Flashcards
Kognitive Entwicklung + Sprachentwicklung
Cards in this deck (104)
- 1Welche Erfahrungen werden im Mutterleib vor dem Geburt gesammelt, die später Einfluss auf das Denken ein Baby hat?-Hören die Stimme, Herzschlag, von Mutter
- Das Rauschen ihres Blutes und die Atem
- Verbrennungsgeräusche
-das ungeborene fühlt, schmeckt
-Auch Gefühle hat das ungeborene mit der Mutter geteilt
- Wenn die Mutter sich freut, ärgert oder unter Stress legt, werden Hormone in unterschiedlichen Zusammensetzung in ihr Blut geschüttet und über die Nabelschnur an das ungeborene weitergeleitet. So bekommt es Herzklopfen wie ihre Mutter. - 2Was passiert mit der Geburt im Gehirn des Kindes?- Die 100 Milliarden Nervenzellen die breit sind werden miteinander vernetzt.
- Im Alter von 2 Jahren entspricht die Anzahl der Synapsen (Kontaktstelln ) im Gehirn derjenigen von Erwachsenen und es hat rasant an Gewischt zugenommen. - 3Das Gehirn von 3-jährigen Kindernhat eine doppelt so große Anzahl an Verknüpfungen und einen mehr als doppelt so großen Energieverbrauch wie das eine Erwachsene
- 4Wie kommunizieren die Nervenzellen mit einander?Die Nervenzellen kommunizieren über Neurotransmitter, also Aminosäuren wie zum Beispiel Adrenalin und Dop
- 5ReifungIn der Entwicklungspsychologie werden beobachtete Veränderungen auf Reifung zurückgeführt, wenn sie universell in einer Altersperiode und ohne Lernen in einem weiteren Sinn auftreten. Säuglinge werden bereits mit einem umfangreichen Verhaltensrepertoire geboren, dessen Erwerb nicht auf Lernen zurückgeführt werden kann. Alle gesunden Kinder können um den 12./13. Lebensmonat laufen, und bilden Zwei-Wort-Sätze um den 18. Lebensmonat. Wir kennen bis heute noch keinen Weg, den Erwerb dieser Kompetenz deutlich vorzulegen.
- 6Kritischen Phasen, Sensiblen Phasen, EntwicklungsfensterIn diesen Phasen ist das Gehirn für Erfahrungen und Lernprozesse besonders empfänglich.
Eine Konsequenz daraus ist, dass die Kinder in unterschiedlichen Phasen unterschiedlichen Anregungen benötigen. Verpasst man diese Phasen, die Folgen können schwerwiegend sein. , da in späteren Zeiträumen die Synapsen nicht mehr oder schwer gebildet werden können. - 7kritische PhasenKritische Phase
Zeitrum der Entwicklung in dem bestimmte Verhaltensweisen dauerhaft festgelegt werden die nicht mehr verändert werden können. - 8Sensible PhaseZeitraum der Entwicklung in dem man für die Aneignung bestimmter Verhaltensweisen besonders empfänglich ist. Sie können bis zu einem gewissen Grad verändert werden (schwierig).
- 9ReifenEine Funktion entwickelt
sich auf Grund eines genetischen
Programms. Dabei sind vorrangig
universelle, alterstypische Veränderungsprozesse
gemeint. „Säuglinge werden bereits
mit einem umfangreichen
Verhaltensrepertoire
geboren, dessen Erwerb nicht auf
Lernen zurückgeführt werden kann. - 10PersönlichkeitPersönlichkeit ist die Summe der für einen Menschen spezifisch und einzigartig
gewichteten Eigenschaften, Vorlieben und Abneigungen. - 11SinneDer Begriff Sinne umfasst hier vor allem die primären organischen Anlagen, die
uns die Umgebung erfahrbar machen. Dazu gehören der Gesichtssinn, das Gehör,
der Geschmackssinn, der Geruchssinn, der Tast/Vibrationssinn, der Wärmesinn,
der Raum/Lage-sinn, der Körpersinn (Körperhaltung, Organverfassung) und
die Schmerzwahrnehmung (diese gliedert sich noch in langsam & schnell).
