Flashcards
Ernährung im Kindes- und Jugendalter
Cards in this deck (27)
- 1Phasen der Kindheit (5)1. Kleinkindern (2. - 3. Lebensjahr)
2. Vorschulkinder (4.-6. Lebensjahr)
3. Grundschulkinder (7.-10 Lebensjahr)
4. Schulkinder / Jugendliche (11 - 14/15.)
5. junge Erwachsene (15./16. - 18. Jahr) - 2Wachstum der Kinder Beurteilung & Faktoren- Beurteilung v.a. anhand Zunahme von Körperlänge und -gewicht
- aber auch anhang von BMI
- Faktoren: genetische Veranlagung, verschiedene Umweltfaktoren, i.b. Ernährung - 3Nährstoffbedarf und -aufnahme Kinder- kindliche Verdauungsapparat hat nich denselben Funktionsumfang wie bei Erwachsenen
- Daher Umstieg von Milchnahrung auf Breinahrung und schliessl. auf gemische Kost allmählich und an Stadien des Kindes angepasst
- Einige Nährstoffe sind im Kindes- und Jugendalter erhöht - 4Eiweissbedarf bei Kinder und Jugendlichen- Während Wachstum ist der relative EW-Bedarf deutlich höher als bei Erwachsenen aufgrund Neubildung von Gewebe
- hohe Wachstumsrate jüngerer Kinder führt dazu, dass der relative Bedarf mit dem Alter abnimmt, zugleich der absolute EW-Bedarf älterer Kinder wegen höherem Gewicht steigt - 5relative EW-Bedarf DefinitionBedarf pro KG Körpergewicht
- 6Mineralstoffbedarf bei Kinder und Jugendlichen- Kalzium & Phosphat sind massgeblich am Knochenaufbau beteiligt
- Einlagerung dieser beiden Mineralstoffe findet v.a. im Kindesalter statt => erhöhter Bedarf
- ausreichende Zufuhr führt zu hoher Knochendichte und schützt vor Osteoporose
- Durch starkes Wachstum und Menstruation erhöht sich der Eisenbedarf
- ausreichende Jodzufuhr stellt Grundlage für körperliche und geistige Entwicklung dar - 7Flüssigkeitsbedarf bei Kinder und Jugendlichen- Flüssigkeitsbedarf ist verhältnismässig hoch
- Grund: Wachstum und der damit einhergehende beschleunigte Stoffwechsel sowie die oft hohe körperliche Aktivität von Kindern - 8Ernährungsempfehlung im Kindes- und Jugendalter- bedarfsgerechte, vollwertige Ernährung
- d.h. ausgewogene Mischung von tierischen und pflanzlichen LM
- 50-55 % KH vorwiegend aus Getreide, Gemüse, Kartoffeln und Obst
- 30 % Fett, bevorzugt pflanzlich
- 10-15% Eiweiss aus Milch, Fisch, Fleisch, Getreide, Kartoffeln - 9optimiX Definition- Ernährungskonzept des FKE
- Ernährung deckt den Bedarf aller Nährstoffe für Wachstum, Entwicklung und Gesundheit und beugt gleichzeitig einen Teil der Zivilkrankheiten (Karies, Übergewicht, Herzkreislauf-Erkrankungen) vor - 10optimiX Kriterien- Empfehlungen für die Nährstoffzufuhr (Protein, Fett, FS, KH, Ballaststoffe, Vitamine, Mineralstoffe, Wasser)
- Prävention später annäherungsbedingter Krankheiten (z.B. Diabetes mellitus Typ 2, Osteoporose, Gicht, Darmerkrankungen, ...)
