    - Fokus liegt auf Erwartungshaltung, nicht einer Gruppe
  17. 17Was ist der fundamentale Attributionsfehler und wie unterscheidet er sich vom ultimativen Attributionsfehler?- funda: Verhalten anderer als Produkt von Charaktereigenschaften, das Eigene von äußeren Umständen
    - ultim: neg. Verh. Fremder. = Charaktereig. neg. Verh. Eigen: = äußere Umstände
  18. 18Definieren Sie symbolische und realistische Bedrohungen und geben Sie für beide jeweils ein Beispiel für gruppenbezogene Bedrohung bzw. Bedrohung des Individuums an.- sym: zerstören von Normen, Kulturen und Wertvorstellungen. Frauenrechte, Liberalität.
    - real: Machtstatus in Gefahr.Nehmen Jobs/ Frauen weg. Angst verprügelt
  19. 19Theorie des realistischen Gruppenkonflikts Benennen Sie die 3 Phasen des Robbers Cave Experiments.1. Gruppenbildung
    2. Intergruppenkonflikt
    3. Konfliktreduktion
  20. 20Welche Bedingungen mussten in Phase 3 gewährleistet sein, damit Konflikte zwischen den Gruppen vermindert wurden?-verschiedene Kontaktsituationen
    -Tätigkeiten, die Zusammenarbeit erforderten
    -gemeinsames Ziel haben z.B. Autounfall; „Wagen aus dem Dreck ziehen“
  21. 21Welche Faktoren konnten als Ursachen für erhöhte Vorurteile ausgeschlossen werden (Sassenberg)?Dass Frustration oder Verlust an Selbstkontrolle Ursachen für Vorurteile sind.
  22. 22Nennen Sie den Unterschied von Ego- und Eco- System?-Ego: outgroup ist bedrohlich (nur das eigene Selbstbild soll geschützt werden
    - positive Haltung gegenüber der Outgroup (alle Selbstbilder sollen geschützt werden)
  23. 23Nennen sie 3 Arten von Folgen von Bedrohung mit jeweils zwei Beispielen.- emotionale: je höher Bedrohung desto weniger Empathie
    - kognitive: Abnahme Kong. Leistungsfähig.
    - behaviorale: vermeidendes feindseliges Verhalten
  24. 24Welche ist die Grundannahme der Stereotype Threat Theory und wie wirkt sich diese aus?- Unter Beeinflussung von Vorurteilen der eigenen Gruppe werden schlechtere Ergebnisse geliefert
  25. 25Welches Problem entsteht bei der Messung von Rassismus?- Soziale Erwünschtheit durch indirekten Rassismus .
  26. 26In welchen Lebensbereichen spielt Rassismus eine Rolle? Geben sie für einen Bereich ein Beispiel.- Arbeit: Weiße trotz schlechterer Qualifikation eher eingestellt als schwarze Menschen
  27. 27Nennen sie zwei Aspekte des modernen Sexismus- Leugnung fortgesetzter Diskriminierung
    - Ablehnung von Forderungen nach Gleichberechtigung
  28. 28Wodurch wird traditioneller Sexismus deutlich?- Betonung der Geschlechterunterschiede
    - der Glaube an die Minderwertigkeit des weiblichen Geschlechts
  29. 29In was lässt sich ambivalenter Sexismus einteilen und was sind Beispiele hierfür?- benovolenter Sexismus
    -hostiler Sexismus: Frauen wollen sich unter Deckmantel Feminismus mehr Macht verschaffen
  30. 30Welche sind die Konsequenzen des direkten Sexismus Verhalten?-Gewalt und Diskriminierung
    - Bsp.: sexuelle, verbale, physische gegen Frauen oder Diskriminierung auf dem Arbeitsplatz
  31. 31Welche sind die Konsequenzen des indirekten Sexismus Verhaltens?- Stereotyp Threat
    - Verinnerlichen von sexistischen Gedanken
    z.B. Selbst-Objektvität: Frauen macht sich selber zum „Sexobjekt“;
  32. 32Welches sind die drei Komponenten der Hostilität gegenüber Männern?-Paternalismus
    -Geschlechterdifferenzen
    - Heterosexualität
  33. 33Nennen Sie zwei Beispiele für HassverbrechenRassismus, Sexuelle Identität
  34. 34Nennen Sie zwei befürwortende Argumente für die Verabschiedung eines Hate - Crime - Gestzes in Deutschland- Symbolik = gesellschaftliche Ablehnung von Vorurteilsverbrechen
    - besondere Verbrechenskategorie = bessere Bearbeitung
  35. 35Welche Bedingungen müssen nach Allport erfüllt werden, damit durch Kontakt Vourteile reduziert werden?-übergeordnete Gemeinsame Ziele
    - Intergruppale Kooperation
    - Gleicher Status zwischen der Gruppen
    - Unterstützung durch Autoritäten, Normen und Gesetze
  36. 36Welche sind die 4 Prozesse nach Pettigrew, die unter „optimalen“ Kontaktbedingungen, zur Veränderungen der Einstellung gegenüber Fremdgruppenmitgliedern beitragen?- Wissenserwerb
    - Verhaltensänderung
    - Bindungsaufbau
    - Neubewertung der eigenen Gruppe
  37. 37Wie setzt sich indirekter Kontakt zusammen?- Erweiterter Kontakt (Freunde von Freunden sind aus Fremdgruppe)
    - maginierter Kontakt (stelle ich mir den Kontakt vor)
  38. 38was ist der Ingroup- Bias?Fehler, der entsteht, wenn man der Eigengruppe zwar die maximale Differenz gegenüber der Fremdgruppe zuteilt, dabei aber nicht den möglichen maximalen Gewinn für die Eigengruppe erzielt
  39. 39Wozu dient sozialer Vergleich?Viele günstige Vergleiche mit anderen Gruppen erhöht eine positive soziale Identität. Das wiederum erhöht das Selbstkonzept einer Person.
  40. 40Was sind die 4 Kernaspekte der Theorie der sozialen Identität?-Konzept der sozialen Kategorisierung
    -Konzept der sozialen Identität
    - Konzept des sozialen Vergleichs
    -Konzept der sozialen Distinktheit

Information

Description
Psychologie Flashcards on Vorurteile & Stereotype, created by Maria Prusko on 28/01/2017.
Created by
Maria Prusko · Jan 2017
Updated
Feb 7, 2017
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6
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