Die Sinnesorgane liefern in der Regel nur ein reines Signal, welches ohne Filterung
zur weiteren Verarbeitung über Axone (die Körperwahrnehmung durch den
Rückenmarkkanal und die Spinalganglien) an die zuständigen Gehirnkomplexe
geleitet wird, - 12Sensible PhasenSensible Phasen sind Entwicklungsabschnitte, in denen spezifische äußere Einflüsse,
wie Erfahrungen oder Schadstoffe, auf Grund einer aktuell vorliegenden
Plastizität, Empfänglichkeit oder Verletzlichkeit eine maximale positive (die Entwicklung
fördernde) oder negative (schädigende) Wirkung entfalten. Beispielsweise
gibt es in der vorgeburtlichen Entwicklung des Menschen Zeitabschnitte, in denen das Ungeborene ganz besonders empfindlich gegenüber schädigenden
Einflüssen von außen ist […], die zu einem späteren Zeitpunkt der Entwicklung
weniger oder gar nicht beeinträchtigen. - 13Entwicklungsaufgaben -1Unter einer Entwicklungsaufgabe werden prototypische
Anforderungen oder Lernaufgaben verstanden, die in einer
bestimmter Lebensphase zu bewältigen sind. - 14Entwicklungsaufgaben -2Es werden zahlreiche Entwicklungsaufgaben für jede
Lebensperiode beschrieben, deren Bewältigung Entwicklung erfordern.
Auf diese Weise strukturieren Entwicklungsaufgaben den Lebenslauf. - 15Entwicklungsaufgaben -3Ihre erfolgreiche Bewältigung führt zu Glück und Erfolg, während
das Nichtbewältigen emotional unglücklich macht und zu
Schwierigkeiten bei der Bewältigung späterer Aufgaben führt - 16Ursachen zur Entstehung der Entwicklungsaufgaben 1Körperliche Veränderungen, die sich aus biologischen, genetischen Prozesse ergeben.
Alle Einflüsse die aus biologische, innere Entwicklungen ergeben, werden unter der
Begriff Reifung zusammengefasst - 17Ursachen zur Entstehung der Entwicklungsaufgaben 2Gesellschaftliche Erwartungen
- 18Ursachen zur Entstehung der Entwicklungsaufgaben 3eigene individuelle Ziele und Wünsche.
Jeder Mensche hat sich eigene Vorstellungen davon , wie er ist und wie er sein möchte, und formt daraus eigene Entwicklungsaufgaben. - 19psychosoziale Stadien nach EriksonJede Mensch in seinem Leben soll 8 Stadien durchlaufen. Jede diese Stadien stellen Menschen phasentypishe Kriesen.
- 201.Kriese nach Erikson 0- 1,5 Jahrenerste Krise entsteht nach der Geburt und die Lernleistung ist die Entwicklung von Vertrauen.
- 212.Kriese nach Erikson 1,5- 3 Jahrendie zweite reifungsbedingte Lernleistung ist die Kontrolle, zunächst über den eigenen Körper , dann über beeinflussbare Dinge und Personen in der näheren Umgebung.
- 223.Kriese nach Erikson 3- 6 JahrenSelbstvertrauen. Das Kind ist reif dafür, bewusst Initiative zu ergreifen, mit anderen zu konkurrieren und sich zu erproben. Gleichzeitig lernt es, mit Schuldgefühlen und der Angst vor Zurückweisung um zu gehen.
- 234.Kriese nach Erikson 6 - pubertätim Schulalter ist die Entwicklungsaufgabe, Leistungsbewusstsein. Das Kind will sein intellektuelle und sozialem Fertigkeiten entfalten.
Es entwickelt daraus Selbstbewusstsein oder Gefühle des Versagens. - 24Entwicklungsstufen des Denkens nach PIAGETDie Entwicklungen vollzieht sich in Stufen oder Stadien, die von jedem Mensch in gleiche Reihenfolge, aber in individuellem Tempo durchlebt werden.
- 251. Entwicklungsstufen des Denkens nach PIAGET 0 - 2 JahrenDas sensomotorische Stadium
eine vorstufe zum Denken - 26sensomotorische Stadium nach PIAGET 11. Am Anfang gibt es die angeborenen Reflexe wie den Greifen
- 27sensomotorische Stadium nach PIAGET 22. Im 2. bis 4. Lebensmonat entwickelt das Kind einfache Gewohnheiten.Der Greifreflex verwandelt sich in zielgerichtete Greifen. Erst dann lernt das Kind Loslassen.
- 28sensomotorische Stadium nach PIAGET 33. Ab dem 5. Lebensmonat will das Kind aktiv interessante Entdeckungen wiederholen.Bewegliche und Geräusch produzierende Gegenstände werden wiederholt bewegt.