- Lebensmittelauwsahl (übliche, preiswerte LM, wenig Fertigprodukte, keine Diätprodukte)
- Essensvorlieben
- Mahlzeitengewohnheiten (3 Haupt-, 2 Zwischenmahlzeiten) - 11optimiX Unterschied empfohlene & geduldete LM- empfohlene LM: hohe Nährstoffdichte (z.B. Obst, Gemüse, Getreideprodukte), sollten ca. 90% der Nahrungsenergiemenge liefern
- geduldete LM: niedrige Nährstoffdichte, d.h. viel Energie aber wenig Vitamine & Mineralstoffe (zB Süsses, Marmelade, Kuchen), dürfen ca. 10% der Energie ausmachen - 12optimiX Ampelsystem zur Einteilung von LMGRÜN: reichlich pflanzliche LM und Getränke zum Sattessen und Durstlöschen (Gemüse, Obst, Brot, Beilagen, Getränke)
GELB: mässig tierische LM zum massvollen Genuss (Milch, Fleisch, Fisch, Ei, Wurst)
ROT: sparsam fettreiche LM und Süsses zum Geniessen und Verfeinern (Süsses, fette Snacks, Streichfett) - 13Mahlzeiten bei optimiX- 1 warme & 2 kalte Hauptmahlzeiten
- 2 Zwischenmahlzeiten
- zu jeder Mahlzeit energiearmes / -freies Getänk
- auch zwischen Mahlzeiten trinken
- Nicht vor dem Fernseher essen, sondern das Essen stats am Tisch bewusst zu sich nehmen
- Mengen an Unterschiede der Kinder anpassen, richtiges Verhältniss der LM beibehalten - 14optimiX & Bewegung- Bewegung genauso wichtig wie Ernährung
- Outdoorsportarten wie Fahrrad / Laufen oder Mannschaftssportarten
- sinnvolle Freiheiten bei der Auswahl der Freizeitaktivitäten
- Auch Einzelsportarten wie Tanz & Kampfsport können Gesundheit & Persönlichkeitsbildung fördern - 15"Kinder-"produkte Bewertung- Aufschrift "mit Vollkorn" & "mit Milch und Honig" als Werbung für "kindergerechte" Produkte, Zutaten müssen zwar enthalten sein, aber Menge ist egal
- Milchprodukte "mit Kalzium", enthalten es, aber oft auch viel Fett, Kalorien und Zucker - 16Vegetarische Ernährung der Kinder- Fleisch ist wichtiger Lieferant für Eisen
- Kann durch viele Vollkronprodukte zB Haferflocken und eisenreiches Gemüse & Obst ersetzt werden
- pflanzl. Eiweisslieferanten sollten durch Beigabe von C ergänzt werden, da es die Eisenaufnahme verbessert - 17Vegane Ernährung der Kindervegane Kostform bei der neben Fleisch auch auf Milch und Eier verzichtet wird, kann bei Kindern zu schweren gesundheitlichen Störungen führen
- 18optimiX zur Kariesvorbeugung- Ernährung verzichtet weitestgehend auf Zufuhr von saccharosehaltige LM
- Auch Glukose, Fruktose, Maltose, Maltodextrin nur selten auf dem Speiseplan
- naturbelassene und ballaststoffhaltige Nahrungsmittel werden bevorzugt, weiche & klebrige vermieden - 19Ernährungserziehung Definition & BedeutungKinder erlernen Normen & Verhaltensweisen durch den Umgang mit ihrer gesellschaftlichen Umwelt
=> Die Ernährungserziehung, ist eine der ersten und wichtigsten Schritte
=> "wann wird was und wie viel gegessen"
- Beeinflusst von Familie, Schule, Medien, Gleichaltrigen, Werbung - 20Ernährungserziehung Mögliche Strategien- Bereitstellung von guten LM. Kinder lernen durch (Aus)Probieren
- Positive soziale Erlebnisse können die Vorliebe für eine Speise verstärken, negative können sie verringern
- Essen sollte nicht zur Belohnung oder Bestrafung eingesetzt werden. Oft lehnen die Kinder aufgezwungenes Essen umso stärker ab
