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Flashcards

Gesund essen im Alter

Rebecca S. Ernährung und Prävention German 16 cards

Cards in this deck (16)

  1. 1Anforderungen an altersgerchte Ernährung- sollte auf geringeren Ernergiebedarf abgestimmt sein
    - sollte alle notwendigen Nährstoffe in ausreichendr Menge enthalten
    - sollte verträglich sein
    - sollte gut schmecken
    - mögliche Einschränkungen sollten berücksichtigt werden
    - Förderung der Verdauungsvorgänge
    - Unterstützung der Organfunktionen
    - Stärkung der Widerstandskräfte
    - Stärkung der körperlichen & geistigen Leistungskraft
    - sollte von höchstmöglicher Qualität sein
  2. 2Grundsätze gesund erhaltenden Kost für ältere Menschen- Mehrere kleine Mahlzeiten am Tag, um den Verdauungstrakt nicht zu stark zu belasten
    - Regelmässig Einhalten der Mahlzeiten, um Blutzuckerschwankungen vorzubeugen
    - Abwechslungsreiche Gestaltung der Kost, damit der Körper alle Nährstoffe angeboten bekommt
    - richtige Auswahl und nährstoffschonende Zubereitung der LM
  3. 3Was muss bei der Wahl der LM für Senioren beachtet werden- ausreichend Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente bei reduzierter Menge
    - hochwertiges EW, ausreichend essenzielle FS, komplexe KH
    - ausreichend Ballaststoffe
    - wenig verstecktes Fett
    => für jüngeren & fitten Senioren Orientierung am DGE-Ernährungskreis
  4. 4Auswahl von hochwertigen Eiweissquellen- mageres Fleisch, magerer Fisch
    - Milch/produkte) z.B. Joghurt, fettarme Milch, Quark, Hüttenkäse
    - magere Käsesorten
    - Eier
    - Sojaprodukte wie Tofu
    - Hülsenfrüchte
    - Kartoffeln (in Kombi mit Eiern)
  5. 5Tipps für Einkauf und Vorratshaltung- sorgfältige Wochenplanung durchführen
    - Einkaufszettel schreiben
    - Frische Produkte kaufen, möglichst aus reginaler Herstellung
    - Obst-/Gemüsekisten-Abo für Senioren mit Bewegungseinschränkungen
    - Obst & Gemüse sollte der Jahreszeit entsprechen (Nährstoffgehalt ist höher und LM ist günstiger)
    - Frische Kräuter in Töpfen ziehen oder als Tiefkühlware
  6. 6Speisenzubereitung bei eingeschränktem Geschmacksempfinden- Bei Hochbetagten kann Geschmacks- / Geruchsempfinden nachlassen
    - Als Folge wird oft stärker gesalzen
    => Nicht ratsam, v.a. nicht bei Bluthochdruck
    - Gute Alternative: Gewürze und frische Kräuter z.B. Pfeffer, Muskat, Paprika, Curry, Basilikum, Thymian, Oregano, Salbei, Zitronenmelisse, ...
  7. 7Vitaminschonend und fettarm kochen Tipps- Durch alte Zubereitungsweisen wie Wässern, Zerkleinern, Erhitzen, Garen mit viel Wasser etc. verliert Gemüse viele Vitamine & Mineralstoffe
    - Garen im Tontopf oder Dünsten mit Einsatz ist bspw. nährstoffschonender
  8. 8Tipps zu Fettarmer Zubereitungsweisen- beim Braten beschichtete Pfannen verwenden
    - Gemüse ohne Fett garen
    - Fett von Bratensossen und Fleischbrühen abschöpfen
    - seltener frittieren / panieren
    - Salatsossen mit wenig Öl zubereiten
    - Statt Mayo lieber saure Sahne, Joghurt, Quark, Milch verwenden
  9. 9Hülsenfrüchte verarbeiten Tipps- Der Ballaststoffgehalt von Hülsenfrüchten kann zu Blähungen führen
    - Vorheriges Einweichen verbesser die Verdaulichkeit
    - Wasser vom Einweichen nicht wegschütten, sondern zum Garen verwenden, damit Nährstoffverlust vermieden wird
  10. 10Kochen mit Milchprodukten- Aufnahme von Kalzium für ältere Menschen sehr wichtig u.a. für Stabilität der Knochen
    - Wer keine Milch mag, kann sie beim Kochen einsetzen
    - Bsp.: in Aufläufen, Suppen, Sossen, Desserts
  11. 11Einstieg in das Beratungsgespräch- Fragen nach Lieblingsgerichten und Kindheitserinnerungen
    - Welche Rolle spielt das Essen im Leben des Klienten
    - Welche Motivation hat Klienten zur Ernährungsberatung geführt
  12. 12Verlauf des Beratungsgespräch => Fragen stellen und genau zuhörenq- Lebens- und Einkaufssituation: Wer kauft wo ein, wer kocht?
    - Mögliche gesundheitliche Einschränkungen erfragen zB Kaubeschwerden, Unverträglichkeiten, Verdauungsprobleme
    - Lebensmittelbudget: Was kann sich der Klient leisten
    - Wie viele Mahlzeiten und Zwischenmahlzeiten werden eingenommen?
    - Wie viel und was wird getrunken?
    - Wie werden die Mahlzeiten zubereitet?
    - 1-2 Beispiel-Tage schildern lassen (evtl. wird ein bisschen geflunkert)
  13. 13Tradition und Variation- Langjährige Essgewohnheiten und -traditionen ist kaum möglich
    => Daher Vermeiden pauschal abwertender Bemerkungen
    - Zu kleinen Veränderungen raten z.B.:
    * Pflanzliche Öle statt tierische Fette zum Kochen
    * Gemüse- & Obstanteil erhöhen
    * Fleisch- und Wustanteil senken
  14. 14Tipps für Klient- 1x wöchentlich Gewicht kontrollieren
    - auf ausreichend Bewegung an der frischen Luft achten
    - bewusst und in aller Ruhe essen und gründlich kauen: Gut gekaut ist halb verdaut
    - täglich eine warme Mahlzeit
  15. 15Kleinere Mahlzeiten über den Tag verteilt Gründe & Tipps- Herz, Kreislauf & Verdauung von Senioren sollte nicht mit zu grossen Mengen belastet werden
    - mind. 5-6 kleinere Mahlzeiten, regelmässig über den Tag verteilt
    => Blutzuckerspiegel bleibt stabil, Heisshungerattacken werden vermieden, Konzentrations- & Leistungsvermögen steigen
    - Feste Zeiten geben dem Tag Rhythmus und Struktur
  16. 16Regeln zur Erstellung eines Wochenplanes / Faustregel für ausgewogenen Wochenspeiseplan für warme Mahlzeit- bis zu 3x Fleisch
    -1-2x Fisch
    - Eine Eierspeise oder ein süsses Gericht
    - 1-2 Eintöpfe mit oder ohne einer kleinen Portion Fleisch / Fisch
    - möglichst viele Gerichte mit Gemüse / Salat oder Obst
    - zu jeder Mahlzeit ein kalorienfreies oder -armes Getränk

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ENBH09 Ernährung und Prävention Teil 3; Gesund essen im Alter
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Rebecca S.
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