- 29sensomotorische Stadium nach PIAGET 44. Im letzen dritten des 1.Lebensjahr kann das Kind Bewegungen miteinander verknüpfen und koordinieren. Es krabbelt auf einen interessanten Gegenstand zu, schiebt Hindernisse weg.
- 30sensomotorische Stadium nach PIAGET 5Im 2. Lebensjahr Das Kind beginnt mit Gegenstände zu experimentieren, um einen noch unbekannte Eigenschaft zu entdecken.
- 31sensomotorische Stadium nach PIAGET 6Der Abschluss des sensomotorischen Stadiums wird durch den Übergang zum Denken als rein abstrakte Tätigkeit gebildet.
- 32Ein große kognitiver Schritt innerhalb der sensomotorischen PhaseDas Erreichen der sogenannten Objektpermanenz
- 33Das präoperative Stadium nach PIAGET 1 2- 7 JahrenBis zum 7. Lebensjahr.
Das symbolisches Denken wird entwickelt. Das Kind unterscheidet ganz sicher zwischen Apfel und dem Bild vom Apfel. - 34Das präoperativ Stadium nach PIAGET 2 2- 7 JahrenSymbolisches Denken erlaubt auch Abstraktionen Das Kind erkennt Beispielweise, dass es eine Gruppe von Dingen gibt , die rund sind und davon rollen können.
Diese Erkenntnis ist ein Teil der Fähigkeit, Kategorien zu bilden. - 35Das präoperativ Stadium nach PIAGET 3 2- 11 JahrenEin Kind kann nun auch bewusst erkennen , das man mit einem Gegenstand unterschiedlichen Dinge tun kann.
so tun als ob Spiel - 36Konkret operatorische Denken nach PIAGET 7- 11 JahrenDas Kind versteht nun der Invarianzprinzip.
Das bedeutet, das Kind nun sicher weiß, dass sich eine Menge von Dingen oder eine Flüssigkeitsmenge nicht ändert, wenn sie anders angeordnet wird.
Limonaden versuch - 37formal-operatorisch nach PIAGET ab 11 Jahrengg
- 38in·ter·ve·ni̱e̱·renin einen Konflikt eingreifen mit der Absicht, ihn zu beenden.
"Der Moderator musste intervenieren, da die Gesprächspartner aneinandergeraten waren." - 39Wenn-dann-TheorieDas Baby versteht den Zusammenhang zwischen dem eigenen Handeln, der Handbewegung und der Bewegung der bunte Figur.
- 40Ergebnisse der moderner Hirnforschung 1Die Kinder im 1. Lebensjahr bringen komplexe kognitive Leistungen voll.
Sie können Kategorien sicher unterscheiden.
- sie wissen beim Spielzeugfiguren, ob etwas lebendiges oder eine Maschine darstellt.
- - 41Ergebnisse der moderner Hirnforschung 2Ein kleines Kind, die kaum sitzen können, reagieren entweder mit Freude, wenn ein Gegenstand zu Boden fällt und damit ein physikalisches Gesetzt eingehalten wird, oder verwirrt, wenn dies nicht eintritt.
- 42Ergebnisse der moderner Hirnforschung 3Sie können auch soziale Zusammenhänge erkennen und beurteilen. Gelbe Ball Rote ball Blaue Ball
- 43Ergebnisse der moderner Hirnforschung 4Gehirn nichts besser kann und nichts lieber tut als ständig zu lernen. Wichtig ist dabei, dass Kinder möglichst viele Und möglichst unterschiedliche Erfahrungen machen können.
Das Gehirn sich chemisch selbst belohnt. - 44Gedächtnis und Vorstellungsvermögen 1Menschen können kaum über Ereignisse berichten, die sie erlebt haben, als sie jünger als 3 Jahren waren. Erinnerungen können erst mit der Zeit verbal, als erzählbares Erlebnis, gespeichert werden.