- Essen sollte Spass machen. Streiterein beim Essen bewirken das Gegenteil und werden so zum negativen sozialen Erlebnis - 21Die Regeln bei Tisch- Einhaltung geregelter Tischmahlzeiten. Unkontrolliertes Essen zwischendurch sollte vermieden werden
- Für nette Atmosphäre bei Tisch sorgen. Unruhe, Hektik, Fernseher vermeiden
- Sich genügend Zeit für die Mahlzeit nehmen
- Viele Kinder brauchen nach der Schule / Kita erst eine kleine Pause vor dem Essen
- gesamte Familie sollte bei der Planung und Zubereitung der Mahlzeiten mitwirken
- Wenigstens 1 Mahlzeit am Tag sollte die gesamte Familie zusammen einnehmen - 22Verhaltensregeln für Ernährung von Klein- bzw. Krabbelkindern- Dem Kind so früh wie möglich ein gesundes Essverhalten angewöhnen
- Für eine abwechslungsreiche Auswahl an gesunden Nahrungsmitteln sorgen
- Was und wie viel das Kind davon isst, sollte es selbst bestimmen dürfen
- möglichst oft gemeinsam essen
- Eltern als Vorbild - 23Praxistipps für Vorschulkinder- Wachstum verlangsamt sich und führt je nach Wachstumsphase zu Appetitschwankunge
- Bedarf an Getreide, Gemüse und Proteinen steigt
- 3 Haupt- & 2 Zwischenmahlzeiten
- gemeinsam essen
- Rezepte zusammen mit Kindern auswählen / überlegen
- gesunde Zwischenmahlzeiten vorrätig haben, damit nicht "gezwungenermassen" auf Süsses zurückgegriffen wird - 24Praxistipps für Grundschulkinder- ausreichend Energie für körperliche & geistige Entfaltung erforderlich
=> Eltern sollten:
- für gesundes Frühstück sorgen
- nährstoffreichen Pausensnack mitgeben
- "Junkfood" wie Pommes, Kekse, etc. sind für Kinder extrem verführerisch, enthalten viel Fett, Zucker, Salz und leere Kalorien
- gesunde Snacks anbieten zB. Rohkost, Obst, Joghurt, Käse, Nüsse, Vollkornkräcker - 25Praxistipps für Schulkinder /Jugendliche- grosse körperliche & seelische Veränderung, durch die sich der Nährstoff- und Energiebedarf erhöht
- Wunsch nach Selbstständigkeit und Ablehnung von Autorität schlägt sich auch auf Essverhalten und Nahrungszusammensetzung nieder
- Es wird zusätzlich Kalzium & Eisen benötigt
- auf ausreichend Bewegung achten - 26schmackhafte Alternativen zu "Junkfood"- Statt Krapfen lieber Reiswaffeln
- Statt Chips lieber Nüsse
- Statt Salamipizza lieber Gemüsepizza
-Statt Grillhühnchen lieber Hühnerbrust
- Statt Schokoriegel lieber ungesüsste Müsliriegel
- Statt Cheeseburger mit Pommes lieber vegetarischer Burger mit Salat
- Statt Bratwurst mit Pommes lieber Gemüseschnitte mit Kartoffeln
- Statt Milchshake lieber Naturjoghurt mit frischem Obst
- Statt Eiscreme lieber Joghurteis
- Statt Plunderteilchen lieber Vollkornkekse - 27Was ist zu beachten beim Verzehr von FastFood- Fastfood mit einer günstigen Nährstoffdichte, einem geringen Energie-, Fett- und Salzgehalt auswählen (in Fastfood-Restaurants das Salatangebot wählen)
- Den geringen Ballaststoff-, Vitamin- und Mineralstoffgehalt ausgleichen z.B: durch Obst, Gemüse, Salat, Vollkorn, Milch
- Fastfood in Ruhe -nicht im Stehen - essen, nur so wird nicht "über den Hunger" gegessen
- Fastfood mit aufwändiger Verpackung aufgrund von Umweltbelastung ablehnen
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- ENBH08 Ernährung und Prävention Teil 2; Ernährung im Kindes- und Jugendalter
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- Rebecca S.
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