- 45Vorsprachlichen Erinnerungen:Erinnerungen an Bildern, Farben, Töne, Gerüche und an taktilen Wahrnehmungen
- 46Gedächtnis und Vorstellungsvermögen 3Es gibt einen Teil im Gedächtnis, in dem das Können in körperlicher Hinsicht gespeichert ist. Darin ist alles enthalten, was ein Mensch zur Beherrschung seines Körpers gelernt hat. ZB. Aufrechte Sitzen, krabbeln
- 47WissengedächtnisWissengedächtnis hängt von der Sprache ab. Diese Teil vom Gedächtnisses funktioniert auf zwei unterschiedliche Weisen: Zum einen gibt es reine Wisseninhalte,
- 48Gedächtnis für GeschichtenDort findet sich Erlebnisse und Ereignisse, aber auch Geschichten, die gehört, gelesen, geträumt oder erfunden sind.
- 49Die Bedeutung der SpracheDie Sprache ist ein System von Zeichen und Lauten sowie Regeln über die Verbindung dieser Zeichen.
- 50wichtige Kommunikationsmittel zwischen MenschenMimik, Gestik , Körpersprache,
Verbale und nonverbale Sprache - 51Soziale Funktion der SpracheMenschen können ihre Bedürfnisse, Wünsche und Gefühle körpersprachlich und sprachlich äußern und so für ihre Befriedigung sorgen.
- 52nonverbale AusdrucksmittelKörperhaltung, Tonfall oder Klangfarbe
- 53eloquent asudrückenausdrucksvoll sprechen
- 54Sprache ist der Schüssel zur weltSprache ermöglicht, dass Menschen anderer informieren und sich selbst Information beschaffen. Sprache entscheidet über den Anteil eines Menschen am gesellschaftlichen Leben.
- 55Sprache als Werkzeug zum Denken und FühlenMit Hilfe der Sprache kann der Mensch abstrakte Dinge wie sensomotorische Wahrnehmungen, Gefühle, Gedanken, Vorhaben und Hypothesen in Worten fassen.
- 56Erzählen und Vorlesen fördern.....das intensive Zuhören , die Fantasie und die Konzentration auf eine rein sprachlich vermittelte Botschaft
- 57Auf Anhiebbeim ersten Versuch
- 58Eine wichtige Voraussetzung für das Erlernen des Sprachensdie Ausbildung fein motorische Fähigkeiten .
Dafür sind intakte Artikulationsorgane grundlegend. - 59Eine wichtige fein motorische Leistung zum SprechenDas Zusammenspiel von Lippen, Gaumen, Zunge und Zähnen
- 60Sinneswahrnehmung ist die Grundlage des SpracherwerbsWenn ein Kind ein Sprache lernt, speichert das Gehirn nicht nur ein neues Wort, sondern auch damit verbundenen Erfahrungen und Emotionen.
- 61die sensible PhaseDer Mensch kann lebenslang lernen, allerdings ist die sensible Phase des Spracherwerbs spätestens mit 12 Jahre abgeschlossen.
- 62der wertschätzenden Haltung der Bezugspersonen dem Kind gegenüber und eine positiven Klima ohne Zeit- und Leistungsdruckentscheiden für die Entwicklung der Sprache
- 63Die Ursachen die zu einer Sprachstörung führen 1. Organische Gründe1) "Somatische Störungen": Missbildungen bzw. Schäden der Sprechwerkzeuge(Kiefer-Lippen-Gaumen- Spalte)
2) "Periphere Hörstörungen"
unerkannte Schwerhörigkeiten beeinträchtigen der Spracherwerb.
3) "Zentrale Hörstörung": Störungen in der Hörwahrnehmung ::akustische Wahrnehmung:: zum Beispiel ; ähnlich klingelnden Laute nicht differenziert werden .
4) "Neurologische Störungen": Erkrankungen des zentralen Nervensystem, Aussprache wird undeutlich, verwaschen und Sprachtempo ist verändert.
5) "Kognitive Beeinträchtigungen ": der Spracherwerb erfolgt verlangsamt. Es bestehen deutliche Auffälligkeiten in der Wortschatzentwicklung und Satzbildung.
6 ) Behinderungen ausgelöst durch vorgeburtliche Röteln,
7) Sauerstoffmangel während der Geburt - 64Die Ursachen die zu einer Sprachstörung führen 2. psychosoziale Gründe1) schwierige Lebenslage der Familie(Wirtschaftlich, zweit sprachlich)
2) seelische Belastungen (Trennung der Eltern, längere Aufenthalt im Krankenhaus,
Geschwisterrivalitäten)
3) Hänseleien oder mangelnden Feinfühligkeit haben negative Auswirkung auf das Selbstwertgefühl der Kinder uns somit auf die Sprachfreude haben. - 65Meilensteinen der Sprachentwicklung Vorsprachliche KommunikationAb dem 30 Schwangerschaftswoche beginnt die vorsprachliche Kommunikation.
- 66Meilensteinen der Sprachentwicklung wann hört ein ungeborenen Kind im Mutterleib die Stimme seine Mutter?Ab 30 Schwangerschaftswoche
- 67Meilensteinen der Sprachentwicklung erste LautäusserungMit dem Geburtsschrei
Das Kind schreit, um sich mit seiner Bedürfnisse und Wünschen bemerkbar zu machen.Schnell wird die Mutter am
schreien ihres Baby erkennen, was es ausdrücken möchte. - 68Meilensteinen der Sprachentwicklung Lautieren ab dem 2. Monaten aaaahhhh, ooohhh gr-grSie spielen gerne mit ihrem Sprachorgane und genießen es.
Dabei erleben sie nicht die Höreindrücke als Lustvoll, sondern auch die taktilen Reize, z. B. das kitzeln im Rauchen bei "ch" - 69Meilensteinen der Sprachentwicklung zwischen 3. und 6. LebensmonatSprachapparat wird weiter gereift.
Es kommt zur Bildung neuer sprachliche Laute wie b, d, m, n und Lautkombinationen wie ba-ba, da- da - 70Meilensteinen der Sprachentwicklung Lautieren ist eine komplexe motorische AufgabeEs verlangt, die Koordination viele Muskeln, die Lippen, Zunge, Gaumen und Kehlkopf.
- 71Meilensteinen der Sprachentwicklung Ab dem 6.Monaten beginnen die Kinder Lallmonolgensie bilden ketten aus einfache Silben. da da , ba ba .
Das Kind hört sich selbst und wiederholt das Gehörte.
Hier wird die Bedeutung des Gehöres deutlich.
2) Mit Lallmonologen erregen die Kinder die Aufmerksamkeit der Bezugsperson. - 72Meilensteinen der Sprachentwicklung Aufgabe der Bezugsperson beim Lallmonolge der Kinder1) reagieren auf das Lallen,
2) imitieren es
3)bieten neue Silben an
4)sprechen mit dem Kind - 73Meilensteinen der Sprachentwicklung Bedeutung der Sehfähigkeit beim lallmonologenDie Säuglinge haben eine besondere Aufmerksamkeit für die Gesichter. Die Mimik der Bezugsperson vermittelt ihm Gefühle, die mit Sprachlauten verbunden sind.
- 74Meilensteinen der Sprachentwicklung Mit ca. 10 MonatenKinder ahmen die Laute nicht nur nach, sondern imitieren Intonation und Melodie
- 75Meilensteinen der Sprachentwicklung Intonationdie kontinuierliche Veränderung der Tonhöhe beim Sprechen, mit der auch bestimmte Aspekte der Bedeutung einer Äußerung ausgedrückt werden.
- 76Meilensteinen der Sprachentwicklung Mit ca. Einen Jahr1) Vorsprachlichen Phase.
2) Wissen um die Bedeutung von Sprache als Kommunikationsmittel.
3) Einwortsätzen
Das heisst ein einzelnes Wort für einen komplexen Sinnzusammenhang steht.
Wünsche, Gefühle, Bedürfnisse, Ereignisse und Aufforderungen werden in einem einzigen Word, meist Substantiv, zusammengefasst. - 77Meilensteinen der Sprachentwicklung Mit ca. 18 Monaten1) Kinder sprechen in zweiwortsätzen oder in Telegrammstil.
2) Sie verwenden Substantiv und Verben aber kaum Eigenschaftswörter.
3) Sie nutzen 50 Wörter aktiv, verstehen aber schon ca. 200-300 Wörter.
4) Ab jetzt lernen sie sehr schnell neue Wörter.
5) Es beginnt erste Fragealter. Das Kind fragt die Namen von allem, was es interessiert ist, und erfährt so dass alles eine Namen hat.
6) Grundlage für kindliche Begriffsbildung.
Bennenungsalter mit den sogenannten Was-Fragen genannt. - 78Meilensteinen der Sprachentwicklung Mitte des 3.Lebensjahr1) das Kind beherrscht Sätze mit 3 oder mehr Wörtern.
2) Subjekt-Prädikat-Objekt
3) Sie durchschauen Strukturen und wenden sie auf andere Wörter.
beim Plural und Steigerung von Adjektiven.
z.b. runterer anstatt noch mehr runter
4) sie verstehen die Präpositionen
Mütze auf dem Kopf
5) kinder sind in der Lage doppelt Aufträge auszuführen."Leg bitte das Auto in der Kist und komm dann zum Essen" - 79zum Ende des 3.Lebensjahr1) kinder können über vergangene Ereignisse unterhalten
2) haben Freude am Reimen
3) haben Freude am Geschichten-erzählen
4) Der Tempo in diesem Prozess ist sehr individuell.Einige Kinder spreche ende des 3.Lebensjahr bereits gut, andere bilden noch kein Zweiwortsätze. - 80Meilensteinen der Sprachentwicklung Etwa im 4.Lebensjahr19 Zeitvorstellungen werden den Kinder deutlicher. Sie verstehen , was gestern und morgen bedeuten.
2) Sie
gehen mit Mengen um und benutzen Begriffe wie viele, wenige, mehr, ein bisschen mehr.
3) Zweite Fragealter (warum-Fragen)
Kinder suchen für alles eine sinnvolle und gültige Antwort
4) Der Zusammenhang zwischen Sprechen und denken wird deutlich.
Die Kinder versuchen die Welt um sich herum zu ordnen und verstehen .
5) Der Sprachschatz der Kinder nimmt erheblich zu - 81Meilensteinen der Sprachentwicklung Zwischen dem 5. und 6. Lebensjahr1) Die meisten Kinder können ihre Muttersprache ziemlich perfekt sprechen.
2) Die Sprache ist strukturiert und differenziert.
3))))) die fundamentale Sprachentwicklung ist nun abgeschlossen - 82Meilensteinen der Sprachentwicklung Ab dem 6. Lebensjahr1) das Kind bildet lange und komplizierte Sätze
2)
Das magische Denken wird überwindet.
3) Es kann Wörter in Buchstaben zerlegen und Silben trennen, was für den Erwerb der Schriftsprache bedeutsam ist.
4) Es versteht zunehmend die Regelhaftigkeit der Sprache
5) Es erfasst grammatikalische Gesetzmäßigkeiten - 83Sprachkompetenz entsteht im Alltagssituationen (1)1) die Pädagogin begleitet ihre eigene Handlung sprachlich und verknöpft so die Sprache mit Verhalten
2) Pädagogin denkt laut. Sie verbalisiert ihre eigenen Denkprozess. - 84Sprachkompetenz entsteht im Alltagssituationen (2)3 ) Die kinder lernen, wie eine Erwachsene an ihre Problemlösung arbeitet.
4) Gegenstände zusammen mit dem Artikel sowie ihre Eigenschaften und Funktionen benenn. - 85Sprachkompetenz entsteht im Alltagssituationen (3)5) Zeigt was das Kind mit dem Gegenstand tun kann.
6) Wohin er den Gegenstand bringen und legen kann
7) Kind als Kommunikationspartner akzeptieren - 86" Literacy "Es sagt, dass Bilderbüchern, Geschichten, Reime, Fingerspiele von frühster Kindheit an wesentlicher Bestandteil des Alltags sein müssen.
- 87Sprachkompetenz entsteht im Alltagssituationen " Die Schriftsprache "Es geht nicht um richtig oder falsch schreiben, sondern darum, dass Interesse der Kindern zu unterstützen.
- 88Sprachkompetenz entsteht im Alltagssituationen " Gesprächsanlässe schaffen "mit Kinder ins Gespräch kommen
- 89Sprachkompetenz entsteht im Alltagssituationen " Räume "Räume mit eindeutiger Funktionen und entsprechenden Ausstattung animieren zu Interaktion und Kommunikation.
- 90Sprachkompetenz entsteht im Alltagssituationen " animieren "bewirken, dass jmd. Lust auf etwas bekommt.
- 91Sprachkompetenz entsteht im Alltagssituationen " Der Tagesablauf "Der Tagesablauf soll so organisiert sein, dass die Kinder vielfältige Gesprächsmöglichkeiten in unterschiedlichen Sozialformen ( allein, in zweiergruppe, in der Kleingruppe ) haben.
- 92Sprachkompetenz entsteht im Alltagssituationen "Ideen zu Körpersprache, Hören, Sprachmelodie und Sprachrhythmus"Rhythmus und Musik aktivieren die Sprachlichkeit.
Lieder die Musik und Text verbinden, sind deshalb zur Sprachanregung sehr geeignet. - 93Sprachkompetenz entsteht im Alltagssituationen "Bewegungsangebote mit Sprachelemente"Kniereiterverse, Pantomime, Ballspiele, Klatschspiele, Gummitwist oder Seilspringen sind Sprachanregend.
Die Texte werden rhythmisch gesprochen, diese Sprachrhythmus wird durch Bewegung begleitet.
Beispiel: Wanderverse: Ein Hut, ein Stock, ein Regenschirm, - 94Sprachkompetenz entsteht im Alltagssituationen "Spiele zur akustische Wahrnemungsdifferenzierung"Richtungshören, Tonhöhe hören, Instrumente raten.
Häschen sag mal piep - 95Sprachkompetenz entsteht im Alltagssituationen "Ideen zur Artikulation"Zielgerichtete Zungenbewegung, Lippen- und Pustenspiele aktivieren die für das Sprechen notwendige Muskulatur.
- 96Sprachkompetenz entsteht im Alltagssituationen "Ideen zur Grammatik und Kommunikation"1) Kettenspiele wie " Kofferpacken"
eigene sich, um die Kommunikation mit der Bezugsperson und den Kinder untereinander anzuregen und dabei spielerisch die Grammatik einzuüben. - 97Sprachkompetenz entsteht im Alltagssituationen "Ideen zur Bildung des Sprachbewusstsein"1) unsinnige Reime, Quatsch-reime sind erlaub und erewünscht
2) kinder erleben lustvolle Umgang mit der Sprache - 98Sprachkompetenz entsteht im Alltagssituationen "Ideen zur Wortschatzerweiterung"1) Themenschwerpunkte wie "Freunde gewinnen", "Was ich alles kann", oder "Herbst".
2) Reime, Lieder, Bilderbücher wiederholen.
3) Ratespiele wie, Rätsel, Kimspiele - 99Es gibt 5 verschiedene Entwicklungsbereiche:* Soziale Entwicklung (Wie Kinder miteinander umgehen)
* Affektive Entwicklung (=Emotional =sich in andere hineinversetzen)
* Kognitive Entwicklung (=geistige)
* Motorische Entwicklung
* Sprachliche Entwicklung - 100Gesetzmäßigkeiten der Entwicklung:1- Logische Reihenfolge.
2- Differenzierung und Verfestigung.
3- Kanalisierung und Verfestigung.
4- Kritische und Sensible Phasen. - 1011- Logische Reihenfolge.Sprachentwicklung verläuft immer in einer bestimmten Reihenfolge. Kinder erlernen zunächst einzelne Laute, Lautkombinationen, sprechen einzelne Wörter, reihen Wörter aneinander, bis sie Regeln erkennen und anwenden. =>Veränderungen treten in einer ganz bestimmten, logischen Reihenfolge auf. Die Abfolge ist nicht umkehrbar.
- 1022- Differenzierung und Verfestigung.Differenzierung bedeutet Verfeinerung des Erlebens und Verhalten. Einzelne Teile werden durch die Integration im Zusammenhang gesehen und in Beziehung miteinander gebracht. => Mit zunehmenden Alter und voranschreitender Entwicklung verfeinert sich das Erleben und Verhalten des Kindes, indem einzelne Teile in Beziehung und Zusammenhang gesetzt werden.
- 1033- Kanalisierung und Verfestigung.Der Mensch hat bei seiner Geburt eine Fülle Möglichkeiten, Verhalten und Eigenschaften zu entwickeln. Kanalisierung bedeutet Steigerung der Effektivität. Verfestigung dagegen Einschränkungen von anderen Möglichkeiten. => Durch Umwelteinflüsse werden Möglichkeiten der Entwicklung des Verhaltens und der Eigenschaften eingeschränkt und in eine bestimmte Bahn gelenkt (kanalisiert) und immer mehr verfestigt.
- 1044- Kritische und Sensible Phasen.Kritische Phase: Äußere Reize haben dauerhaften Einfluss auf den Organismus. Verhaltensweisen werden dauerhaft festgelegt -unabänderlich. Sensible Phase: Verhaltensweisen und Fähigkeiten die nicht in diesem Zeitraum gemacht werden, können schwer nachgeholt werden.
Information
- Description
- erzieherin Pädagogik Flashcards on Kognitive Entwicklung + Sprachentwicklung, created by fereshte sanati on 05/12/2015.
- Created by
- fereshte sanati
- Views
- 10
- Rating